Christoph Prégardien

tenor

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Christoph Prégardien_CR_Hans Morren

Termine

13.01. 17:00
Burgdorfer Schloss

Robert Schumann,  Dichterliebe op. 48
Franz Schubert,  9 Lieder auf Gedichte von Ernst Schulze

Christoph Prégardien, Tenor
Daniel Heide, Klavier

16.01. 19:30
Palace of Arts Budapest

Franz Schubert,  Greisengesang op. 60,1 D 778
Franz Schubert,  Romanze D 797/3b
Franz Schubert,  Der Wegweiser op. 89,20
Franz Schubert,  "Du bist die Ruh" D 776
Franz Schubert,  Erlkönig op. 1 D 328
Franz Schubert,  Nacht und Träume op. 43,2 D 827

Christoph Prégardien, Tenor
Hungarian National Philharmonic Orchestra and Choir
Dennis Russell Davies, Dirigent

27.01. 18:00
Philharmonie de Paris 2

Franz Schubert,  Die schöne Müllerin

Christoph Prégardien, Tenor
Michael Gees, Klavier

08.02. 19:30
Rathausprunksaal, Landshut

Joseph Haydn: 5 Volksliedbearbeitungen
Joseph Haydn,  Trio Es-Dur Hob XV:29
Ludwig van Beethoven,  Bearbeitungen irischer Volkslieder
Ludwig van Beethoven,  Bearbeitungen irischer Volkslieder
Ludwig van Beethoven,  Bearbeitungen schottischer Volkslieder
Ludwig van Beethoven,  Trio B-Dur, op.11 'Gassenhauer'

Christoph Prégardien, Tenor
Oberon Trio

13.02. 20:15
Muziekgebouw aan 't IJ Amsterdam

Christoph Prégardien, Tenor
Michael Gees, Klavier

17.02. 20:00
Kölner Philharmonie

Joseph Haydn,  Sinfonie Nr. 26 in d-Moll Hob I:26
Franz Schubert,  Greisengesang op. 60,1 D 778
Franz Schubert,  Romanze D 797/3b
Franz Schubert,  Der Wegweiser op. 89,20
Franz Schubert,  "Du bist die Ruh" D 776
Franz Schubert,  Erlkönig op. 1 D 328
Franz Schubert,  Nacht und Träume op. 43,2 D 827
Gustav Mahler,  Lieder eines fahrenden Gesellen
Franz Schubert,  Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 Unvollendete

Christoph Prégardien, Tenor
Kölner Kammerorchester
Christoph Poppen, Dirigent

Biografie

"Christoph Prégardien vollbringt hier wahre Wunderdinge, und wer einmal seine verzehrende, absolut intonationsreine Deutung von Schuberts "Nacht und Träume" gehört hat, wird nicht mehr widerstehen können." Fono Forum

Seine klare und präzise Stimmführung sowie seine intelligente Deutung und Diktion, gepaart mit der Fähigkeit, sich in den psychologischen Kern einer Rolle zu begeben, machen Christoph Prégardien zu einem der bedeutendsten lyrischen Tenöre unserer Zeit. Ganz besonders geschätzt wird sein Schaffen als Liedsänger. In der laufenden Saison konzertiert er an der Philharmonie de Paris, am Palace of Arts Budapest, an der Wigmore Hall London, in Zürich, Luzern, Kyoto, Tokio und Bogotá. Außerdem ist er beim Oxford Lieder Festival, beim Chopin-Festival Warschau, bei der Schubertiade Schwarzenberg-Hohenems sowie im Rahmen des Konzertzyklus „Schubert!“ beim hr-Sinfonieorchester zu hören.

Auch bei großen internationalen Orchestern ist Christoph Prégardien häufig als Solist zu erleben. So konzertierte er u.a. mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Concertgebouworkest Amsterdam, dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre Philharmonique de Radio France sowie dem Boston und San Francisco Symphony Orchestra und arbeitete mit Dirigenten wie Barenboim, Metzmacher und Thielemann zusammen. Sein Orchesterrepertoire umfasst neben den großen Oratorien und Passionen aus Barock, Klassik und Romantik auch Werke des 17. und 20. Jahrhunderts. Zu seinen Opernpartien gehören u.a. Tamino, Almaviva, Fenton (Falstaff), Don Ottavio, Titus, Ulisse und Idomeneo.

