Christoph Prégardien

tenor

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General Management

Christoph Prégardien CR Hans Morren

Termine

14.03. 19:30
Wigmore Hall

Franz Schubert,  9 Lieder auf Gedichte von Ernst Schulze
Franz Schubert,  Lieder (Rückert, Schlegel u.a.)

Julius Drake, Klavier
Christoph Prégardien, Tenor

19.03. 16:00

Georg Philipp Telemann,  Kantate "Was gibst du denn, o meine Seele?"
Georg Philipp Telemann,  Kantante "Jesus liegt in den letzten Zügen"
Johann Sebastian Bach,  Kantate "Ich will den Kreuzstab gerne tragen" BWV 56

Christoph Prégardien, Tenor
Vox Orchester
Lorenzo Ghirlanda

26.03. 20:30

Georg Philipp Telemann,  Kantate "Was gibst du denn, o meine Seele?"
Georg Philipp Telemann,  Kantante "Jesus liegt in den letzten Zügen"
Johann Sebastian Bach,  Kantate "Ich will den Kreuzstab gerne tragen" BWV 56

Christoph Prégardien, Tenor
Vox Orchester
Lorenzo Ghirlanda

09.04. 14:00
Philharmonie Haarlem

Johann Sebastian Bach,  Matthäuspassion BWV 244

Christoph Prégardien, Tenor
Toonkunstkoor Amsterdam, Chor
Boudewijn Jansen, Dirigent
Nederlands Kamerorkest

12.04. 00:00
Liszt Academy Concert Centre, Budapest

Johann Sebastian Bach,  Johannespassion

Christoph Prégardien, Tenor
Zsolt Hamar, Dirigent
Abraham Consort, Kammerorchester
New Liszt Ferenc Chamber Choir, Chor

14.04. 19:30
Het Concertgebouw Amsterdam

Johann Sebastian Bach,  Matthäuspassion BWV 244

Christoph Prégardien, Tenor
Toonkunstkoor Amsterdam, Chor
Boudewijn Jansen, Dirigent
Nederlands Kamerorkest

Biografie

"Christoph Prégardien vollbringt hier wahre Wunderdinge, und wer einmal seine verzehrende, absolut intonationsreine Deutung von Schuberts "Nacht und Träume" gehört hat, wird nicht mehr widerstehen können." Fono Forum

Es sind seine klare und präzise Stimmführung sowie seine intelligente Deutung und Diktion, gepaart mit der Fähigkeit, sich in den psychologischen Kern einer Rolle zu begeben, die Christoph Prégardien zu einem der bedeutendsten lyrischen Tenöre unserer Zeit machen. Ganz besonders geschätzt ist sein Schaffen als Liedsänger. In der laufenden Saison konzertiert er an der Wigmore Hall London, Casa da Música in Porto, Aula Magna in Rom, Philharmonie Warschau, am Concertgebouw Amsterdam, Konzerthaus Berlin, im neuen Musikforum Ruhr in Bochum und an der Kölner Philharmonie. Außerdem ist er im Rahmen der Schubertiade Schwarzenberg-Hohenems, des Oxford Lieder Festivals, des Wimbledon International Festival sowie der Dresdner Musikfestspiele zu hören.

Auch bei großen Orchestern ist Christoph Prégardien häufig zu erleben. So konzertierte er mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Concertgebouworkest Amsterdam, der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Orquesta y Coro Nacional de España Madrid, dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre Philharmonique de Radio France sowie dem Boston und San Francisco Symphony Orchestras. Zu seinem Orchesterrepertoire zählen neben den großen Oratorien und Passionen aus Barock, Klassik und Romantik auch Werke des 17. und 20. Jahrhunderts, die er mit Dirigenten wie Barenboim, Chailly, Gardiner, Harnoncourt, Herreweghe, Luisi, Metzmacher, Nagano und Thielemann aufführt. Zu seinen Opernpartien zählen u.a. Tamino, Almaviva, Fenton (Falstaff), Don Ottavio, Titus, Ulisse und Idomeneo.

