Antje Weithaas

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„Antje Weithaas gehört zu den großen Geigerinnen unserer Zeit.“ (FonoForum)

Eine bessere Botschafterin der Musik als Antje Weithaas kann man sich kaum denken. Immer stehen bei ihr die Musik und deren Vermittlung im Vorder­grund. Und so gehört sie heute zu den gefragtesten Solistinnen und Kammermusikerinnen ihrer Generation. Ihr weitgefächertes Konzertrepertoire beinhaltet neben den großen Konzerten Mozarts, Beethovens und Schumanns und neuen Werken wie Jörg Widmanns Violinkonzert auch Klassiker der Moderne wie Schostakowitsch, Prokofjew, Ligeti und Gubaidulina sowie selten gespielte Violinkonzerte wie die von Korngold, Hartmann und Schoeck.

Engagements führten sie zu renommierten Klangkörpern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Bamberger Symphonikern, den großen deutschen Radio-Orchestern sowie zu zahlreichen internationalen Spitzenorchestern wie Los Angeles Philharmonic, San Francisco Symphony, Philharmonia Orchestra, BBC Symphony und zu den führenden Orchestern der Niederlande, Skandinaviens und Asiens. Zu ihren Partnern am Dirigentenpult zählten dabei Künstler wie Vladimir Ashkenazy, Sir Neville Marriner, Marc Albrecht, Yakov Kreizberg, Sakari Oramo und Carlos Kalmar.


Den Auftakt zu Antje Weithaas‘ Saison 2014/15 bilden Konzerte beim Edinburgh International Festival und beim Rheingau Musik Festival. Mit der Camerata Bern, deren künstlerische Leitung sie seit der Saison 2009/10 innehat, stehen Aufführungen von Brahms‘ Violinkonzert, ein gemeinsames Projekt mit Lars Vogt sowie eine Mittelamerika-Tournee an. Zwei besondere Höhepunkte der Saison sind ihre Auftritte als Solistin mit dem Konzerthaus-Orchester Berlin unter der Leitung von Michael Gielen (Berg) sowie ein Rezital in der Wigmore Hall. Nachdem sich Antje Weithaas in der vergangenen Saison im Rahmen einer Residency in ihrer ganzen musikalischen Vielseitigkeit am De Singel Antwerpen präsentierte, ist sie in der aktuellen Saison Artist in Residence des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz und gestaltet ein Schumann-Wochenende bei den Schwetzinger Festspielen.

Einen Schwerpunkt ihrer kammermusikalischen Arbeit bildet für Antje Weithaas weiterhin das Arcanto Quartett mit Daniel Sepec, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras. Die Musiker waren unter anderem in der Carnegie Hall New York, der Gulbenkian Foundation Lissabon, im Palau de la Música Barcelona, im Théâtre du Châtelet und der Cité de la musique Paris, in der Philharmonie Berlin sowie im Konzerthaus Wien zu hören und in Israel, Japan und Nordamerika auf Tournee. Beim Label Harmonia Mundi erschienen CDs mit Werken von Bartók, Brahms, Ravel, Dutilleux, Debussy und Schubert.

Mit Silke Avenhaus hat Antje Weithaas bei CAvi-music mehrere hochgelobte Aufnahmen mit Violinsonaten von Brahms und Mendelssohn sowie Werken von Dvorák, Suk, Schubert, Saint-Saëns, Ravel und Fauré veröffentlicht. Zuletzt erschienen die begeistert aufgenommene Einspielung der Berg und Beethoven Violinkonzerte bei CAvi, die Antje Weithaas mit dem Stavanger Symphony Orchestra unter Steven Sloane aufgenommen hat, und der erste Teil ihrer Gesamteinspielung von Max Bruchs Werken für Violine und Orchester bei cpo mit der NDR Radiophilharmonie unter Hermann Bäumer. Ihrer ersten gemeinsamen CD mit der Camerata Bern, einer Einspielung von Mendelssohns Konzert für Violine, Klavier und Orchester (mit Alexander Lonquich) sowie seines Streichquintetts Nr. 2 B-Dur op. 87 (für Streichorchester) folgte im Herbst 2012 eine CD mit Werken Beethovens (Streichquartett Nr. 11, Kreutzer-Sonate).


Mit viereinhalb Jahren begann Antje Weithaas mit dem Geigenspiel. Sie studierte später an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Professor Werner Scholz. 1987 gewann sie den Kreisler-Wettbewerb in Graz, 1988 den Bach-Wettbewerb in Leipzig und 1991 den Internationalen Joseph-Joachim-Violin-Wettbewerb in Hannover. Einige Jahre war Antje Weithaas Professorin an der Berliner Universität der Künste; 2004 wechselte sie an die Hochschule für Musik Hanns Eisler. Antje Weithaas spielt ein Instrument von Peter Greiner aus dem Jahr 2001.