Christoph Prégardien

tenor

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General Management

Christoph Prégardien CR Hans Morren

Termine

07.05. 18:30
Historischer Reitstadel Neumarkt

Vater und Sohn - Lieder von W.A. Mozart, L. v. Beethoven, F. Schubert. u.a.

Michael Gees, Klavier
Julian Prégardien, Tenor
Christoph Prégardien, Tenor

20.05. 18:00
Stadtkirche St. Johannes und St. Martin Schwabach

Georg Friedrich Händel,  Alexanderfest (HWV 75)

Julian Christoph Tölle, Dirigent
Christoph Prégardien, Tenor
Christian Immler, Bass
Heidi Elisabeth Meier, Sopran
L'Orfeo Barockorchester

21.05. 19:00
St. Egidien Nürnberg

Georg Friedrich Händel,  Alexanderfest (HWV 75)

Julian Christoph Tölle, Dirigent
Christoph Prégardien, Tenor
Christian Immler, Bass
Heidi Elisabeth Meier, Sopran
L'Orfeo Barockorchester

01.06. 20:00
Frauenkirche Dresden

Auszüge aus Claudio Monteverdis "Il ritorno d'Ulisse in Patria" und "L'Orfeo"

Jos van Immerseel, Dirigent
Anima Eterna Brugge
Marianne Beate Kielland, Mezzosopran
Julian Prégardien, Tenor
Christoph Prégardien, Tenor

19.06. 20:00
Angelika-Kaufmann-Saal, Schwarzenberg

Franz Schubert,  9 Lieder auf Gedichte von Ernst Schulze
Gustav Mahler,  Lieder eines fahrenden Gesellen
Franz Schubert,  Lieder (Rückert u.a.)

Julius Drake, Klavier
Christoph Prégardien, Tenor

21.06. 16:00
Angelika-Kaufmann-Saal, Schwarzenberg

Ludwig van Beethoven,  Bearbeitungen schottischer Volkslieder
Ludwig van Beethoven,  Bearbeitungen irischer Volkslieder
Ludwig van Beethoven,  Bearbeitungen walisischer Volkslieder
Ludwig van Beethoven,  Bearbeitungen irischer Volkslieder

Carolin Widmann, Violine
Christoph Prégardien, Tenor
Martin Helmchen, Klavier
Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello

25.06. 19:00
Residenz Ansbach

Vater und Sohn - Lieder von W.A. Mozart, L. v. Beethoven, F. Schubert u.a.

Michael Gees, Klavier
Julian Prégardien, Tenor
Christoph Prégardien, Tenor

30.06. 20:15
Abtei Neuwied

Franz Schubert,  Winterreise op. 89 D 911

Christoph Prégardien, Tenor
Ma'alot Quintett

Biografie

"Christoph Prégardien vollbringt hier wahre Wunderdinge, und wer einmal seine verzehrende, absolut intonationsreine Deutung von Schuberts "Nacht und Träume" gehört hat, wird nicht mehr widerstehen können." Fono Forum

Es sind seine klare und präzise Stimmführung sowie seine intelligente Deutung und Diktion, gepaart mit der Fähigkeit, sich in den psychologischen Kern einer Rolle zu begeben, die Christoph Prégardien zu einem der bedeutendsten lyrischen Tenöre unserer Zeit machen. Ganz besonders geschätzt ist sein Schaffen als Liedsänger. In der laufenden Saison konzertiert er an der Wigmore Hall London, Casa da Música in Porto, Aula Magna in Rom, Philharmonie Warschau, am Concertgebouw Amsterdam, Konzerthaus Berlin, im neuen Musikforum Ruhr in Bochum und an der Kölner Philharmonie. Außerdem ist er im Rahmen der Schubertiade Schwarzenberg-Hohenems, des Oxford Lieder Festivals, des Wimbledon International Festival sowie der Dresdner Musikfestspiele zu hören.

Auch bei großen Orchestern ist Christoph Prégardien häufig zu erleben. So konzertierte er mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Concertgebouworkest Amsterdam, der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Orquesta y Coro Nacional de España Madrid, dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre Philharmonique de Radio France sowie dem Boston und San Francisco Symphony Orchestras. Zu seinem Orchesterrepertoire zählen neben den großen Oratorien und Passionen aus Barock, Klassik und Romantik auch Werke des 17. und 20. Jahrhunderts, die er mit Dirigenten wie Barenboim, Chailly, Gardiner, Harnoncourt, Herreweghe, Luisi, Metzmacher, Nagano und Thielemann aufführt. Zu seinen Opernpartien zählen u.a. Tamino, Almaviva, Fenton (Falstaff), Don Ottavio, Titus, Ulisse und Idomeneo.

