Andrew Robert Munn

bass

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General Management

©Linda Rosa Saal

Termine

01.10. 19:30
Carnegie Hall, New York

Zhou Long,  The Men of Iron and the Golden Spike

Andrew Robert Munn, Bass
Jindong Cai, Dirigent
The Orchestra Now

06.10. 14:30
Bing Concert Hall

Zhou Long,  The Men of Iron and the Golden Spike

Andrew Robert Munn, Bass
Jindong Cai, Dirigent
The Orchestra Now

20.10. 19:00
Les Ateliers de la Main d’Or, Paris

Chimera

Andrew Robert Munn, Bass
Amber Fasquelle, Mezzosopran
Rami Sarieddine, Klavier
Hugo Abraham, Kontrabass

Biografie

Der junge Bass Andrew Robert Munn gewinnt mit seiner elegant geführten und leuchtend warmen Stimme die internationalen Opernbühnen und Konzertpodien. Für den gebürtige Kalifornier, der vor Kurzem auch als Finalist beim Innsbrucker Cesti-Wettbewerb auf sich aufmerksam machte, stehen in der laufenden Saison einige wichtige Debüts an: In der New Yorker Carnegie Hall und an der Bing Concert Hall der Stanford University steht er als Solist in der Uraufführung von Zhou Longs szenischem Oratorium Men of Iron and the Golden Spike auf der Bühne, gefolgt von seinem ersten Rezital in Paris. Als Frère Laurent in Gounods Roméo et Juliette kehrt er an die Opera na Zamku in Stettin und an die Opera Śląska in Bytom zurück. Gegen Saisonende folgt im Mai sein Debüt beim Malmö Symphony Orchestra unter Robert Trevino mit Strauss‘ Salome.

Nach Abschluss seines Studiums an der berühmten Juilliard School in New York zog der Schüler von Dawn Upshaw und Sanford Sylvan 2018 nach Berlin. In seiner ersten Saison in Europa war er als Seneca in Monteverdis L’incoronazione di Poppea, als Inspector und Uncle Albert in Philip Glass’ The Trial (nach Kafkas Roman Der Prozess) und als Sarastro in Mozarts Zauberflöte zu erleben. Gemeinsam mit dem Pianisten Rami Sarieddine gründete er 2019 die Projektplattform Chimera und das duo+, das mit Rezitalprogrammen bereits in Athen, Abu Dhabi, Berlin und Zypern zu Gast war und dabei Werke von Purcell, Schubert, Wolf und Barber sowie Uraufführungen eigens für das Duo komponierter Stücke von Andys Skordis und Conrad Winslow im Gepäck hatte.

In seinem Engagement für neue Musikprojekte treffen sich seine musikalische Leidenschaft und andere ganz persönliche Lebensthemen: Eine Vertrautheit mit den Texten des Altertums und das Nachdenken über sozialen Wandel wurden dem Kind zweier klassischer Archäologen quasi in die Wiege gelegt; intensive Erfahrungen als Umweltaktivist sammelte er von 2008 bis 2014, als er in den Kohleabbaugebieten der Appalachen den Kampf für klimapolitische Ziele mitorga­nisierte. Im Austausch mit Komponisten seiner Generation verarbeitet er in der Doppelrolle als Solist und Librettist diese Themen heute künstlerisch. So entsteht gemeinsam mit Nina C. Young die Oper Making Tellus als Meditation über das anbrechende geologische Zeitalter des Anthro­pozän. Nate May komponierte für ihn den szenischen Liedzyklus Dust in the Bottomland, der die amerikanische Opioidkrise in Bezug zur ökologischen Zerstörung setzt. Mit Matthew Ricketts arbeitet er daran, unter dem Titel Don Quixote2 den zweiten Teil von Miguel Cervantes‘ be­rühmtem Roman und dessen geniales Spiel mit der Fiktionalität auf die Opernbühne zu bringen.

Vor seinem Sprung über den Atlantik konnte Andrew Robert Munn 2018 im Nachwuchs­programm Gerdine Young Artists am Opera Theatre of Saint Louis als Dottore Grenvil in La Traviata und als Specialist Swanson in der Uraufführung von Huang Ruos Oper An American Soldier überzeugen. Bei seinem Debüt am Lincoln Center mit der Juilliard Opera trat er unter der Leitung von Laurence Cummings in Händels Agrippina auf. Außerdem verkörperte er bereits Dr. Cajus und Falstaff in Nicolais Die Lustigen Weiber von Windsor, Rocco in Beethovens Fidelio, Gremin in Tschaikowskys Eugen Onegin, den Löwen in Oliver Knussens Higglety Pigglety Pop! sowie Beethoven in Steven Stuckys und Jeremy Denks The Classical Style.

Im Konzertbereich sang er Solopartien in Mozarts Requiem unter Ádám Fischer, Haydns Schöpfung mit dem American Symphony Orchestra sowie Händels Messias mit The Orchestra Now ebenfalls unter Leon Botstein, Rossinis Stabat Mater mit dem Orchestra of the Triangle sowie die Partie des Jesus in Bachs Johannespassion mit der Cathedral of All Saints und der Handel and Haydn Society. Begeistert aufgenommen wurde sein Debüt mit dem Pianisten Steven Blier an der Merkin Concert Hall beim Festival of Song in New York mit einem Programm aus politischen Liedern unter der Titel Protest! im Februar 2018. Als Vocal Fellow am Tanglewood Music Center war er 2017 dort mit Bachs Liebster Jesu mein Verlangen, Ausschnitten aus Heinrich Schütz‘ Symphoniae Sacrae sowie in Rezitalprogrammen zu erleben.

Saison 2019/20

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.

www.andrewrobertmunn.com       

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Resonanz

Die von Alfred Hayes und Earl Robinson geschriebene Ballade “Joe Hill” wurde mit großer Tiefe und viel Gefühl von dem Bass Andrew Munn dargeboten, dessen Interpretation des Lieds durch seine persönliche Erfahrungen in Appalachien an ungewöhnlich präsenter Qualität gewann, die uns sehr berührte.
Voce di Meche, März 2018

Herr Munn stahl die Show, (…) er bewies, dass er einen beeindruckenden, vollen Bass mit wohltönender Tiefe hat.
Superconductor, Februar 2018

Andrew Munns sonorer Bass und sensible Phrasierung kamen besonders gut zur Geltung.
The Huffington Post, 2. August 2016

Der sonore Bass Andrew Munn gab einen jovialen und launigen Beethoven… Was beim Publikum begeisterten Anklang fand.
Aspen Times, 4. August 2015

Andrew Munns voller, samtiger Bass ist eine erfreuliche Bereicherung.
Louisville Public Media, 24. Mai 2014

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Repertoire

Oper

L. v. Beethoven Fidelio Rocco, 2. Gefangener
J. Dove Flight Immigration Officer
P. Glass The Trial Uncle Albert, Inspector
C. Gounod Roméo et Juliette Frère Laurent
G. F. Händel Agrippina Claudio, Lesbo
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Konzert

J. S. Bach Johannes-Passion Jesus
Messe in b-Moll
Kantaten 12, 32, 172
L. v. Beethoven Messen in C-Dur
G. F. Händel Messias
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Mediencenter

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