Andrew Dickinson

Tenor

kontakt

Kerstin Alt

ka(at)karstenwitt.com

+49 30 214 594-235

Maria Dubinets

md(at)karstenwitt.com

+49 30 214 594-225

General Management

Andrew Dickinson_CR_Nadja_Wohleben

Termine

21.02. 15:00
Musikhuset Aarhus

Wolfgang Amadeus Mozart,  Die Entführung aus dem Serail

Andrew Dickinson, Tenor

22.02. 15:00
Musikhuset Aarhus

Wolfgang Amadeus Mozart,  Die Entführung aus dem Serail

Andrew Dickinson, Tenor

Biografie

Sowohl schauspielerisch als auch sängerisch überzeugt Andrew Dickinson mit einer mitreißenden, aus dem Innersten kommenden Energie.
Opera Magazine

Mit einer mühelos frei geführten Tenorstimme, spielfreudiger Bühnenpräsenz und einer sensiblen Musikalität erobert der junge britische Tenor Andrew Dickinson Opern- und Konzertsäle. Der gebürtige Liverpooler schloss 2011 sein Studium an der Royal Academy Opera School in London ab. Schon während seiner Ausbildung gewann er eine Vielzahl von Wettbewerben, darunter 2012 die Maureen Lehane Vocal Competition an der Wigmore Hall und 2014 den Wettbewerb der britischen Wagner Society.

An der Deutschen Oper Berlin, die ihn 2016 als festes Ensemblemitglied verpflichtete, sang Andrew Dickinson bereits Rollen wie Truffaldino in Prokofjews Die Liebe zu den drei Orangen, Tamino in DasMärchen von der Zauberflöte, die vier Diener in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen, Novice in Brittens Billy Budd sowie Da-Ud in Richard Strauss‘ Die Ägyptische Helena. In der Saison 2019/20 übernimmt er dort unter anderem die Partie der Hexe in Humperdincks Hänsel und Gretel sowie des Max in Malte Giesens Wolfsschlucht.

Außerdem tritt er in dieser Spielzeit als Pedrillo in der Entführung aus dem Serail an der Danish National Opera auf, und er führt seine Zusammenarbeit mit dem Muziektheater Transparant in Ivo van Hoves Inszenierung von Janáček's Diary of One Who Disappeared fort. Das Stück hatte im April 2019 an der Brooklyn Academy of the Arts in New York Premiere gefeiert.

Bisher war er in weiteren Gastengagements unter anderem als Weißer Minister in Ligetis Grand Macabre (Elbphilharmonie Hamburg), als Quint in Brittens Turn of the Screw und als Flute in Brittens A Midsummer Night’s Dream (Hyogo Performing Arts Center in Japan), als Red Whiskers in Brittens Billy Budd (Teatro dell'Opera di Roma), als Kaufmann in Wolfgang Rihms Jakob Lenz (Mozarteum Salzburg) und als Gerhard in H.K Grubers Gloria – A Pigtail (Bregenzer Festspiele) zu erleben. Er sang unter Dirigenten wie Donald Runnicles, Robin Ticciati, James Conlon, Alan Gilbert und Enrique Mazzola; unter Vladimir Jurowski trat er beim Glyndebourne Festival auf.

Auch auf dem Konzertpodium ist Andrew Dickinson gerne gesehener Gast: Mit dem Ensemble Resonanz brachte er in Hamburg Bachs Johannespassion zur Aufführung (eine weitere gemeinsame Produktion ist für 2020 geplant), und Händels Messias hat er in zahlreichen europäischen Sälen interpretiert, darunter die Royal Festival Hall in London, der Stephansdom in Wien und die Lizst-Akademie in Budapest. Außerdem sang er Mozarts Requiem in der Royal Albert Hall, Berlioz' Grande Messe des Morts in der Winchester Cathedral, Bachs h-Moll-Messe in Bozen, Mendelssohns Elias in Jordanien, Brittens War Requiem im Berliner Dom und Bachs Matthäus-Passion in Hannover. In seiner Heimatstadt Liverpool brachte er im Mai 2019 Schuberts Schöne Müllerin mit dem Pianisten Jonathan Ware und einem Videodesign von Matthew Kvasnik auf die Bühne, gefolgt von einer weiteren Aufführung beim Oranjewoud Festival in den Niederlanden.

