Alejo Pérez

Dirigent

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CR Karim Khawatmi

Termine

22.11. 19:30
Auditorio Nacional del Sodre

Richard Wagner,  Tristan und Isolde, WWV 90

Carla Filipcic Holm, Sopran
Gustavo López Manzitti, Tenor
Orchesta Sinfónica Nacional del Sodre
Alejo Pérez, Dirigent
Marcelo Lombardero, Regie

02.02. 20:00
Opera Antwerpen

Franz Schreker,  Der Schmied von Gent

Leigh Melrose, Bariton
Ersan Mondtag, Regie
Symfonisch Orkest Opera Vlaanderen
Alejo Pérez, Dirigent

04.02. 20:00
Opera Antwerpen

Franz Schreker,  Der Schmied von Gent

Leigh Melrose, Bariton
Ersan Mondtag, Regie
Symfonisch Orkest Opera Vlaanderen
Alejo Pérez, Dirigent

07.02. 20:00
Opera Antwerpen

Franz Schreker,  Der Schmied von Gent

Leigh Melrose, Bariton
Ersan Mondtag, Regie
Symfonisch Orkest Opera Vlaanderen
Alejo Pérez, Dirigent

09.02. 15:00
Opera Antwerpen

Franz Schreker,  Der Schmied von Gent

Leigh Melrose, Bariton
Ersan Mondtag, Regie
Symfonisch Orkest Opera Vlaanderen
Alejo Pérez, Dirigent

11.02. 20:00
Opera Antwerpen

Franz Schreker,  Der Schmied von Gent

Leigh Melrose, Bariton
Ersan Mondtag, Regie
Symfonisch Orkest Opera Vlaanderen
Alejo Pérez, Dirigent

Biografie

Alejo Pérez, Dirigent

Den höchsten Anteil am Gelingen aber hat Alejo Pérez, der das Orchester der Flämischen Oper mit scharfem Blick fürs Detail und zugleich mit Sinn für den großen Bogen führt. Eleonore Büning, Neue Zürcher Zeitung

Sicheres Stilempfinden und die Fähigkeit, die Komplexität jeder Partitur detailgenau auszuloten, zeichnen Alejo Pérez als Dirigenten aus. Konsequent hat er sich damit einen festen Platz in der internationalen Opern- und Konzertlandschaft gesichert.

In jüngster Zeit überzeugte er wiederholt bei den Salzburger Festspielen (u.a. Gounods Faust mit den Wiener Philharmonikern), am Teatro Colón (Parsifal und Der Rosenkavalier) an der Semperoper Dresden (Carmen) und an der Lyric Opera of Chicago (Eugen Onegin) sowie in Japan mit dem Yomiuri Nippon Orchestra und der Tokyo Nikikai Opera (Der Freischütz).

Die Saison 2018/19 eröffnete er an der Opera Vlaanderen mit einer Neuproduktion von Lohengrin in der Regie von David Alden. Zudem kehrte er an die Häuser in Stuttgart (Die Liebe zu den drei Orangen), Lyon (Aus einem Totenhaus), Rom (Der feurige Engel) und Buenos Aires (Ariadne auf Naxos) zurück und stand am Pult des Orchestre Philharmonique de Radio France und des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra.

Während seiner ersten Saison als Musikdirektor der Opera Ballet Vlaanderen, in die er im September 2019 startet, dirigiert er Verdis Don Carlos (Regie: Johan Simons) und Messa da Requiem, Schrekers selten aufgeführten Schmied von Gent, Sacre (Choreografie: Bausch/Cherkaoui) sowie Konzertprogramme mit Werken von Beethoven, Schönberg, Berio und Mahler. Weitere Saisonhöhepunkte sind sein Debüt mit dem Seoul Philharmonic Orchestra und eine von Ai Weiwei inszenierte Neuproduktion von Puccinis Turandot am Teatro dell’Opera di Roma.

Zu den zahlreichen internationalen Orchestern, die Alejo Pérez in den letzten Jahren dirigierte, gehören das Philharmonia Orchestra London, das Orchestre de la Suisse Romande, das Orquesta Filarmónica de Buenos Aires, das SWR Symphonieorchester, das Gürzenich-Orchester Köln, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen. Außerdem arbeitete er mit dem Ensemble Modern, dem Ensemble Intercontemporain und dem Klangforum Wien.

