Christoph Prégardien

tenor

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General Management

Christoph Prégardien CR Hans Morren

Termine

19.12. 20:30
Auditorium Giovanni Agnelli

Joanne Lunn, Sopran
Margot Oitzinger, Alt
Markus Schäfer, Tenor
Peter Kooij, Bass
Dresdner Kammerchor e.V.
Le Concert Lorrain - Ensemble de musique ancienne
Christoph Prégardien, Dirigent

20.12. 20:00
deSingel Antwerpen

Joanne Lunn, Sopran
Margot Oitzinger, Alt
Markus Schäfer, Tenor
Peter Kooij, Bass
Dresdner Kammerchor e.V.
Le Concert Lorrain - Ensemble de musique ancienne
Christoph Prégardien, Dirigent

21.12. 20:00
Philharmonie Luxembourg

Johann Sebastian Bach,  Weihnachtsoratorium, BWV 248

Joanne Lunn, Sopran
Margot Oitzinger, Alt
Markus Schäfer, Tenor
Peter Kooij, Bass
Dresdner Kammerchor e.V.
Le Concert Lorrain - Ensemble de musique ancienne
Christoph Prégardien, Dirigent

22.12. 20:00
Arsenal de Metz

Johann Sebastian Bach,  Weihnachtsoratorium, BWV 248

Joanne Lunn, Sopran
Margot Oitzinger, Alt
Markus Schäfer, Tenor
Peter Kooij, Bass
Dresdner Kammerchor e.V.
Le Concert Lorrain - Ensemble de musique ancienne
Christoph Prégardien, Dirigent

11.01. 20:00
Temple du Bas, Neuchatel

Franz Schubert,  Winterreise op. 89 D 911

Christoph Prégardien, Tenor
Daniel Heide, Klavier

20.01. 19:30
Beethoven-Haus Bonn

Ludwig van Beethoven,  Bearbeitungen schottischer Volkslieder
Ludwig van Beethoven,  Bearbeitungen irischer Volkslieder
Ludwig van Beethoven,  Bearbeitungen walisischer Volkslieder

Christoph Prégardien, Tenor
Oberon Trio

07.02. 20:00
Mercatorhalle Duisburg im CityPalais

Gustav Mahler,  Sieben Lieder aus letzter Zeit

Christoph Prégardien, Tenor
Axel Kober, Dirigent
Duisburger Philharmoniker

Biografie

"Christoph Prégardien vollbringt hier wahre Wunderdinge, und wer einmal seine verzehrende, absolut intonationsreine Deutung von Schuberts "Nacht und Träume" gehört hat, wird nicht mehr widerstehen können." Fono Forum

Es sind seine klare und präzise Stimmführung sowie seine intelligente Deutung und Diktion, gepaart mit der Fähigkeit, sich in den psychologischen Kern einer Rolle zu begeben, die Christoph Prégardien zu einem der bedeutendsten lyrischen Tenöre unserer Zeit machen. Ganz besonders geschätzt ist sein Schaffen als Liedsänger. In der laufenden Saison konzertiert er an der Wigmore Hall London, am Concertgebouw Amsterdam, in Madrid, Turin, New York, Washington, Chicago sowie Cleveland. Außerdem ist er im Rahmen der Schubertiade Schwarzenberg-Hohenems, der Snape Proms Aldeburgh und der  Schwetzinger SWR Festspiele zu hören.

Auch bei großen Orchestern ist Christoph Prégardien häufig zu erleben. So konzertierte er mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Concertgebouworkest Amsterdam, der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Orquesta y Coro Nacional de España Madrid, dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre Philharmonique de Radio France sowie dem Boston und San Francisco Symphony Orchestras. Zu seinem Orchesterrepertoire zählen neben den großen Oratorien und Passionen aus Barock, Klassik und Romantik auch Werke des 17. und 20. Jahrhunderts, die er mit Dirigenten wie Barenboim, Chailly, Gardiner, Harnoncourt, Herreweghe, Luisi, Metzmacher, Nagano und Thielemann aufführt. Zu seinen Opernpartien zählen u.a. Tamino, Almaviva, Fenton (Falstaff), Don Ottavio, Titus, Ulisse und Idomeneo.

