Dietrich Henschel ein famoser Sprecher
kurier.at, Gert Korentschnig, 19.9.2018

„Oh Freunde, nicht diese Töne“ – mit baritonaler Urkraft und ausladender Koloratur setzt Dietrich Henschel dem Spuk ein Ende.
Main Spitze, Klaus Ackermann, 7.7.2018

Henschel versteht es, die bedeutungsschweren Texte plastisch zu artikulieren und doch den gesanglichen Ton zu wahren.
FAZ, Jürgen Kesting, 6.6.2018

Der Bariton Dietrich Henschel trifft in Spiel und stimmlich makelloser Führung die Person Benjamins glaubwürdig und direkt, zu jeder Sekunde der dichten Inszenierung hält seine Bühnenpräsenz sowohl depressive Leere wie überbordende Fülle auf der Szenerie zusammen: ein Glücksfall für die Produktion.
Spiegel online, Werner Theurich, 4. Juni 2018, zur UA von Peter Ruzickas „Benjamin“ an der Hamburgischen Staatsoper

Der Bariton Dietrich Henschel (…)  gestaltete die Riesenrolle des „Jean-Charles“ mit an Dietrich Fischer-Dieskau erinnernder perfekter Wortbehandlung und stimmlicher Farbenvielfalt.
Der neue Merker, Karl Masek, 2.11.2017

Man spürt in jeder Szene, dass die Sängerinnen und Sänger sich ganz auf das Spiel einlassen. Die Personenführung ist perfekt. Hier haben Wort und Musik, Schauspiel und Gesang wirklich gleiche Bedeutung. Die Besetzung lässt keine Wünsche offen. (…) Dietrich Henschel – wieder einmal überragend.
BRF, 07.11.2016 über die Rolle des Grafen in „Capriccio“ an der Brüsseler Oper La Monnaie

Hugo Wolf geht nicht besser (…) Henschels Fähigkeit, sich voll und ganz in das, was er singt, hineinzubegeben und den Eindruck zu erwecken, die Musik mehr zu leben denn sie darzubieten, resultierte in einem einzigartigen Vortrag von „Grenzen der Menschheit“ und „Prometheus“. (…) Eins der großen Rezitale, und absolut überragend.
Guardian, 8.01.2013

Dietrich Henschel sang wie ein Besessener und sorgte für eine unvergessliche Aufführung.
Guardian, 2.12.2012

Der Bariton Dietrich Henschel ist eine Lichtgestalt – körperlich, intellektuell, musikalisch und schauspielerisch. Sein Vermögen als Interpret, womit ich gerade seine Fähigkeit meine, unter die Oberfläche eines Liedes und direkt in dessen Seele vorzudringen, ist außerordentlich.
Herald Scotland, 28.08.2012

Dietrich Henschel als ironischer Graf (… ist) schwer zu übertreffen.
Rondo Magazin, 26.11.2005 über die bei Naxos erschienene DVD „Capriccio“ von Richard Strauss

Unter den Baritonen seiner Generation ist er der vielseitigste. (…) Wer einmal erlebt hat, wie Henschel Lieder singt und dabei das komplizierte Verhältnis von Selbstgespräch und Anrede darstellt, der weiß, dass die menschliche Stimme ein Instrument irritierender Reflexion sein kann.
Berliner Zeitung, 04.11.2005