Claire Huangci

Klavier

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Termine

19.10. 20:00
Elbphilharmonie, Hamburg

Ralph Vaughan Williams,  On Wenlock Edge
Ignacy Jan Paderewski,  Minuet in G major, Or op. 14, No. 1
Ignacy Jan Paderewski,  Caprice a la Scarlatti G-Dur op. 14 Nr.3
Ignacy Jan Paderewski,  Cracovienne fantastique H-Dur op. 14 Nr. 6
Camille Saint-Saëns,  Introduktion und Rondo Capriccioso

Claire Huangci, Klavier
Simon Bode, Tenor

25.10. 18:30
Sverdlovsk State Philharmonic, Ekaterinburg

Ludwig van Beethoven,  Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Béla Bartók,  Konzert für Orchester Sz 116
Zoltán Kodály,  Konzert für Orchester

Claire Huangci, Klavier
Dmitry Liss, Dirigent
Ural Philharmonic Orchestra

30.10. 12:30
Wiener Konzerthaus

Domenico Scarlatti,  Sonaten (Auswahl)
Johannes Brahms,  Ungarische Tänze (Auszug)
Leonard Bernstein,  Four Sabras

Claire Huangci, Klavier

31.10. 19:00
Villa Bonn

Clara Schumann,  Klaviertrio g-Moll op. 17
Sergej Rachmaninoff,  Trio élégiaque Nr. 1 g-Moll
Maurice Ravel,  Klaviertrio a-Moll

Claire Huangci, Klavier
Tristan Cornut, Violoncello
Solenne Paidassi, Violine

07.11. 19:30
Stadtkirche Aarau

Felix Mendelssohn,  Sonate für Violine und Klavier in f-Moll op. 4
Franz Schubert,  Impromptu B-Dur op.142, Nr.3, D 935
Franz Schubert,  Impromptu f-Moll op.142, Nr.4, D 935
Felix Mendelssohn,  Sonate für Violine und Klavier F-Dur

Claire Huangci, Klavier
Marc Bouchkov, Violine

20.11. 12:15
Lukaskirche Luzern

Domenico Scarlatti,  Vier Sonaten k443 208 29 435 für Klavier solo
Franz Schubert,  Impromptu op. 142
Sergej Rachmaninow,  Prelude op. 3 Nr. 2
Sergej Rachmaninow,  Préludes op. 23, Nr. 1-7

Claire Huangci, Klavier

09.12. 19:30
Elbphilharmonie, Hamburg

Johann Sebastian Bach,  Französische Ouvertüre h-Moll BWV 831
Johannes Brahms,  16 Walzer op. 39
Robert Schumann,  Papillons op. 2
Johannes Brahms,  Ungarische Tänze (Auszug)

Claire Huangci, Klavier

13.12. 20:00
Salle Molière Lyon

Franz Schubert,  Wanderer-Fantasie in C-Dur op. 15 (D760)
Frédérik Chopin,  Ballade Nr.1 in g-Moll op. 23
Wolfgang Amadeus Mozart,  Sonate Nr.14 c-Moll KV 457
Sergej Rachmaninow,  Preludes (Auswahl)

Claire Huangci, Klavier

biografie

Sucht man ein übergeordnetes Merkmal von Huangcis Klavierspiel […], findet man es in ihrer Konzentration, ihrer Imaginationskraft, ihrer Phantasie und der daraus resultierenden Poesie der Interpretation. (Thomas Schacher, Neue Zürcher Zeitung)

Die junge Pianistin Claire Huangci, Gewinnerin des ersten Preises sowie des Mozartpreises beim Concours Géza Anda 2018, zieht ihr Publikum durch „glitzernde Virtuosität, gestalterische Souveränität, hellwache Interaktion und feinsinnige Klangdramaturgie“ (Salzburger Nachrichten) in den Bann. Ihre große Wandlungsfähigkeit beweist sie mit einem ungewöhnlich breiten Repertoire, in das sie auch immer wieder selten aufgeführte Werke aufnimmt.