Anknüpfend an den internationalen Erfolg seines Dirigierdebüts im Jahr 2012 mit Bachs Johannespassion und dem Ensemble Le Concert Lorrain (LCL) & den Nederlands Kamerkoor, leitete er 2015 das LCL & den Balthasar-Neumann Chor mit der Matthäuspassion auf Tournee. 2016 dirigierte er erneut das LCL in Bachs Weihnachtsoratorium. Seit 1988 verbindet Christoph Prégardien außerdem eine besonders enge Zusammenarbeit mit den Duisburger Philharmonikern. In der Saison 2010/11 war er Artist in Residence sowie 2016 anlässlich seines 60. Geburtstages mit mehreren Konzerten und Schubertzyklen zu Gast. 2019 wird er das Orchester erstmals mit Mozarts Requiem u.a. Werke dirigieren.

Einen Großteil seines Repertoires hat der Sänger auf inzwischen über 130 Tonträgern bei den Labels BMG, EMI, DG, Philips, Sony, Erato und Teldec dokumentiert. Seine zahlreichen Aufnahmen des deutschen romantischen Liedes wurden u.a. mit dem Orphée d’Or der Académie du Disque Lyrique, Preis der deutschen Schallplattenkritik, Edison Award, Cannes Classical Award und dem Diapason d’or ausgezeichnet. Eine langfristige Zusammenarbeit verbindet Prégardien mit dem Label Challenge Classics: Als erste CDs wurden Schuberts Die schöne Müllerin (Michael Gees) und Schwanengesang (Andreas Staier) veröffentlicht. Die Müllerin wurde mit hervorragenden Rezensionen und Auszeichnungen überhäuft (u.a. Gramophone, Editor‘s Choice, Record of the Year Award - MIDEM). Weiterhin sind kürzlich erschienen: Hugo Wolfs Italienisches Liederbuch (mit Julia Kleiter), Between Life and Death, Wanderer, die Grammy nominierte Neueinspielung der Winterreise (Michael Gees) sowie Father and Son mit seinem Sohn Julian Prégardien. Die aktuelle Schubert-CD Poetisches Tagebuch wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2016 ausgezeichnet.

Ein wichtiger Aspekt im musikalischen Leben Christoph Prégardiens ist die intensive pädagogische Arbeit. Neben seiner Konzerttätigkeit unterrichtet er weltweit in Meisterkursen junge Sänger und Sängerinnen. 2000 bis 2004 war er Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Zürich; seit 2004 ist er Professor an der Musikhochschule Köln. In einer neuartigen Kombination aus DVD und Buch in der Reihe Schott Master Class beleuchtet er Aspekte der Gesangstechnik und Interpretation in Wort, Bild und Ton.

Saison 2016/2017

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.

www.pregardien.com

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Resonanz

Als ein großer Interpret sieht Christoph Prégardien das Werk zuerst, dann sich selbst.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Nina Schröder, 20.01.2017


Es war seine 101. Aufführung [der „Winterreise“]. Und an keiner Stelle glättete auch nur ein Anflug von Routine die enorme Ausdruckskraft, die Prégardien in jede einzelne Liedzeile legte. Man könnte eine ganze Liste an Adjektiven für all die Ausdrucksnuancen des Schmerzes und der Hoffnungslosigkeit erstellen, die Prégardien tatsächlich alle zu musikalischem Leben erweckte. Wütend, enttäuscht, vorwurfsvoll, rastlos, todesverliebt, nostalgisch und klagend wären nur einige davon. Und wenn Prégardien hinterher sagt, dass man beim Singen der "Winterreise" in einen Sog gerate, aus dem man manchmal gar nicht so schnell wieder herausfinde, dann weiß man, dass das nicht bloß leeres Gerede ist.
Südkurier, Elisabeth Schwind, 16.5.2016


Nur zwei Zeilen lang ist Christoph Prégardien Belsatzar, für den Rest der Schauergeschichte hat ihm Heinrich Heine die Erzählerrolle zugewiesen. Doch diese zwei Zeilen haben es in sich. Wenn Prégardien sein „Jehova, dir künd ich auf ewig Hohn“ in den Mozart-Saal schmettert, erreicht er durch die Ausdrucksintensität, die er Schumanns gewaltigen Noten verleiht, einen Grad an Gotteslästerung, der manche viel diskutierte Karikatur recht harmlos wirken lässt. Einen irren Blick schickt er hinterher, taumelt fast und nimmt durch seine Körpersprache schon das Kippen der Situation vorweg. Ein starker Moment, ein Lehrstück in Wahrhaftigkeit.
Die Presse, Helmar Dumbs, 5.5.2016


Prégardien ist vor wenigen Wochen 60 Jahre alt geworden, doch Alterserscheinungen weist die Stimme des Tenors nicht auf. Aufgrund seiner überlegenen und ausgeglichenen Technik besitzt er nach wie vor das ganze Ausdrucksspektrum, das ihn zu der Größe gemacht hat, die er heute ist. Das Timbre ist immer noch fein, der Kopfklang lässt feinste Schattierungen zu. (…) Die Bögen der lyrischen Lieder (,Tiefes Leid') sind Legato pur. Dass man jedes Wort versteht, ist bei diesem Sänger nach wie vor eine Selbstverständlichkeit.
Fono Forum, Johannes Schmitz, Februar 2016 zu 'Poetisches Tagebuch'
 

