Wie Sarah Wegener das Wechselspiel zwischen leidvollem Abgewiesenwerden, leidenschaftlichem Ringen und hoffnungsfroher Suche, schließlich Erfüllung verkörperte, bewies große Klasse. 
Augsburger Allgemeine, Tobias Böcker, 09.07.2019

Sarah Wegener sang die Partie [ der Peri in Schumanns „Das Paradies und die Peri“] mit großer Anteilnahme und Identifikation, mitliebend und leidend, hinreißend musikalisch. 
Donaukurier, Jesko Schulze-Reimpell, 08.07.2019

Sie interpretierte diese Lieder nicht nur, sie durchlebte sie. Wie sie Gretchens Schmachten zur existenziellen Dringlichkeit auswachsen lässt (man weiß ja, wie es ausgeht), wie sie das Drama vom Vater mit dem kranken Kind auf dem Arm gestaltet (…) wahrhaftig eine große Kunst.
Südkurier, Elisabeth Schwind, 29.1.2019 – Zu „Gretchen am Spinnrade“ und „Erlkönig“ (Schubert/Reger), aufgeführt mit der Südwestdeutschen Philharmonie unter Michael Hofstetter

Die Sopranistin Sarah Wegener findet mit bewundernswerter Sicherheit durch dieses Labyrinth an Tönen und überzeugt durch grosse Suggestionskraft.
NZZ, Thomas Schacher, 23.1.2019

Die Makellosigkeit und Genauigkeit ihrer Stimmführung, ihr beeindruckender Tonumfang, ihr außerordentliches Stimm-Volumen, ihre enorme Wandlungsfähigkeit: (…) All dies sind wesentliche Bestandteile ihrer Persönlichkeit.
Mannheimer Morgen, 19.5.2018

Eine Stimmfarbe, die wirklich aufhorchen lässt, bringt Sopranistin Sarah Wegener mit. Sie ist leider nur in der Kantate zu hören, schafft in dieser mit ihrer Arie 'Komm in mein Herzenshaus' einen wirklichen Höhepunkt. Ihr runder, klangschöner lyrischer Sopran bereichert die transparente Tonsprache der Orchestermusiker wunderbar.
KLASSIK.COM, Silke Meier-Künze, 29.3.2018

In Liedern von Sibelius, Grieg oder Frank Bridge taucht Wegener in Seelenabgründe hinab oder sie lässt ihre herrlich leuchtende, so kraftvolle wie farbenprächtige Stimme mit ruhigem, perfekt austariertem Vibrato über die Wasser gleiten, die ihr Pianist Götz Payer mal delikat perlend, mal mit kräftigerem Wellengang hinzaubert.
FAZ 11.12.2017 – zur CD „Into the deepest sea“, kürzlich erschienen bei CAvi (AVI 8553374)

Stoisch, verlockend „Kommt, Vielzuviele!“, aber immer siegessicher steht Wegener vor Chor und Orchester und verführt die Todgeweihten mit engelsgleicher Samtstimme bis hin zu unausweichlichen Befehlstönen im höchsten Diskant.
European-cultural-news, 3.11.2017, zum "Floß der Medusa" von Hans Werner Henze bei Wien Modern.

Sarah Wegener zelebrierte geradezu die „Königsdisziplin der vokalen Künste“, den solistischen Liedgesang. Den hat Friedrich Fischer-Dieskau einmal so apostrophiert: „In keiner anderen Gattung tritt der Gesang so nackt und unvermittelt dem Zuhörer gegenüber, in keiner anderen Gattung ist die stimmliche Kunstausübung so autark und wirkungsvoll, in keiner anderen Gattung ist die Herausforderung an den Interpreten so groß, und in keiner anderen Gattung kommt der Sänger oder die Sängerin dem Zuhörer so nahe.“ All diese Attribute hat Sarah Wegener im Rittersaal auf Schloss Montabaur mit einer enormen stimmlichen Ausdrucksstärke, vom strahlenden Fortissimo bis zum verhauchenden Piano, in Perfektion zum Klingen gebracht.
Westerwälder Zeitung, 1.8.2017

Das Klangforum agierte an diesem Abend bestens disponiert ohne Dirigat und präsentierte einen breiten, musikalischen Bogen von neoromantischen und impressionistischen Klängen (…) Wobei sich Sarah Wegener mit ihrem wunderbaren Sopran von ihrer allerbesten künstlerischen Seite zeigen konnte. Die „Lieder an die Geliebte“ von Wilhelm Grosz (1894-1939) op.18 in einer Bearbeitung von Uli Fussenegger scheinen wie für ihre Stimme komponiert, die mit kraftvoll, zugleich aber sehr weich und geschmeidig am besten beschrieben werden kann.
european-cultural-news.com, Michaela Preiner, 31.1.2017

Das ist glänzend gelöst und wird gekrönt von der Sopransolistin Sarah Wegener, die trotz ihrer fülligen, farbreichen Stimme federleichte Koloraturen singen kann.
STUTTGARTER ZEITUNG, 24.1.2017 (zur CD-Aufnahme "Missa in C" von W. A. Mozart mit Frieder Bernius)

Eine phantastische, große Stimme, klug und mit Leidenschaft eingesetzt, hervorragende Musiker, die wunderbar miteinander harmonieren (...) Unbedingt anhören, es lohnt sich!
OUVERTURE - Das Klassik-Blog, 31.12.2016 (zur CD-Aufnahme „Krieg und Frieden“ mit dem Ensemble il capriccio)

Über ihr Können ist nicht zu diskutieren. Wegener verfügt über einen tadellosen Stimmsitz, den ganzen Ambitus umfassende Farben, prächtiges Volumen, das auch bei höherer Lautstärke rund bleibt, und ein perfektes Legato.
NZZ, 9.12.2015

Sarah Wegener ist eine außergewöhnliche Sopranistin, mit einer runden und weichen Stimme.
Musicologie.org, Eusebius, 8.2.2015 (zuDvořáks „Stabat Mater" mit dem Orchestre des Champs-Élysées unter Philippe Herreweghe in Dijon)

Was die Sopranistin [...] in ihren knappen Interventionen an vokalen Stunts zu bewältigen hat – und wie sie dies selbst im Extrem nie schrill, sondern warm und kantabel macht, grenzt ans Wunderbare.
Frankfurter Rundschau, Holger Noltze, 14.1.2014 (zur Uraufführung von Jörg Widmanns „Labyrinth")

Explizit erwähnt werden muss zudem Sarah Wegener. Die Sopranistin bewältigte das zweite Haas-Werk - "...wie stille brannte das Licht" - mit außergewöhnlich brillanter Intonation. Haas komponierte den Sopran häufig als Mikro-Reibung zur Trompete, um die Stimme dann wieder in Harmonie einzubetten. Und Wegener traf alle noch so kühnen Tonsprünge ohne an klanglicher Qualität einzubüßen. Diese Stimmpräzision ist außerordentlich und verhalf der Sopranistin zu verdientem Extraapplaus.
Salzburger Nachrichten, 4.3.2013

Sarah Wegener singt und spielt die Partie wunderbar, anrührend im Tonfall, mit bewegendem Ausdruck: Man möchte die Sängerin einmal in einer anderen Inszenierung als Agathe erleben, dann könnten Erinnerungen an Elisabeth Grümmer lebendig werden.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.9.2012