In Solorezitalen und als Partnerin internationaler Orchester wie dem Radio-Sinfonie-orchester Stuttgart, dem Ton¬halle-Orchester Zürich, dem RSO Wien, dem Mozarteumor-chester Salzburg, dem China Philharmonic Orchestra, dem Vancouver Symphony Orchestra sowie dem Tschaikowsky-Symphonieorchester des Moskauer Rundfunks konzertierte Claire Huangci in international bedeutenden Konzertsälen wie der Carnegie Hall New York, dem Wiener Konzerthaus, dem Konzerthaus Berlin, dem Gasteig München, dem Gewandhaus Leipzig, der Salle Cortot, der Suntory Hall Tokyo und der Franz Liszt Akademie Budapest sowie auf Festivals wie dem Kissinger Sommer, Verbier Festival, Menuhin Festival Gstaad, Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Rheingau Musik Festival.

In der Saison 2019/20 debütiert die Pianistin beim Lucerne Festival, an der Philharmonie de Paris sowie dem Festspielhaus Salzburg und kehrt mit Rezitalen unter anderem an die Elbphilharmonie, die Konzerthäuser in Wien und Berlin sowie zum Klavierfestival Ruhr und zum MDR Musiksommer zurück. Orchesterengagements führen sie zum Staatsorchester Stuttgart, dem Konzerthausorchester Berlin, den Bochumer Symphonikern und dem Kammerorchester Basel sowie international von Skandinavien bis nach Spanien und Portugal und weiter nach Polen und Russland, Asien, Latein- und Nordamerika.

Gestartet hatte Claire Huangci ihre internationale Karriere bereits im Alter von neun Jahren mit Konzertauftritten und Wettbewerbserfolgen. Wichtige Impulse erhielt sie von ihren Lehrern Eleanor Sokoloff und Gary Graffman in Philadelphia, bevor sie 2007 zu Arie Vardi nach Hannover wechselte. Besonders als ausdrucksstarke Chopin-Interpretin fiel sie zu Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn auf, nicht zuletzt durch erste Preise bei den Chopin-Wettbewerben in Darmstadt und Miami (2009/2010). Zudem gewann sie als jüngste Teilnehmerin den 2. Preis beim Internationalen ARD Musikwettbewerb 2011.

Nach Claire Huangcis Debüt-CD mit Solowerken von Tschaikowsky und Prokofjew und ihrem preisgekrönten Doppelalbum mit Scarlatti-Sonaten (Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie „Editor’s Choice“ des Magazins Gramophone) erschienen 2017 ihre vielgelobte Einspielung der Nocturnes von Chopin und 2018 die kompletten Préludes von Sergej Rachmaninow: „Es sind vielfach Lieder ohne Worte, die hier erwachsen […]. Alles wandelt sich zu einem Erzählfluss, der zugleich das schöpferische Sein und Wollen Rachmaninows perfekt einfängt“ (Marco Frei, Piano News). Nach Aufnahmen von Beethovens Violinkonzert in der Klavierfassung sowie der Fantasie für Klavier und Orchester von Schubert/Kabalewski mit dem RSO Wien erschien im Herbst 2019 ihr erstes Orchester-Album mit der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken unter Shiyeon Sung: Auf der Einspielung der frühen Klavierkonzerte von Chopin und Paderewski sprudelt sowohl aus dem bekannten als auch dem wenig gespielten Werk eine kraftvoll-jugendliche Energie.

Saison 2019/2020

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resonanz

[Claire Huangci] gelingt [es], die vier Stücke [von Schuberts Impromptus op. 142] in einem Bogen zu spielen. Fein, zerbrechlich in unendlichem melodischen Strom, starken vollgriffigen Kontrasten und ausgespielten Modulationen […].
Schwäbische Zeitung, Gerd Kurat, 1.9.2019

Stilistische Eigenheiten werden mit feiner, aber nie aufdringlicher Akribie herausgearbeitet, und überhaupt erweist [Claire Huangci] sich als eine lebendige musikalische Gestalterin, die mit klugem pianistischem Augenmaß jedem Stück seine charakteristische Form zu geben vermag.
Musik und Theater, Werner Pfister, Mai/Juni 2019, zur Rachmaninow CD

Ihre Darstellung der [Rachmaninow] Préludes ist brillant, klar und fließend mit viel Sinn für polyphone Strukturen und dennoch zugleich poetisch und variabel in den Klangfarben.
Pianist, Mario-Felix Vogt, 15.3.2019

