Claire Huangci

Klavier

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Termine

25.10. 20:00
Schloss Waldthausen, Budenheim

Ludwig van Beethoven,  Klaviertrio Op.1 Nr. 3, c-Moll
Peter Tschaikowsky,  Klaviertrio a-Moll op. 50

Claire Huangci, Klavier
Sebastian Bohren, Violine
Tristan Cornut, Violoncello

29.10. 15:00
Corson Auditorium

Ralph Vaughan Williams,  Rhosymedre
Ralph Vaughan Williams,  Sinfonie Nr. 4 in f-Moll
Peter Tschaikowsky,  Klavierkonzert Nr. 1 in b-Moll, op. 23

Claire Huangci, Klavier
Traverse Symphony Orchestra
Kevin Rhodes, Dirigent

03.11. 19:30
Mark C. Smith Concert Hall

Maurice Ravel,  Rhapsodie espagnole
Maurice Ravel,  Klavierkonzert in G-Dur
Ottorino Respighi,  Fountains of Rome
Claude Debussy,  La Mer

Claire Huangci, Klavier
Huntsville Symphony Orchestra
Gregory Vajda, Dirigent

09.11. 11:00
Anderson Center Cincinatti

Domenico Scarlatti,  Vier Sonaten k443 208 29 435 für Klavier solo
Frédérik Chopin,  Nocturne Op. 27 Nr. 2
Frédérik Chopin,  Nocturne c-Moll op.48, Nr.1
Sergej Prokofjew,  Romeo und Julia
Frédéric Chopin,  24 Préludes op. 28

Claire Huangci, Klavier

biografie

Es ist mir ein besonderes Anliegen, Musik zu machen, an die man sich erinnert, nicht weil ich so schnelle Finger hatte, sondern weil sie so berührend war. Claire Huangci

Claire Huangci hat sich inzwischen als viel beachtete Musikerin etabliert und die Rolle des gefeierten Wunderkindes, das zehnjährig ein Privatkonzert für Präsident Bill Clinton gab, hinter sich gelassen. Die junge amerikanische Pianistin mit chinesischer Abstammung zieht ihr Publikum durch „glitzernde Virtuosität, gestalterische Souveränität, hellwache Interaktion und feinsinnige Klangdramaturgie“ (Salzburger Nachrichten) in den Bann.

Mit neun Jahren startete Claire Huangci eine internationale Karriere mit Stipendien, Konzertauftritten und Preisen – unter anderem erhielt sie als jüngste Teilnehmerin den 2. Preis beim Internationalen ARD Musikwettbewerb 2011. Für sie selbst kristallisierte sich allerdings erst im späten Teenageralter heraus, wie sehr sie sich zu ihrem Instrument berufen fühlte. Wichtige Impulse erhielt sie dabei von ihren Lehrern Eleanor Sokoloff und Gary Graffman am Curtis Institute of Music in Philadelphia, bevor sie 2007 zu Arie Vardi an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover wechselte, dem sie seit Abschluss ihres Studiums als Assistenz im Unterricht zur Seite steht.

Zu Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn fiel Claire Huangci besonders als ausdrucksstarke Chopin-Interpretin auf: Sie erhielt den 1. Preis beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Darmstadt 2009 und beim Chopin-Wettbewerb in Miami 2010. Inzwischen beweist sie ihre große Wandlungsfähigkeit mit einem ungewöhnlich breiten Repertoire, in das sie auch immer wieder zeitgenössische Werke aufnimmt. In Solorezitalen und als Partnerin internationaler Orchester wie dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart (unter Roger Norrington), dem Münchner Kammerorchester, dem China Philharmonic Orchestra sowie der Vancouver, Santa Fe und Moscow Radio Symphony konzertierte Claire Huangci bereits in international bedeutenden Konzertsälen wie der Carnegie Hall New York, der Tonhalle Zürich, dem Konzerthaus Berlin, dem Gasteig München, dem Gewandhaus Leipzig, der Salle Cortot, der Oji Hall Tokyo und der Symphony Hall Osaka sowie auf Festivals wie dem Kissinger Sommer, Verbier Festival, Menuhin Festival Gstaad, Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival und den Schwetzinger Festspielen. Highlight der Saison 2017/18 ist ihr Solo-Debüt an der Elbphilharmonie Hamburg; ausgedehnte Konzerttourneen führen sie außerdem mit dem RSO Wien unter Cornelius Meister nach China (Schubert/Kabalewsky) und mit dem Nordlands Operan Symphony unter Elim Chan nach Schweden (Mozart).

