Maya Beiser

violoncello

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Biografie

Die New Yorker Cellistin Maya Beiser, die in einem Kibbutz in Israel aufwuchs und an der Yale University studierte, gilt als eine der innovativsten amerikanischen Musikerinnen und als eine Künstlerin, die die Grenzen ihres Instruments stets neu definiert. Ihre prägenden Lehrer waren Aldo Parisot, Alexander Schneider und Isaac Stern. Ihr Interesse an anderen Kunstformen und Kulturen hat dazu geführt, dass sie dem Cello in ihren inszenierten Konzerten ebenso wie in vielfach ausgezeichneten CD-Einspielungen ein neues Repertoire erschlossen hat.

Bevor sie sich auf ihre solistische Tätigkeit konzentrierte, war sie als Cellistin der Bang On A Can All Stars bekannt. Inzwischen arbeitet sie u.a. mit weltberühmten Musikern und Komponisten wie Steve Reich, Meredith Monk, Louis Andriessen, David Lang, Simon Shaheen, Osvaldo Golijov, Brian Eno, Trent Reznor, Michael Gordon, Tan Dun, Julia Wolfe und Philip Glass zusammen, die ihr zahlreiche Werke widmeten.

In den letzten Jahren sind es vor allem ihre multimedialen Solo-Projekte, mit denen Maya Beiser auf sich aufmerksam macht: World to Come, mit Werken von Steve Reich, Osvaldo Golijov, David Lang, Arvo Pärt und Louis Andriessen, schließt Text, Gesang, Beleuchtung und interaktive Videoprojektionen ein. Die gefeierte Premiere fand im Rahmen der Eröffnungssaison der zur Carnegie gehörenden Zankel Hall statt. Seitdem war World to Come, das 2003 auch als CD erschienen ist, in den wichtigsten Häusern auf der ganzen Welt zu Gast.

In Almost Human, uraufgeführt 2006, treten Vokaltraditionen verschiedener Epochen und Kulturkreise in einen Dialog mit neuen Kompositionen von Eve Beglarian, Brett Dean, Michael Gordon und Joby Talbot. Ebenfalls unter dem Titel Almost Human erschien 2007 auf dem Label Koch eine CD, deren zentrales Stück Eve Beglarians From a Far-Off Country ist, das auf einem Text des belgischen Dichters Henri Michaux basiert.

Das 2008 in der Carnegie Hall erstmals aufgeführte Projekt Provenance skizziert die Ursprünge eines Ideals, bei dem kulturelle Unterschiede ausdrücklich willkommen sind. Der libanesisch-amerikanische Oud-Meister Bassam Sabe, der Handtrommel-Virtuose Jamey Haddad und der iranisch-amerikanische Sound-Designer Shahrokh Yadegari sind Maya Beisers Partner für dieses Projekt. Die CD Provenance war eine der meistverkauften Klassik- und Weltmusik CDs des Jahres 2010. Mit Time Loops erschien 2012 auf dem Cantaloupe Label eine weitere CD, dessen zentrales Werk Michael Harrisons dreisätzige, virtuose Komposition Just Ancient Loops ist, die mit übereinander gelagerten Tonspuren arbeitet.

Maya Beisers multimediales Bühnen-Projekt Elsewhere mit Werken von Missy Mazzoli, Michael Gordon und Eve Beglarian feierte im Oktober 2012 in Chapel Hill, North Carolina Premiere und wurde im gleichen Monat mehrmals an der Brooklyn Academy of Music gezeigt. Die auf der biblischen Legende von Lots Frau beruhende Cello-Oper, bei der neben Maya Beiser die Sängerin Helga Davis und vier Tänzerinnen auf der Bühne zu erleben sind, wurde von Maya Beiser gemeinsam mit dem Regisseur Robert Woodruff und der Choreographin Brook Notary entwickelt. Für ihr neuestes Solo-Projekt Films for Cello – All Vows hat sie eng mit dem Videokünstler Bill Morrison zusammengearbeitet, der für vier der Werke des Programms Filme geschaffen hat.

Maya Beiser ist in bedeutenden Konzertsälen auf der ganzen Welt aufgetreten. In den USA war sie in Zyklen des Lincoln Center, der Carnegie Hall, des Los Angeles Philharmonic und des Kennedy Center in Washington zu erleben. Sie ist häufiger Gast bei Festivals wie dem Holland Festival, den BBC Proms, dem Londoner South Bank Meltdown Festival, dem Jerusalem Festival, dem Adelaide Festival und dem Prager Frühling. Darüber hinaus war sie die Solistin in Philip Glass’ Naqoyqatsi, einem Projekt, das sie auf Tournee nach Sydney, New York, Nagoya (Japan), Barcelona, Paris und San Francisco führte.


www.mayabeiser.com

Saison 2015/2016

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Orchesterrepertoire

Max Bruch Kol Nidrei op. 47 für Violoncello und Orchester
Osvaldo Golijov Mariel (1999) für Violoncello und Marimba
Tan Dun Crouching Tiger Concerto (2000) für Violoncello und Kammerorchester
Philip Glass Naqoyqatsi (2002) für Violoncello und Orchester
David Lang Concerto (world to come) (2009) für Violoncello und Orchester
Mark-Anthony Turnage Maya (2014) für Violoncello und Kammerorchester
Mohammed Fairouz Desert Sorrows (2015) für Violoncello und Orchester
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