Die Rheinpfalz, Sigrid Feeser, 27.4.2018
Hochbewusst-perfektes, fast uneitles Musizieren auf solider stilistischer Grundlage (...) bei dem der Pianist problemlos mit Kollegen wie Richter, Brendel oder Gould mithalten kann – also Chapeau.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Klaus Albrecht, 24.4.2018
Klar und nuanciert ist seine Anschlagskultur, virtuos und perlend flossen die Figurationen, warmtönend und farbig die kantablen Ruhepunkte. (…) Sensationell!

RESMUSICA, Jean-Claude Hulot, 20.11.2017
Es wird deutliche, dass diese heroische, gewichtige und völlig harmonische Fassung eine Referenz innerhalb eines Zyklus sein wird, der sich den Wundern von Grumiaux-Haskil oder Perlmann-Ashkenazy anschließt.

PIZZICATO, Alain Steffen, 17.11.2017 – zu Ludwig van Beethoven: Complete Sonatas for Piano & Violin (Tedi Papavrami, Violine, François-Frédéric Guy, Klavier)
Die beiden Musiker beeindrucken mehr durch ihre direkte Musikalität, die die Werke irgendwie zeitlos macht, als durch modisches Gehabe oder eine zu intellektuelle Sichtweise. Beethoven klingt hier als Freigeist, stilsicher, klangschön, spontan und voller Dynamik.

Le Soleil, Josiane Deslosges, 9.11.16
François Frédéric Guy spielt auswendig mit sicherer Hand, sein Kopf immer wieder dem Orchester zugewandt. Er scheint jedes Detail der Musik mit seinem ganzen Wesen zu empfinden und verwebt die fiebrigen, glitzernden Töne ineinander.

Resmusica.com, Jean-Luc Clairet, 24.8.16
Die konsequente Interpretation von Opus 1,2,3,5,6 und 10 ließ die Kritiker verstummen. Derart vollkommen ist die Durchdringung des Spiels von Tedi Papavrami [Violine] und Xavier Phillips [Cello] mit François Frédéric Guys kräftigen und ruhigen Steinway-Klängen und seinem unbeirrbaren Wohlwollen, dass es eine leuchtende Reinkarnation von Beethoven selbst zu sein scheint: Verständlichkeit der Linien, Genauigkeit der Phrasierungen.

Crescendo Magazine, Patrice Lieberman, 23.2.16
François-Frédéric Guy zeigte das ganze Ausmaß seines Talents in einem unerwarteten Programm interpretiert mit beeindruckender Intelligenz und glühender Überzeugung (…). Schon ab den Funérailles von Liszt brachte Guy ein kraftvolles Spiel, einen schönen vollen Klang und vor allem eine bemerkenswert gestaltete Interpretation zu Gehör.

DIAPASON, Dezember 2015, Martine D. Mergeay, zur neu erschienenen Gesamteinspielung Beethovens Werke für Violoncello und Klavier bei Evidence Classics
François-Frédéric Guy setzt seine Beethoven-Reise fort und findet in Xavier Phillips, mit dem er bereits die Trios gespielt hat, einen wunderbaren Weggefährten. Klarheit der Sprache, Eleganz und Lebendigkeit haben Pianist und Cellist gemein. Eine Referenzeinspielung der fünf Sonaten und Variationen.

RESMUSICA, Jean-Luc Clairet, 05.09.2015,
Das Ganze wird von einem perfekt nuancierten Spiel zusammengehalten, das sich zwischen Autorität und Meditation bewegt. An seinem offenen Steinway dem Publikum mit dem Rücken zugewandt, glücklich wie ein Kind angesichts der Möglichkeiten seines Spielzeugs, ein wohlwollender Schöpfer, schwebt François-Frédéric Guy gekonnt zwischen Klavier und Dirigierpult. (…) Seine Unermüdlichkeit und sein fast intimes Verständnis der Absichten des Komponisten verwandeln die bloße Aufführung in eine außergewöhnliche Reise durch die beethovensche Gedankenwelt.

LE MONDE, 31.08.2015, Pierre Gervasoni
Sobald er am Klavier sitzt scheint er mit dem Ensemble, das ihn in diesem von Meisterhand geführten Abenteuer begleitet, zu verschmelzen. (…) Jubelndes Publikum. (…) Auf bewundernswerte Weise bewegt sich François-Frédéric Guy in diesem äußerst erneuernden Repertoire und bedient gekonnt eine Musik, die sich selbst immer wieder übertrifft.

BACHTRACK.COM, 02.06.2015, David Pinedo, zum Konzert mit Netherlands Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Marc Albrecht Vor der Pause verzauberte François-Frédéric Guy die Zuhörer mit einer denkwürdigen Aufführung von Liszts 2. Klavierkonzert A-Dur, und stellte seine Virtuosität und Musikalität vor dem begeisterten Publikum unter Beweis. (…) Die sichtliche Freude am gemeinsamen Musizieren von Pianist und Dirigent erzeugte eine solche Energie, dass das Publikum sich anstecken ließ. Guy beeindruckte besonders in Liszts schnellen Passagen, ohne jemals an Souveränität zu verlieren. (…) Selten habe ich ein Publikum erlebt, das dermaßen außer Rand und Band war.