Resonanz

Beeindruckend: Das schier unendlich lange Glissando des Solisten, über dem das Orchester in vielen Farben aufblüht.
Basler Zeitung, Simon Bordier, 20.04.2018 (Zur schweizerischen Erstaufführung von Georg Friedrich Haas' Posaunenkonzert)

Wenn die Posaunentöne hüpfen und tanzen, in irrem Tempo, vom himmlischen Register bis in die Grabestiefe und wieder hoch, wenn es plappert und singt, flüstert und aufmüpfig aufschreit, kurz: wenn die Posaune so nuanciert spricht wie ein Mensch. Dann spielt sie Mike Svoboda, großartiger Musiker.
Stuttgarter Nachrichten, Verena Großkreutz, 02.01.2017 (Zur deutschen Erstaufführung von Kurt Schwertsiks Mixed Feelings (Gemischte Gefühle))

Der hochbegabte Posaunist Mike Svobada stand anschließend im Mittelpunkt des Konzert für Posaune und Orchester op. 84 "Gemischte Gefühle" aus dem Jahr 2001 des Wiener Komponisten Kurt Schwertsik, dessen parodistisches Talent dabei deutlich hervorstach. Neben spanischer Folklore verblüfften vor allem die grandiosen Glissando-Passagen im Finale dieses Konzerts.
Online Merker, Alexander Walther, 02.01.2017

(...) Mike Svoboda, ist nicht nur selbst Komponist, sondern auch als Interpret so etwas wie des lieben Gottes kleiner Posaunenspieler, der einfach keine technischen Probleme zu kennen scheint.
Schwaebische.de, Stephan Hoffmann, 17.10.2016

Der Amerikaner und Wahl-Schweizer Mike Svodoba lotete die Klangmöglichkeiten seines Instruments virtuos und mit unglaublicher technischer Meistershaft aus, das wirkte spielerisch leicht.
Der Westen, Elisabeth Höving, 31.05.2016

Wenn eine Posaune zu singen beginnt... Nun denn, die Posaune sang wirklich, nicht nur dank der fulminanten Künste des (auswendig!) spielenden Solisten Mike Svoboda, dessen himmlisch weicher Ton, verbunden mit einer dynamischen Flexibilität und Farbigkeit ohnegleichen, nur zu bewundern war...
Schwetzinger Zeitung (Zur Uraufführung von Wolfgang Rihms Canzona per sonare)

Als vitales Maskenspiel zwischen Wagner, Neutönerei, Jazz- Rock- und Popmusik mit kurzen Texten "für, gegen und von Wagner" entpuppten sich die handwerklich brillanten, experimentierfreudigen "14 Versuche, Wagner lieben zu lernen" des amerkanischen Posaunisten und Komponisten Mike Svoboda, eine als "Adult Entertainment" annoncierte Collage ohne stilistische Scheuklappen, die Svobodas Quartett kongenial vom Stapel ließ.
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Nach diesem Konzert sind all jene widerlegt, die zeitgenössische Musik für steril und unzugänglich halten. Mike Svoboda hat die seltene Gabe, komplizierte Musik mit jenem Augenzwinkern zu präsentieren, das sie zu dem macht, was Mozarts Klavierkonzerte auch einmal waren: zu exzellenter, Bauch und Intellekt bekömmlicher Unterhaltungsmusik, bei der die Hörer sowohl lachen als auch ernsthaft mitdenken können. Es müßte mehr ernsthafte Konzerte mit so viel Humor geben!
Stuttgarter Zeitung