Henrik Schaefer

Dirigent

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Henrik Schaefer

Termine

08.01. 19:30
Kilden Performing Arts Centre, Kristiansand

Werke und Arien von J. Strauss, Lehár, Kálmán, Sullivan und Offenbach

Marie Heeschen, Sopran
Elisabeth Meyer, Sopran
Per Lindstrøm, Tenor
Kristiansand Symphony Orchestra
Hannes Øberg, Bariton
Henrik Schaefer, Dirigent

09.01. 19:00
Arendal Kulturhus

Werke und Arien von J. Strauss, Lehár, Kálmán, Sullivan und Offenbach

Marie Heeschen, Sopran
Elisabeth Meyer, Sopran
Per Lindstrøm, Tenor
Kristiansand Symphony Orchestra
Hannes Øberg, Bariton
Henrik Schaefer, Dirigent

10.01. 19:30
Kilden Performing Arts Centre, Kristiansand

Werke und Arien von J. Strauss, Lehár, Kálmán, Sullivan und Offenbach

Marie Heeschen, Sopran
Elisabeth Meyer, Sopran
Per Lindstrøm, Tenor
Kristiansand Symphony Orchestra
Hannes Øberg, Bariton
Henrik Schaefer, Dirigent

11.01. 19:30
Kilden Performing Arts Centre, Kristiansand

Werke und Arien von J. Strauss, Lehár, Kálmán, Sullivan und Offenbach

Marie Heeschen, Sopran
Elisabeth Meyer, Sopran
Per Lindstrøm, Tenor
Kristiansand Symphony Orchestra
Hannes Øberg, Bariton
Henrik Schaefer, Dirigent

Biografie

Henrik Schaefer steht regelmäßig am Pult internationaler Opernhäuser und Symphonieorchester und erweist sich stets als ebenso engagierter wie konzeptionsstarker Partner. Der gebürtige Bochumer, der seine Dirigenten-Karriere als Assistent von Claudio Abbado begann, wirkt seit 2014 als Music Director der Oper Göteborg, einem der führenden Opernhäuser Skandinaviens.

Im Anschluss an sein dortiges Debut 2007 führte er das Haus mit Opern von Mozart (Figaro, Zau­berflöte), Strauss (Daphne), Thomas (Hamlet) oder zuletzt 2018/19 mit Madama Butterfly zu vielbeachteten Erfolgen. Daneben führte er eine Reihe innovativer Konzertfor­mate ein – so lädt die Reihe Kom som du är („Komm, wie Du bist“) zum Einstieg in die Welt der Klassik ein, und in den „360°-Konzerten“ rund um ein Opernsujet kann man mehrere Stunden lang in Musik eintauchen. Sein Einsatz für unbekannteres romantisches Reper­toire schlägt sich in Konzerten und Opernproduktionen mit wiederentdeckten Werken und in zahlreichen Ersteinspielungen nieder - darunter Kompositionen von Elfrida Andrée, Wilhelm Stenhammar, Joachim Raff und August Klughardt.

Von 2004 bis 2011 war Henrik Schaefer Erster Gastdirigent des Hiroshima Symphony Orchestra und von 2007 bis 2013 Chefdirigent der Wermland Opera Karlstad. Internationale Beachtung fanden dort insbesondere seine Gesamtaufführungen von Wagners Ring, interpretiert auf historischen Instrumenten. Bereits für den Parsifal, mit dem er dort debütierte, führte er umfangreiche Recherchen zur Spieltechnik der Streicher im 19. Jahrhundert durch.

Gleichzeitig entwickelte sich seine internationale Karriere: So dirigierte er unter anderem das Danish National Symphony Orchestra, Nederlands Philharmonisch Orkest, das Mozarteumorchester Salzburg, das Osaka Philharmonic Orchestra, das Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, New Japan Philharmonic, das Hong Kong Philharmonic Orchestra, Antwerp Symphony. Außerdem leitete er Produktionen an der Oper Leipzig (Figaros Hochzeit), der Hongkong Opera (Der Fliegende Holländer) sowie an den Volksopern Wien (Die Zauberflöte) und Stockholm (Massenet Don Quichotte). In der Saison 19/20 dirigiert er u.a. La Traviata mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra am Tokyo Metropolitan Theatre sowie La Bohème und Tosca in Göteborg.

