Große Palette von Farben und Nuancen

Am 13. September hat Alejo Pérez am Grand Théâtre de Genève die Premiere von Prokofjews Krieg und Frieden dirigiert. Im Interview erklärt er, was ihn mit dieser Oper und überhaupt mit russischem Repertoire verbindet.

Mit "fast schlachtenführerhafter Akkuratesse und Weitsicht" habe Alejo Pérez die Premiere geleitet, so Manuel Brug in seiner Rezension und führt fort. "Alles im Griff! Der dreieinhalbstündige Abend ist der glänzende Sieg Perez‘ samt seiner motivierten Orchestertruppe angesichts Napoleons Niederlage im brennenden Moskau." Im Gespräch mit Beate Breidenbach erklärte der Dirigent im Vorfeld seine Sicht auf das Stück.

Alejo Pérez, Sie haben bisher nicht nur Schostakowitschs Oper Die Nase, Prokofjews Opern Die Liebe zu den drei Orangen und Der feurige Engel sowie Tschaikowskis Eugen Onegin, sondern auch viel symphonisches Repertoire aus Russland dirigiert. Ursprünglich stammen Sie aus Argentinien; woher kommt Ihre Nähe zur russischen Musik?

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Maria Dubinets
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