Mahan Esfahani

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Termine

08.11. 19:00
Konzerthaus Blaibach

Louis Andriessen,  Overture to Orpheus
Johann Sebastian Bach,  Italienisches Konzert BWV 971
Johann Sebastian Bach,  Französische Ouvertüre h-Moll BWV 831
Mel Powell,  Recitative and Toccata percossa

Mahan Esfahani, Cembalo

08.11. 21:00
Konzerthaus Blaibach

Louis Andriessen,  Overture to Orpheus
Johann Sebastian Bach,  Italienisches Konzert BWV 971
Johann Sebastian Bach,  Französische Ouvertüre h-Moll BWV 831
Mel Powell,  Recitative and Toccata percossa

Mahan Esfahani, Cembalo

15.11. 18:00
Haus der Kulturen der Welt, Berlin

George Lewis,  Timelike Weave (Deutsche Erstaufführung)

Mahan Esfahani, Cembalo

Biografie

Die Begriffe „Cembalo” und „Superstar” finden sich nicht oft nebeneinander, aber Mahan Esfahani kommt dieser Bezeichnung am nächsten: er spielt in den besten Häusern der Welt, unterrichtet und gibt neue Werke und sogar Instrumente in Auftrag. Und das ist wahrscheinlich keine große Überraschung, denn das Cembalo-Fieber hat Esfahani schon sehr, sehr früh gepackt.
Bachtrack, Februar 2018

Sein Instrument erlaubt ihm, gleichzeitig Pionier und Archäologe zu sein: Mahan Esfahani hat mit seiner Solokarriere das Cembalo in den Konzertsälen Europas, Asiens und Nordamerikas neu etabliert. Dabei bringt er neben dem Repertoire aus der Alten Musik auch zeitgenössische Kompositionen sowie eher unbekannt gebliebene symphonische Werke von z.B. Poulenc, Distler, Martinu, de Falla und Martin sowie auf die Bühne.

Mit seinen vielfältigen Programmen ist er unter anderem zu Gast in der Londoner Wigmore Hall und im Barbican Centre, in der Carnegie Hall in New York, im Berliner und im Wiener Konzerthaus, in der Zürcher Tonhalle sowie in Tokio, Beijing und Shanghai und beim Schleswig Holstein Musik Festival. Regelmäßig arbeitet er mit Klangkörpern wie dem Ensemble Modern, dem BBC Symphony Orchestra, dem Münchner Kammerorchester und dem Los Angeles Chamber Orchestra zusammen. Besondere Höhepunkte waren dabei zuletzt sein Debüt im Wiener Musikverein, seine Zusammenführung von Cembalo und elektronischer Musik in Kooperation mit dem Tectonics Festival und dem Barbican Centre sowie die Wiederentdeckung von Luc Ferraris Musique socialiste, ou Programme Commun für Cembalo und Tonband von 1972.

Mahan Esfahanis für Hyperion eingespielte Debüt-CD mit Carl Philipp Emanuel Bachs Württembergischen Sonaten wurde mit dem BBC Music Magazine Award sowie dem Gramophone Award als beste Barockaufnahme des Jahres 2014 ausgezeichnet. Weiter liegen bei Hyperion Rameaus komplette Pièces de Clavecin vor. Bei der Deutschen Grammophon sind Time present and time past mit Werken von Bach, Corelli, Steve Reich und Henryk Gorecki sowie ein Album mit Bachs Goldbergvariationen erschienen; für letzteres erhielt er 2017 erneut den BBC Music Magazine Award. Weitere Aufnahmen umfassen Flötensonaten von Bach und Corelli mit Michala Petri sowie Bachs Toccaten und Werke der englischen Virginalisten. Auch die brandneu erschienene CD Musique? (Hyperion) mit zeitgenössischen Werken erntete bereits ein begeistertes Presse-Echo.

Zum Saisonbeginn 2020/21 bringt Mahan Esfahani mit dem Aarhus Symphony Orchestra unter der Leitung von Leif Segerstam ein eigens für ihn geschriebenes Werk von Poul Ruders zur Uraufführung. Ein ebenfalls neu für ihn komponiertes Konzert von Bent Sørensen hebt er im Februar mit dem Bergen Philharmonic Orchestra unter Ludovic Morlot aus der Taufe. Im Rezitalbereich bestreitet er zwei weitere Uraufführungen im Brucknerhaus Linz; dort erklingen Ende November neue Werke von Oscar Jockel und Jinwook Jung. Daneben ist er unter anderem mit Poulencs Konzert für Cembalo beim Prague Radio Symphony Orchestra unter Alexander Liebreich zu hören. Rezitale führen ihn an die Wigmore Hall in London, ans Muziekcentrum de Bijloke Gent, zum Valletta Baroque Festival auf Malta sowie gemeinsam mit Antje Weithaas an die Alte Oper Frankfurt und zu den Schwetzinger SWR Festspielen. Mit Hille Perl steht er zudem in Kopenhagen, Hamburg und bei den Thüringer Bachwochen auf der Bühne.

