RESONANZ

Die brillant aufspielenden Solisten, das GrauSchumacher Piano Duo, stellten im anschließenden Nachtkonzert auch das Zwillingswerk der "Dialoge", die Komposition "Monologe" für zwei Klaviere, vor.
FAZ, Max Nyffeler, 19.12.2018

So wie es Brandauer nur durch Sprache und ein wenig Spiel gelingt, das zauberhafte Geschehen im Athener Wald zu imaginieren, so vermögen die beiden Pianisten den Zauber der Musik Mendelssohns auch ohne andere Instrumente am Klavier mit vier Händen zu vergegenwärtigen.
Pforzheimer Zeitung, Wolfram Frey, 23.07.2018

Drei deutsche Erstaufführungen von Schostakowitsch [Arthur Honeggers dritte Symphonie, Igor Stravinskys Psalmensymphonie und Mahlers zehnte Symphonie in der Fassung für zwei Klaviere]: Eine phantastische Gelegenheit für das Klavierduo GrauSchumacher, pianistische Freiheiten auch mal in aller gebotenen Zurückhaltung zu präsentieren.
FAZ, Michael Ernst, 28.6.2018

Den weiteren Abend im Rokokotheater bestritt das Klavierduo Grau/Schumacher, das hauptsächlich Debussy spielte, daneben aber auch Zimmermanns „Monologe“ für zwei Klaviere. Die Präzision dieser beiden Musiker ist phänomenal, ihr Zusammenspiel geradezu magisch.
Rhein-Neckar-Zeitung, Matthias Roth, 12.05.2018

[Sie sind] ideale Interpreten, die in vielfältiger Weise die Strukturen des jeweils anderen fortsetzen, aber auch auf geniale Art antizipieren und damit die beiden Flügel regelrecht zum Singen bringen.
Stuttgarter Nachrichten, Markus Dippold, 26.02.2018

Hellwach, pointiert, brillant, mal beseelt, mal charmant jonglieren sie mit allen Facetten des Stücks [Poulenc, Konzert für zwei Klaviere und Orchester].
Reutlinger Nachrichten, Otto Paul Burghardt, 17.01.2018

GrauSchumachers Schubert und Rachmaninow hält viele staunenswerte Momente bereit. Statt der großen Geste gewinnt das sprechende Detail die Vorherrschaft zurück. (…) Wer Rachmaninows Klavierspiel kennt, ahnt, dass er hier sein Klangideal verwirklicht gefunden hätte. Eine Referenzeinspielung!
Fono Forum, Matthias Kornemann, September 2017 - Empfehlung des Monats

Dieses sinfonische Klanggemälde für zwei Klaviere (Rachmaninows Suite Nr. 5 - Fantasie in vier Sätzen) ist ein dankbares Stück für das Duo, das mit Technik brillieren kann, tausend und eine Klangabstufung zeigt und im Zusammenspiel eine extrem harmonische Wucht ergibt. Fantastisch - diese Fantasien.
rbb kulturradio, Cornelia de Reese, 22.5.2017 (Fantasias)

Das GrauSchumacher Klavierduo zeigt sich [in seinem Spiel] stets präzise und ausgewogen, geprägt von koordinativen Meisterleistungen.
The Observer, Nicholas Kenyon, 14.5.2017 (Fantasias)

Es gibt kaum eine CD, die einen mit den ersten zwei Akkorden schon so in den Bann zieht wie diese hier. (…) Ein anregendes Programm mit hohem Spaßfaktor, dazu brillant gespielt - was will man mehr!
BR-Klassik CD-Tipp, Thorsten Preuß, 14.3.2017 (Concerti III) 

Das Fließen dieser Musik akzentuiert der Dirigent Sylvain Cambreling zusammen mit dem wunderbar leuchtkräftig musizierenden Staatsorchester Stuttgart und dem Klavierduo Grau/Schumacher mit akribischer Brillanz.
Der neue Merker, Alexander Walther, 20.11.2016

So traumversunken planvoll wuchernd spielten die fabelhaften Pianisten diese Werke [Busonis gesamte Werke für zwei Klaviere], dass man (...) glaubte, hier und nirgendwo anders (außer vielleicht bei Bach selbst) sei sie erreicht worden die musikalische Freiheit.
Süddeutsche Zeitung, Julia Spinola, 5.9.2016

