Als Lazuli konnte die ungemein bewegungsfreudige, persönlichkeitsstarke Ulrike Mayer in einer Hauptrolle beweisen, dass sie einen sehr gut geschulten, klangvollen Mezzo besitzt.
Das Opernglas 2019

Für Ulrike Mayer [ist Ruggiero] eine tolle Hosenrolle, die sie mit Macho-Charme und schaukelnden Schultern, aber zugleich voller Neumännlicher Zärtlichkeit und erwachtem Gerechtigkeitssinn [ausübt]. [...]. Ein sehr spannendes, aufregendes inneres Duell in einer intensiven Performance und viel Beifall für Ulrike Mayer, die ihren Macho auch in tieferer Lage trefflich markiert.
Berliner Theaterkritiken 2019

Es ist auch der Abend von Ulrike Mayer als Ruggiero, die es schafft, mit ungemein vielen sängerischen Facetten – vor allem auch traumschön Verdi Prati – ein berührendes Porträt [von Ruggieros] Verführung und seiner Reue zu zeigen. Mit ihren Arien durchläuft sie Arroganz, Zweifel, Enttäuschung, wehmütige Erinnerung und fragwürdige Selbstbeherrschung.
NMZ 2019

Mit dem Ruggiero von Ulrike Mayer hat Alcina einen ebenso starken Gegenpart, sodass man die Oper eigentlich Alcina und Ruggiero nennen müsste. Ohne jede Schärfe, dafür aber mit viel Klang und Ausdruck meistert Ulrike Mayer die unzähligen Koloraturen ihrer Partie – ein Ohrenschmaus die Bravourarie Sta nell’Ircana.
Kreiszeitung Bremen 2019

Mezzosopranistin Ulrike Mayer [...] versilberte die stabile Tiefe ihrer Stimme mit einem samtenen Timbre und leuchtete immer wieder mit ihrer weichen, lyrischen Höhe auf. So verwandelte sie die Poesie der Texte in reinen Wohlklang, [zeigte im] fulminanten, wagnerisch anmutenden Finale [...] aber auch ihr sängerisches Können im dramatischen Ausdruck.
Gießener Anzeiger 2014

Lässig und ungerührt wie Ulrike Mayer als Carmen der Dinge harrend im Stuhl sitzt, singt sie ihre Partie: mühelos und erhaben.
Tagesspiegel 2012

Gegen den warmen, erdigen Mezzo Ulrike Mayers ist man machtlos. Die freudvolle Lust, die leichtgewichtigen Höhenflüge aus ihrer Stimme verzaubern.
Tiroler Tageszeitung 2012

Die Mezzosopranistin hat nicht nur ein betörend schönes Timbre, sie gestaltet die Liedtexte auch wie eine Erzählerin. Dazu kommt, dass sie mit großem Körpereinsatz spielt, weder Angst vor Verrenkungen noch Übertreibungen hat. So führt Ulrike Mayer die Frauenfigur von der frisch verliebten bis zur gebeugten Alten auf einem großen Spannungsbogen durch den Abend.
Deutschlandfunk 2007