Seine langjährige Erfahrung als Sänger der großen Evangelisten-Partien und die intensive Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Nagano, Chailly, Herreweghe, Harnoncourt, Luisi und Gardiner sind für ihn die ideale Voraussetzung, sich diesem Repertoire auch als Dirigent zu nähern. Seit seinem höchst erfolgreichen Dirigierdebüt im Jahr 2012 mit Bachs Johannespassion am Pult des Ensembles Le Concert Lorrain und dem Nederlands Kamerkoor ist Christoph Prégardien auch in dieser Rolle ein gefragter Gast. 2015 leitete er Le Concert Lorrain und den Balthasar-Neumann Chor mit der Matthäuspassion. In den Folgejahren ging er erneut mit Le Concert Lorrain und Bachs Weihnachtsoratorium auf Tournee, zuletzt mit dem Dresdner Kammerchor. Beim Festkonzert zum 70. Geburtstag von Philippe Herreweghe dirigierte er zudem das Collegium Vocale Gent. Am Pult eines Symphonieorchesters kann man ihn erstmals im Frühjahr 2019 erleben, wenn er bei den Duisburger Philharmonikern unter anderem Mozarts Requiem dirigiert.

Einen Großteil seines Repertoires hat der Sänger auf über 150 Tonträgern dokumentiert, ausgezeichnet unter anderem mit dem Orphée d’Or der Académie du Disque Lyrique, dem Edison Award, dem Cannes Classical Award und dem Diapason d’or. Beim Label Challenge Classics veröffentlichte er nach Schuberts Schwanengesang (mit Andreas Staier) und Die schöne Müllerin (mit Michael Gees) – ausgezeichnet unter anderem als Editor‘s Choice des Magazins Gramophone und mit dem MIDEM Record of the Year Award – Hugo Wolfs Italienisches Liederbuch (mit Julia Kleiter), Between Life and Death, Wanderer, die Grammy nominierte Neueinspielung der Winterreise (alle mit Michael Gees) sowie Father and Son mit seinem Sohn Julian Prégardien. Die Schubert-CD Poetisches Tagebuch (mit Julius Drake) wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2016 ausgezeichnet. Zu den jüngsten CD-Veröffentlichungen gehören A Matter of Heart mit Liedern für Stimme, Horn und Klavier (mit Olivier Darbellay und Michael Gees) sowie mit dem Vox Orchester für Sony eingespielte Passionskantaten von Telemann und Bach, bei denen er erstmals als Bariton zu hören ist.

Ein wichtiger Aspekt im musikalischen Leben Christoph Prégardiens ist zudem die intensive pädagogische Arbeit. Neben seiner Konzerttätigkeit unterrichtet er weltweit in Meisterkursen junge Sänger und Sängerinnen. Nach mehreren Jahren an der Hochschule für Musik und Theater Zürich unterrichtet er seit 2004 als Professor an der Musikhochschule Köln.

Saison 2018/2019

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www.pregardien.com

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Resonanz

Selige Liederabendmomente.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Josef Oehrlein, September 2018

Seine Stimme ist ein wahrer Ohrentrost und definiert geradezu den Typus Lyrischer Tenor: So weich, so samtig, so zart schmelzend kann sie sein.
Mannheimer Morgen, Hans Günther-Fischer, 2. Mai 2018

Prégardiens Stimme hat einen berückenden Glanz und ein Volumen auch in der Tiefe. Hinzu kommt die von diesem Sänger ja bekannte und hochgelobte Gestaltungskunst und Flexibilität. Präzise ist die Deklamation und ausgewogen die Phrasierung. Großartig wird Prégardien von den jungen Musikern des vielfach bewährten Vox Orchesters begleitet.
Klassik erleben, Helmut Peters, Frühling 2018 - zur CD "Cantatas for Baritone"

Beide Künstler gewährten tiefe Einblicke in ihre Rollen, verschmolzen wunderschön in Klang und Wesen und schufen dabei unzählige ergreifende Momente.
NY Times, James R. Oestreich, 23. Februar 2018, zur “Winterreise” mit Julius Drake

Seine Stimme behält ihren dunklen, fast schon baritonalen Klang im unteren Register, und eine Höhe, die mit höchster Zartheit in den lyrischen Passagen dahin schwebt.
Chicago Classical, John Y. Lawrence, 19. Februar 2018, zum “Poetischen Tagebuch” mit Julius Drake

