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Eva Ollikainen

Dirigentin

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Eva Ollikainen CR Nikolaj Lund

Biografie

Unsentimental, aber mit einer generösen, wie die Gezeiten wogenden Phrasierung machte sie ganz einfach große Musik aus einer überstrapazierten Sinfonie. Einen sehr verdienten Tusch spielten ihr die enthusiastischen Königlichen Philharmoniker. Svenska Dagbladet

Die finnische Dirigentin Eva Ollikainen imponiert auf dem Konzertpodium ebenso wie im Orchestergraben mit ansteckender Begeisterung, kommunikativer Klarheit und differenzierter Schlagtechnik.

Zu Beginn der Spielzeit 2020/21 übernimmt Eva Ollikainen ihre neuen Aufgaben als Chefdirigentin und künstlerische Leiterin des Iceland Symphony Orchestra sowie als Chefdirigentin des Orchestra della Toscana. Seit September 2018 ist sie außerdem Chefdirigentin des Nordic Chamber Orchestra mit Sitz im schwedischen Sundsvall.

Neben dem Aufbau einer Dirigentenakademie in Reykjavik widmet sich Eva Ollikainen in ihrer Antrittssaison beim Iceland Symphony Orchestra nicht nur zentralen sympho­nischen Werken von Beethoven bis Strauss. Sie leitet auch gemeinsam mit Bjarni Frímann Bjarnason und dem Komponisten Daníel Bjarnason die isländische Erstaufführung seines neuen Werks für drei Dirigenten From Space I saw Earth und ist mit zwei Aufführungen von Wagners DieWalküre beim Reykjavik Arts Festival zu erleben. Als Gastdirigentin debütiert sie 2020/21 beim Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, beim BBC Philharmonic Orchestra sowie, mit einer Gala zu Ehren Kirsten Flagstads, an der Norwegian National Opera. Eine Reihe weiterer vielversprechender Debüts im Jahr 2020 konnte aufgrund des Corona-Ausbruchs nicht wie geplant stattfinden, darunter drei Konzerte mit dem Los Angeles Philharmonic.

Ihre Wahl für eine Dirigentenlaufbahn traf die ausgebildete Pianistin und Schülerin von Leif Segerstam und Jorma Panula bereits als Jungstudentin an der Sibelius Academy. Im Alter von 21 Jahren gewann sie den Internationalen Jorma Panula Dirigierwettbewerb; anschließend arbeitete sie im Rahmen der Dirigentenakademie der Allianz Kulturstiftung mit dem London Philharmonic Orchestra und Kurt Masur sowie dem Philharmonia Orchestra und Christoph von Dohnányi zusammen. Als Conducting Fellow des Tanglewood Music Center erhielt sie außerdem wichtige Impulse von Bernard Haitink und Herbert Blomstedt.

Seitdem hat sich Eva Ollikainen ein umfangreiches Repertoire mit Schwerpunkt auf der großen deutschen Sinfonik erschlossen und arbeitet mit führenden internationalen Orchestern, darunter die Sächsische Staatskapelle Dresden, die Wiener Symphoniker, das BBC Symphony Orchestra, das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, das Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, das Helsinki Philharmonic Orchestra, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und das Brussels Philharmonic. Als Operndirigentin war sie unter anderem an der Royal Swedish Opera (Die Zauberflöte), der Göteborg Opera (Carmen) und der Royal Danish Opera (Turandot) zu erleben.

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.                                 

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Resonanz

Die beiden Expeditionen der Wiener Symphoniker in die Fabriken führt die finnische Dirigentin Eva Ollikainen mit großer Hingabe und viel Charisma an. Die Harmonie zwischen ihr und den Musikern ist spürbar, obwohl die Grätzl-Konzerte ihre erste Zusammenarbeit sind. Denkbar aber, dass sie bloß den Anfang für noch Folgendes markieren.
Wiener Zeitung 7.5. 2018, Viktoria Klimpfinger

Unsentimental, aber mit einer generösen, wie die Gezeiten wogenden Phrasierung, machte sie ganz einfach große Musik aus einer überstrapazierten Sinfonie. Ein sehr verdienter Tusch von den enthusiastischen Philharmonikern.
Svenska Dagbladet, 10.10.2006 Sofia Nyblom (Tschaikowskis 5.)

Wie sie in den wenigen Konzertproben eine solche Transparenz im Klang, gepaart mit Gewicht, Lebendigkeit und Präzision erreichen konnte, ist mir ein Rätsel. Die Aufführung war jedenfalls hervorragend. Sie zeigte Beethoven als rhythmischen Komponisten, mit dem federnd punktierten Rhythmus im ersten Satz und klar profiliert beim Allegretto-Thema. Der folgende Satz, der bisweilen sentimental behandelt wird, war ganz Licht und Wahrhaftigkeit. Die Nymphen tanzten leicht im Scherzo, eine Bewegung, die sich schnell zu gewaltiger Hitze und dionysischem Rausch im Finale steigerte. Exzellent! Das Publikum war ergriffen.
Svenska Dagbladet, 22.10.2009, Lars Hedblad (Beethovens 7.)

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