Henrik Schaefer studierte Bratsche an der Folkwang Musikhochschule Essen sowie bei Ulrich Koch und Kim Kashkashian in Freiburg. 1991 wurde er mit 22 Jahren das damals jüngste Mitglied der Berliner Philharmoniker und musizierte unter den großen Dirigenten dieser Zeit, darunter Carlos Kleiber, Sergiu Celibidache, Ricardo Muti, Seiji Ozawa, Lorin Maazel und Bernhard Haitink. Parallel studierte er von 1994 bis 1998 Dirigieren an der Musikhochschule Leipzig bei Volker Rohde. 2000 wählte Claudio Abbado ihn zu seinem Assistenten bei den Berliner Philharmonikern. Zunehmend unterstützte er den Maestro mit Dirigaten unter anderem von Tristan und Isolde, Parsifal, Falstaff sowie Sinfonien von Mahler und Bruckner. Nach dem Weggang Abbados aus Berlin 2003 beschloss Henrik Schaefer, sich ganz dem Dirigieren zu widmen – eine Entscheidung, die schnell durch den Erfolg seines Dirigates von Sacre du Printemps mit dem Gewandhausorchester Leipzig und dem Leipziger Ballett (dokumentiert auf einer DVD für das Label Arthaus) bestätigt wurde.

Kontinuierlich fördert der Dirigent junge Musiker und Sänger, so etwa an der Dutch National Opera Academy und der Hanyang University in Seoul sowie aktuell als Artistic Director des Studiengangs Master of Orchestra Performance an der Universität Göteborg.

Saison 2019/20

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Resonanz

Henrik Schaefer dirigierte mit einer federnden Leichtigkeit, die den Puls und den Rhythmus von Rossinis Musik hervorhob und mit der er die Versatzstücke mühelos zusammenfügte.
Seen and Heard International, Niklas Smith, 09.04.2018

Schaefer gelingt es, diese komplexen Prozesse auszubalancieren, und die Kunst der Balance zeichnet auch seine Brahms-Interpretation aus. Hier hört man, wie sehr ihm diese Musik am Herzen liegt. Anscheinend verfügt er über einen Ideenfundus und ein Klangarchiv, und jedes Detail wird sorgsam behandelt. Aber vor allem überzeugt die große Form, die langen Linien und die Energien, die entstehen, wenn verschieden Passagen einander spiegeln.
Göteborgsposten, Magnus Haglund, 16.09.2016

Dirigent Henrik Schaefer schenkt uns eine Mozart-Interpretation, die voller Swing und Leichtigkeit ist und manchmal atemberaubende Tempowechsel und Accelerandi aufweist.
DAGENS NYHETER., Martin Nyström, 30.11.2009

Also kam man auf die Idee, das gesamte Orchester mit dem Dirigenten auf den 2. Rang, also praktisch auf die Galerie unter der Decke zu verlegen. Und siehe da, man erlebt hier einen ganz und gar ungewohnten Wagner-Klang! Die Instrumente treten viel klarer als gewohnt hervor, es entsteht fast so etwas wie Quadrophonie. Man meint, man sitze mitten im Orchester, ohne dass es jedoch, von einigen Momenten abgesehen, zu laut wird. Und beim Tutti ist in diesem Rahmen von der geringen Zahl der Musiker nichts mehr zu spüren, es klingt alles sehr kompakt. (…) Sie verwenden ausschließlich Darmsaiten, um dem Originalklang zu Wagners Zeiten wieder nahezukommen. Ein äußerst interessantes Experiment, das der ausgezeichnet mit viel Verve dirigierende und immer richtige Tempi setzende Henrik Schaefer weiter verfolgen will. Ein weiteres Plus dieser Orchesteranordnung waren die viel klarer zu hörenden und besser in den Klangraum integrierten Stimmen.
Der neue Merker, Klaus Billand, 20.04.2011