Bei den Mahler-Liedern (…) passte perfekt der baritonale Tenor oder tenorale Bariton Christoph Prégardien, (…) der sich diese Musik vollkommen anverwandelt hat. Das war atemberaubend.
Rheinische Post, Ingo Hoddick, 9. Februar 2018

In den weitgespannten Melodien wie „Liebst du um Schönheit“ oder „Ich atmet´ einen linden Duft“ kann er den Klang seiner Stimme besonders schön entfalten. Beachtlich ist, wie er in der hohen Lage leicht und bruchlos Anteile der Kopfstimme beimischt.
WAZ, Rudolf Hermes, 8. Februar 2018

Solche Momente sind atemberaubend, solche Liederabende sind ein großes Geschenk.
Osnabrücker Zeitung, Ralf Döring, 18.09.2017, zu Schumanns „Dichterliebe“, aufgeführt mit Michael Gees

Da verbinden sich Flöte, Oboe, Horn, Fagott, Klarinette, Bassklarinette, Akkordeon und der unprätentiöse, klare, warme Gesang Prégardiens auf fabelhafte Weise. (…) Manch ein Musikfreund entdeckt bei dieser Besetzung tonmalerische Raffinessen Schuberts, die ihm in der Klavierfassung entgangen sind: Sturmheulen und Wetterfahnengeflatter, Krähenkrächzen und in den Schnee getüpfelte Blätter, Posthornsignal, Hundekettenrasseln, Choralgesang einer Trauergemeinde, Leierkastenimitation. Noch eines bewirkt die Besetzung mit Bläsern und Akkordeon: Sie gibt der „Winterreise” unverkennbar eine volkstümlichere Färbung, als man es von Sologesang mit Klavier gewohnt ist. Ein ungewöhnlicher, aber spannender und genussreicher Einstieg in RheinVokal 2017.
Rhein-Hunsrück-Zeitung, Andreas Pecht, 3.7.2017, zur "Winterreise" mit dem Ma'alot Quintet

Wenn sie [Julian und Christoph Prégardien] – am Flügel einfühlsam begleitet von dem spontan-fantasiereichen und der drastisch-humoristischen Pointe zugetanen Michael Gees – ihr Stimmengold im Duett glänzen lassen, dann zeitigt das magische, das Ohr berückende Momente. Da gibt es keine Kammersängerallüren, keine falschen Ekstasen, sondern nur den hochverantwortlichen Dienst an der tongewordenen Sprache.
Kölner Stadtanzeiger, 19.05.2017, zum Programm „Vater und Sohn“

Christoph Prégardien ist nach wie vor bei mühelos ansprechender Stimme ein unerreicht packend deklamierender Liedsänger. Er zieht an diesem Abend die Summe aus Jahrzehnten von Liedgesang auf höchstem Niveau. Ein Wunder an Gestaltungskraft war Franz Schuberts „Im Frühling“: mit größter Delikatesse vorgetragen und ganz vorn im Ranking dieses reichhaltigen Abends.
Neumarkter Nachrichten, Uwe Mitsching, 9.5.2017

Als ein großer Interpret sieht Christoph Prégardien das Werk zuerst, dann sich selbst.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Nina Schröder, 20.01.2017

Es war seine 101. Aufführung [der „Winterreise“]. Und an keiner Stelle glättete auch nur ein Anflug von Routine die enorme Ausdruckskraft, die Prégardien in jede einzelne Liedzeile legte. Man könnte eine ganze Liste an Adjektiven für all die Ausdrucksnuancen des Schmerzes und der Hoffnungslosigkeit erstellen, die Prégardien tatsächlich alle zu musikalischem Leben erweckte. Wütend, enttäuscht, vorwurfsvoll, rastlos, todesverliebt, nostalgisch und klagend wären nur einige davon. Und wenn Prégardien hinterher sagt, dass man beim Singen der "Winterreise" in einen Sog gerate, aus dem man manchmal gar nicht so schnell wieder herausfinde, dann weiß man, dass das nicht bloß leeres Gerede ist.
Südkurier, Elisabeth Schwind, 16.5.2016

