L. V. BEETHOVEN: MISSA SOLEMNIS

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CR Le Concert Olympique

Projektbeschreibung

L. V. BEETHOVEN: MISSA SOLEMNIS IN D-DUR, OP.123

Mit der Missa solemnis und der 9. Symphonie werden Jan Cayers und  Le Concert Olympique in der Spielzeit 2018/19 zwei Gipfel des Beethoven-Ouevres erklimmen. Gleichzeitig stellen diese Produktionen die Krönung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Arnold Schoenberg Chor dar, der seinerseits auf eine lange Aufführungstradition mit dieser Musik zurückblicken kann. Komplettiert werden Jan Caeyers, Le Concert Olympique und der Arnold Schoenberg Chor von herausragenden Solisten wie Malin Hartelius, Elisabeth Kulman, Genia Kühmeier, Steve Davislim und Hanno Müller-Brachmann.

Besetzung:
Marlin Hartelius, Sopran
Steve Davislim, Tenor
Elisabeth Kulman, Mezzosopran
Hanno Müller-Brachmann, Bass

Le Concert Olympique / Arnold Schoenberg Chor / Jan Caeyers, Dirigent

Verfügbare Termine: 15.11. bis 2.12.2018

 

Jan Caeyers über die Missa Solemnis:

„Noch mehr als die 9. Symphonie ist die Missa solemnis Beethovens größtes monumentales Werk aus seiner letzten Schaffensperiode. Sie ist eine spirituelle Botschaft an die Menschheit, die den liturgischen  Rahmen bei weitem übersteigt. Innige Lyrik und zärtliche Musikalität wechseln sich mit Momenten hochgespannter Komplexität ab – eine Dualität, die das für die Menschen unfassbare Verhältnis zwischen dem „Irdischen“ und dem „Himmlischen“ ausdrücken soll."

 

Le Concert Olympique / Jan Caeyers:

Der Dirigent und renommierte Beethoven-Biograph Jan Caeyers verfolgt mit dem Orchester Le Concert Olympique, für das er 45 Musiker aus den besten europäischen Orchestern (u.a. Concertgebouw Orchester Amsterdam, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks) verpflichtet hat, das Ziel, die Musik Beethovens und dessen Zeitgenossen in künstlerisch herausragenden Interpretationen Gestalt zu geben. Das Orchester debütierte 2010 mit zwei aufsehenerregenden Konzerten im deSingel in Antwerpen, wo es seit seiner Gründung residiert. Nach weiteren Auftritten in den wichtigsten belgischen Konzertsälen ist Le Concert Olympique seit 2012 auch auf internationalen Bühnen zu Gast. In der Spielzeit 2017/18 wird das Orchester u.a. beim Beethovenfest Bonn, der Philharmonie Essen, dem Wiener Konzerthaus, im Concertgebouw Amsterdam sowie in der Berliner Philharmonie gastieren.

Das Repertoire von Le Concert Olympique umfasst nicht nur die bekannten Sinfonien und Konzerte Ludwig van Beethovens, sondern auch weniger bekannte und selten gespielte Stücke, darunter die großen Chorwerke, die in der kommenden Saison mit dem berühmten Arnold Schoenberg Chor aus Wien aufgeführt werden. Daneben sorgt die Musik von u.a. Haydn, Mozart, Schubert und Mendelssohn für die musikhistorische Perspektive.

Le Concert Olympique kommt nur einige Male im Jahr für seine ambitionierten Projekte zusammen. Der festliche Charakter der Konzerte wird durch die Tatsache unterstrichen, dass das Orchester vom Antwerpener Modehaus Maison Anna Heylen eingekleidet wird. Diese Zusammenarbeit illustriert das Ziel der Musiker, die klassische Tradition mit einem modernen Erleben zu kombinieren.

Der Name Le Concert Olympique verweist ausdrücklich auf Le Concert de la Société Olympique, die bekannteste Pariser Konzertreihe zwischen 1782 und 1789. Le Concert de la Société Olympique hat vor allem durch die Bestellung von sechs Sinfonien bei Joseph Haydn – die Pariser Sinfonien – im Jahr 1785 für Aufsehen gesorgt. Dieser Auftrag gilt allgemein als Geburt der modernen klassischen Sinfonie.

Arnold Schoenberg Chor:

Der 1972 von seinem künstlerischen Leiter Erwin Ortner gegründete Arnold Schoenberg Chor zählt zu den vielseitigsten und meist-beschäftigten Vokalensembles Österreichs. Das Repertoire reicht von der Renaissance- und Barockmusik bis zur Gegenwart mit dem Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik. Das besondere Interesse des Chores gilt der A-cappella-Literatur, aber auch große Chor- Orchester-Werke stehen immer wieder auf dem Programm.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Mitwirkung bei Opernproduktionen beginnend mit Schuberts Fierrabras (Regie: Ruth Berghaus) unter Claudio Abbado bei den Wiener Festwochen 1988, Messiaens Saint François d’Assise (Regie: Peter Sellars) unter Esa-Pekka Salonen (1992) sowie die Uraufführung von Berios Cronaca del Luogo (Regie: Claus Guth) unter Sylvain Cambreling (1999) bei den Salzburger Festspielen. Weitere Fixpunkte der szenischen Tätigkeit des Chores sind die regelmäßige Mitwirkung bei den Opernaufführungen des Theaters an der Wien; die Produktion der Wiener Festwochen von Janaceks Aus einem Totenhaus (Regie: Patrice Chéreau) unter Pierre Boulez wurde zur besten Aufführung des Jahres 2007 unter allen Opernproduktionen im deutschsprachigen Raum gewählt; im Jahr 2008 wurde Stravinskys The Rakes Progress (Regie: Martin Kusej) unter Nikolaus Harnoncourt zu einem weiteren Höhepunkt  der langjährigen Zusammenarbeit mit diesem Dirigenten.

Auch anlässlich Claus Guths gefeierter Interpretation des Messiah zum Händeljahr 2009 meisterte der Chor die besonderen Herausforderungen dieser szenisch-choreografischen Produktion mit der ihn auszeichnenden Flexibilität und Spielfreude ohne jedoch dabei Klangschönheit und musikalische Präzision zu vernachlässigen.

Über vier Jahrzehnte bestand eine enge Kooperation mit Nikolaus Harnoncourt; der Arnold Schoenberg Chor unternimmt zahlreiche Konzertreisen und ist seit Jahren bei den Wiener Festwochen, den Salzburger Festspielen, bei Wien Modern, dem Carinthischen Sommer und der styriarte Graz zu Gast.

1994 wurde der Chor von einer internationalen Jury mit dem „Classical Music Award“ ausgezeichnet. 1996 nahm der Chor unter seinem künstlerischen Leiter Erwin Ortner das gesamte weltliche Chorwerk Franz Schuberts auf und erhielt dafür den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“, den „Diapason d'or“, den „Prix Caecilia“ und den „Grand Prize of the Academy Awards 1997“. Die Aufnahme von Bachs Matthäus-Passion unter Nikolaus Harnoncourt wurde 2002 mit einem „Grammy“ ausgezeichnet.
Jüngste Aufnahmen des Arnold Schoenberg Chores, die in der Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt entstanden sind, umfassen ein Album mit Bach- Kantaten, Gershwins Porgy und Bess sowie Haydns Die Jahreszeiten, das 2010 mit dem Echo Klassik Preis ausgezeichnet wurde.

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