Claire Huangci

Klavier

kontakt

Xenia Groh-Hu

xh(at)karstenwitt.com

+49 30 214 594-224

General Management

Claire_Huangci_CR_Andreas_Fleck

Termine

04.03. 19:30
Trinity Lutheran Church

Sergej Rachmaninoff,  Klavierkonzert Nr. 2, op.18

Claire Huangci, Klavier
Southeastern Pennsylvania Symphony Orchestra

09.03. 19:00
Schloss Elmau

Werke von Scarlatti, Rachmaninow und Chopin

Claire Huangci, Klavier

10.03. 20:00
Uferhallen, Piano Salon Christophori

Domenico Scarlatti,  Vier Sonaten in D-Dur für Klavier solo
Ludwig van Beethoven,  Klaviersonate E-Dur, op. 109
Sergej Rachmaninoff,  3 Preludes op. 32 für Klavier solo
*Pause*
Frédérik Chopin,  Nocturne Op. 27 Nr. 1
Frédérik Chopin,  Nocturne Op. 27 Nr. 2
Frédérik Chopin,  Sonate h-Moll op. 58

Claire Huangci, Klavier

17.03. 19:30
Konzerthalle Carl Philipp Emanuel Bach Frankfurt (Oder)

György Ligeti,  Lontano
Ludwig van Beethoven,  Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Ludwig van Beethoven,  Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"

Howard Griffiths
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Claire Huangci, Klavier

18.03. 19:30
Nikolaisaal Potsdam

György Ligeti,  Lontano
Ludwig van Beethoven,  Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Ludwig van Beethoven,  Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"

Howard Griffiths
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Claire Huangci, Klavier

06.04. 20:00
Residenz München

Johannes Brahms,  Variationen über ein Haendel-Thema op. 24
Sergej Prokofjew,  Romeo und Julia Suite
*Pause*
Frédérik Chopin,  Andante Spianato et Grande Polonaise Brillante
Frédérik Chopin,  Nocturne Op. 27 Nr. 1
Frédérik Chopin,  Nocturne Op. 27 Nr. 2
Frédérik Chopin,  Polonaise Fantaisie in As-Dur

Claire Huangci, Klavier

22.04. 20:00
Martin Woldson Theater at The Fox

John Corigliano,  Elegy (1965)
Frédérik Chopin,  Klavierkonzert Nr. 1
Johannes Brahms,  Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Claire Huangci, Klavier
Eckart Preu
The Spokane Symphony

biografie

Es ist mir ein Anliegen, Musik zu machen, an die man sich erinnert, nicht weil ich so schnelle Finger hatte, sondern weil sie so berührend war. Claire Huangci

Claire Huangci hat sich inzwischen als viel beachtete Musikerin etabliert und die Rolle des gefeierten Wunderkindes, das zehnjährig ein Privatkonzert für Präsident Bill Clinton gab, hinter sich gelassen. Die junge amerikanische Pianistin mit chinesischer Abstammung zieht ihr Publikum durch „glitzernde Virtuosität, gestalterische Souveränität, hellwache Interaktion und feinsinnige Klangdramaturgie“ (Salzburger Nachrichten) in den Bann.

Mit neun Jahren startete Claire Huangci eine internationale Karriere mit Stipendien, Konzertauftritten und Preisen – zuletzt erhielt sie als jüngste Teilnehmerin den 2. Preis beim Internationalen ARD Musikwettbewerb (2011). Für sie selbst kristallisierte sich allerdings erst im späten Teenageralter heraus, wie sehr sie sich zu ihrem Instrument berufen fühlte. Wichtige Impulse erhielt sie dabei von ihren Lehrern Eleanor Sokoloff und Gary Graffman am Curtis Institute of Music in Philadelphia, bevor sie 2007 zu Arie Vardi an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover wechselte, dem sie seit Abschluss ihres Studiums als Assistenz im Unterricht zur Seite steht.

Zu Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn fiel Claire Huangci besonders als ausdrucksstarke Chopin-Interpretin auf: Sie erhielt den 1. Preis beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Darmstadt 2009 und beim Chopin-Wettbewerb in Miami 2010. Inzwischen beweist sie ihre große Wandlungsfähigkeit mit einem ungewöhnlich breiten Repertoire, welches auch immer wieder zeitgenössische Werke umfasst. In Solorezitalen und als Partnerin internationaler Orchester wie dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart (unter Roger Norrington), dem Münchner Kammerorchester, dem China Philharmonic Orchestra sowie der Vancouver, Santa Fe, Moscow Radio und Istanbul State Symphony konzertierte Claire Huangci bereits in international bedeutenden Konzertsälen wie der Carnegie Hall New York, der Tonhalle Zürich, dem Konzerthaus Berlin, dem Gasteig München, dem Gewandhaus Leipzig, der Salle Cortot, der Oji Hall Tokyo und der Symphony Hall Osaka sowie auf Festivals wie dem Kissinger Sommer, Verbier Festival, Menuhin Festival Gstaad, Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, MDR Musiksommer und den Schwetzinger SWR Festspielen.