Geboren im Iran und aufgewachsen in den USA studierte Mahan Esfahani zunächst Musikwissenschaft und Geschichte an der Stanford Universität und anschließend Cembalo in Boston bei Peter Watchorn und später bei Zuzana Růžičková. Von 2008 bis 2010 war er BBC New Generation Artist, 2009 gewann er den Borletti-Buitoni-Preis und dreimal war er von der Deutschen Grammophon als „Künstler des Jahres“ nominiert.

Saison 2020/2021

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Resonanz

Ein schlüssiges, effektvolles, straffes Programm mit Cembalo-Werken des 20. Jahrhunderts, das sich im Verlauf immer dichter, komplexer und philosophisch herausfordernder zuspitzt. Die Programmgestaltung ist ein absoluter Gewinn (... ) Es gibt eine Menge zu entdecken, das Begeisterung wecken kann.
Gramophone, August 2020 - zur CD "Musique?", erschienen am 3.7.2020

Eindrucksvoll und nachdrücklich macht der Cembalist damit klar: sein Instrument kann deutlich mehr als bloß Barock und Basso continuo. Ein sehr empfehlenswertes Album für alle Neugierigen!
WDR 3, Jan Ritterstaedt, 10.8.2020 - zur CD "Musique?", erschienen am 3.7.2020

Mahan Esfahani ist solch eine unglaubliche Kraftzentrale und sozusagen Häretiker des Cembalos … weil er, obwohl brillanter Bach-Interpret, sich weigert, das Cembalo in der „Alte-Musik-Ecke“ stehen zu lassen. Vielmehr ist er ein großartiger Auftraggeber und Interpret Neuer Musik … Ein wirklich guter Aufnahmeklang … das ist einfach brillant gemacht.
Record Review / BBC, Juli 2020

Esfahani (entfaltet) großen Ton und tiefe Emotion.
Süddeutsche Zeitung, Harald Mauró, 13.12.2019

Mit dem großartigen Cembalisten Mahan Esfahani wurden die drei Gambensonaten zu geistreichen Unterhaltungen dreier Stimmen, die sich gegenseitig imitieren, miteinander vernetzen oder in den langsamen Sätzen versonnen und innig dia- und trialogisieren. .. Esfahani zeigte mit der d-moll Toccata, wie der junge Bach in seiner Weimarer Zeit sich in beides stürzte: in die Vorführung seiner virtuosen Fähigkeiten am Tasteninstrument und in die Lust, leidenschaftlichen Ausdruck zu suchen.
Süddeutsche Zeitung, Harald Eggebrecht, 28.02.2019 – zu einem Duo-Rezital mit Pieter Wispelwey

Ein bedeutender Cembalo-Interpret der jüngeren Generation.
Deutschlandfunk Kultur, Bernd Heyder, 11.11.2018

Die Furchtlosigkeit, die er immer wieder als eines seiner künstlerischen Ziele betont, wird hier hörbar, in Form rüstiger Tempi und durch seinen Anschlag. Esfahani spielt mit Verve und Umsicht, er arbeitet mit Pinzette und mit Bizeps. Seine Klänge kennen zierliche Verläufe wie unter dem Mikroskop, aber auch füllige Substanz. - Record Review / Christoph Vratz, Fono Forum (Euskirchen), 01. Juni 2015

Mahan Esfahani spielt Neues wie Altes als ein feuriger Improvisator: Das ist das schönste Plädoyer fürs Cembalo seit langer Zeit. - Record Review / Reinhard J. Brembeck, Süddeutsche Zeitung, 05. Mai 2015

Inzwischen wird er als Superstar bekannt, dessen musikalisches Können, Fantasie, Virtuosität, kulturelle Weitsicht und Charisma weit über den Elfenbeinturm hinausreichen, in dem sich Cembalisten traditionell wiederfinden. - Record Review / Richard Morrison, The Times (London), 08. May 2015

