Die schäkernden und doch so ernsten Rheintöchter sind bei Julia Rutigliano (Wellgunde), Mirella Hagen (Woglinde) und erneut Anna Lapkowskaja (Flosshilde) in guten Händen bzw. Kehlen. Wellgunde bezaubert durch kräftige Farbe, Woglinde mit federleichtem Sopran, Flosshilde durch Stimmcharakter.
Opern- & Konzertkritik Berlin, Anton Schlatz, 15.08.2015

Mit klarem, weichem und nuancierterem Sopran überzeugt Julia Rutigliano als spielerlisch gestandener Octavian. Auch stimmlich glaubt man ihr den siebzehnjährigen Romantiker, der hier sehr schön als postpubertärer Revoluzzer gegeben wird.
Opernnetz, Andreas M. Bräu, 15.04.2015

In der Hosenrolle des Octavian begeistert Julia Rutigliano nicht nur durch ihre Spielfreude, wobei ihr Auftreten als kokett naives, scheinbar ungeschicktes Mariandl besonders gelungen ist; auch stimmlich überzeugt sie vollends mit ihrem hell gefärbten, dramatisch unterlegten, sicher geführten, kräftigen Mezzosopran durch einfühlsame Gestaltung, und zum Lachen reizend als Dienstmagd mit der Karikatur einer flachen Krähenstimme.
Opernnetz, Renate Freyeisen, 8.11.2014

Wie Charlotte ihrer Welt nicht entkommt, verlässt auch Julia Rutigliano erst die Bühne, wenn Schluss ist. So ein Konzept steht und fällt mit der Sängerin. In Weimar steht es wie eine Eins, denn die Rutigliano ist stimmlich und schauspielerisch so genau, so präzise, dass die Anderen neben ihr bei allem sängerischen Glanz ein wenig grau aussehen.
Ostthüringer Zeitung, Angelika Bohn, 20.11.2014

Mit Charlottes Flehen "Erhöre mein Gebet" empfahl sich Julia Rutigliano als emotionaler Fixstern des Abends.
Thüringer Allgemeine Zeitung, Ursula Mielke, 20.11.2014

Die überzeugendste Leistung des Abends boten die drei Rheintöchter Mirella Hagen, Julia Rutigliano und Okka van der Damerau, kontrastreich in der Darstellung, und wunderbar homogen im Zusammenklang.
NMZ, Peter P. Pachl, 02.08.2014

Der Stimmklang [des Soprans] harmonierte wunderbar mit dem dunkleren Timbre von Julia Rutiglianos Gesang (Brangäne), die beiden verblendeten ihre Partien mit Leichtigkeit.
L’Ape musicale, Valentina Anzani, 16.03.2014

Julia Rutigliano interpretiert die Rolle der Magd Brangäne mit großer Sorgfalt – ihre klare, leuchtende Stimme kontrastiert in wunderschönem Zusammenspiel mit der Stimme Isoldes.
operaworld, Mirko Bertolini, 12.03.2014

Julia Rutigliano stach in der Rolle der Brangäne ebenfalls heraus.
firenzepost.it, Roberta Manetti, 05.03.2014

Gesanglich schmeichelt Julia Rutiglianos Interpretation der Magd sehr dem Gehör.
La Nazione, Michele Manzotti, 05.03.2014

In der Rolle von Isoldes Magd reflektiert Julia Rutiglianos Stimme perfekt den durch den Dirigenten (Mehta) vorgegebenen Stil. […] Würde Metha singen statt dirigieren, so würde er es mit Julia Rutiglianos Stimme tun.
La Repubblica, Gregorio Moppi, 01.03.2014

Julia Rutigliano gibt eine Charlotte mit satter Tiefe, der perfekte Kontrast zu Elisabeth Wimmers glockenklarem Sophie-Sopran.
kultiversum.de

Julia Rutigliano interpretiert die Charlotte so reif, souverän und in der Prosodie so versiert, dass sie dies auch auf jeder größeren Bühne vermöchte.
Thüringische Landeszeitung, Wolfgang Hirsch, 20.01.14

Julia Rutigliano eine herausragende Venus mit vibrierender gesanglicher Dramatik und beachtlichem Darstellungspotenzial.
Opernwelt

[...] Gesanglich und darstellerisch ganz phantastisch [sind] die drei Wasserdamen Mirella Hagen, Julia Rutigliano und Okka von der Damerau.
Klassik Info, Robert Jungwirth, 14.08.2013