Ihr Schubert hat lyrische Grazie und extrovertierte Wucht, wirkungsvolle Effekte und weiche Sanglichkeit. [...] So aufregend, so modern, so spannungsgeladen hat man Schubert noch richtig selten gehört.
Badische Zeitung, Roswitha Frey, 27.11.2018

Claire Huangcis elegante Gestaltung, ihre filigrane Virtuosität und ausgewogene Emotionalität lassen diese vielschichtigen Klavierpretiosen in apollinisch-heller Klanglichkeit erstrahlen. So empathisch und zugleich luzid bekommt man Rachmaninow nur selten zu hören.
BR Klassik online, Michael Schmidt, 13.11.2018

Claire Huangci zeigte [bei Prokofjews Klavierkonzert in g-Moll] einen rasenden, expressiven Tongenuss, der sich wild und widerspenstig gegen das Orchester stellte; moussierend, leidenschaftlich und hochprofessionell.
Westfalenblatt, Gabriela Peschke, 9.10.2018

Es lag an Huangcis unglaublicher Spieltechnik, dass sie [...] größere musikalische Zusammenhänge hervorheben und sonst unbemerkt bleibende melodische Linien mit großer Intensität zum Vorschein bringen [konnte].
Westfälischer Anzeiger, Judwiga Makosz, 5.10.2018

Wer diese Musikerin live erlebt hat, weiß, welche inspirierende Kraft von ihrem Spiel ausgeht.
Kultur online, Silvia Thurner, 1.10.2018

[Mit „Rachmaninov Préludes“] ist [Claire Huangci] eine wunderbar ausbalancierte Dramaturgie aus eruptiver Gestaltung und kontemplativem Innehalten gelungen – unaufgeregt und ohne große Geste, aber ausgesprochen pointiert.
Frankfurter Journal, Top 1 CD-Erscheinung, Oktober 2018

Die junge Amerikanerin mit chinesischen Wurzeln zaubert aus dem offenen Bauch ihres Instruments - teils stehend - verblüffende Effekte, die sie elegant in ihren Spielfluss einbaut.
Der Bund, Stefan Bucher, 24.09.2018

In [Huangcis] Deutung entpuppt sich Beethovens Opus 61a als vollgültige Ergänzung seiner „offiziellen“ Klavierkonzerte.
Fono Forum, Thomas Schulz, Juli 2018

Sie [Claire Huangci] meisterte Beethovens 4. Klavierkonzert mit charaktervollem Spiel – kalkulierter Forschheit – und gewann den Wettbewerb.
Neue Züricher Zeitung, Christian Berzins, 17.6.2018

Sie [bestach] im Mozart-Konzert mit makellosem Spiel, mit lebendigen, perlenden Läufen, und mit einer Vielzahl an eigenen Einfällen.
SRF, Moritz Weber, 13. Juni 2018

Die fabelhafte, höchst innig und kultiviert spielende Claire Huangci [knipst] den shakespearschen Sommernachtszauber an und führt Werke von Beethoven, Skrjabin und Chopin über Elfengrund spazieren.
Süddeutsche Zeitung, Stephan Schwarz-Peters, 9.7.2018

… die Unterschiede zum Violinkonzert [werden] sehr deutlich, obwohl Huangci ihr Instrument so fein und fließend einsetzt, dass ihr Spiel sehr nahe an das der Violine herankommt.
Pizzicato, Alain Steffen, 23.4.2018 – zur CD Beethoven Rarities

Die Tastenstürmerin [hat] über ihre immense Spielfreude hinaus eine Musikalität und Farbenfreude entwickelt, denen die vermeintliche technische Leichtigkeit lediglich als Sprungbrett für eine ganz eigene (Aus-)Gestaltung dient.
Rondo, Christoph Forsthoff, Februar 2018