Anknüpfend an den internationalen Erfolg seines Dirigierdebüts im Jahr 2012 mit Bachs Johannespassion und dem Ensemble Le Concert Lorrain (LCL) & den Nederlands Kamerkoor, leitete er 2015 das LCL & den Balthasar-Neumann Chor mit der Matthäuspassion auf Tournee. 2016 dirigierte er erneut das LCL in Bachs Weihnachtsoratorium. Seit 1988 verbindet Christoph Prégardien außerdem eine besonders enge Zusammenarbeit mit den Duisburger Philharmonikern. In der Saison 2010/11 war er Artist in Residence sowie 2016 anlässlich seines 60. Geburtstages mit mehreren Konzerten und Schubertzyklen zu Gast. 2019 wird er das Orchester erstmals mit Mozarts Requiem u.a. Werke dirigieren.

Einen Großteil seines Repertoires hat der Sänger auf inzwischen über 130 Tonträgern bei den Labels BMG, EMI, DG, Philips, Sony, Erato und Teldec dokumentiert. Seine zahlreichen Aufnahmen des deutschen romantischen Liedes wurden u.a. mit dem Orphée d’Or der Académie du Disque Lyrique, Preis der deutschen Schallplattenkritik, Edison Award, Cannes Classical Award und dem Diapason d’or ausgezeichnet. Eine langfristige Zusammenarbeit verbindet Prégardien mit dem Label Challenge Classics: Als erste CDs wurden Schuberts Die schöne Müllerin (Michael Gees) und Schwanengesang (Andreas Staier) veröffentlicht. Die Müllerin wurde mit hervorragenden Rezensionen und Auszeichnungen überhäuft (u.a. Gramophone, Editor‘s Choice, Record of the Year Award - MIDEM). Weiterhin sind kürzlich erschienen: Hugo Wolfs Italienisches Liederbuch (mit Julia Kleiter), Between Life and Death, Wanderer, die Grammy nominierte Neueinspielung der Winterreise (Michael Gees) sowie Father and Son mit seinem Sohn Julian Prégardien. Die aktuelle Schubert-CD Poetisches Tagebuch wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2016 ausgezeichnet.

Ein wichtiger Aspekt im musikalischen Leben Christoph Prégardiens ist die intensive pädagogische Arbeit. Neben seiner Konzerttätigkeit unterrichtet er weltweit in Meisterkursen junge Sänger und Sängerinnen. 2000 bis 2004 war er Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Zürich; seit 2004 ist er Professor an der Musikhochschule Köln. In einer neuartigen Kombination aus DVD und Buch in der Reihe Schott Master Class beleuchtet er Aspekte der Gesangstechnik und Interpretation in Wort, Bild und Ton.

Saison 2016/2017

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.

www.pregardien.com

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Resonanz

Prégardien ist vor wenigen Wochen 60 Jahre alt geworden, doch Alterserscheinungen weist die Stimme des Tenors nicht auf. Aufgrund seiner überlegenen und ausgeglichenen Technik besitzt er nach wie vor das ganze Ausdrucksspektrum, das ihn zu der Größe gemacht hat, die er heute ist. Das Timbre ist immer noch fein, der Kopfklang lässt feinste Schattierungen zu. (…) Die Bögen der lyrischen Lieder (,Tiefes Leid') sind Legato pur. Dass man jedes Wort versteht, ist bei diesem Sänger nach wie vor eine Selbstverständlichkeit.
Fono Forum, Johannes Schmitz, Februar 2016 zu 'Poetisches Tagebuch'

