Die Trompetensonate tritt mit besonderer Brillanz hervor, von Jeroen Berwaerts mit glühendem Ton gespielt. BBC Music Magazine, März 2015, John Allison

Die wirklichen Stars jedoch sind der athletische Posaunist Gérard Costes und der Trompeter Jeroen Berwaerts, der lyrische Wärme mit einer Intensität verbindet, die oft atemberaubend ist. The Guardian, 22.1.2015, Tim Ashley

Vom ersten bis zum letzten Ton, zuerst mit dem Mundstück blasend, dann mit unterschiedlichen Trompeten und Flügelhorn musizierend, faszinierte der belgische Trompeter Jeroen Berwaerts. (…) er spielte über alle musikalischen Klippen hinweg mit einer Leichtigkeit und Ausstrahlung, so dass wenig ins Bewusstsein trat, welchen Kraftakt der Solist mit seinem Spiel leistete. kulturzeitschrift.at, 05.08.2014, Silvia Thurner

Ein Coup schon die Programmwahl: Was haben der Neutöner HK Gruber, der barocke Jean-Philippe Rameau und der Chansonnier Jacques Brel miteinander zu tun? Nach dem Abend in der Laeiszhalle war der Hörer nicht nur um einiges schlauer, er war vor allem bezaubert von soviel Klangschönheit, die nie platt, sondern voll Esprit und Herzenswärme war. Die Welt, 5.6.2014

So könnte die Welt entstanden sein: als dumpfer, lang nachzitternder Gongschlag, dem wie von ungefähr ein gestopfter, hauchfeiner Trompetenton entspringt. Genauso beginnt das mit Spannung erwartete Konzert, das der japanische Komponist Toshio Hosokawa für Jeroen Berwaerts schrieb (…) Hosokawas Nebelwanderung, die Berwaerts so berückend anführt – sie verläuft hörbar in westöstlichem Grenzgebiet. Hamburger Abendblatt, 10.3.2014

Jeroen Berwaerts bewies in Haydns Trompetenkonzert in Es-dur einmal mehr, wozu dieses Instrument alles imstande ist jenseits aller Fanfaren. Wenn man dieses Instrument beherrscht wie Jeroen Berwaerts, wird dieses Haydn-Konzert zur Perle, zum musikalischen Geniestreich, der die perfekte Balance zwischen solistischer Virtuosität und ausgewogenen Zusammenspiel hält. Kölner Zeitung, 25.8.2008