Sucht man ein übergeordnetes Merkmal von Huangcis Klavierspiel […], findet man es in ihrer Konzentration, ihrer Imaginationskraft, ihrer Phantasie und der daraus resultierenden Poesie der Interpretation.
NZZ, Thomas Schacher, 2.3.2019

Es sind vielfach Lieder ohne Worte, die hier erwachsen […]. Alles wandelt sich zu einem Erzählfluss, der zugleich das schöpferische Sein und Wollen Rachmaninows perfekt einfängt […]: absolut hörenswert.
Piano News, Marco Frei, Januar 2019

Huangci spielt [Beethovens Klavierkonzert op. 61a] mit glockenklarem Anschlag. Singend und perlend kommt der erste Satz daher, mal grazil hingehaucht, ins Orchester hineingewebt, dann wieder atemberaubend virtuos mit unglaublich präzisen Trillern in einem kaum vorstellbaren Tempo […] ohne jegliches Pathos, ohne Affektiertheit.
Bochumer Zeitung Online, 9.12.2018

Das [cis-moll-Präludium] klingt so raffiniert und neuartig abgetönt, als spielte sie auf mehreren Instrumenten unterschiedlicher Klangfarbe gleichzeitig. Und auch die vielen anderen technisch höchst anspruchsvollen Stücke blitzen und funkeln unter ihren Fingern in selten zu hörender Farbpracht […].
Orf.at, Gustav Danzinger, 7.12.2018

Ihr Schubert hat lyrische Grazie und extrovertierte Wucht, wirkungsvolle Effekte und weiche Sanglichkeit. [...] So aufregend, so modern, so spannungsgeladen hat man Schubert noch richtig selten gehört.
Badische Zeitung, Roswitha Frey, 27.11.2018

Claire Huangcis elegante Gestaltung, ihre filigrane Virtuosität und ausgewogene Emotionalität lassen diese vielschichtigen Klavierpretiosen in apollinisch-heller Klanglichkeit erstrahlen. So empathisch und zugleich luzid bekommt man Rachmaninow nur selten zu hören.
BR Klassik online, Michael Schmidt, 13.11.2018

Claire Huangci zeigte [bei Prokofjews Klavierkonzert in g-Moll] einen rasenden, expressiven Tongenuss, der sich wild und widerspenstig gegen das Orchester stellte; moussierend, leidenschaftlich und hochprofessionell.
Westfalenblatt, Gabriela Peschke, 9.10.2018

[Mit „Rachmaninov Préludes“] ist [Claire Huangci] eine wunderbar ausbalancierte Dramaturgie aus eruptiver Gestaltung und kontemplativem Innehalten gelungen – unaufgeregt und ohne große Geste, aber ausgesprochen pointiert.
Frankfurter Journal, Top 1 CD-Erscheinung, Oktober 2018

In [Huangcis] Deutung entpuppt sich Beethovens Opus 61a als vollgültige Ergänzung seiner „offiziellen“ Klavierkonzerte.
Fono Forum, Thomas Schulz, Juli 2018

Die fabelhafte, höchst innig und kultiviert spielende Claire Huangci [knipst] den shakespearschen Sommernachtszauber an und führt Werke von Beethoven, Skrjabin und Chopin über Elfengrund spazieren.
Süddeutsche Zeitung, Stephan Schwarz-Peters, 9.7.2018

Sie [bestach] im Mozart-Konzert mit makellosem Spiel, mit lebendigen, perlenden Läufen, und mit einer Vielzahl an eigenen Einfällen.
SRF, Moritz Weber, 13. Juni 2018

Die Tastenstürmerin [hat] über ihre immense Spielfreude hinaus eine Musikalität und Farbenfreude entwickelt, denen die vermeintliche technische Leichtigkeit lediglich als Sprungbrett für eine ganz eigene (Aus-)Gestaltung dient.
Rondo, Christoph Forsthoff, Februar 2018

Denn bei Claire Huangci zerfließt die musikalische Zeit nicht oder wird gar beliebig, sondern gestaltet sich in intensivem Wachzustand: delikat und doch deutlich ist ihr Anschlag.
PianoNews, Hans-Dieter Grünefeld, September 2017