Der polyglotte Argentinier kam als Student in seiner Heimatstadt Buenos Aires über das Komponieren zum Dirigieren. Wichtige Stationen waren Assistenzen bei Peter Eötvös, bei dem er in Karlsruhe auch studiert hatte, bei Michael Gielen sowie bei Christoph von Dohnányi und dem NDR Sinfonieorchester, welches er regelmäßig dirigierte.

Als musikalischer Leiter des Teatro Argentino de La Plata verhalf Alejo Pérez diesem bedeutenden argentinischen Opernhaus von 2009 bis 2012 zu neuem Glanz und realisierte dort großes Repertoire wie Mahlers 8. Symphonie, Nabucco, Don Carlos, La Damnation de Faust, Lady Macbeth von Mtsensk, Tristan und Isolde und Das Rheingold.

Am Teatro Real Madrid zählte er während der Ära Gerard Mortier ab 2010 zu dem Kreis künstlerisch prägender Dirigenten und leitete das Orquesta Sinfónica de Madrid in Konzerten mit Plácido Domingo, Eva-Maria Westbroek und Ian Bostridge sowie in viel beachteten Produktionen von Rienzi,Don Giovanni, Tod in Venedig, Golijovs Ainadamar und Rihms Die Eroberung von Mexico. Eine langjährige kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Opéra de Lyon (Pelléas et Mélisande, Die Gezeichneten, Raskatows GerMania u.a.), sowie mit dem Teatro dell’Opera di Roma (La Cenerentola,Die Nase, Lulu).

Alejo Pérez gastierte außerdem an wichtigen Häusern wie der Pariser Opéra de Bastille, den Opern Köln, Frankfurt und Leipzig, der Norwegian National Opera, dem Teatr Wielki Warschau und La Monnaie de Munt in Brüssel.

Saison 2019/2020

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.                                             

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Resonanz

Das Orchester unter der musikalischen Leitung von Alejo Pérez mit seinem wunderbar akzentuierten Dirigat wusste es, die Tragik und Emotionalität der Musik Giuseppe Verdis einzufangen.
Opernmagazin, Alexandra Richter, 01.10.2019

Die Oper in Lyon zeigt „Aus einem Totenhaus“ von Leoš Janáček in der drastischen Regie von Krzysztof Warlikowski, großartig dirigiert von Alejo Pérez. […] Es wäre schön, die Aufführung zweimal zu besuchen und beim Dacapo das Geschehen nur mit den Ohren zu sehen. Die musikalische Verwirklichung unter dem argentinischen Dirigenten Alejo Pérez auf der Grundlage der kritischen Werk-Edition von John Tyrell, Grundlage auch für die wegweisende Einspielung von Charles Mackerras, war von höchster Eindringlichkeit, gerade bei den extrem gespreizten hohen und tiefen Klängen, denen jede Mitte zu fehlen scheint. Von schmerzlicher Intensität sind die über jeden Naturalismus hinausgehenden und in die Musik eingewobenen Klänge der Ketten und Sägen. Ebenso delikat und prägnant die vielen instrumentalen Solopassagen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Jürgen Kesting, 24.1.2019

Musikalisch präsentierte sich das Sinfonieorchester der Flämischen Oper in Bestform. Für Alejo Pérez, den neuen Musikdirektor des Hauses, war dieser „Lohengrin“ zu allererst ein großer persönlicher Erfolg. Mit geballter Energie gelang es dem Dirigenten, die Spannung vom transparenten, ätherisch schimmernden Vorspiel bis zu den mit hämmernden Rhythmen aufgewühlten Chorszenen des ersten Aktes aufzubauen, den Szenen zwischen Friedrich und Ortrud , bzw. Ortrud und Elsa im zweiten Akt dramaturgische Schärfe zu geben, sowie dem dritten Akt schmeichelhafte Sensibilität.  Ganz besonderes Profil gewann das unglaublich präsente Blech im Vorspiel zum dritten Akt.
Das Opernglas, M. Fiedler, 07.10.2018

