Tausend tolle Momente: Batsashvili entwickelt umstandslos eine dunkle Poesie (…) Zauber hat bei ihr stets Konsistenz, und dementsprechend das Virtuose immer Seele. (…)  Ihr Spiel ist von objektiver Klugheit.“ (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, Egbert Tholl, 08.06.2015)

Die 23-jährige Pianistin Mariam Batsashvili zählt zu den großen musikalischen Hoffnungsträgern am Klavier. Erste internationale Aufmerksamkeit erreichte sie, als sie 2014 den 1. Preis, den Pressepreis und den Preis der Junior-Jury des 10. Franz Liszt Klavierwettbewerbs in Utrecht gewann. Das holländische NRC Handelsblad resümierte: „Die Gewinnerin Batsashvili verwandelt jede Phrase in etwas Besonderes“, während die internationalen Juroren sie eine „vollendete Künstlerin“ mit einem „fantastischen Anschlag“ nannten, voll von „aufrichtigen Emotionen“.

Erste Orchestererfahrung auf Spitzenniveau konnte die junge Pianistin unter anderem mit dem niederländischen Radio Filharmonisch Orkest unter James Gaffigan im Concertgebouw Amsterdam (Liszt Klavierkonzert Nr. 1), dem Rotterdam Philharmonisch Orkest unter Rafael Payare (Tschaikowsky Klavierkonzert Nr. 1) und den Brüsseler Philharmonikern (Saint-Saëns Klavierkonzert Nr. 2) sammeln. In rund 30 Ländern gab sie bereits Soloabende, darunter China (inklusive dem NCPA in Peking und der Shanghai Concert Hall), Südkorea, Indonesien, Brasilien, die USA, Südafrika, Frankreich, Spanien, Norwegen, die baltischen Staaten sowie Benelux und Deutschland. Sie war zu Gast bei zahlreichen Festivals wie dem Beethovenfest Bonn, dem Pianofortissimo Festival Bologna und dem Delft Kammermusikfestival.

In der laufenden Saison wird Mariam Batsashvili als „Rising Star“ der European Concert Hall Organisation (ECHO) in den bedeutendsten Sälen Europas Klavierabende geben, so in den Philharmonien von Paris, Köln und Luxemburg, dem Wiener Musikverein, dem Palais des Beaux-Arts Brüssel, dem Müpa Budapest, dem L’Auditori Barcelona, der Stockholm Concert Hall, dem Southbank Centre in London, dem Konzerthaus Dortmund, der Hamburger Elbphilharmonie und erneut im Concertgebouw Amsterdam. Darüber hinaus stehen ihre Rezital-Debüts an der Londoner Wigmore Hall und der St. Petersburger Philharmonie an. Konzerte gibt sie außerdem mit der Staatskapelle Weimar unter Kirill Karabits, mit dem Orchestre Dijon Bourgogne unter Gábor Takács-Nagy und mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen unter Norichika Iimori, mit der sie Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 im Münchener Herkulessaal interpretiert.

Mariam Batsashvili, geboren 1993 in Tiflis/Georgien, studierte zunächst an der Evgeni Mikeladze Musikschule ihrer Heimstadt, bevor sie an die Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar zu Grigory Gruzman wechselte. 2011 gewann sie den Franz Liszt Wettbewerb für junge Pianisten in Weimar; den renommierten Arturo Benedetti Michelangeli Preis erhielt sie 2015. Mariam Batsashvili ist Carl-Heinz Illies-Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und wird seit 2013 mit Konzertauftritten und über das Patenschaftsprogramm mit einem Stipendium gefördert.

Saison 2016/2017
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