Es ist schwierig, nicht vom iranischen Cembalisten Mahan Esfahani beeindruckt zu sein. Jung, urban, eloquent… wissbegierig…eine phänomenal gekonnte Aufführung. - Kate Molleson, The Guardian, Juli 2012

Bei absoluter technischer Kontrolle empfindet Esfahani offensichtlich größtes Vergnügen, die Ausdrucksmöglichkeiten des Cembalo und seine ganze Bandbreite an Klängen auszuschöpfen. - Phillip Kennicott, Gramophone

Elegant…beeindruckende Technik! - Vivien Schweitzer, The New York Times, April 2012

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Orchesterrepertoire

J. S. BACH Konzert d-moll BWV 1052
Konzert E-Dur BWV 1053
Konzert D-Dur BWV 1054
Konzert A-Dur BWV 1055
Konzert f-moll BWV 1056
Konzert F-Dur BWV 1057
Konzert g-moll BWV 1058
Konzert d-moll BWV 1059 (Rekonstruiert als BWV 1059r von Mahan Esfahani)
Brandenburgisches Konzert V BWV 1050
Tripelkonzert BWV 1044
C. P. E. BACH Konzert für Cembalo e-moll Wg. 15
Konzert für Cembalo, Streicher & Basso Continuo d-moll Wq. 23
Konzert für Cembalo, 2 Hörner ad libitum und Streicher c-moll Wq. 37
Konzert für Cembalo, 2 Flöten ad libitum und Streicher F-Dur Wq. 38
Konzert für Cembalo F-Dur Wg. 42
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Rezitalprogramme

Solo Programm I

J. C. BACH Präludium Es-Dur, BWV Anh. 177/1
J. PACHELBEL Ciaccona D-Dur
L. MARCHAND Suite d-Moll
J. S. Bach Toccata d-Moll, BWV 913 für Cembalo
W. BYRD Ut re mi fa sol la G-Dur
J. S. BACH Fantasie und Fuge a-Moll, BWV 904
G. FRESCOBALDI Capriccio sopra la Bassa Fiammenga, F4.05
J. S. BACH Toccata D-Dur, BWV 912

Solo Programm II

T. TALLIS Felix namque
L. BERIO Rounds
J.-P.RAMEAU Les tendres plaintes
Le lardon – La boiteuse
L'entretien des Muses
Les cyclopes
H. COWELL Set of Four
M. SRNKA Triggering
J. S. BACH Partita Nr.3 in a-moll, BWV 827

Solo Programm III

S. RASMUSSEN Quadroforone No 1
L. BERIO Rounds
M. SRNKA Triggering
J. CAGE HPSCHD – Solo VII
A. ABBASI Intertwined Distances

Duo mit Antje Weithaas

All Bach
J. S. BACH Alle 6 Sonaten (BWV 1014-1019)
Bach/Milhaud/Piston
J. S. BACH Sonate in e-Moll BWV 1023
D. MILHAUD Sonate
J. S. BACH Sonate Nr. 3 E-Dur für Violine und obligates Cembalo, BWV 1016
C. P. E. BACH Sonate in h-Moll
J. S. BACH Sonate V in f-Moll BWV 1018
W. PISTON Sonatina für Violine und Cembalo
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Diskografie

Mahan Esfahani Musique

Musique?

Hyperion, DDD, 2019

CR_Our Recordings

Johann Sebastian Bach: Flötensonaten BWV 1030-1035

Our Recordings, DDD, 2018

CR_Hyperion

Johann Sebastian Bach: Toccaten BWV 910-916

Hyperion, DDD, 2018

The Passinge Mesures. Music of the English Virginalists

The Passinge Mesures. Music of the English Virginalists

Hyperion Records Limited 2018, Hyperion A68249

J.S. Bach: Goldberg Variations (BWV 988)

J.S. Bach: Goldberg Variations (BWV 988)

Deutschlandfunk | Deutsche Grammophon GmbH 2016

MH_Corelli_2015

Corelli

Our Recordings, OUR 6220610, 2015

Time Present and Time Past

Time Present and Time Past

Deutschlandfunk | Deutsche Grammophon GmbH 2015

Rameau Complete Pieces de Clavecin

Rameau, Complete Pièces de Clavecin

Hyperion Record Limited 2014

Byrd Bach Ligeti, Live at Wigmore Hall

Byrd – Bach – Ligeti, Live at Wigmore Hall

Wigmore Hall Live 2014

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) Württemberg Sonatas

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) Württemberg Sonatas

Hyperion Records Limited 2013, Hyperion A67995

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