Die Mezzosopranistin hat nicht nur ein betörend schönes Timbre, sie gestaltet die Liedtexte auch wie eine Erzählerin. [...] So führt Ulrike Mayer [...] auf einem großen Spannungsbogen durch den Abend.
Deutschlandfunk

Zu Ulrike Mayers samtig dunklem Mezzosopran voll lyrischer Wärme gesellt sich eine überragende Spielbegabung. Als festes Ensemblemitglied am Theater Bremen übernimmt sie regelmäßig große Rollen ihres Fachs wie Dorabella, Cherubino, Hänsel, Carmen und Oreste. In den letzten Jahren hat sich die Sängerin zudem international als vielseitige Konzertsolistin etabliert und war in zahlreichen Opernpartien unter anderem bei der Ruhrtriennale, an der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Hamburg, den Schwetzinger Festspielen, der Opéra Bastille und Opéra Comique in Paris sowie den Bregenzer Festspielen zu erleben.
Weitere Gastengagements führten sie ans Grand Théatre du Luxembourg, zum Kurt Weill Fest Dessau und an die Scottish Opera, wo sie als Cherubino in Le nozze di Figaro erfolgreich debütierte: Für ihre Interpretation wurde sie 2011 in der Fachzeitschrift Opernwelt als Nachwuchssängerin des Jahres nominiert.

In der aktuellen Spielzeit 2019/20 ist die Mezzosopranistin am Theater Bremen unter anderem als von der Kritik hochgelobter Lazuli in E. Chabriers L’étoile, als Ruggiero in Händels Alcina sowie als Gianetta in Donizettis L‘elisir d‘amore zu sehen und zu hören. Als Gast bei der Bachakademie Stuttgart singt sie Mozarts Große Messe in c-Moll in zwei Konzerten. Außerdem wird Ulrike Mayer im März an ihrem Stammhaus einen eigenen Liederabend mit Werken von Henry Purcell, Benjamin Britten, Kurt Weill und Joseph Marx gestalten.

Als Konzert- und Liedsolistin ist die Sängerin regelmäßig an renommierten Konzertsälen wie dem Konzerthaus Berlin, der Philharmonie Berlin und dem Auditorium Nacional de Música Madrid sowie bei Festivals wie dem Weimarer Kunstfest, den Magdeburger Telemannfesttagen und dem Mannheimer Mozartsommer zu Gast. Sie wurde unter anderem von den Bochumer Sinfonikern, dem SWR Sinfonieorchester Stuttgart, den Dresdner Sinfonikern, dem Orquesta Sinfónica Nacional de Colombia, den Münchner Symphonikern, der Lautten Compagney Berlin und der Akademie für Alte Musik Berlin als Solistin eingeladen. Ferner arbeitete sie mit Dirigenten wie Kurt Masur, Alessandro de Marchi, Andreas Spering, Miguel Gomez-Martinez und Hartmut Haenchen zusammen.

Die gebürtige Stuttgarterin studierte bei Thomas Quasthoff an der Hochschule für Musik Detmold sowie anschließend bei Klesie Kelly an der Hochschule für Musik Köln, wo sie ihr Studium mit dem Konzertexamen abschloss. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und gewann erste Preise beim internationalen „Euriade Vocal Concours“ in Holland und dem Wettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Bereits während ihres Studiums wurde sie vom Theater Magdeburg engagiert, dessen Ensemble sie bis 2009 angehörte. Ein Höhepunkt dieses Engagements war die für den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ nominierte Produktion von Glucks Orpheus und Eurydike (Regie: Andreas Kriegenburg), in der sie den Orpheus sang.

Saison 2019/20

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