Das solistische Ereignis des Abends manifestierte sich im „Et incarnatus est“ der Messe durch die koreanische Sopranistin Yeree Suh. Ihre Stimme verfügt über eine reiche Palette des Ausdrucks zwischen samtig-weichem Mezzo und flirrend-metallischen Höhen, gepaart mit einem feinen Gespür für sanfte Dynamik.
VOLKSBLATT, Paul Stepanek, 13.10.2018 - zu Mozarts "Große Messe" in c-Moll KV 427

Yeree Suh übernahm sehr kurzfristig – auf sehr hohem Niveau. Die klare, facettenreiche Stimme der Sängerin und das feine, durchsichtig schimmernde Spiel des Streichquartetts (…) verwoben sich aufs Intensivste miteinander.
DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN, 24.08.2018 - zum kurzfristigen Einspringer beim Moritzburg Festival mit „Silence Seeking Solace“ von Dai Fujikura.

Stimmlich bezirzte sie (…) mit einem feinen und verführerisch süßen Timbre.
HAMBURGER ABENDBLATT, Marcus Stäbler, 02.09.2017

(Isang Yuns) frühe Lieder aus den vierziger Jahren, die einen Hauch von Salonmusik haben, aber auch melodische Kraft und Sinn für Effekt, (wurden) mit hingebungsvollem Ernst dargeboten von der Sopranistin Yeree Suh, Koreanerin und Wahlberlinerin auch sie, schon auf dem Sprung zur großen Karriere.
DER TAGESSPIEGEL, Stefan Schomann, 18.04.2017

Die Sopranistin Yeree Suh ist die große Freude des Abends: sie treibt ihr Spiel mit den in den Noten vorgegebenen schier unmöglichen Intervallen, ohne die Diktion zu opfern, mit einer klaren Klangfarbe, die den faszinierenden Miniaturbildern von Webern bestens eignet.
RES MUSICA, Dominique Adrian, 23. März 2017

Die Sopranistin Yeree Suh sang den außerordentlichen Gesangspart mit müheloser Reinheit, meisterhaft begleitet von den Solisten der Philharmonia und Dirigent Pascal Rophé.
FINANCIAL TIMES, Richard Fairman, 03.03.2017 - über "Teile dich Nacht" von Isang Yun

Die Stimmqualität von Sopranistin Yeree Suh ist perfekt für dieses Stück, ihr Gesang klar und unmissverständlich: es ist schwer, sich vorzustellen, dass dies je besser gesungen werden kann. Es ist wahrlich eine bemerkenswerte Hommage an Boulez' Werk.
THE WEE REVIEW, Robert Dow, 13.08.2016 - zu Pierre Boulez’ "Pli selon Pli"

Die Eröffnungssequenz von “Cour d’amours” gehört zu den zartesten und berührendsten auf der ganzen CD, Yeree Suhs Sopran in den höchsten Tönen schwebend, mit engelhafter Leichtigkeit und angenehm frei von opernhafter Rhetorik.
CLASSICAL MUSIC.COM, Thierry Blain, 08.06.2015 - über die CD "Carmina Burana", aufgenommen mit Anima Eterna Brugge unter Jos van Immerseel

Nicht weniger überzeugend agiert auch die junge Sopranistin Yeree Suh, die den Arien Telemanns und Keisers mit ihrer glockenhellen, klar fokussierten und leuchtenden Stimme unbedingt gewachsen ist. Die Wortverständlichkeit ist stets sehr gut, die Balance zum Instrumentalkörper ebenso gelungen austariert, vor allem aber ihre subtile Gestaltung etwa in ‘Ich sagte gern ich wäre frey’ lässt diese ungekünstelte Musik in ihrer schönsten Blüte erstrahlen.
KLASSIK.COM, Tobias Pfleger, 20.05.2008 - über die CD "Musik der Hamburger Pfeffersäcke", aufgenommen mit dem Elbipolis Barockorchester