Anssi Karttunen

violoncello

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CR Pascal Duscarpin

Termine

18.10. 19:00
Örebro Konserthus

Sergej Prokofjew,  Sinfonie Nr. 1 op.25 „Klassische“
Witold Lutoslawski,  Grave
Toru Takemitsu,  Scene
Betsy Jolas,  "Side Roads" für Cello und Streichorchester
Igor Strawinsky,  Konzert in Es-Dur für Kammerorchester „Dumbarton Oaks“
Joseph Haydn,  Symphonie Nr. 87 A-Dur

Anssi Karttunen, Violoncello
Swedish Chamber Orchestra
Gerard Korsten, Dirigent

08.11. 20:00
Chapelle Corneille - Auditorium de Normandie, Rouen

Arvo Pärt,  Fratres
Thierry Pécou,  Méditation sur la fin de l’espèce
Thierry Pécou,  Danse en cercle
Jonathan Bell,  Neues Werk für Flöte, Klarinette und Violine

Anssi Karttunen, Violoncello
Ensemble Variances

Biografie

Anssi Karttunen ist ein echter Trendsetter und einer der innovativsten Cellisten der heutigen klassischen Musikszene. Er begann in seiner Heimat Finnland, diesem einzigartigen Nährboden für die Musik, im Alter von vier Jahren mit dem Cellospiel und hat sich seitdem weltweit einen Namen als Solist und Kammermusiker gemacht. In seinem Repertoire bringt er frischen Wind in die Standardwerke für sein Instrument, entdeckt zahlreiche vergessene Meisterwerke wieder und erarbeitet seine eigenen Transkriptionen. Er spielt auf modernen, Klassik- und Barockcelli sowie auf dem Violoncello piccolo und dem E-Cello. Letzteres spielt auch eine wichtige Rolle bei seinem neuen Multimedia-Solorezital mit Bildern, Videos und Elektronik, das Werke von Kaija Saariaho, Thierry Pécou und Pablo Ortiz einschließt.

Anssi Karttunen ist ein leidenschaftlicher Verfechter der zeitgenössischen Musik, und seine Zusammenarbeit mit Komponisten wie Magnus Lindberg, Kaija Saariaho, Pascal Dusapin, Luca Francesconi und Tan Dun hat zu über 170 Uraufführungen, darunter von 29 Cellokonzerten, geführt. So spielte er Magnus Lindbergs Cellokonzert Nr. 1 mit dem Orchestre de Paris (1999) sowie sein Cellokonzert Nr. 2 mit dem Los Angeles Philharmonic (2013), Esa-Pekka Salonens Mania mit Avanti! (2000) und Luca Francesconis Rest mit RAI Torino (2004). Im Auftrag des Boston Symphony Orchestra hat Kaija Saariaho das Cellokonzert Notes on Light für Anssi Karttunen geschrieben. Es erlebte 2007 seine Uraufführung, gefolgt von über 50 weiteren Aufführungen unter anderem mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra, Swedish Radio Symphony Orchestra, NDR Sinfonieorchester, Concertgebouw Orkest Amsterdam, Orchestre de Paris und New World Symphony. Im Oktober 2018 wird er Betsy Jolas' Side Roads mit dem Swedish Chamber Orchestra und Gérard Korsten uraufführen. Weitere künftige Pläne beinhalten die Uraufführungen neuer Werke von Antti Auvinen, Ramon Lazkano und Sean Shepherd.

Anssi Karttunen arbeitet mit so namhaften Orchestern wie dem Philadelphia Orchestra, BBC Symphony, NHK Orchestra, SWR Sinfonieorchester, den Münchner Philharmonikern, Ensemble Modern, Rotterdam Philharmonisch Orkest, Danish National Radio Symphony Orchestra, Oslo Philharmonic, Helsinki Philharmonic, New World Symphony oder Mahler Chamber Orchestra. Er ist regelmäßiger Gast bei bedeutenden Festivals wie Edinburgh, Salzburg, Lockenhaus, Berlin, Venedig, Strasbourg und Helsinki. Zudem tritt er mit seinen Partnern des Zebra Trio – dem Geiger Ernst Kovacic und dem Bratschisten Steven Dann – auf beiden Seiten des Atlantiks auf. Mit dem Pianisten Nicolas Hodges, der Choreografin Diana Theocharidis und dem Produzenten, Komponisten und Multiinstrumentalisten John Paul Jones verbindet ihn ebenfalls eine enge Zusammenarbeit.