Ihre Debüt-CD, die 2013 mit Einspielungen von Solowerken von Tschaikowsky und Prokofjew bei Berlin Classics erschien, wurde hochgelobt. Für das 2015 erschienene zweite Soloalbum wählte Claire Huangci aus den 555 Sonaten von Domenico Scarlatti 39 aus und präsentiert sie in einer neuen Gliederung, mit der sie sich teils an der barocken Suitenform, teils an der klassischen Sonate orientiert, ganz im Sinne von Scarlattis Stellung in der Musikgeschichte. Ausgezeichnet wurde die Aufnahme mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie als „Editor’s Choice“ vom Magazin Gramophone: „Das ist Scarlatti-Tastenkunst erster Güte. (...) Es hat sich gelohnt, Claire Huangcis Weg vom 16jährigen Wunderkind zu einer zu Großem berufenen 25jährigen Künstlerin mitzuverfolgen.“

Saison 2016/2017

zum Beitrag zum Beitrag

resonanz

Dieses Konzert (Liszts 2. Klavierkonzert) fordert einen Vielseitigkeitsparcours, den Claire Huangci scheinbar mühelos meisterte. (…) Claire Huangci (…) arbeitet an einem Klavierklang an dem man sie erkennen wird.
Neue Westfälische Paderborn, Ulla Meyer, 7.10.2016

Mit unterschiedlicher Agogik, überragender Technik bestätigte Huangci, dass sie inzwischen als ausdrucksstärkste Chopin-Interpretin ihrer Generation gilt.
Südkurier, Gerd Kurat, 4.8.2016

Das ist Scarlatti-Tastenkunst erster Güte. (...) Es hat sich gelohnt, Claire Huangcis Weg vom 16jährigen Wunderkind zu einer zu Großem berufenen 25jährigen Künstlerin mitzuverfolgen.
Gramophone, Jed Distler, 17.8.2015

Sie ist hervorragend, ja, aber was wirklich beeindruckt, ist die Leichtigkeit, die sie beim Spiel ausstrahlt. Ihr feinsinniges Gespür für Dynamik, differenzierte Rhythmik und Intonation hilft ihr durch die barock-verspielten Sonaten Scarlattis.
Süddeutsche Zeitung, Ekaterina Kel, 15.4.2015

Glitzernde Virtuosität und gestalterische Souveränität (…) Sie [Claire Huangci] lud zu hellwacher Interaktion ein, weil sie nicht donnernd durch das Werk fegte, sondern subtile (Anschlags-)Nuancen und feinsinnige Klangdramaturgie anbot. Ihre stupenden technischen Fähigkeiten stellt die Pianistin in den Dienst einer energiegeladenen, brillant austarierten Spielhaltung mit Sinn für Übersicht, Logik und genaue Beachtung der Details: das ideale „Bild“ einer Tschaikowsky-Interpretation.
Salzburger Nachrichten, 15.4.2015

Dabei erwies sich Claire Huangci einmal mehr als eine überaus expressive Musikerin, die jedoch aus einer für ihr Alter unglaublichen Ruhe und Tiefe heraus gestaltet, Zwischentöne hörbar macht. Mit erlesenem Klangsinn, intim, technisch makellos, brilliert sie in rasanten Passagen und gleitet doch immer wieder ins seelentiefe Erzählen. (…) Viel wichtiger sind dieser Mozart-Interpretin die großen, weitgeatmeten Bögen, der natürliche Fluss der Musik.
Solothurner Zeitung, Silvia Rietz, 2.2.2015

Die Pianistin versteht es glänzend (…) die wechselnden Charaktere lebendig und suggestiv auszuformen. Selten klang Scarlatti so frisch und so experimentell-modern.
Musik und Theater, Attila Csampai, September 2015


 

zum Beitrag zum Beitrag

orchesterrepertoire

J. S. Bach Klavierkonzert d-Moll BWV 1052
C. Baker From Noon to Starry Night, Konzert für Klavier und Kammerorchester
B. Bartók Klavierkonzert Nr. 3 E-Dur Sz. 119/BB 127
L. v. Beethoven Klavierkonzerte
Nr. 1 C-Dur op. 15
Nr. 2 B-Dur op. 19
Nr. 3 c-Moll op. 37
Nr. 4 G-Dur op. 58
Nr. 5 Es-Dur op. 73 "Emperor"
Chorfantasie c-Moll op. 80
Tripelkonzert C-Dur op. 56
F. Chopin Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11
Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21
C. Franck Symphonische Variationen M. 46
G. Gershwin Rhapsody in Blue
Klavierkonzert F-Dur
E. Grieg Klavierkonzert a-Moll op. 16
mehr...
zum Beitrag zum Beitrag

Rezitalprogrammvorschläge

SLEEPING BEAUTY MEETS DON JUAN

SCARLATTI Sonata in A-Moll, K.149 
MOZART Rondo in A MollSonata K310 in A-Moll
SCARLATTI G-Dur Suite
BRAHMS  Variationen und Füge über ein Thema von Händel
SCARLATTI Suite in G Dur K13, K124, K125, K454, K144, K470, K284
TCHAIKOVSKY/PLETNEV Sleeping Beauty
SCHUBERT Impromptus Op. 142, Nr 1 und 4
MOZART/LISZT Reminiscences de Don Juan
SCARLATTI                            Sonatas (selection)
BEETHOVEN Les Adieux sonata oder Sturm
CHOPIN 24 Préludes
zum Beitrag zum Beitrag

mediencenter



zum Beitrag zum Beitrag

diskografie

Claire Huangci
Domenico Scarlatti, piano sonatas
Berlin Classics - Edel AG, 885470006031, 2015
Claire Huangci
Sleeping Beauty - Peter Iljitsch Tschaikowsky ; Serguej Prokofieff
Berlin Classics - Edel AG, 885470005621, 2013
zum Beitrag zum Beitrag