Irgendwie muss es in der DNA der Georgier ein fabelhaftes musikalisches Gen geben. [...] Jetzt war es die 25-jährige Mariam Batsashvili, die im Herkulessaal nicht nur pianistisch glänzte, sondern auch eine Rarität servierte: das Klavierkonzert a-Moll von Clara Schumann [...]. [Es] zeigte Clara Schumann als empfindsame Seele und Batsashvili als sensible Klangpoetin. Süddeutsche Zeitung, Klaus P. Richter, 17.6.2019

Die 27-Jährige Pianistin Mariam Batsashvili zählt zu den großen musikalischen Hoff-nungsträgern am Klavier. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie, als sie 2014 den 10. Franz Liszt Klavierwettbewerb in Utrecht gewann. Als BBC New Generation Artist gab sie ihre Debüts beim Cheltenham Festival, mit dem BBC Symphony Orchestra, dem BBC National Orchestra of Wales sowie mit dem Ulster Orchestra bei den BBC Proms. Im August 2019 erschien ihr erstes Album für Warner Classics.

Erste Orchestererfahrung auf Spitzenniveau konnte die junge Pianistin unter anderem mit dem niederländischen Radio Filharmonisch Orkest unter James Gaffigan im Concertgebouw Amsterdam (Liszt Klavierkonzert Nr. 1), dem Rotterdam Philharmonisch Orkest unter Rafael Payare (Tschaikowsky Klavierkonzert Nr. 1), den Brüsseler Philharmonikern (Saint-Saëns Klavierkonzert Nr. 2), den Düsseldorfer Symphonikern unter Alexandre Bloch (Clara Schumann Klavierkonzert) und mit dem MDR Sinfonieorchester unter Dmitry Liss (Mozart Klavierkonzert Nr. 23 KV 488) sammeln. In rund 30 Ländern gab sie bereits Soloabende, darunter China, Südkorea, Indonesien, Brasilien, Südafrika, Frankreich, Spanien, Norwegen, die baltischen Staaten sowie Benelux und Deutschland. Sie war zu Gast bei zahlreichen Festivals wie dem Beethovenfest Bonn, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Mailänder Festival Piano City und beim Festival Piano aux Jacobins in Toulouse.

Als „Rising Star“ der European Concert Hall Organisation (ECHO) gastierte sie in der Saison 2016/17 in den bedeutendsten Sälen Europas. So war sie unter anderem an den Philharmonien von St. Petersburg, der Tonhalle Zürich, dem Mozarteum Salzburg und der Londoner Wigmore Hall zu erleben; im Rahmen des „Debüts im Deutschlandfunk Kultur“ konzertierte sie mit großen Erfolg an der Berliner Philharmonie.

Ihr Debüt beim Royal Philharmonic Orchestra unter Alexander Shelley, bei dem sie 2018 das 1. Klavierkonzert von Liszt spielte, führte zu einer sofortigen Wiedereinladung für die Saison 2019/20 mit seinem 2. Klavierkonzert. Bei ihren Debütkonzerten in China und Japan begeisterte sie ebenfalls und wurde sofort wieder eingeladen, um mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra unter Sylvain Cambreling Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 zu spielen. Sie gab außerdem ihre erfolgreichen Debüts im Wiener Musikverein mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen (Tschaikowsky Klavierkonzert Nr. 2) und im Brüsseler Flagey mit Le Concert Olympique (Mozart Klavierkonzert Nr. 20 KV 466). Zu den Höhepunkten der Saison 2020/21 zählen ihre Debüts bei den Münchner Symphonikern (Tschaikowsky Klavierkonzert Nr. 1), der Filharmonia Opolska (Tschaikowsky Klavierkonzert Nr. 2) und dem Orchester der Opéra national de Lorraine (Clara Schumann Klavierkonzert) sowie Rezitale in der Wigmore Hall, dem Muziekgebouw Amsterdam, dem Staatstheater Darmstadt, dem Schumannfest Düsseldorf und dem Klavierfestival Ruhr.

Mariam Batsashvili, geboren 1993 in Tiflis, studierte zunächst in ihrer Heimstadt bei Natalia Natsvlishvili, bevor sie an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar zu Grigory Gruzman wechselte. 2011 gewann sie den Franz Liszt Wettbewerb für junge Pianisten in Weimar; den renommierten Arturo Benedetti Michelangeli Preis erhielt sie 2015. Mariam Batsashvili ist Carl-Heinz Illies-Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und wird von der Stiftung The Keyboard Charitable Trust gefördert. Seit 2017 ist sie offizielle Yamaha-Künstlerin.

Saison 2020/21

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.

Element downloaden