Eliahu Inbal

Dirigent

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04.12. 19:30
Zhongshan Hall, Taipei

Gustav Mahler,  Sinfonie Nr. 7

Taipei Symphony Orchestra
Eliahu Inbal, Dirigent

13.12. 19:30
Zhongshan Hall, Taipei

Peter Tschaikowsky,  Violinkonzert D-Dur op. 35
*Pause*
Béla Bartók,  Konzert für Orchester Sz 116

Yu-Chien Benny Tseng, Violine
Taipei Symphony Orchestra
Eliahu Inbal, Dirigent

Biografie

Eliahu Inbal, Dirigent

Inbal, bei dem Vorbilder und Lehrer wie Franco Ferrara oder Sergiu Celibidache deutliche Spuren hinterlassen haben, verfügt über Kraft zur Ruhe und Sinn für ungebremste Leidenschaftlichkeit und Dramatik. Die Welt

Als Gewinner des internationalen Dirigentenwettbewerbes „Guido Cantelli“ wurde Eliahu Inbal bereits im Alter von 26 Jahren gefragter Gastdirigent bei den führenden Orchestern weltweit. Im Laufe der Jahre wirkte er als Chefdirigent des Sinfonieorchesters des Hessischen Rundfunks Frankfurt, des Orchestra del Teatro la Fenice, des Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI Turino, des Konzerthausorchesters Berlin, der Tschechischen Philharmonie und des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, das ihn 2014 zum Conductor Laureate ernannte. Seit Beginn der Saison 2019/20 ist Elliahu Inbal Principal Conductor des Taipei Symphony Orchestra.

Schon während seiner langjährigen Chefdirigententätigkeit beim hr-Sinfonieorchester (1974-1990), dessen Ehrendirigent er heute ist, profilierte sich Eliahu Inbal als eine herausragende Musikerpersönlichkeit unserer Zeit. Der charismatische israelische Dirigent, der in Berlin lebt, wurde weltweit durch seine inzwischen legendären Mahler-Aufnahmen (Deutscher Schallplattenpreis, Grand Prix du Disque) und die Urfassungen der Sinfonien von Anton Bruckner bekannt, die er als erster einspielte. Besondere Anerkennung erhielten auch seine Interpretationen der Symphonien von Dmitri Schostakowitsch.

Nachdem er im Frühjahr 2020 mit Bruckners 5. Sinfonie an die Mailänder Scala zurückkehrte, dirigiert Eliahu Inbal dieses Werk erneut im Oktober 2020 am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino. Mit dem Taipei Symphony Orchestra setzt er unter anderem den in der vergangenen Saison begonnenen Mahler-Zyklus mit den Sinfonien Nr. 5, 6 und 7 im Rahmen des Taipei Music Festival fort. Im Januar 2021 unternimmt er eine Reise nach Japan zum Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und Osaka Philharmonic Orchestra, bevor er in Taipei einen Bruckner- und Schostakowitsch-Zyklus beginnt. Des Weiteren folgt er Einladungen nach Spanien, Portugal und Israel sowie schließlich Moskau und St. Petersburg.

Operndirigate führten Eliahu Inbal unter anderem an die Opernhäuser von Paris, Glyndebourne, München, Stuttgart, Hamburg, Zürich und Madrid. 2013 feierte er mit Tristan und Isolde beim Festival de Opera de A Coruña und Parsifal an der Vlaamse Opera große Erfolge (International Opera Award 2014 als beste Produktion im Wagner-Jubiläumsjahr). Ferner erhielt er die italienischen Kritikerpreise Abbiati und Viotti für seine außergewöhnlichen Interpretationen von Wagners Ring mit dem RAI-Sinfonieorchester Turin.

Eliahu Inbals umfangreiche Diskographie enthält das sinfonische Gesamtwerk von Berlioz, Brahms, Bruckner, Mahler, Ravel, Schumann, Schostakowitsch, Skrjabin, Strawinsky, Richard Strauss und der Zweiten Wiener Schule. Diese Werke nahm er – außer mit dem hr-Sinfonieorchester – mit dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre National de France, den Wiener Symphonikern, dem London Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de la Suisse Romande, der Tschechischen Philharmonie und dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra auf. Die zehnte Sinfonie (D. Cooke), die er im Rahmen des Mahlerzyklus des Royal Concertgebouw Orchestra dirigierte, ist auf DVD dokumentiert.

