Resonanz

Wie gewöhnlich meisterte das Arditti Quartet alle geforderten Techniken und Effekte bei diesem anspruchsvollen Programm. Bewährt hat sich auch ihre seriöse Glanzleistung, die die nötige Virtuosität [dieses Programms] verbarg.
The Guardian,Andrew Clements, 14.03.2018 – zum Konzert in der Wigmore Hall

Die um diesen Mitschnitt gelagerten Werke [Nunes, Zimmerlin, Feldman, Lachenmann] sind nicht nur hervorragende Beispiele für die Kunst der Quartettkomposition aus den letzten Jahrzehnten, sondern verdeutlichen zudem, mit welchem Facettenreichtum das Arditti Quartet bei seinen Interpretationen zu Werke geht.
klassik.com, Stefan Drees, 21.03.2017 – zur CD “First Performance VI” (bmn)

Alle vier Instrumente erklimmen immer wieder die höchsten Lagen, was sich besonders in der ersten Geige öfters wie ein akrobatischer Tanz in der Zirkuskuppel anhört. Irvine Arditti hatte zu seinem großen Vergnügen alle Hände voll zu tun, und die anderen drei folgten ihm inspiriert, verlangt das Werk doch hohe technische Sicherheit und den bedingungslosen Einsatz der Interpreten.
MusikTexte, Februar 2017 – zur Uraufführung von Younghi Pagh-Paans Horizont auf hoher See

Ein Konzertabend mit dem Arditti Quartet kann den inneren Kompass mächtig ins Trudeln bringen. Wenn ein Streichquartett sich so weit ins Unkartierte vorwagt wie diese vier Herren, darf man mit allem rechnen.
Hamburger Abendblatt, Joachim Mischke, 19.01.2017

Ein Programm mit Streichquartetten von Thomas Adès, Brian Ferneyhough und Harrison Birtwistle ist gleichermaßen für Musiker und Publikum eine harte Nuss. Das Arditti Quartet ist jedoch ein Altmeister in diesem Repertoire und bot dem zahlreichen und begeisterten Publikum eine versierte und überzeugende Interpretation.
Barry Millington (Evening Standard)

Schönberg am Morgen: eine gute Art, in den Sonntag zu starten. Jedenfalls wenn das Arditti Quartet (…) Schönberg spielt und dessen drittes (…) Streichquartett Opus 30 von 1927 mit einer Gelassenheit zu Gehör bringt, die jede Dissonanz zur harmonischsten Sache der Welt erklärt.
Der Tagesspiegel, Frederik Hanssen und Christiane Peitz, 21.09.2015

Heikle Stücke kommen nur dann adäquat zur Entfaltung, wenn hochrangige Interpreten spielen. Irvine Arditti, Ashot Sarkissjan, Ralf Ehlers und Lucas Fels gehören dazu. Bei all ihrer geradezu aufreizend lockeren Bewältigung vergisst man zuweilen die enormen Schwierigkeiten der Werke. In Manourys Melencolia wird aber wieder deutlich, warum das Arditti String Quartet (in wechselnder Besetzung) seit 40 Jahren das zeitgenössische Musikgeschehen bereichert. So etwas wie Unspielbarkeit gibt es für die „Ardittis“ nicht. Stets behalten sie die Kontrolle, an Präsenz, Strahlkraft und Energie fehlt es ihnen ganz gewiss nicht.
Schweizer Musikzeitung, Torsten Möller, 05.06.2014, Wittener Tage für Neue Kammermusik

Die Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum des Ensembles, das mehr als jedes andere für die Bereicherung und Erweiterung des zeitgenössischen Streichquartett-Repertiores getan hat, nehmen kein Ende. Als Fortsetzung ihres ganztägigen Marathons in Milton Court im April, brachte das Arditti Quartett noch mehr seines scheinbar endlosen Vorrates an Klassikern des späten 20. Jahrhunderts in der Wigmore Hall zu Gehör. Es ist fast unnötig zu erwähnen, dass das Arditti Quartett alle Werke mit außergewöhnlicher und vollkommener Meisterschaft spielte.
The Guardian, Andrew Clements, 16.05.2014

Selbst ein ganzer Tag mit Konzerten – drei Programme mit 15 Werken, darunter drei Uraufführungen – konnte kaum in Gänze den Verdienst des Arditti Quartets von vier Jahrzehnten vermitteln, und wie deutlich anders die jüngere Vergangenheit dieser Gattung ohne sie ausgesehen hätte. (…) Ihr Wille, die bisherigen Grenzen der Gattung Streichquartett immer wieder zu sprengen, geriet nie ins Schwanken.
The Guardian, Andrew Clements, 28.04.2014 zum 40. Jubiläumskonzert, Milton Court London

Ein Wort beschreibt es: Unermüdlich.
The Times, April 2014

Was wir hier hören, ist nichts weniger als ein exemplarisches Beispiel für Quartettmusik heute.
Fono Forum, Tilmann Urbach, Dezember 2013