Nur zwei Zeilen lang ist Christoph Prégardien Belsatzar, für den Rest der Schauergeschichte hat ihm Heinrich Heine die Erzählerrolle zugewiesen. Doch diese zwei Zeilen haben es in sich. Wenn Prégardien sein „Jehova, dir künd ich auf ewig Hohn“ in den Mozart-Saal schmettert, erreicht er durch die Ausdrucksintensität, die er Schumanns gewaltigen Noten verleiht, einen Grad an Gotteslästerung, der manche viel diskutierte Karikatur recht harmlos wirken lässt. Einen irren Blick schickt er hinterher, taumelt fast und nimmt durch seine Körpersprache schon das Kippen der Situation vorweg. Ein starker Moment, ein Lehrstück in Wahrhaftigkeit.
Die Presse, Helmar Dumbs, 5.5.2016

Prégardien ist vor wenigen Wochen 60 Jahre alt geworden, doch Alterserscheinungen weist die Stimme des Tenors nicht auf. Aufgrund seiner überlegenen und ausgeglichenen Technik besitzt er nach wie vor das ganze Ausdrucksspektrum, das ihn zu der Größe gemacht hat, die er heute ist. Das Timbre ist immer noch fein, der Kopfklang lässt feinste Schattierungen zu. (…) Die Bögen der lyrischen Lieder (,Tiefes Leid') sind Legato pur. Dass man jedes Wort versteht, ist bei diesem Sänger nach wie vor eine Selbstverständlichkeit.
Fono Forum, Johannes Schmitz, Februar 2016 zu 'Poetisches Tagebuch'

Lichteinfall und Schattenwurf, die kurze Hoffnung auf Glück und das lange Zweifeln, das dünne Eis, auf dem die Liebe wandelt und der bodenlose Abgrund darunter: Prégardiens Romantik ist intensiv, unmittelbar und in jedem Moment dringlich, sie verschlägt einem den Atem.
Deutschlandfunk, Raoul Mörchen, 12.12.2014

Prégardien versteht es, alle Elemente seiner Kunst, das Timbre der Stimme, die Dynamik, die Aussprache und die Mimik, auf den musikalischen Gegenstand auszurichten. Wenn im Lied «Frühlingstraum» die Eisblumen am Fenster den Wanderer an das vergangene Glück seiner Liebe erinnern, dann steht «der Träumer, der Blumen im Winter sah» leibhaftig vor dem Publikum.
Neue Zürcher Zeitung, Thomas Schacher, 17.7.2014

Dass Prégardien zu den größten Liedinterpreten der Gegenwart gehört, steht außer Frage.
NDR Kultur, Marcus Stäbler, 10.4.2013

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Mediencenter

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Diskografie

CR_Challenge

Auf Flügeln des Gesanges (Romantische Lieder & Klavier Transkriptionen)

Christoph Prégardien, Cyprien Katsaris
Challenge, DDD, 2017

Bach, Telemann · Cantatas for baritone

Bach, Telemann · Cantatas for baritone

Christoph Prégardien, Vox Orchester, Lorenzo Ghirlanda
Sony Music, 2018, 19075834122

A matter of heart

A matter of heart

Christoph Prégardien, Olivier Darbellay, Michael Gees
Challenge Classics, 2017, CC72771

Lieder - Poetisches Tagebuch

Lieder - Poetisches Tagebuch

Christoph Prégardien / Julius Drake
Challenge Classics 2015, 8327510

Father and Son

Father and Son

Christoph & Julian Prégardien, Michael Gees
Challenge Classics, 2014, CC72645

Winterreise · Franz Schubert

Winterreise · Franz Schubert

Christoph Prégardien & Michael Gees
Challenge Classics, 2013, CC72596

Mahler · Rihm · Orchestral Songs

Mahler · Rihm · Orchestral Songs

Christoph Prégardien, Bochumer Symphoniker, Steven Sloane
cpo, 2011, cpo777675-2

Italienisches Liederbuch · Hugo Wolf

Italienisches Liederbuch · Hugo Wolf

Christoph Prégardien, Julia Kleiter, Hilko Dumno
Challenge Classics, 2010, CC72378

Songs and Arias · Between Life and Death

Songs and Arias · Between Life and Death

Christoph Prégardien, Michael Gees
Challenge Classics, 2009, CC72324

Schwanengesang · Franz Schubert

Schwanengesang · Franz Schubert

Christoph Prégardien, Andreas Staier
Challenge Classics, 2008, CC72302

Die schöne Müllerin · Franz Schubert

Die schöne Müllerin · Franz Schubert

Christoph Prégardien, Michael Gees
Challenge Classics, 2008, CC72292

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