Unsentimental, aber mit einer generösen, wie die Gezeiten wogenden Phrasierung machte sie ganz einfach große Musik aus einer überstrapazierten Sinfonie. Ein sehr verdienter Tusch von den enthusiastischen Königlichen Philharmonikern. Svenska Dagbladet

Die junge finnische Dirigentin Eva Ollikainen imponiert auf dem Konzertpodium ebenso wie im Orchestergraben mit natürlicher Autorität und ansteckender Begeisterung sowie mit eleganter und differenzierter Schlagtechnik.

In der Saison 2018/19 debütiert sie mit Beethovens 9. Sinfonie beim Helsinki Philharmonic Orchestra, in Italien beim Orchestra della Toscana und nicht zuletzt an der Royal Danish Opera mit Puccinis Turandot. Außerdem kehrt sie nach längerer Pause zum Iceland Symphony Orchestra zurück, setzt mit der Jönköping Sinfonietta ihren Zyklus sämtlicher Beethoven-Sinfonien fort und dirigiert an der Semperoper mit Nussknacker und Schwanensee großes Ballett. Ihre Antrittssaison als Chefdirigentin des Nordic Chamber Orchestra gestaltet Eva Ollikainen mit deutschem klassisch-romantischen Repertoire gepaart mit Komponisten des Ostsee­raums wie Jean Sibelius, Galina Ustvolskaya und Peteris Vasks.

Ihre Wahl für eine Dirigentenlaufbahn traf die ausgebildete Pianistin und Schülerin von Leif Segerstam und Jorma Panula bereits als Jungstudentin an der Sibelius Academy. Im Alter von 21 Jahren gewann sie den Internationalen Jorma Panula Dirigierwettbewerb; anschließend arbeitete sie im Rahmen der Dirigentenakademie der Allianz Kulturstiftung mit dem London Philharmonic Orchestra und Kurt Masur sowie dem Philharmonia Orchestra und Christoph von Dohnányi zusammen. Als Conducting Fellow des Tanglewood Music Center erhielt sie außerdem wichtige Impulse von Bernard Haitink und  Herbert Blomstedt.

Seitdem hat sie sich ein umfangreiches Repertoire mit Schwerpunkt auf der großen deutschen Sinfonik erschlossen und arbeitet kontinuierlich mit führenden skandinavischen Orchestern wie dem Royal Stockholm Philharmonic, Turku Philharmonic und Lahti Symphony. Darüber hinaus ist sie wiederholt bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden zu Gast und folgte Einladungen der Wiener Symphoniker, des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, des Brussels Philharmonic und des Kennedy Center Opera House Orchestra. Als Operndirigentin war sie zuletzt mit der Zauberflöte an der Royal Swedish Opera und mit Carmen an der Göteborg Opera zu erleben.

Saison 2018/2019

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