Die Eleganz und die Prägnanz seines Dirigierstils verbindet Alejo Pérez  mit inspirierender Imaginationskraft, die ein Orchester benötigt, um seine Grenzen zu testen – und zu überschreiten.
Die Welt, 21.3.2018, Peter Krause

So fein, rhythmisch pulsierend und in ungewöhnlich dunklen Farben getaucht der souveräne Alejo Pérez am Pult des Sinfonieorchesters der Opera Vlaanderen diese filigran sich auffächernde, stets sinfonische Partitur dirigiert und zum Glühen bringt, so stark setzen die sieben Tänzer diese Impulse fort.
klassiker.welt.de, 3.2.2018, Manuel Brug (Pelléas et Mélisande, Opera Vlaanderen)

Dafür erspürt Alejo Pérez mit dem Staatsorchester Stuttgart jede Pore der Partitur. Mit unglaublichem stilistischen Gespür trifft der Argentinier, hochgradig historisch informiert, Cherubinis Ton und folgt hellsichtig dem Woher und Wohin dieser Partitur, die zumal das Innenleben der Medea enorm psychologisch ausdeutet.
concerti.de, 08.12.2017, Peter Krause (Cherubini: Medea, Oper Stuttgart)

Musikalisch knüpfte diese Rosenkavalier-Inszenierung erstmals nach langer Zeit wieder an das frühere Niveau dieses Hauses an.
pagina12.com.ar, Diego Fischerman, 20.07.2017 (Der Rosenkavalier, Teatro Colón)

Viel gelöster und musizierfreudiger als bei Strauss präsentierten sich die Wiener Philharmoniker, die im Verbund mit dem hochtalentierten Alejo Pérez einen wunderbaren Sound kreierten, der genau die Grenze fand zwischen eindringlichem Pathos und Sentiment, ohne süßlich oder reißerisch zu werden, und beispielsweise in der großen Szene Marguerites das Kollektiv zum Glitzern brachte - eine große Leistung.
Online Musik Magazin, Thomas Tillmann, 20.08.2016

Alejo Perez dirigierte das Orchester des Teatro Colón mit großer Hingabe und Liebe zum Detail. (...) Die großen Zwischenspiele gelangen ebenfalls beeindruckend.
Der neue Merker, Klaus Billand, Dezember 2015 (Parsifal, Teatro Colón)

Von der Wagnerschen Opulenz zum zarten Gegenlicht des Impressionismus‘, von den veristischen Gefühlsausbrüchen zum aufrührerischen expressionistischen Schillern: unter der Leitung des Zauberers Alejo Pérez hat das Orchestra de l’Opéra de Lyon die Visionen Schrekers mit Märchenprinz-Küssen zum Leben erweckt.
Le Monde, Marie-Aude Roux, 17.03.2015 (Die Gezeichneten, Opéra de Lyon)

Nun erwies sich Alejo Pérez freilich auch als ein großartiger, das Partiturengeflecht klug auffächernder Maestro. (…) Alejo Pérez kleidete das schillernde Partiturgespinst [der vier letzten Lieder] in ein sattes Farbengewand. (...) .Mozarts Jupiter-Sinfonie holte nach der Pause ins Leben zurück. Der imperiale Ausdruck des Werkes liegt Alejo Pérez.
Kölnische Rundschau, Christoph Zimmermann, 10.11.2014

Mit dem jungen Argentinier Alejo Pérez (...) stand ein Dirigent am Pult, der die schwierige, aufwändige Partitur mit der Leidenschaft eines „Tristan“-Dirigats animierte, zugleich aber auch mit Boulez’scher Unbestechlichkeit jedes klangliche Detail im Blick hatte. Atemberaubend die Kurven und Konvulsionen über knapp zwei (pausenlosen) Stunden. Opernwelt, Dezember 2013 (Die Eroberung von Mexico, Teatro Real Madrid)

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Repertoire

Programmvorschläge

HAYDN Sinfonie Nr. 22 in Es-Dur
STRAWINSKY Violinkonzert in D-Dur
SIBELIUS Sinfonie Nr. 2 in D-Dur, op. 43
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