Dem Tenor Christoph Prégardien sind Franz Schuberts Lieder der „Winterreise“ seit vielen Jahren treue Begleiter. Es handelt sich freilich um Weggefährten, die jedem sensiblen Menschen, der mit ihnen in Berührung kommt, die Tränen in die Augen schießen lassen. Nachdem der Sänger im ausverkauften Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses das letzte Lied, den „Leiermann“, vorgetragen hatte, herrschte für einen langen Zeitraum beredte Stille. Man wagte nicht zu atmen. Erst als der Pianist Roger Vignoles langsam, aber demonstrativ die auf dem Pult stehenden Noten zuklappte, brach sich der Applaus Bahn. (...) Prégardien bringt die Lieder so nahe, weil er als lyrischer Tenor nicht nur die kantablen Melodien wunderbar zu gestalten weiß, sondern immer wieder auch der existenziellen Not in ihnen Ausdruck verleiht, was mitunter sehr eng beieinander liegen kann – im berühmten „Lindenbaum“ etwa. Ergreifend gestaltet er aber auch die von Verzweiflung getragene Hoffnung in „Die Post“.
General Anzeiger Bonn, Bernhard Hartmann, 29.1.2016

(...) Prégardiens Aufführung war eine Offenbarung, seine Diktion so makellos und die Aufmerksamkeit für jedes Detail derart, dass das Publikum förmlich an seinen Lippen hing. Mahlers vier Lieder eines fahrenden Gesellen, oftmals als Ausdruck jugendlichen Selbstmitleids dargeboten, wurden zu einem wahrhaft dramatischen Szenario, die Tragödie absolut überzeugend. (…) Dies war Liedgesang auf höchstem Niveau.
The Guardian, Andrew Clements, 2.12.2015

Lichteinfall und Schattenwurf, die kurze Hoffnung auf Glück und das lange Zweifeln, das dünne Eis, auf dem die Liebe wandelt und der bodenlose Abgrund darunter: Prégardiens Romantik ist intensiv, unmittelbar und in jedem Moment dringlich, sie verschlägt einem den Atem.
Deutschlandfunk, Raoul Mörchen, 12.12.2014

Prégardien versteht es, alle Elemente seiner Kunst, das Timbre der Stimme, die Dynamik, die Aussprache und die Mimik, auf den musikalischen Gegenstand auszurichten. Wenn im Lied «Frühlingstraum» die Eisblumen am Fenster den Wanderer an das vergangene Glück seiner Liebe erinnern, dann steht «der Träumer, der Blumen im Winter sah» leibhaftig vor dem Publikum.
Neue Zürcher Zeitung, Thomas Schacher, 17.7.2014

Dass Prégardien zu den größten Liedinterpreten der Gegenwart gehört, steht außer Frage.
NDR Kultur, Marcus Stäbler, 10.4.2013

 
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Mediencenter

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Diskografie

Lieder - Poetisches Tagebuch

Lieder - Poetisches Tagebuch

Christoph Prégardien / Julius Drake
Challenge Classics 2015, 8327510

Father and Son

Father and Son

Christoph & Julian Prégardien, Michael Gees
Challenge Classics, 2014, CC72645

Winterreise · Franz Schubert

Winterreise · Franz Schubert

Christoph Prégardien & Michael Gees
Challenge Classics, 2013, CC72596

Mahler · Rihm · Orchestral Songs

Mahler · Rihm · Orchestral Songs

Christoph Prégardien, Bochumer Symphoniker, Steven Sloane
cpo, 2011, cpo777675-2

Italienisches Liederbuch · Hugo Wolf

Italienisches Liederbuch · Hugo Wolf

Christoph Prégardien, Julia Kleiter, Hilko Dumno
Challenge Classics, 2010, CC72378

Songs and Arias · Between Life and Death

Songs and Arias · Between Life and Death

Christoph Prégardien, Michael Gees
Challenge Classics, 2009, CC72324

Die schöne Müllerin · Franz Schubert

Die schöne Müllerin · Franz Schubert

Christoph Prégardien, Michael Gees
Challenge Classics, 2008, CC72292

Schwanengesang · Franz Schubert

Schwanengesang · Franz Schubert

Christoph Prégardien, Andreas Staier
Challenge Classics, 2008, CC72302

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