Anknüpfend an den internationalen Erfolg seines Dirigierdebüts im Jahr 2012 mit Bachs Johannespassion und dem Ensemble Le Concert Lorrain (LCL) & den Nederlands Kamerkoor, leitete er 2015 das LCL & den Balthasar-Neumann Chor mit der Matthäuspassion auf Tournee. 2016 dirigierte er erneut das LCL in Bachs Weihnachtsoratorium. Seit 1988 verbindet Christoph Prégardien außerdem eine besonders enge Zusammenarbeit mit den Duisburger Philharmonikern. In der Saison 2010/11 war er Artist in Residence sowie 2016 anlässlich seines 60. Geburtstages mit mehreren Konzerten und Schubertzyklen zu Gast. 2019 wird er das Orchester erstmals mit Mozarts Requiem u.a. Werke dirigieren.

Einen Großteil seines Repertoires hat der Sänger auf inzwischen über 130 Tonträgern bei den Labels BMG, EMI, DG, Philips, Sony, Erato und Teldec dokumentiert. Seine zahlreichen Aufnahmen des deutschen romantischen Liedes wurden u.a. mit dem Orphée d’Or der Académie du Disque Lyrique, Preis der deutschen Schallplattenkritik, Edison Award, Cannes Classical Award und dem Diapason d’or ausgezeichnet. Eine langfristige Zusammenarbeit verbindet Prégardien mit dem Label Challenge Classics: Als erste CDs wurden Schuberts Die schöne Müllerin (Michael Gees) und Schwanengesang (Andreas Staier) veröffentlicht. Die Müllerin wurde mit hervorragenden Rezensionen und Auszeichnungen überhäuft (u.a. Gramophone, Editor‘s Choice, Record of the Year Award - MIDEM). Weiterhin sind kürzlich erschienen: Hugo Wolfs Italienisches Liederbuch (mit Julia Kleiter), Between Life and Death, Wanderer, die Grammy nominierte Neueinspielung der Winterreise (Michael Gees) sowie Father and Son mit seinem Sohn Julian Prégardien. Die Schubert-CD Poetisches Tagebuch wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2016 ausgezeichnet.

Ein wichtiger Aspekt im musikalischen Leben Christoph Prégardiens ist die intensive pädagogische Arbeit. Neben seiner Konzerttätigkeit unterrichtet er weltweit in Meisterkursen junge Sänger und Sängerinnen. 2000 bis 2004 war er Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Zürich; seit 2004 ist er Professor an der Musikhochschule Köln. In einer neuartigen Kombination aus DVD und Buch in der Reihe Schott Master Class beleuchtet er Aspekte der Gesangstechnik und Interpretation in Wort, Bild und Ton.

Saison 2017/2018

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.

www.pregardien.com

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Resonanz

Da verbinden sich Flöte, Oboe, Horn, Fagott, Klarinette, Bassklarinette, Akkordeon und der unprätentiöse, klare, warme Gesang Prégardiens auf fabelhafte Weise. (…) Manch ein Musikfreund entdeckt bei dieser Besetzung tonmalerische Raffinessen Schuberts, die ihm in der Klavierfassung entgangen sind: Sturmheulen und Wetterfahnengeflatter, Krähenkrächzen und in den Schnee getüpfelte Blätter, Posthornsignal, Hundekettenrasseln, Choralgesang einer Trauergemeinde, Leierkastenimitation. Noch eines bewirkt die Besetzung mit Bläsern und Akkordeon: Sie gibt der „Winterreise” unverkennbar eine volkstümlichere Färbung, als man es von Sologesang mit Klavier gewohnt ist. Ein ungewöhnlicher, aber spannender und genussreicher Einstieg in RheinVokal 2017.
Rhein-Hunsrück-Zeitung, Andreas Pecht, 3.7.2017, zur "Winterreise" mit dem Ma'alot Quintet

Christoph Prégardien ist nach wie vor bei mühelos ansprechender Stimme ein unerreicht packend deklamierender Liedsänger. Er zieht an diesem Abend die Summe aus Jahrzehnten von Liedgesang auf höchstem Niveau. Ein Wunder an Gestaltungskraft war Franz Schuberts „Im Frühling“: mit größter Delikatesse vorgetragen und ganz vorn im Ranking dieses reichhaltigen Abends.
Neumarkter Nachrichten, Uwe Mitsching, 9.5.2017

Als ein großer Interpret sieht Christoph Prégardien das Werk zuerst, dann sich selbst.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Nina Schröder, 20.01.2017

