Peter Rundel

Dirigent

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Termine

22.11. 20:00
Herkulessaal München

Klaus Ospald,  Más raíz, menos critura (Entlegene Felder III) für Orchester, Solo-Klavier und 8 Stimmen
Hans Zender,  33 Veränderungen über 33 Veränderungen (Neufassung 2019)

Hans Zender, Komposition
Markus Bellheim, Klavier
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Singer Pur, Chor
Peter Rundel, Dirigent

30.11. 20:00
Elbphilharmonie, Hamburg

Olivier Messiaen,  Apparition de l'église éternelle
Iannis Xenakis,  Metastaseis
Iannis Xenakis,  Aïs
Jani Christou,  Enantiodromia
Iannis Xenakis,  Shaar

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB)
David Moss, Stimme
Thomas Cornelius, Orgel
Colin Currie, Schlagzeug
Peter Rundel, Dirigent

01.12. 17:00
Elbphilharmonie, Hamburg

Iannis Xenakis,  Gmeeoorh
Olivier Messiaen,  Les Offrandes Oubliées
Iannis Xenakis,  Empreintes
Iannis Xenakis,  Persephassa
Iannis Xenakis,  Synaphaï

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB)
Percussions de Strasbourg, Percussion
Nicolas Hodges, Klavier
Thomas Cornelius, Orgel
Peter Rundel, Dirigent

11.01. 18:00
Casa da Música Porto

Philippe Manoury,  Fragments pour un portrait

Peter Rundel, Dirigent
Remix Ensemble Casa da Música, Porto
Philippe Manoury, Komposition

16.01. 20:15
Muziekgebouw aan 't IJ

György Kurtág,  ...concertante... op. 42

Asko Schönberg Ensemble
Peter Rundel, Dirigent

Biografie

Die tiefe Durchdringung komplexer Parti­turen der unterschiedlichsten Stilrichtungen und Epochen bis hin zur zeitgenössischen Musik sowie seine dramaturgische Krea­tivität machen Peter Rundel zu einem gefragten Partner führender europäischer Orchester.

Regelmäßig gastiert er bei den Rundfunk-Orchestern des BR, WDR, NDR, des Saarländischen Rund­funks und des SWR. Inter­nationale Gastengagements führten ihn zuletzt unter anderem zum Helsinki Philharmonic Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre National de Lille, Orchestre Philharmonique de Luxembourg, Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, Orchestra del Teatro dell’Opera Roma, zu den Wiener Symphonikern und zum hr-Sinfonieorchester Frankfurt sowie nach Asien zum Tokyo Metropolitan und Taipei Symphony Orchestra.

Nachdem er im Sommer mit dem SWR Symphonieorchester bei den Salzburger Festspielen beeindruckte, folgen in der Saison 2019/20 Projekte mit internationalen Klangkörpern wie dem Orchestra della Toscana, dem George Enescu Philharmonic Orchestra, dem BR-Symphonieorchester, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Basel Sinfonietta und dem Orquestra Sinfónica do Porto (Heiner Goebbels‘ Surrogate Cities).

Peter Rundel leitete Opernuraufführungen an der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staats­oper, bei den Wiener Festwochen, am Gran Teatre del Liceu, bei den Bregenzer Festspielen und den Schwetzinger SWR Festspielen. Dabei arbeitete er mit namhaften Regisseuren wie Peter Konwitschny, Philippe Arlaud, Peter Mussbach, Carlus Padrissa (La Fura dels Baus) und Willy Decker zusammen. Seine Operntätigkeit umfasst sowohl traditionelles Repertoire (u. a. Die Zauberflöte an der Deutschen Oper Berlin und König Kandaules, Hänsel und Gretel und Die Hochzeit des Figaro an der Volksoper Wien) als auch bahnbrechende Produktionen zeitgenös­sischen Musiktheaters wie Stockhausens Donnerstag aus LICHT,Massacre von Wolfgang Mitterer und die Uraufführungen von Georg Friedrich Haas‘ Nacht und Bluthaus, Isabel Mundrys Ein Atem­zug – die Odyssee sowie Emmanuel Nunes‘ Das Märchen und La Douce. Die von ihm dirigierte spektakuläre Prometheus-Inszenierung bei der Ruhr­triennale wurde 2013 mit dem Carl-Orff-Preis gewürdigt. Außerdem tourte er mit Heiner Goebbels‘ 2014 für die Ruhrtriennale entstandenen Inszenierung von Louis Andriessens De Materie an die Amory Hall in New York (2016) und an das Teatro Argentino La Plata (2017). Mit der Uraufführung von Hector Parras‘ Les Bienveillantes in der Regie von Calixto Bieito war er 2019 erstmals an der Opera Vlaanderen zu Gast. Im Mai 2020 debütiert er am Zürcher Opernhaus mit der Uraufführung von Stefan Wirths Mädchen mit dem Perlenohrring.