Die enorme Wirkung [von Philipp Manourys „Le temps, mode d’emploi“] war in München auch der furiosen Interpretation durch das GrauSchumacher Piano Duo zu verdanken, das darüber hinaus einen Schatz aus der Repertoirekiste der musikalischen Moderne hob: Ferruccio Busonis „Fantasia contrappuntistica“.
Neue Musikzeitung, Anna Schürmer,  April 2016

Das GrauSchumacher Piano Duo aus Berlin gab ein faszinierendes Konzert, das mit Bach begann, der von György Kurtág auf elegante und von Busoni auf extravagante Weise (seine kolossale Fantasia contrappuntistica) neu erfunden wurde. Diese Werke wurden auswendig gespielt, eine Meisterleistung an sich, und jede einzelne Stimme des Kontrapunkts klar herausgearbeitet, jede pianistische Verzierung und Stimmkreuzung mit Fantasie hervorgehoben. Die vier Hände von Andreas Grau und Götz Schumacher schienen einem Kopf und einem Herzen zu entstammen.
The Guardian, Fiona Maddocks, 18.10.2015

Bernd Richard Deutsch gelang ein Werk voll Energie und Harmonie, (…) eine aufregende Musik voller Ideen, (…) superb gespielt vom GrauSchumacher-Duo und den Schlagzeugern Jesús Porta Varela und Thomas Schwarz.
Hamburger Abendblatt, 28.8.2015, Heike Linde-Lembke (zur Uraufführung von ictus II für 2 Klaviere und 2 Schlagzeuger (2015) beim Schleswig-Holstein Musik Festival)

Ihre spielerische Meisterschaft im einzelnen wie auch ihr fast blindlings funktionierendes Zusammenwirken, die frappierende Präzision des Miteinander (...) Das hatte ganz großes Format.
Neue Württembergische Zeitung, Hans Herdeg, 30.07.2015,

[Brigitta Muntendorfs] Klavierstück „The key of presence“ ist große Musik für kleine Besetzung: Das Klavierduo GrauSchumacher bediente zwei erweiterte Flügel und ihre mikrofonierten Körper virtuos.
Neue Musikzeitung  (nmz), Andreas Kolb, März 2015

Das Duo machte klar, dass auch ein Klavier wie ein Orchester klingen kann, wenn es so meisterlich gespielt wird wie von den beiden. (…)
Die Rheinpfalz, Rainer Köhl, 24.2.2015

Das namhafte GrauSchumacher Piano Duo spielt an zwei Flügeln ohne Schalldeckel die Solo-Parts, die von halsbrecherischer Virtuosität sind: schnelle Läufe, präzise in die Orchester-Passagen hineingeworfen (...).
Berliner Morgenpost, Matthias Nöther, 23.01.2015

In „Le temps, mode d'emploi“ (2014) für zwei Klaviere und Live-Elektronik ist viel los – das Grau-Schumacher-Piano-Duo und das Experimentalstudio des SWR haben das fünfzigminütige Werk fulminant uraufgeführt. Die Konstruktion ist von eleganter Strenge, indes wirkt vieles auch spontan, und man wird durch das spektakuläre Spiel der Pianisten und der Elektronik bestens unterhalten. (…) [D]ie so entstehende Zeitpolyfonie wirkt so erfrischend, dass einem die Zeit nie lang wird.
Neue Zürcher Zeitung, 15.05.2014

Traumwandlerische Sicherheit des Zusammenspiels und stupende technische Versiertheit bedeuten nur Annäherungen an ihren famosen Abend in Muri. Beseelt ist ihr Spiel in jedem Moment und sie ändern von Werk zu Werk die Interpretationsperspektive.
Schweizer Musikzeitung, Torsten Möller, Juli/August 2011

Andreas Grau und Götz Schumacher machen die beiden Konzertflügel mit ihrem subtilen, klangfarblich reichen Spiel zu einem einzigen Klangkörper, der in einen sanften Dialog mit dem Orchester tritt.
Badische Zeitung, Georg Rudiger, 20.01.2014

Das EW-Konzert des GrauSchumacher Piano-Duos ist bei aller Faszination ein wenig unheimlich: Zwar stehen zwei Flügel im Passauer Rathaussaal und zwei Pianisten – doch wohnt eine Seele in dieser zweier Menschen Brust, ein Atem, eine Empfindung und ein Klang. (…) Als würden zwei Fäden zu einem harmonisch fließenden Stoff ineinandergewebt, greifen die Stimmen ineinander, vollendet ausgewogen ist die Klangbalance, durchsichtig und rein der Anschlag, hochintelligent und empfindsam die melodische Gestaltung.
Passauer Neue Presse, Dorothea Walchshäusl, 30.07.2013
 

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