Unsentimental, aber mit einer generösen, wie die Gezeiten wogenden Phrasierung machte sie ganz einfach große Musik aus einer überstrapazierten Sinfonie. Einen sehr verdienten Tusch spielten ihr die enthusiastischen Königlichen Philharmoniker. Svenska Dagbladet

Die junge finnische Dirigentin Eva Ollikainen imponiert auf dem Konzertpodium ebenso wie im Orchestergraben mit ansteckender Begeisterung und kommunikativer Klarheit sowie mit eleganter und differenzierter Schlagtechnik.

In der Saison 2018/19 debütierte sie beim Helsinki Philharmonic Orchestra mit Beethovens 9. Sinfonie und an der Royal Danish Opera mit Puccinis Turandot und sie kehrte zu den Wiener Symphonikern, dem Iceland Symphony Orchestra sowie an die Semperoper für Aufführungen des Nussknacker und Schwanensee zurück. In der laufenden Saison folgen unter anderem Debüts beim Orchester der Oper Malmö, bei den Bochumer Symphonikern und der Staatskapelle Halle.

Im März 2020 leitet sie das Festkonzert zum 70. Jubiläum des Iceland Symphony Orchestra. Erst vor Kurzem gab das Orchester ihre Berufung zur Chefdirigentin und künstlerischen Leiterin ab Beginn der Spielzeit 2020/21 bekannt. Als Chefdirigentin wirkt Eva Ollikainen seit September 2018 auch beim Nordic Chamber Orchestra mit Sitz im schwedischen Sundsvall.

Ihre Wahl für eine Dirigentenlaufbahn traf die ausgebildete Pianistin und Schülerin von Leif Segerstam und Jorma Panula bereits als Jungstudentin an der Sibelius Academy. Im Alter von 21 Jahren gewann sie den Internationalen Jorma Panula Dirigierwettbewerb; anschließend arbeitete sie im Rahmen der Dirigentenakademie der Allianz Kulturstiftung mit dem London Philharmonic Orchestra und Kurt Masur sowie dem Philharmonia Orchestra und Christoph von Dohnányi zusammen. Als Conducting Fellow des Tanglewood Music Center erhielt sie außerdem wichtige Impulse von Bernard Haitink und  Herbert Blomstedt.

Seitdem hat sich Eva Ollikainen ein umfangreiches Repertoire mit Schwerpunkt auf der großen deutschen Sinfonik erschlossen und arbeitet mit führenden internationalen Orchestern, darunter die Sächsische Staatskapelle Dresden, die Wiener Symphoniker, das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, das Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und das Brussels Philharmonic. Als Operndirigentin war sie unter anderem mit der Zauberflöte an der Royal Swedish Opera und mit Carmen an der Göteborg Opera zu erleben.

Saison 2019/2020

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