Anssi Karttunens Aufnahmen beweisen eine enorme Bandbreite: Sie reichen von Beethovens Gesamtwerken für Cello und Fortepiano (auf historischen Instrumenten) bis zu Solowerken des 20. Jahrhunderts. Bei der Deutschen Grammophon erschien eine DVD von Tan Duns The Map für Cello, Orchester und Video, und Sony Classical veröffentlichte die Konzerte von Lindberg, Saariaho und Salonen. Gleich zwei von Anssi Karttunens Einspielungen waren für einen Gramophone Award 2013 nominiert: eine CD mit Kammermusikwerken Magnus Lindbergsund Henri Dutilleux‘ Tout un monde lointain mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France und Esa-Pekka Salonen für die Deutsche Grammophon, dessen Aufnahme als beste zeitgenössische Einspielung des Jahres 2013 ausgewählt wurde. Unter seinen jüngsten Aufnahmen finden sich Toshio Hosokawas Chant für Naxos, seine eigenen Transkription von Brahms‘ Streichquintett für Toccata Classics sowie zwei Tango-CDs, erschienen bei Petals und Albany.

Anssi Karttunen wurde 1960 geboren. Er studierte unter anderem bei Erkki Rautio, William Pleeth, Jacqueline du Pré und Tibor de Machula. Von 1999 bis 2005 war Anssi Karttunen erster Cellist der London Sinfonietta. Zwischen 1994 und 1998 war er Künstlerischer Leiter des Avanti! Chamber Orchestra und von 1994 bis 1997des Suvisoitto Festival in Porvoo, Finnland. Er leitete die Helsinki Biennale in den Jahren 1995 und 1997 sowie das Festival Musica Nova Helsinki 2015.

Er unterrichtet häufig in Meisterkursen, so beispielsweise gemeinsam mit Kaija Saariaho an der Carnegie Hall, bei der Cello Biennale Amsterdam oder,als Regents‘ Lecturer an der University of Berkeley. 2008 initiierte er die jährlich in Kooperation mit der Sibelius Akademie unter seiner Leitung veranstaltete Workshopreihe „Creative Dialogue“ in Santa Fe. Im Herbst 2014 nahm er seine Lehrtätigkeit an der Ecole Normale de Musique in Paris auf. Anssi Karttunen spielt ein Cello von Francesco Ruggeri.       

Saison 2018/2019

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Repertoire

G. Aperghis Bloody Luna (für Cello und Ensemble)
C.P.E. Bach Konzerte für Cello und Orchester A-Dur, a-Moll
B. Bartok Rhapsodie Nr. 1
L. v. Beethoven Tripelkonzert
M. Bellamy Within Dreams I (2004)
L. Berio Ritorno degli Snovidenia
E. Bloch Schelomo
Voice in the Wilderness
L. Boccherini Konzerte für Cello und Orchester B-Dur, G-Dur
J. Brahms Doppelkonzert
B. Britten Symphonie für Cello und Orchester op. 68
M. Bruch Kol Nidrei
A. Caplet Epiphanie für Cello und Orchester
E. Carter Konzert für Cello und Orchester (2000)
Y.-K. Chung Farewell my Concubine (für Cello, Jinghu und chin. Orchester)
L. Dallapiccola Dialoghie
J.-L. Darbellay Konzert für Cello und Orchester*
P. Dusapin Celo (1996)
Outscape (2015)
H. Dutilleux Tout un monde lointain
A. Dvorak Konzert für Cello und Orchester
Klid
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* = Werke, die für Anssi Karttunen geschrieben wurden

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Weitere Informationen, Fotos und Artikel auf Anssi Karttunens persönlicher Website und der offiziellen Facebook Fanpage.

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