Geboren in Friedrichshafen studierte Peter Rundel Violine bei Igor Ozim und Ramy Shevelov  sowie Dirigieren bei Michael Gielen und Peter Eötvös. 1984 bis 1996 war er als Geiger Mitglied des Ensemble Modern, mit dem er auch als Dirigent auf eine langjährige Zusammenarbeit zurückblickt. Regelmäßig ist er auch beim Klangforum Wien, dem Ensemble Musifabrik, dem Collegium Novum Zürich oder dem Ensemble intercontemporain Paris zu Gast. Nach Tätigkeiten als musikalischer Leiter des Königlich-Philharmonischen Orchesters von Flandern sowie der damals neu gegründeten Kammerakademie Potsdam übernahm Peter Rundel im Januar 2005 die Leitung des Remix Ensemble Casa da Música in Porto. Inzwischen feiert dieses Ensemble für Neue Musik Erfolge bei wichtigen Festivals in ganz Europa.

Mit großem Engagement widmet sich Peter Rundel zudem der Ausbildung und Förderung des musikalischen Nachwuchses. In Porto gründete er die Remix Academy für Ensemblemusiker und Dirigenten. Neben einer eigenen Dirigierwerkstatt, die er in Bayern leitete, unterrichtet er regelmäßig im Rahmen internationaler Ensembleakademien unter anderem mit der London Sinfonietta, dem Ulysseus Ensemble bei der Manifeste Academy in Paris, am Teatro alla Scala Mailand und der Lucerne Festival Academy. Zuletzt leitete er im Sommer 2019 das Deutsch-Russische Jugendorchester in Ekaterinburg und installierte eine neue Dirigierakademie in Salzburg.

Für seine Aufnahmen mit Musik des 20. Jahrhunderts erhielt Peter Rundel zahlreiche Preise, darunter mehrmals den Preis der deutschen Schallplattenkritik (Nono, Prometeo; Kyburz, Ensemble- und Orchesterwerke; Reich, City Life; Furrer, Klavierkonzert) sowie den Grand Prix du Disque (Barraqué, Gesamtwerk), eine Grammy-Nominierung (Heiner Goebbels, Surrogate Cities) und einen Echo Klassik (Sprechgesänge mit dem Ensemble Musikfabrik).

Saison 2019/20

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Repertoire

NATURMYTHEN:

PROGRAMMBEISPIELE
VIVIER plus: (Opfer und Erlösung)
MESSIAEN Le Tombeau resplendissant
WAGNER Vorspiel und Karfreitagszauber aus
Parsifal
VIVIER Orion
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TSCHAIKOWSKI 6. Sinfonie (Pathétique) oder Romeo
und Julia
(FRANZ.) REVOLUTION:
SCHUMANN Ouvertüre zu Hermann und Dorothea
oder SCHÖNEBERG Ode an Napoleon
BEETHOVEN 5. Klavierkonzert
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KODALY Háry-János Suite
MÄRCHEN:
RAVEL Ma Mère L'Oye
STRAWINSKI Le Chant du Rossignol (nach Andersen)
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ZEMLINSKI Die Seejungfrau (nach Andersen)
oder SCHÖNEBERG Pelléas et Mélisande
STRAWINSKI Scherzo Fantastique (nach Maeterlinck:
Das Leben der Bienen)
DEBUSSY Danseuses de Delphes (Prélude No.1...)
oder: Prélude à l'après-midi d'un faune
SIBELIUS Tapiola
Oder:
STRAWINSKI Le Sacre du Printemps
SIBELIUS Tapiola
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BEETHOVEN Sinfonie Nr. 6 „Pastorale“
UNTREUE! (oder: Frauen im Wien des Fin de Siécle)
STRAUß Ouvertüre zu " Die Fledermaus"
BERG Wozzeck- Fragmente
oder SCHÖNEBERG Erwartung
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ZEMLINSKI Die Seejungfrau (nach Andersen)
SINFONISCHE EXPERIMENTE?
IVES Robert Browning Overture
oder: Orchestral Set No. 2
SCHUBERT Unvollendete
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NIELSEN 5. Sinfonie
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