Im zweiten, langsamen Satz erlebte der Zuhörer dann den Zauber des Moments, als das Ensemble mit Ruhe und Hingabe die langsamen Sequenzen übereinander schichtete. Es war als würde ich einem Uhrmacher zusehen, wie er mit Bedacht, Pinzette und Liebe sein Uhrwerk zusammensetzt. Es herrschten Erhabenheit und Stille im Saal; den Schluss des Satzes ließen die Musiker wunderschön, Ton für Ton, langsam in die Stille fallen.
Bachtrack, Stefan Pillhofer, 11. Juli 2016

Für diese Musik waren die jungen Finnen die kongenialen Interpreten, denn mit ihrer zupackenden Herangehensweise, ihrer entschlossenen, zuweilen brachialen, aber jederzeit meisterhaft gestalteten Tonbildung – die körperlose Pianissimi einschloss – und ihrer vollkommenen stilistischen Übereinstimmung glückte ihnen das Spiel, in dem diese Musik ihre vitale Kraft entfaltet.
Badische Zeitung, Nikolaus Cybinski, 22. Januar 2016

…der frische Wind und Witz des finnischen Meta4-Quartetts…
Süddeutsche Zeitung, Harald Eggebrecht, 19. Juli 2015