Caroline Melzer

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Biografie

fulminant: Caroline Melzer 
Der Standard, Ljubisa Tosic, 27.9.2019

Caroline Melzer überzeugt mit ihrem „klaren, großrahmigen Sonnensopran" (FAZ, Eleonore Büning) in einer ungewöhnlichen Bandbreite an Repertoire, das sich von den großen Partien des lyrischen bis jugendlich-dramatischen Fachs über Operetten-Diven bis zu für sie neu komponierte Werke spannt. Sie studierte Gesang bei Rudolf Piernay und Vera U. G. Scherr und Liedgestaltung bei Ulrich Eisenlohr und Irwin Gage.

Ihr erstes Festengagement führte die ausdrucksstarke Sängerin 2007 an die Komische Oper Berlin, wo sie zahlreiche Partien wie Contessa, Fiordiligi, Mimì, Giulietta (Hoffmanns Erzählungen), Lisa (Pique Dame), Lisa (Das Land des Lächelns), Leonore in der Erstfassung des Fidelio und Cordelia in Aribert Reimanns Lear in der vielbeachteten Neuinszenierung von Hans Neuenfels verkörperte. Von 2010 bis 2017 war sie festes Ensemblemitglied der Volksoper Wien. Dort sang sie u.a. Rusalka, Micaela, die Lustige Witwe, die Titelpartie der Verkauften Braut, Lisa (Das Land des Lächelns), Liù, Mimì und die Sieglinde im RING an einem Abend (Fassung von Loriot). Neben ihren Festengagements gastierte Caroline Melzer u.a. bei der Ruhrtriennale, als Erste Dame an der Staatsoper Berlin und als Lustige Witwe beim Festival Savonlinna, Finnland. In der gleichen Partie gab sie 2016 ihr Japandebüt in Tokio, und sie sang an der Ungarischen Staatsoper wieder die Cordelia in Aribert Reimanns Lear. In der letzten Spielzeit stand sie erneut als Donna Elvira und als Giulietta in Hoffmanns Erzählungen auf der Bühne der Volksoper und war an der Neuen Oper Wien und im Müpa Budapest als Angel in Péter Eötvös’ Angels in America zu hören. 2020/21 kehrt sie als Gräfin Mariza an die Volksoper zurück. Konzerte führen sie u.a. nach Köln und zum Muziekgebouw Amsterdam mit Kurtags Kafka-Fragmenten, zum West Cork Chamber Music Festival, nach Bad Kissingen für ein „Best of“ Kissinger Liederwerkstattsowie an die Elphilharmonie für die Uraufführung eines Werkes von Wolfgang Rihm.

Ihre besondere Leidenschaft gilt der zeitgenössischen Musik. Von großer Bedeutung sind für sie die Zusammenarbeit mit Aribert Reimann, der einen Liedzyklus (Rilke-Fragmente) und die Szene der Stella (Goethe) für sie vertonte, und mit Manfred Trojahn (Zwetajewa- und Nietzsche-Lieder) sowie die Begegnung mit Wolfgang Rihm anlässlich der Uraufführung seiner Zwetajewa-Lieder. Zudem brachte sie Werke von Emanuele Casale, Seán Doherty, Deirdre Gribbin, Stefan Heucke, Bernhard Lang, Jüri Reinvere, Vladimir Tarnopolski, Steffen Schleiermacher und Kate Whitley zur Uraufführung und arbeitet regelmäßig mit dem Pianisten Axel Bauni, dem Ensemble Intercontemporain, dem Ensemble Modern und der musikFabrik. Mit großem Engagement widmet sie sich auch dem Vokalwerk György Kurtágs: Neben den Kafka Fragmenten, die sie gemeinsam mit der Geigerin Nurit Stark aufführt – eine 2015 beim Label BIS erschienene CD wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet – hat sie viele seiner kammermusikalischen Werke mit Stimme aufgeführt.

Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Lied- und Konzertsängerin war Caroline Melzer in renommierten europäischen Sälen wie der Philharmonie Berlin, dem Konzerthaus Berlin, dem Wiener Konzerthaus, dem Musikverein Wien, dem Auditorium Grafenegg, dem Kunstzentrum deSingel Antwerpen, der Cité de la Musique Paris, der Laeiszhalle Hamburg, der Meistersingerhalle Nürnberg, der Tonhalle Zürich, der Philharmonie Essen, dem Konzerthaus Dortmund, deDoelen Rotterdam, Tchaikowsky Konservatorium Moskau, der Town Hall Birmingham und der Liederhalle Stuttgart zu Gast. Bei Naxos wird demnächst eine Schumann Gesamtaufnahme erscheinen, bei der sie mit Liedern zu erleben ist.

Caroline Melzer arbeitete mit Dirigenten wie Stefan Soltesz, Peter Rundel, Péter Eötvös, Helmuth Rilling, Christoph Poppen, Friedemann Layer, Konrad Junghänel, Patrick Lange, François Xavier Roth, Alfred Eschwé, Jac van Steen, Frieder Bernius und Michael Sanderling.

Sie ist Dozentin für Gesang an den Musikhochschulen Mannheim und Berlin (UdK).

Saison 2020/21

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Resonanz

Melzer variiert nicht nur die Lautstärke, sondern auch den Anteil von Kopf- und Bruststimme, von Geschwindigkeit und Stärke des Vibratos, bis die Musik zwischen Irrsinn und Hellsichtigkeit zu schweben beginnt.
Frankfurter Allgemeine, Jan Brachmann, 15.11.2019

Eine Höchstleistung von Caroline Melzer als Engel von Amerika, die mit himmlischen Koloraturen zutiefst zu beeindrucken vermag.
IOCO, Marcus Haimerl, 10.10.2019

In der Sängergruppe ist die Sopranistin Caroline Melzer der "durchlaufende Posten" geworden. Mit ihrer Stimmsicherheit und ihrem souveränen Umgang mit der Vokalmusik der Gegenwart hat sie sich für die LiederWerkstatt unverzichtbar gemacht.
infranken.de, Thomas Ahnert, 03.07.2018

Für stimmlichen Glanz war mit Sopranistin Caroline Melzer bestens gesorgt. 
nön.at, 01.01.2018

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Repertoire

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Oper

L. v. BEETHOVEN Leonore Leonore
G. BIZET Carmen Micaela
A. BORODIN Fürst Igor Jaroslawna
A. DVORÁK Rusalka Rusalka
P. EÖTVÖS Angels in America Voice / The Angel
L. FALL Madame Pompadour Madame Pompadour
W. GLUCK Armida Armida
E. KÁLMÁN Gräfin Mariza Gräfin Mariza
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Konzert

C. P. E. BACH Die Israeliten in der Wüste
J. S. BACH BWV 244 Matthäus-Passion
BWV 248 Weihnachtsoratorium
Kantaten Nr. 4, 76, 98, 172, 211, 212
L.v. BEETHOVEN 9. Sinfonie - Ode an die Freude
C-Dur Messe
Egmont (Schauspielmusik)
A. BERG Sieben frühe Lieder
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PROGRAMMVORSCHLÄGE:

KURTÁG: Kafka-Fragmente
mit N. Stark, Violine / I. Robson, Videoregie (optional)

KURTÁG: Die Sprüche des Péter Bornemisza
Kombinationsmöglichkeit 1: PURCELL
Kombinationsmöglichkeit 2: SCHUBERT
mit J. P. Schulze, Klavier

MESSIAEN: Harawi
mit C. Pescia, Klavier / C. Pons, Videoregie (optional)

HINDEMITH: Das Marienleben
mit A. Bauni, Klavier

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Mediencenter

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