Mit Esprit und undogmatischer Offenheit empfiehlt sich Bas Wiegers am Pult renommierter europäischer Orchester und Solistenensembles. Für seine detailgenaue Arbeit schöpft der Dirigent aus seiner langjährigen Erfahrung als Geiger und seiner fundierten Repertoirekenntnis vom Barock bis zur Musik von heute.

In seiner niederländischen Heimat arbeitete Bas Wiegers unter anderem mit dem Residentie Orkest, Nederlands Philharmonisch Orkest, Rotterdam Philharmonic und an der Seite von Peter Eötvös mit dem Royal Concertgebouw Orchestra. Darüber hinaus gastierte er beim WDR Sinfonieorchester, dem Estonian National Symphony Orchestra, dem Athens State Orchestra, der Britten Sinfonia, dem Ensemble Modern, der Musikfabrik Köln, den Neuen Vokalsolisten Stuttgart und auf Festivals wie Wien Modern, Holland Festival, November Music, Huddersfield Contemporary Music Festival, London Almeida Festival, Aldeburgh Music Festival und Acht Brücken in Köln.

Zu Beginn der Konzertsaison 2018/2019 wurde Bas Wiegers zum ersten Gastdirigenten des Klangforum Wien berufen, mit dem er im Juni 2018 ein neues Musiktheaterwerk von Stefan Prins bei der Münchner Biennale aus der Taufe gehoben hat und im Laufe der Saison beim Holland Festival, im Bozar Brüssel und in Hamburg auf Kampnagel gastiert. Des Weiteren beschloss er mit der Philharmonie Zuidnederland die Robeco Sommerkonzerte 2018 am Concertgebouw Amsterdam und kehrt er zum WDR Sinfonieorchester Köln, zum Estonian National Symphony Orchestra und zum Ensemble Modern zurück. Im März 2019 bringt er die revidierte Fassung von Georg Friedrich Haas‘ erfolgreicher Oper Koma am Stadttheater Klagenfurt zur Uraufführung.

Als Operndirigent leitete Bas Wiegers Mozarts Così fan tutte, Brittens Noahs Sintflut, Kyriakides’ An Ocean of Rain sowie Poulencs Les Mamelles de Tirésias und La Voix Humaine. 2017 hob er an der Oper Köln Helmut Oehrings KUNST MUSS (zu weit gehen) oder DER ENGEL SCHWIEG aus der Taufe.

Bas Wiegers ist ein geschätzter Partner für Komponisten wie Louis Andriessen, George Benjamin, Georg Friedrich Haas, Pierluigi Billone, Helmut Lachenmann und Rebecca Saunders.

Im Anschluss an seine musikalische Ausbildung in Amsterdam und Freiburg widmete sich Bas Wiegers zunächst seiner erfolgreichen Karriere als Geiger mit Schwerpunkt in der historischen Aufführungspraxis. 2009 wurde er mit dem Dirigentenstipendium der Kersjes Foundation ausgezeichnet. Es folgten Assistenzen von Mariss Jansons und Susanna Mälkki beim Royal Concertgebouw Orchestra, die ihn darin bestärkten, sich gänzlich auf das Dirigieren zu konzentrieren.

Saison 2018/2019

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.