Neben seiner Opern- und Konzerttätigkeit beschäftigt sich Andrew Dickinson mit außergewöhnlichen Projekten mit Fokus auf neuen Konzertformaten und neuem Publikum. So ist er in dem von ihm entwickelten Rezital The Diary...and Other Stories nicht nur als Tenor zu erleben – er führt auch durch das sich rund um Janáceks Tagebuch eines Verschollenen entspinnende Programm mit tschechischer Instrumental- und Vokalmusik von der Romantik bis zur Gegenwart. Er organisiert und produziert außerdem Konzerte und Opernaufführungen als Teil des Rainhill Music Festivals, das junge Musiker in und um Liverpool fördert.

Saison 2019/20

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.

Element downloaden
zum Beitrag zum Beitrag

Resonanz

Der Tenor Andrew Dickinson gelang es, Janičeks Zweifel und Schuld, sein Wunsch nach einem neuen Anfang, gekonnt auszudrücken
Bachtrack, Von Edward Sava-Segal, 8 April 2019

Der Schauspieler Wim van der Grijn gibt den im Zwiespalt stehenden und erschöpften älteren Mann, während die fantastische Tenorstimme von Andrew Dickinson die bezaubernde, fesselnde Stimme von Mezzosopran Marie Harmad ausgleicht…
Stagebiz, Cindy Sibilsky, 11 April 2019

Andrew Dickinson trotzt der Minirolle mit herrlich weichen Tenortönen einen prägnanten Auftritt ab.
Berliner Morgenpost, Georg Kasch, 06 Oktober 2018

Andrew Dickinson gab einen jugendlich strahlenden Da-Ud, mit einem schönen, klaren Timbre.
The Opera Musicologist Berlin, Daniel Url, März 2016

Als Lakmés treuer Diener Hadji beschützte Andrew Dickinson mitfühlend den verwundeten Gérald im Wald und sang seine Arie aus dem 3. Akt mit einer reinen, lyrischen Linie.
Opera Today, C. Seymour, Juli 2015

Sowohl schauspielerisch als auch sängerisch besticht Andrew Dickinson mit einer mitreißenden, aus dem Innersten kommenden Energie. Der Wandel vom naiven, harmlosen zum wahnhaften Patienten war erschreckend überzeugend.
Opera Magazine, Yehuda Shapiro, März 2015

Der Gesangspart des Tom Rakewell ist schwer, aber Dickinson beweist, dass er über Ambitus und  Ausdauer verfügt. Äußerst differenziert verändert er seinen Charakter: Vom Bauerntölpel zum gestandenen Londoner.
British Theatre Guide, L. Lewis, März 2015

Das  Ensemble wurde von Andrew Dickinsons unbeschwerten und freimütigen Tom Rakewell angeführt. Der junge Tenor (…) hat leichte, gut geführte Stimmreserven, die aber auch überraschende Energieausbrüche entfachen können.   
What's On Stage, M. Valencia, März 2015

Der junge Tenor Andrew Dickinson ist eine starke Bühnenpersönlichkeit – aufstrebend und unerschrocken.
The Telegraph, Rupert Christiansen, November 2013

zum Beitrag zum Beitrag

Repertoire

Opernrepertoire

G. BIZET Carmen Dancairo
B. BRITTEN Billy Budd Novice
Midsummer Night's Dream Flute
Albert Herring Albert
Death in Venice Aschenbach
Curlew River Madwoman
Turn of the Screw Peter Quint *
Peter Grimes Bob Boles *
H. K. GRUBER Gloria - A Pigtale Gerhard
mehr...

Konzertrepertoire

J. S. BACH BWV 244 Matthäus-Passion
BWV 245 Johannes-Passion
BWV 248 Weihnachtsoratorium
BWV 232 h-moll Messe
BWV 243 Magnificat
L. V. BEETHOVEN C-Dur-Messe
9. Sinfonie
H. BERLIOZ Grande Messe des Morts
B. BRITTEN War Requiem
mehr...
zum Beitrag zum Beitrag

Projekte

zum Beitrag zum Beitrag

Mediencenter

zum Beitrag zum Beitrag