Huangci spielt Brahms' Variationen und Fuge über ein Thema von Händel op. 24 akkurat, präzise, virtuos, mitunter gewitzt akzentuiert, im Ton groß, aber nie zu dick aufgetragen.
Süddeutsche Zeitung, Andreas Pernpeintner, 9.4.2017

Denn bei Claire Huangci zerfließt die musikalische Zeit nicht oder wird gar beliebig, sondern gestaltet sich in intensivem Wachzustand: delikat und doch deutlich ist ihr Anschlag.
PianoNews, Hans-Dieter Grünefeld, September 2017

Das ist kein verträumtes Quasi-Improvisieren, keine verspielte Salonmusik, keine affektbesessene Betonungsinterpretation, sondern eine extrem klare, reine Wiedergabe, (…) Gravitas hat sie, bedeutungsvoll ist sie und ansprechen tut sie.
Pizzicato, Remy Franck, 22.5.2017, zur: Chopin-CD

Und das ist mehr als hörenswert! (…) Bei aller konsequent durchgehaltenen Seelenruhe weiß sie genau zwischen Natürlichkeit im Ausdruck und dem gefühligen Schmachten und Leiden zu unterscheiden.
Rondo, Guido Fischer, 13.5.2017

Braucht es noch eine Aufnahme von Chopins Nocturnes? Eigentlich nein! Aber wer die brandneue Doppel-CD von Claire Huangci hört, die am 5. Mai erscheint, sagt dann doch: Ja!
Süddeutsche Zeitung, CD-Tipp, 6.4.2017

Dieses Konzert (Liszts 2. Klavierkonzert) fordert einen Vielseitigkeitsparcours, den Claire Huangci scheinbar mühelos meisterte. (…) Claire Huangci (…) arbeitet an einem Klavierklang an dem man sie erkennen wird.
Neue Westfälische Paderborn, Ulla Meyer, 7.10.2016

Mit unterschiedlicher Agogik, überragender Technik bestätigte Huangci, dass sie inzwischen als ausdrucksstärkste Chopin-Interpretin ihrer Generation gilt.
Südkurier, Gerd Kurat, 4.8.2016

Das ist Scarlatti-Tastenkunst erster Güte. (...) Es hat sich gelohnt, Claire Huangcis Weg vom 16jährigen Wunderkind zu einer zu Großem berufenen 25jährigen Künstlerin mitzuverfolgen.
Gramophone, Jed Distler, 17.8.2015

Sie ist hervorragend, ja, aber was wirklich beeindruckt, ist die Leichtigkeit, die sie beim Spiel ausstrahlt. Ihr feinsinniges Gespür für Dynamik, differenzierte Rhythmik und Intonation hilft ihr durch die barock-verspielten Sonaten Scarlattis.
Süddeutsche Zeitung, Ekaterina Kel, 15.4.2015

Glitzernde Virtuosität und gestalterische Souveränität (…) Sie [Claire Huangci] lud zu hellwacher Interaktion ein, weil sie nicht donnernd durch das Werk fegte, sondern subtile (Anschlags-)Nuancen und feinsinnige Klangdramaturgie anbot. Ihre stupenden technischen Fähigkeiten stellt die Pianistin in den Dienst einer energiegeladenen, brillant austarierten Spielhaltung mit Sinn für Übersicht, Logik und genaue Beachtung der Details: das ideale „Bild“ einer Tschaikowsky-Interpretation.
Salzburger Nachrichten, 15.4.2015

Dabei erwies sich Claire Huangci einmal mehr als eine überaus expressive Musikerin, die jedoch aus einer für ihr Alter unglaublichen Ruhe und Tiefe heraus gestaltet, Zwischentöne hörbar macht. Mit erlesenem Klangsinn, intim, technisch makellos, brilliert sie in rasanten Passagen und gleitet doch immer wieder ins seelentiefe Erzählen. (…) Viel wichtiger sind dieser Mozart-Interpretin die großen, weitgeatmeten Bögen, der natürliche Fluss der Musik.
Solothurner Zeitung, Silvia Rietz, 2.2.2015