Maya Beiser

violoncello

kontakt

Katrin Matzke-Baazoug

km(at)karstenwitt.com

+49 30 214 594-228

CR ioulex

Termine

31.08. 20:00
Kloster Eberbach

Johann Sebastian Bach,  Brandenburgisches Konzert Nr. 2, F-Dur, BWV 1047
Steven Mackey,  „Triceros“ für Trompete und Kammerorchester
Johann Sebastian Bach,  Brandenburgisches Konzert Nr.1 F-Dur, BWV 1046
Mark-Anthony Turnage,  Maya (2014) für Violoncello und Kammerorchester

Swedish Chamber Orchestra
Maya Beiser, Violoncello
Thomas Dausgaard, Dirigent
Antje Weithaas, Violine
Håkan Hardenberger, Trompete

Biografie

Die New Yorker Cellistin Maya Beiser, die in einem Kibbutz in Israel aufwuchs und an der Yale University studierte, gilt als eine der innovativsten amerikanischen Musikerinnen und als eine Künstlerin, die die Grenzen ihres Instruments stets neu definiert. Ihre prägenden Lehrer waren Aldo Parisot, Alexander Schneider und Isaac Stern. Ihr Interesse an anderen Kunstformen und Kulturen hat dazu geführt, dass sie dem Cello in ihren inszenierten Konzerten ebenso wie in vielfach ausgezeichneten CD-Einspielungen ein neues Repertoire erschlossen hat.

Bevor sie sich auf ihre solistische Tätigkeit konzentrierte, war sie als Cellistin der Bang On A Can All Stars bekannt. Sie hat mit weltberühmten Musikern und Komponisten wie Steve Reich, Meredith Monk, Louis Andriessen, David Lang, Osvaldo Golijov, Brian Eno, Trent Reznor, Michael Gordon, Tan Dun, Julia Wolfe und Philip Glass zusammengearbeitet, die ihr zahlreiche Werke widmeten.

Maya Beiser hat vor allem mit ihren multimedialen Solo-Projekten auf sich aufmerksam gemacht: World to Come, mit Werken von Steve Reich, Osvaldo Golijov, David Lang, Arvo Pärt und Louis Andriessen, uraufgeführt 2003 in der zur Carnegie gehörenden Zankel Hall, oder Almost Human, entstanden 2006 mit Kompositionen von Eve Beglarian, Brett Dean, Michael Gordon und Joby Talbot, schließen Text, Gesang, Beleuchtung und interaktive Videoprojektionen ein. Von beiden Projekten liegen auch CD-Einspielungen vor. 2015 war Maya Beiser mit einem Solo-Programm beim Sound Unbound Festival des Barbican in London zu Gast, 2017 beim Cello Unwrapped Festival im Kings Place London.

In den USA war sie in Zyklen des Lincoln Center, der Carnegie Hall, des Los Angeles Philharmonic und des Kennedy Center in Washington zu erleben sowie mit gefeierten Auftritten beim Ravinia Festival in Chicago, bei den Celebrity Series in Boston oder dem Ojai Music Festival. Sie ist häufiger Gast bei Konzertveranstaltern wie dem Holland Festival, den BBC Proms, dem Jerusalem Festival, dem Adelaide Festival, dem Beijing Festival, dem Prague Spring International Music Festival, dem Southbank Centre London oder dem Sydney Opera House. Darüber hinaus war sie die Solistin in Philip Glass’ Naqoyqatsi, einem Projekt, das sie auf Tournee nach Sydney, New York, Nagoya (Japan), Barcelona, Paris und San Francisco führte.

Für das 2008 in der Carnegie Hall uraufgeführte Kammermusik-Projekt Provenance arbeitet Maya Beiser mit dem libanesisch-amerikanischen Oud-Meister Bassam Sabe, dem Handtrommel-Virtuosen Jamey Haddad und der iranisch-amerikanischen Sound-Designer Shahrokh Yadegari zusammen. Die CD Provenance war eine der meistverkauften Klassik- und Weltmusik CDs des Jahres 2010. Mit Time Loops erschien 2012 auf dem Cantaloupe Label eine CD, dessen zentrales Werk Michael Harrisons dreisätzige, virtuose Komposition Just Ancient Loops ist, die mit übereinander gelagerten Tonspuren arbeitet. Maya Beisers letzte beide Alben, Uncovered (2014) und TranceClassical (2016), sind beide bei Innova Recordings erschienen.

Ihr multimediales Bühnen-Projekt Elsewhere mit Werken von Missy Mazzoli, Michael Gordon und Eve Beglarian feierte im Oktober 2012 in Chapel Hill, North Carolina Premiere und wurde im gleichen Monat mehrmals an der Brooklyn Academy of Music gezeigt. Die auf der biblischen Legende von Lots Frau beruhende Cello-Oper, bei der neben Maya Beiser die Sängerin Helga Davis und vier Tänzerinnen auf der Bühne zu erleben sind, wurde von Maya Beiser gemeinsam mit dem Regisseur Robert Woodruff und der Choreographin Brook Notary entwickelt.

Für ihr neuestes Projekt All Vows mit Glenn Kotche (Schlagzeug) und Jherek Bischoff (E-Bass) hat sie eng mit dem Videokünstler Bill Morrison zusammengearbeitet, der für einige Werke des Programms Filme geschaffen hat. All Vows wurde 2014 im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco uraufgeführt und seitdem u.a. in Washington DC, Dallas Houston, Chicago und New York gezeigt.

Als Solistin konzertierte Maya Beiser u.a. mit dem St. Paul Chamber Orchestra, Montreal Symphony, BBC Concert Orchestra, Boston Pops, Sydney Symphony, Seattle Symphony, Nashville Symphony, China Philharmonic und Shanghai Philharmonic. Mit dem Detroit Symphony Orchestra hob sie 2016 Mohammed Fairouz’ Cello-Konzert Desert Sorrows aus der Taufe und spielte im selben Jahr die Uraufführung von Mark Anthony Turnages neuem Konzert für Violoncello und Kammerorchester mit dem Swedish Chamber Orchestra. Eine CD-Einspielung bei BIS Records ist geplant.


www.mayabeiser.com

Saison 2016/2017

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.

Element downloaden
zum Beitrag zum Beitrag

Orchesterrepertoire

Max Bruch Kol Nidrei op. 47 für Violoncello und Orchester
Osvaldo Golijov Mariel (1999) für Violoncello und Marimba
Tan Dun Crouching Tiger Concerto (2000) für Violoncello und Kammerorchester
Philip Glass Naqoyqatsi (2002) für Violoncello und Orchester
David Lang Concerto (world to come) (2009) für Violoncello und Orchester
Mark-Anthony Turnage Maya (2014) für Violoncello und Kammerorchester
Mohammed Fairouz Desert Sorrows (2015) für Violoncello und Orchester
zum Beitrag zum Beitrag

Projekte

Dies ist ein IPageModel und besitzt KEINE String-Repräsentation
Dies ist ein IPageModel und besitzt KEINE String-Repräsentation
Dies ist ein IPageModel und besitzt KEINE String-Repräsentation
Dies ist ein IPageModel und besitzt KEINE String-Repräsentation
zum Beitrag zum Beitrag