Henrik Schaefer dirigierte mit einer federnden Leichtigkeit, die den Puls und den Rhythmus von Rossinis Musik hervorhob und mit der er die Versatzstücke mühelos zusammenfügte.
Seen and Heard International, Niklas Smith, 09.04.2018

Schaefer gelingt es, diese komplexen Prozesse auszubalancieren, und die Kunst der Balance zeichnet auch seine Brahms-Interpretation aus. Hier hört man, wie sehr ihm diese Musik am Herzen liegt. Anscheinend verfügt er über einen Ideenfundus und ein Klangarchiv, und jedes Detail wird sorgsam behandelt. Aber vor allem überzeugt die große Form, die langen Linien und die Energien, die entstehen, wenn verschieden Passagen einander spiegeln.
Göteborgsposten, Magnus Haglund, 16.09.2016

Dirigent Henrik Schaefer schenkt uns eine Mozart-Interpretation, die voller Swing und Leichtigkeit ist und manchmal atemberaubende Tempowechsel und Accelerandi aufweist.
DAGENS NYHETER., Martin Nyström, 30.11.2009

Also kam man auf die Idee, das gesamte Orchester mit dem Dirigenten auf den 2. Rang, also praktisch auf die Galerie unter der Decke zu verlegen. Und siehe da, man erlebt hier einen ganz und gar ungewohnten Wagner-Klang! Die Instrumente treten viel klarer als gewohnt hervor, es entsteht fast so etwas wie Quadrophonie. Man meint, man sitze mitten im Orchester, ohne dass es jedoch, von einigen Momenten abgesehen, zu laut wird. Und beim Tutti ist in diesem Rahmen von der geringen Zahl der Musiker nichts mehr zu spüren, es klingt alles sehr kompakt. (…) Sie verwenden ausschließlich Darmsaiten, um dem Originalklang zu Wagners Zeiten wieder nahezukommen. Ein äußerst interessantes Experiment, das der ausgezeichnet mit viel Verve dirigierende und immer richtige Tempi setzende Henrik Schaefer weiter verfolgen will. Ein weiteres Plus dieser Orchesteranordnung waren die viel klarer zu hörenden und besser in den Klangraum integrierten Stimmen.
Der neue Merker, Klaus Billand, 20.04.2011

Das Orchester der Wermland Oper ist auf dem oberen Balkon versteckt und verbreitet eine Art ”surround sound”, der perfekt mit dem der Sänger auf der Bühne ausbalanciert ist. Ganz in Wagners Sinne ist das Orchester unsichtbar und stört in keiner Weise den Kontakt zwischen Sängern und Publikum. Außerdem verschweißen verführerische Portamenti alle Leitmotive zu purem Gold. Der Dirigent Henrik Schaefer weiß nicht nur warum, sondern auch wie er das anstellen muss, und das macht diese Interpretation so unglaublich überzeugend.
Expressen, 27.04.2011

Eine aus sich selbst heraus leuchtende und mutige Interpretation. In den Stimmen liegt eine Leichtigkeit, die dank der kongenialen Interpretation der Partitur durch den Dirigenten Henrik Schäfer zu einer Art Trampolineffekt führt. Das Orchester lieferte eine außerordentlich gute Aufführung und betonte den Aspekt schneller und flüchtiger Leidenschaft.
Göteborgsposten, Magnus Haglund, 30.11.2009

Henrik Schaefer dirigierte ebenso einfühlsam wie Benke Rydman choreografierte, und er erzielte sowohl einen wunderschönen schimmernden Orchesterklang als auch rhythmische Präzision. Die Dramatik wurde durch ein beeindruckendes dynamisches Spektrum noch gesteigert. Das Publikum war während der Aufführung gebannt und brach am Ende in stehende Ovationen aus.
Seen and Heard International, Niklas Smith, 07.06.2015

Der Parsifal der Oper Karlstad im Dom zu Karlstad ist atemberaubend. Eine bewegende Erfahrung, die den sakralen Raum effektiv nutzt (…) Musikalisch ist er fantastisch. Der Dirigent Henrik Schaefer hat nicht nur die Form fest im Griff. Er schafft es auch, dem verstärkten Orchester den düsteren und doch schimmernden Ton zu verleihen, der das Werk ausmacht, mit in ihrem Legato präzisen Holzbläsern, geschmackvollen Streicherportamenti – und einer hervorragenden ersten Trompete.
DAGNES NYHETER., Thomas Anderberg, 27.02.2007