Ihr ist die Bedeutung von Chopins klassischer Seite bewusst und es gibt viele Beispiele, wo sie Zurückhaltung billigen Emotionen vorzieht, was sehr gut ist. Zudem gibt es eine regelrechte Vielfalt in ihrer Interpretation, die das Album durchweg reizvoll macht. (…) Eine der eindrucksvollsten Darbietungen ist die des c-Moll Nocturnes op. 48 Nr. 1, in der die innewohnende Feierlichkeit in Huangcis Händen zu außergewöhnlichen Tiefen geführt wird. (…) Eine beeindruckende Ergänzung des Chopin-Katalogs, von einer Pianistin, von der wir sicherlich noch viel hören werden.
Gramophone, Harriet Smith, Juli 2017, zur Chopin-CD

Huangci spielt Brahms' Variationen und Fuge über ein Thema von Händel op. 24 akkurat, präzise, virtuos, mitunter gewitzt akzentuiert, im Ton groß, aber nie zu dick aufgetragen.
Süddeutsche Zeitung, Andreas Pernpeintner, 9.4.2017

Braucht es noch eine Aufnahme von Chopins Nocturnes? Eigentlich nein! Aber wer die brandneue Doppel-CD von Claire Huangci hört, die am 5. Mai erscheint, sagt dann doch: Ja!
Süddeutsche Zeitung, CD-Tipp, 6.4.2017

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orchesterrepertoire

J. S. Bach Klavierkonzert d-Moll BWV 1052
C. Baker From Noon to Starry Night, Konzert für Klavier und Kammerorchester
B. Bartók Klavierkonzert Nr. 3 E-Dur Sz. 119/BB 127
L. v. Beethoven Klavierkonzerte
Nr. 1 C-Dur op. 15
Nr. 2 B-Dur op. 19
Nr. 3 c-Moll op. 37
Nr. 4 G-Dur op. 58
Nr. 5 Es-Dur op. 73 "Emperor"
Nr. 6 D-Dur op. 61a
Chorfantasie c-Moll op. 80
Tripelkonzert C-Dur op. 56
L. Bernstein Sinfonie Nr. 2 'The Age of Anxiety' für Klavier und Orchester
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Rezitalprogrammvorschläge

Preludes

Debussy Préludes Buch 1
L'Ilse Joyeuse
oder
Chopin 24 Préludes op. 28
***
Rachmaninow Préludes op. 23 oder op. 32

Beethoven-Liszt-Schubert

Beethoven Rondo a Capriccio in G-Dur op. 129
Beethoven Klaviersonate Nr. 28 in A-Dur op. 101
Liszt Ungarische Rhapsodie Nr. 13 in a-Moll
***
Schubert Klaviersonate A-Dur, D 959 oder Impromptus op. 142

Nocturnes und Fantasien

Scarlatti 4 Sonaten (Auswahl)
Schubert Wanderer Fantasie
***
Chopin Nocturne op. 27 Nr. 1 und 2
Schumann Zwölf Symphonische Etüden op. 13 oder Fantasie op. 17

Bilder einer Ausstellung

Bach Italienisches Konzert F-Dur BWV 971
Clementi Sonate in h-Moll op. 40
Prokofiew Romeo und Julia (Auswahl)
***
Mussorgski Bilder einer Ausstellung
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mediencenter

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diskografie

Paderewski & Chopin: Piano Concertos

Paderewski & Chopin: Piano Concertos

Claire Huangci
Berlin Classics, B07T4RYMLT, 2019

CR_Berlin Classics

Rachmaninov Preludes

Claire Huangci
Berlin Classics, 0301075BC, 2018

CR Berlin Classics

A Chopin Diary

The Complete Nocturnes
Berlin Classics, 0300905BC, 2017

Claire_CD_für_web

Claire Huangci · Domenico Scarlatti

Klaviersonaten
Berlin Classics, 885470006031, 2015

Claire_für_web

The Sleeping Beauty

Werke von Peter Iljitsch Tschaikowski und Sergej Prokofieff
Berlin Classics, 885470005621, 2013

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