Es war seine 101. Aufführung [der „Winterreise“]. Und an keiner Stelle glättete auch nur ein Anflug von Routine die enorme Ausdruckskraft, die Prégardien in jede einzelne Liedzeile legte. Man könnte eine ganze Liste an Adjektiven für all die Ausdrucksnuancen des Schmerzes und der Hoffnungslosigkeit erstellen, die Prégardien tatsächlich alle zu musikalischem Leben erweckte. Wütend, enttäuscht, vorwurfsvoll, rastlos, todesverliebt, nostalgisch und klagend wären nur einige davon. Und wenn Prégardien hinterher sagt, dass man beim Singen der "Winterreise" in einen Sog gerate, aus dem man manchmal gar nicht so schnell wieder herausfinde, dann weiß man, dass das nicht bloß leeres Gerede ist.
Südkurier, Elisabeth Schwind, 16.5.2016

Nur zwei Zeilen lang ist Christoph Prégardien Belsatzar, für den Rest der Schauergeschichte hat ihm Heinrich Heine die Erzählerrolle zugewiesen. Doch diese zwei Zeilen haben es in sich. Wenn Prégardien sein „Jehova, dir künd ich auf ewig Hohn“ in den Mozart-Saal schmettert, erreicht er durch die Ausdrucksintensität, die er Schumanns gewaltigen Noten verleiht, einen Grad an Gotteslästerung, der manche viel diskutierte Karikatur recht harmlos wirken lässt. Einen irren Blick schickt er hinterher, taumelt fast und nimmt durch seine Körpersprache schon das Kippen der Situation vorweg. Ein starker Moment, ein Lehrstück in Wahrhaftigkeit.
Die Presse, Helmar Dumbs, 5.5.2016

Prégardien ist vor wenigen Wochen 60 Jahre alt geworden, doch Alterserscheinungen weist die Stimme des Tenors nicht auf. Aufgrund seiner überlegenen und ausgeglichenen Technik besitzt er nach wie vor das ganze Ausdrucksspektrum, das ihn zu der Größe gemacht hat, die er heute ist. Das Timbre ist immer noch fein, der Kopfklang lässt feinste Schattierungen zu. (…) Die Bögen der lyrischen Lieder (,Tiefes Leid') sind Legato pur. Dass man jedes Wort versteht, ist bei diesem Sänger nach wie vor eine Selbstverständlichkeit.
Fono Forum, Johannes Schmitz, Februar 2016 zu 'Poetisches Tagebuch'

Lichteinfall und Schattenwurf, die kurze Hoffnung auf Glück und das lange Zweifeln, das dünne Eis, auf dem die Liebe wandelt und der bodenlose Abgrund darunter: Prégardiens Romantik ist intensiv, unmittelbar und in jedem Moment dringlich, sie verschlägt einem den Atem.
Deutschlandfunk, Raoul Mörchen, 12.12.2014

Prégardien versteht es, alle Elemente seiner Kunst, das Timbre der Stimme, die Dynamik, die Aussprache und die Mimik, auf den musikalischen Gegenstand auszurichten. Wenn im Lied «Frühlingstraum» die Eisblumen am Fenster den Wanderer an das vergangene Glück seiner Liebe erinnern, dann steht «der Träumer, der Blumen im Winter sah» leibhaftig vor dem Publikum.
Neue Zürcher Zeitung, Thomas Schacher, 17.7.2014

Dass Prégardien zu den größten Liedinterpreten der Gegenwart gehört, steht außer Frage.
NDR Kultur, Marcus Stäbler, 10.4.2013

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Mediencenter

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Diskografie

Lieder - Poetisches Tagebuch

Lieder - Poetisches Tagebuch

Christoph Prégardien / Julius Drake
Challenge Classics 2015, 8327510

Father and Son

Father and Son

Christoph & Julian Prégardien, Michael Gees
Challenge Classics, 2014, CC72645

Winterreise · Franz Schubert

Winterreise · Franz Schubert

Christoph Prégardien & Michael Gees
Challenge Classics, 2013, CC72596

Mahler · Rihm · Orchestral Songs

Mahler · Rihm · Orchestral Songs

Christoph Prégardien, Bochumer Symphoniker, Steven Sloane
cpo, 2011, cpo777675-2

Italienisches Liederbuch · Hugo Wolf

Italienisches Liederbuch · Hugo Wolf

Christoph Prégardien, Julia Kleiter, Hilko Dumno
Challenge Classics, 2010, CC72378

Songs and Arias · Between Life and Death

Songs and Arias · Between Life and Death

Christoph Prégardien, Michael Gees
Challenge Classics, 2009, CC72324

Die schöne Müllerin · Franz Schubert

Die schöne Müllerin · Franz Schubert

Christoph Prégardien, Michael Gees
Challenge Classics, 2008, CC72292

Schwanengesang · Franz Schubert

Schwanengesang · Franz Schubert

Christoph Prégardien, Andreas Staier
Challenge Classics, 2008, CC72302

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