Christoph Prégardien

tenor

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Christoph Prégardien CR Hans Morren

"Christoph Prégardien vollbringt hier wahre Wunderdinge, und wer einmal seine verzehrende, absolut intonationsreine Deutung von Schuberts "Nacht und Träume" gehört hat, wird nicht mehr widerstehen können." Fono Forum

Es sind seine klare und präzise Stimmführung sowie seine intelligente Deutung und Diktion, gepaart mit der Fähigkeit, sich in den psychologischen Kern einer Rolle zu begeben, die Christoph Prégardien zu einem der bedeutendsten lyrischen Tenöre unserer Zeit machen. Ganz besonders geschätzt ist sein Schaffen als Liedsänger. In der laufenden Saison konzertiert er an der Wigmore Hall London, Casa da Música in Porto, Aula Magna in Rom, Philharmonie Warschau, am Concertgebouw Amsterdam, Konzerthaus Berlin, im neuen Musikforum Ruhr in Bochum und an der Kölner Philharmonie. Außerdem ist er im Rahmen der Schubertiade Schwarzenberg-Hohenems, des Oxford Lieder Festivals, des Wimbledon International Festival sowie der Dresdner Musikfestspiele zu hören.

Auch bei großen Orchestern ist Christoph Prégardien häufig zu erleben. So konzertierte er mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Concertgebouworkest Amsterdam, der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Orquesta y Coro Nacional de España Madrid, dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre Philharmonique de Radio France sowie dem Boston und San Francisco Symphony Orchestras. Zu seinem Orchesterrepertoire zählen neben den großen Oratorien und Passionen aus Barock, Klassik und Romantik auch Werke des 17. und 20. Jahrhunderts, die er mit Dirigenten wie Barenboim, Chailly, Gardiner, Harnoncourt, Herreweghe, Luisi, Metzmacher, Nagano und Thielemann aufführt. Zu seinen Opernpartien zählen u.a. Tamino, Almaviva, Fenton (Falstaff), Don Ottavio, Titus, Ulisse und Idomeneo.

Anknüpfend an den internationalen Erfolg seines Dirigierdebüts im Jahr 2012 mit Bachs Johannespassion und dem Ensemble Le Concert Lorrain (LCL) & den Nederlands Kamerkoor, leitete er 2015 das LCL & den Balthasar-Neumann Chor mit der Matthäuspassion auf Tournee. 2016 dirigierte er erneut das LCL in Bachs Weihnachtsoratorium. Seit 1988 verbindet Christoph Prégardien außerdem eine besonders enge Zusammenarbeit mit den Duisburger Philharmonikern. In der Saison 2010/11 war er Artist in Residence sowie 2016 anlässlich seines 60. Geburtstages mit mehreren Konzerten und Schubertzyklen zu Gast. 2019 wird er das Orchester erstmals mit Mozarts Requiem u.a. Werke dirigieren.

Einen Großteil seines Repertoires hat der Sänger auf inzwischen über 130 Tonträgern bei den Labels BMG, EMI, DG, Philips, Sony, Erato und Teldec dokumentiert. Seine zahlreichen Aufnahmen des deutschen romantischen Liedes wurden u.a. mit dem Orphée d’Or der Académie du Disque Lyrique, Preis der deutschen Schallplattenkritik, Edison Award, Cannes Classical Award und dem Diapason d’or ausgezeichnet. Eine langfristige Zusammenarbeit verbindet Prégardien mit dem Label Challenge Classics: Als erste CDs wurden Schuberts Die schöne Müllerin (Michael Gees) und Schwanengesang (Andreas Staier) veröffentlicht. Die Müllerin wurde mit hervorragenden Rezensionen und Auszeichnungen überhäuft (u.a. Gramophone, Editor‘s Choice, Record of the Year Award - MIDEM). Weiterhin sind kürzlich erschienen: Hugo Wolfs Italienisches Liederbuch (mit Julia Kleiter), Between Life and Death, Wanderer, die Grammy nominierte Neueinspielung der Winterreise (Michael Gees) sowie Father and Son mit seinem Sohn Julian Prégardien. Die aktuelle Schubert-CD Poetisches Tagebuch wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2016 ausgezeichnet.

Ein wichtiger Aspekt im musikalischen Leben Christoph Prégardiens ist die intensive pädagogische Arbeit. Neben seiner Konzerttätigkeit unterrichtet er weltweit in Meisterkursen junge Sänger und Sängerinnen. 2000 bis 2004 war er Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Zürich; seit 2004 ist er Professor an der Musikhochschule Köln. In einer neuartigen Kombination aus DVD und Buch in der Reihe Schott Master Class beleuchtet er Aspekte der Gesangstechnik und Interpretation in Wort, Bild und Ton.

Saison 2016/2017

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