Nach ihrer Debüt-CD mit Solowerken von Tschaikowsky und Prokofjew erschien 2015 ihr zweites Soloalbum bei Berlin Classics. Hierfür wählte Claire Huangci aus den 555 Sonaten von Domenico Scarlatti 39 aus und präsentiert sie in einer neuen Gliederung, mit der sie sich teils an der barocken Suitenform, teils an der klassischen Sonate orientiert, ganz im Sinne von Scarlattis Stellung in der Musikgeschichte. Ausgezeichnet wurde die Aufnahme mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie als „Editor’s Choice“ vom Magazin Gramophone. Im Frühjahr 2017 erschien außerdem ihre vielgelobte Einspielung der Nocturnes von Chopin: „Braucht es noch eine Aufnahme von Chopins Nocturnes? Eigentlich nein! Aber wer die brandneue Doppel-CD von Claire Huangci hört, sagt dann doch: Ja!“ (Süddeutsche Zeitung)

Saison 2017/18

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resonanz

Huangci spielt Brahms' Variationen und Fuge über ein Thema von Händel op. 24 akkurat, präzise, virtuos, mitunter gewitzt akzentuiert, im Ton groß, aber nie zu dick aufgetragen.
Süddeutsche Zeitung, Andreas Pernpeintner, 9.4.2017

Denn bei Claire Huangci zerfließt die musikalische Zeit nicht oder wird gar beliebig, sondern gestaltet sich in intensivem Wachzustand: delikat und doch deutlich ist ihr Anschlag.
PianoNews, Hans-Dieter Grünefeld, September 2017

Das ist kein verträumtes Quasi-Improvisieren, keine verspielte Salonmusik, keine affektbesessene Betonungsinterpretation, sondern eine extrem klare, reine Wiedergabe, (…) Gravitas hat sie, bedeutungsvoll ist sie und ansprechen tut sie.
Pizzicato, Remy Franck, 22.5.2017, zur: Chopin-CD

Und das ist mehr als hörenswert! (…) Bei aller konsequent durchgehaltenen Seelenruhe weiß sie genau zwischen Natürlichkeit im Ausdruck und dem gefühligen Schmachten und Leiden zu unterscheiden.
Rondo, Guido Fischer, 13.5.2017

Braucht es noch eine Aufnahme von Chopins Nocturnes? Eigentlich nein! Aber wer die brandneue Doppel-CD von Claire Huangci hört, die am 5. Mai erscheint, sagt dann doch: Ja!
Süddeutsche Zeitung, CD-Tipp, 6.4.2017

Dieses Konzert (Liszts 2. Klavierkonzert) fordert einen Vielseitigkeitsparcours, den Claire Huangci scheinbar mühelos meisterte. (…) Claire Huangci (…) arbeitet an einem Klavierklang an dem man sie erkennen wird.
Neue Westfälische Paderborn, Ulla Meyer, 7.10.2016

Mit unterschiedlicher Agogik, überragender Technik bestätigte Huangci, dass sie inzwischen als ausdrucksstärkste Chopin-Interpretin ihrer Generation gilt.
Südkurier, Gerd Kurat, 4.8.2016

Das ist Scarlatti-Tastenkunst erster Güte. (...) Es hat sich gelohnt, Claire Huangcis Weg vom 16jährigen Wunderkind zu einer zu Großem berufenen 25jährigen Künstlerin mitzuverfolgen.
Gramophone, Jed Distler, 17.8.2015