Das Orchester der Wermland Oper ist auf dem oberen Balkon versteckt und verbreitet eine Art ”surround sound”, der perfekt mit dem der Sänger auf der Bühne ausbalanciert ist. Ganz in Wagners Sinne ist das Orchester unsichtbar und stört in keiner Weise den Kontakt zwischen Sängern und Publikum. Außerdem verschweißen verführerische Portamenti alle Leitmotive zu purem Gold. Der Dirigent Henrik Schaefer weiß nicht nur warum, sondern auch wie er das anstellen muss, und das macht diese Interpretation so unglaublich überzeugend.
Expressen, 27.04.2011

Eine aus sich selbst heraus leuchtende und mutige Interpretation. In den Stimmen liegt eine Leichtigkeit, die dank der kongenialen Interpretation der Partitur durch den Dirigenten Henrik Schäfer zu einer Art Trampolineffekt führt. Das Orchester lieferte eine außerordentlich gute Aufführung und betonte den Aspekt schneller und flüchtiger Leidenschaft.
Göteborgsposten, Magnus Haglund, 30.11.2009

Henrik Schaefer dirigierte ebenso einfühlsam wie Benke Rydman choreografierte, und er erzielte sowohl einen wunderschönen schimmernden Orchesterklang als auch rhythmische Präzision. Die Dramatik wurde durch ein beeindruckendes dynamisches Spektrum noch gesteigert. Das Publikum war während der Aufführung gebannt und brach am Ende in stehende Ovationen aus.
Seen and Heard International, Niklas Smith, 07.06.2015

Der Parsifal der Oper Karlstad im Dom zu Karlstad ist atemberaubend. Eine bewegende Erfahrung, die den sakralen Raum effektiv nutzt (…) Musikalisch ist er fantastisch. Der Dirigent Henrik Schaefer hat nicht nur die Form fest im Griff. Er schafft es auch, dem verstärkten Orchester den düsteren und doch schimmernden Ton zu verleihen, der das Werk ausmacht, mit in ihrem Legato präzisen Holzbläsern, geschmackvollen Streicherportamenti – und einer hervorragenden ersten Trompete.
DAGNES NYHETER., Thomas Anderberg, 27.02.2007

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Repertoire

Oper

C. Gounod Faust
J. Haydn Lo speziale
P. Hindemith Das Lange Weihnachtsmahl
E. Humperdinck Hänsel und Gretel
J. Massanet Don Quichotte
W. A. Mozart Le nozze di Figaro
Cosi fan Tutte
Don Giovanni
Die Zauberflöte
G. Puccini La Bohéme
Madama Butterfly
Tosca
F. Poulenc Dialogues des Carmélites
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Mediencenter

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Diskografie

Opera Sweden

The Romantic Opera in Sweden, Vol. 7

Henrik Schaefer, Symphony Orchestra of Norrköping
Sterling, 2015, CDO 1108/1110-2

Henk Badings

Henk Badings: Symphonien Nr. 2

Henrik Schaefer, Michael Müller (Violoncello), Netherlands Radio Symphony Orchestra
Etcetera, 2014, KTC 1371

Joachim Raff

Joachim Raff: Geistliche Werke

Henrik Schaefer, Suanna Andersson (Sopran), Stockholm Singers, Karlstads Chamber Choir, Göteborg Opera Orchestra
Sterling, 2013, CDS 1088-2

Joachim Raff

Joachim Raff: Bühnenmusik zu "Bernhard von Weimar" WoO 17

Henrik Schaefer, Göteborgs Operaorkester
Sterlin, 2012, CDS 1099/1100-2

New Japan Philharmonic

Bruch and Brahms Violin Concertos

Henrik Schaefer, New Japan Philharmonic
Exton, 2010, OVCL-00422

Tristan Keuris

Tristan Keuris: Complete Works

Henrik Schaefer u.a.
Quattro Live, 2010

Nederlands Dans Theater

Nederlands Dans Theater celebrates Jiri Kylian

Henrik Schaefer, Nederlandas Dans Theater,
Arthaus Musik, 2007, 7522091

Sacre

Igor Stravinsky: Le sacre du printemps

Henrik Schaefer, Gewandhausorchester Leipzig
Medici Arts, 2008

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