Eliahu Inbal studierte zunächst Violine und Komposition in seiner Heimatstadt Jerusalem, ehe er seine Ausbildung auf Empfehlung Leonard Bernsteins am Conservatoire National Supérieur in Paris bei Louis Fourestier, Olivier Messiaen und Nadia Boulanger fortsetzte. Wichtige Impulse vermittelten ihm außerdem Franco Ferrara in Hilversum und Sergiu Celibidache in Siena. 1990 ernannte die französische Regierung Eliahu Inbal zum Officier des Arts et des Lettres. 2001 wurde ihm in Wien das Goldene Ehrenzeichen verliehen; 2006 erhielt er die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main und das Bundesverdienstkreuz.        

Saison 2020/2021

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Resonanz

Dieses Werk […] erklang unter Inbal ungemein verbindlich. Als Revolution nach Noten. Eine farbige Aber-doch-Musik. Kunst, die womöglich helfen kann – wenn auch nur zum nacktem Überleben. Dirigent und Orchester bewiesen packende Intensität und höchste Schostakowitsch-Kompetenz.
Badische Zeitung, Johannes Adam, 14. November 2018

Kein heftig gestikulierender Maestro ist am Werk, sondern ein Mann, der mit knapper Schlagtechnik die großen spätromantischen Stürme losbrechen lässt, stets aber die Kontrolle behält. Das Außergewöhnliche: Inbal lässt viel Raum für Bruckners rätselhafte Mystik.
NRZ Düsseldorf, Michael-Georg Müller, 08. Mai 2017

Wann hört man diese Musik so belebt, transparent und luftig wie unter der Leitung von Eliahu Inbal in Antwerpen? [...] Was möglich ist mit dem unmöglichen Mysterienspiel, wie spannend, berührend, zeitlos diesseitig sich der Pathos-Plot vermittelt, wenn das Personal nicht von Akrobaten und Animationen umstellt ist oder in Bildern einer aktualisierenden Betroffenheitsrhetorik schrumpft, zeigen Eliahu Inbal und Tatjana Gürbaca in Antwerpen.[...] Kaum einmal hört man die Musik so belebt, transparent luftig wie mit dem auf der Stuhlkante musizierenden hauseigenen Symphonieorchester. Es schwingt viel Mahler in diesem „Parsifal“- eine Haltung, die in den brüchigen Ausdrucksexzessen der Spätromantik wurzelt, aber in die Zukunft weist. Und ein perfekt austariertes Raumklangkunstwerk erzeugt, flüssig, gespannt, introvertiert, drängend, aus der Stille geboren- und ganz ohne lange Weihe.
Opernwelt Nr. 5, Mai 2013

 Die Leistung des ‚Orchestre Philharmonique de Luxembourg‘ unter Eliahu Inbal verdient es, hervorgehoben zu werden, umso mehr, bedenkt man, dass das Ensemble keine große Erfahrung im Opernspiel besitzt und die Partitur nur dreimal vor der Premiere einspielen konnte.
Eliahu Inbal, von der Qualität des Orchesters überzeugt, trug die Musiker regelrecht auf Händen, wofür sich das Orchester mit einem äußerst engagierten Musizieren aufs Ergebenste bedankte. Vielleicht sollte man ihn bei der Neubesetzung des angehenden Chefdirigentenpostens des OPL berücksichtigen.

Luxemburger Wort: „Der Gral in uns“, 16. April 2013

Eliahu Inbal weiß sich am Pult des Orchesters der Flämischen Oper die parsifalfreundliche Akustik des Hauses zunutze zu machen, setzt mit 1 Stunde 38 Minuten für den ersten Aufzug auf zügige Tempi, legt die Bühnenmusik im Weihfestspiel frei und atmet dabei stets mit den Sängern. So ist dieser Parsifal nicht nur dem Salzburger Event szenisch überlegen, sondern auch musikalisch konkurrenzfähig.
Online Musik Magazin, 4. Februar 2013

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