Sie ist hervorragend, ja, aber was wirklich beeindruckt, ist die Leichtigkeit, die sie beim Spiel ausstrahlt. Ihr feinsinniges Gespür für Dynamik, differenzierte Rhythmik und Intonation hilft ihr durch die barock-verspielten Sonaten Scarlattis.
Süddeutsche Zeitung, Ekaterina Kel, 15.4.2015

Glitzernde Virtuosität und gestalterische Souveränität (…) Sie [Claire Huangci] lud zu hellwacher Interaktion ein, weil sie nicht donnernd durch das Werk fegte, sondern subtile (Anschlags-)Nuancen und feinsinnige Klangdramaturgie anbot. Ihre stupenden technischen Fähigkeiten stellt die Pianistin in den Dienst einer energiegeladenen, brillant austarierten Spielhaltung mit Sinn für Übersicht, Logik und genaue Beachtung der Details: das ideale „Bild“ einer Tschaikowsky-Interpretation.
Salzburger Nachrichten, 15.4.2015

Dabei erwies sich Claire Huangci einmal mehr als eine überaus expressive Musikerin, die jedoch aus einer für ihr Alter unglaublichen Ruhe und Tiefe heraus gestaltet, Zwischentöne hörbar macht. Mit erlesenem Klangsinn, intim, technisch makellos, brilliert sie in rasanten Passagen und gleitet doch immer wieder ins seelentiefe Erzählen. (…) Viel wichtiger sind dieser Mozart-Interpretin die großen, weitgeatmeten Bögen, der natürliche Fluss der Musik.
Solothurner Zeitung, Silvia Rietz, 2.2.2015


 

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orchesterrepertoire

J. S. Bach Klavierkonzert d-Moll BWV 1052
C. Baker From Noon to Starry Night, Konzert für Klavier und Kammerorchester
B. Bartók Klavierkonzert Nr. 3 E-Dur Sz. 119/BB 127
L. v. Beethoven Klavierkonzerte
Nr. 1 C-Dur op. 15
Nr. 2 B-Dur op. 19
Nr. 3 c-Moll op. 37
Nr. 4 G-Dur op. 58
Nr. 5 Es-Dur op. 73 "Emperor"
Nr. 6 D-Dur op. 61a
Chorfantasie c-Moll op. 80
Tripelkonzert C-Dur op. 56
L. Bernstein Sinfonie Nr. 2 'The Age of Anxiety' für Klavier und Orchester
J. Brahms Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83
F. Chopin Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11
Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21
C. Debussy Fantasie für Klavier und Orchester
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Rezitalprogrammvorschläge

Preludes

Debussy Préludes Buch 1
L'Ilse Joyeuse
oder
Chopin 24 Préludes op. 28
***
Rachmaninow Préludes op. 23 oder op. 32

Nocturnes und Fantasien

Scarlatti 4 Sonaten (Auswahl)
Schubert Wanderer Fantasie
***
Chopin Nocturne op. 27 Nr. 1 und 2
Schumann Zwölf Symphonische Etüden op. 13
oder
Fantasie op. 17

Bilder einer Ausstellung

Bach Italienisches Konzert F-Dur BWV 971
Clementi Sonate in h-Moll op. 40
Prokofiew Romeo und Julia (Auswahl)
***
Mussorgski Bilder einer Ausstellung

Beethoven-Liszt-Schubert

Beethoven Rondo a Capriccio in G-Dur op. 129
Beethoven Klaviersonate Nr. 28 in A-Dur op. 101
Liszt Ungarische Rhapsodie Nr. 13 in a-Moll
***
Schubert Klaviersonate A-Dur, D 959
oder
Impromptus op. 142
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mediencenter

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diskografie

CR Berlin Classics

A Chopin Diary

The Complete Nocturnes
Berlin Classics, 0300905BC, 2017

Claire_CD_für_web

Claire Huangci · Domenico Scarlatti

Klaviersonaten
Berlin Classics, 885470006031, 2015

Claire_für_web

The Sleeping Beauty

Werke von Peter Iljitsch Tschaikowski und Sergej Prokofieff
Berlin Classics, 885470005621, 2013

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