Lichteinfall und Schattenwurf, die kurze Hoffnung auf Glück und das lange Zweifeln, das dünne Eis, auf dem die Liebe wandelt und der bodenlose Abgrund darunter: Prégardiens Romantik ist intensiv, unmittelbar und in jedem Moment dringlich, sie verschlägt einem den Atem.
Deutschlandfunk, Raoul Mörchen, 12.12.2014

Prégardien versteht es, alle Elemente seiner Kunst, das Timbre der Stimme, die Dynamik, die Aussprache und die Mimik, auf den musikalischen Gegenstand auszurichten. Wenn im Lied «Frühlingstraum» die Eisblumen am Fenster den Wanderer an das vergangene Glück seiner Liebe erinnern, dann steht «der Träumer, der Blumen im Winter sah» leibhaftig vor dem Publikum.
Neue Zürcher Zeitung, Thomas Schacher, 17.7.2014

Dass Prégardien zu den größten Liedinterpreten der Gegenwart gehört, steht außer Frage.
NDR Kultur, Marcus Stäbler, 10.4.2013

 
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Repertoire

Programmvorschläge Schubert

Franz Schubert Neun Lieder nach Gedichten von Ernst Schulze
Daß sie hier gewesen, D775 (Rückert)
Greisengesang D778 (Rückert)
Du bist die Ruh, D776 (Rückert)
Im Walde (Waldesnacht) D708 (Schlegel)
Nacht und Träume D827 (Collin)
Fischerweise D881 (Schlechta)
Totengräbers Heimweh D842 (Craigher)
Der Winterabend D938 (Leitner)

Vater und Sohn

Friedrich Silcher Frisch gesungen / Ännchen von Tharau
O wie herbe ist das Scheiden
Franz Schubert Erlkönig D328 / Wanderers Nachtlied D768
Zum Rundtanz D983 Nr. 3 / Die Nacht D983 Nr.4
Im Abendrot D799 / Des Fischers Liebesglück D933
Auf dem Wasser zu singen D774 / Der Zwerg D771
Meeres Stille D216 / Wiederspruch D865
Licht und Liebe D352 / Nacht und Träume D827
Nähe des Geliebten D162
Hermann Zilcher Frühlingsstorphe / Der betrunkene Sternseher
Ein Traum ist unser Leben / Über allen Gipfeln ist Ruh
Guter Rat
Johannes Brahms Die Sonne scheint nicht mehr / In stiller Nacht
Erlaube mir, feins Mädchen / Da unten im Tale
Robert Schumann Nachtlied

Britten, Bruch Schubert

Benjamin Britten Winter Words Op. 52
At Day-close in November
Midnight on the Great Western
Wagtail and Baby
The little old Table
The Choirmaster‘s Burial
Proud Songsters
At the Railway Station, Upway
Before Life and after
Max Bruch Lausche, lausche! Op.15,1 / Goldne Brücken Op. 15,4
Frisch gesungen! Op.7,6 / Russisch Op. 7,3
Um Mitternacht Op. 59,1 / Zweites Kophtisches Lied Op. 59,3
Kophtisches Lied Op. 59,2
Franz Schubert Dichterliebe Op.48
Neun Lieder nach Gedichten von Ernst Schulze:
Auf der Bruck D853
Der liebliche Stern D861
Im Walde D834
Um Mitternacht D862
Lebensmuth D883
Im Frühling D882
An mein Herz D860
Tiefes Leid D876
Über Wildemann D884
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Mediencenter

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Diskografie

Lieder - Poetisches Tagebuch

Lieder - Poetisches Tagebuch

Christoph Prégardien / Julius Drake
Challenge Classics 2015, 8327510

Father and Son

Father and Son

Christoph & Julian Prégardien, Michael Gees
Challenge Classics, 2014, CC72645

Winterreise · Franz Schubert

Winterreise · Franz Schubert

Christoph Prégardien & Michael Gees
Challenge Classics, 2013, CC72596

Mahler · Rihm · Orchestral Songs

Mahler · Rihm · Orchestral Songs

Christoph Prégardien, Bochumer Symphoniker, Steven Sloane
cpo, 2011, cpo777675-2

Italienisches Liederbuch · Hugo Wolf

Italienisches Liederbuch · Hugo Wolf

Christoph Prégardien, Julia Kleiter, Hilko Dumno
Challenge Classics, 2010, CC72378

Songs and Arias · Between Life and Death

Songs and Arias · Between Life and Death

Christoph Prégardien, Michael Gees
Challenge Classics, 2009, CC72324

Die schöne Müllerin · Franz Schubert

Die schöne Müllerin · Franz Schubert

Christoph Prégardien, Michael Gees
Challenge Classics, 2008, CC72292

Schwanengesang · Franz Schubert

Schwanengesang · Franz Schubert

Christoph Prégardien, Andreas Staier
Challenge Classics, 2008, CC72302

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