Resonanz

Staud überstrahlte Weber und Schubert !(…) eine „Musik für Violine und Streichorchester mit Schlagzeug“, die ganz eigen und ungemein abwechslungsreich gestaltet ist. Der Ablauf bleibt bis zum Schluss ein stringentes, spannendes Ereignis.
Basler Zeitung, Verena Naegele, 29.8.2014 - zur Uraufführung „Oskar (Towards a Brighter Hue II)“

Stauds Musik, die sich eine grosse Autonomie bewahrt, kommt sehr ausdrucksvoll daher und erinnert bisweilen an Bergs „Wozzeck“. Auch in der abwechslungsreichen Dramaturgie der Grossform klingt sie sehr europäisch.
Neue Zuercher Zeitung, Thomas Schacher, 19.8.2014 - zu „Der Riss durch den Tag“

Die Uraufführung mit dem Lucerner Sinfonieorchester und dem Chor des Lucerner Theaters unter der Leitung von Howard Arman lässt einen Komponisten erkennen, der ein gutes Gespür für dramatische Abläufe hat. Die Palette reicht vom flotten Champagnerchor bis zum expressiven Sologesang, vom rezitativischen Gejohle bis zur sentenzartigen Chornummer, von der Ironie der Doktorszenen bis zur Poesie der singenden Skulptur.
Neue Züricher Zeitung, Thomas Schacher, 6.9.2014 - zur Uraufführung „Die Antilope“

„Hin zu einem helleren Farbton“ (…) ließ uns stratosphärische Flageolets hören, und mit virtuosen Anläufen in einem eruptiven Klanggeschehen mit hellen Glocken setzte sich die Solovioline zart expressiv in Szene – durchaus faszinierend und auf spannende Weise auch weit entfernt von Gesang und Dramatik der romantischen Rahmenwerke des Konzerts.
Zürichsee-Zeitung, Herbert Büttiker, 1.9.2014 - zur Uraufführung „Oskar (Towards a Brighter Hue II)“