Sarah Wegener

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CR Simon-David Tschan

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14.12. 20:00 — abgesagt
Philharmonie Luxembourg

Johann Sebastian Bach,  Weihnachtsoratorium, BWV 248

Sarah Wegener, Sopran
Marianne Beate Kielland, Mezzosopran
Markus Schäfer, Tenor
Thomas E. Bauer, Bariton
Le Concert Lorrain - Ensemble de musique ancienne

15.12. 20:00
Arsenal de Metz

Johann Sebastian Bach,  Weihnachtsoratorium, BWV 248

Sarah Wegener, Sopran
Marianne Beate Kielland, Mezzosopran
Markus Schäfer, Tenor
Thomas E. Bauer, Bariton
Le Concert Lorrain - Ensemble de musique ancienne

31.01. 11:00
De Bijloke Muziekcentrum Gent

Vom Glück - Werke von Robert Stolz, E. W. Korngold, Alma Mahler, Franz Léhar, Alexander Zemlinsky et alia

Sarah Wegener, Sopran
Götz Payer, Klavier

Biografie

Über ihr Können ist nicht zu diskutieren. Wegener verfügt über einen tadellosen Stimmsitz, den ganzen Ambitus umfassende Farben, prächtiges Volumen, das auch bei höherer Lautstärke rund bleibt, und ein perfektes Legato. Neue Zürcher Zeitung

Sarah Wegener durchdringt jede Partie mit kammermusikalischer Intensität. Mit ihrem warmen Timbre rief sie zuletzt bei Konzerten in München, London und Hamburg mit Strauss‘ Orchesterliedern unter Mariss Jansons und Vladimir Jurowski sowie bei Aufführungen von Mahlers 8. Sinfonie unter Kirill Petrenko in Bregenz, Eliahu Inbal in Hamburg und Kent Nagano in Montreal Begeisterung hervor, ebenso wie bei ihrem um Werke von Händel und Purcell gesponnenen Programm Krieg und Frieden, das sie mit dem Ensemble il capriccio unter anderem bei den SWR Schwetzinger Festspielen präsentierte. Ihre „herrlich leuchtende, so kraftvolle wie farbenprächtige Stimme“ (FAZ) weist sie daneben, wie auf ihrer vielgelobten CD Into the Deepest Sea zu hören, als Liedinterpretin erster Güte aus. 

Dieser bemerkenswerten Vielseitigkeit steht eine große Konstanz in der Zusammenarbeit mit musikalischen Partnern gegenüber, zu denen sie Dirigenten wie Kent Nagano, Emilio Pomàrico, Peter Rundel, Tonu Kaljuste, Heinz Holliger und Frieder Bernius zählt. Mit Konzerten und Liederabenden gastierte sie unter anderem bei den Salzburger Festspielen, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, dem Beethovenfest Bonn, der RuhrTriennale, den Händelfestspielen Halle sowie an der Alten Oper Frankfurt, dem Konzerthaus Berlin, der Tonhalle Zürich, dem Wiener Konzerthaus, dem Concertgebouw Amsterdam, der Elbphilharmonie, der Royal Festival Hall London und dem Bozar Brüssel. Opernengagements führten sie mit Hauptrollen ans Royal Opera House London, an die Deutsche Oper Berlin, zu den Wiener Festwochen, an das Theater Bonn und das Staatstheater Saarbrücken.

Gleichermaßen geschätzt als Interpretin des klassischen und romantischen Repertoires wie zeitgenössischer Kompositionen sang Sarah Wegener in den letzten Spielzeiten unter anderem Schumanns Das Paradies und die Peri (Le Cercle d’Harmonie, Jérémie Rhorer), Dvořáks Stabat Mater und Haydns Sieben letzte Worte (Philippe Herreweghe, Orchestre des Champs-Élysées, Collegium Vocale Gent), Hans Werner Henzes Floß der Medusa (ORF Radiosinfonieorchester Wien, Cornelius Meister), Krzysztof Pendereckis Lukas-Passion (Orchestre Symphonique de Montréal, Kent Nagano), Beethovens Missa solemnis (Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Andrew Manze) sowie Schönbergs Sechs Orchesterlieder in Saarbrücken. Daneben brachte sie zahlreiche Werke von Georg Friedrich Haas zur Uraufführung, darunter die Oper Bluthaus – für die Hauptpartie der Nadja wurde sie 2011 von der Zeitschrift Opernwelt als Sängerin des Jahres nominiert. Beim Tongyeong Festival stand sie 2019 als Maiden in Toshio Hosokawas Kammeroper Futari Shizuka (Regie: Thomas Israel) auf der Bühne. 

Drei Konzerte zum Auftakt der Saison 2020/21 können nicht wie geplant stattfinden: Die Aufführung von Beethovens Missa Solemnis beim Orchestre Symphonique de Montréal unter Pablo Heras-Casado sowie in Oslo unter Andrew Manze müssen entfallen; Mahlers 8. Sinfonie mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter Vasily Petrenko wird nun erst im Oktober 2022 in der Royal Albert Hall zu hören sein. Dafür stehen in der ersten Saisonhälfte Liederabende mit Götz Payer in Freiburg und im de Bijloke Gent an. Darauf folgen das Stabat Mater von Haydn mit der Bachakademie Stuttgart und das gleichnamige Werk von Dvořák in Basel sowie Brahms‘ Requiem zum Saisonabschluss des Warsaw Philharmonic Orchestra.

Sarah Wegeners Diskografie umfasst unter anderem Aufnahmen von Pendereckis Lukas-Passion, Korngolds Die stumme Serenade, Schuberts Lazarus und Mozarts Großer Messe in c-Moll sowie Faurés Pelléas et Mélisande, Rossinis Petite Messe solennelle und Werken von Heinz Holliger und György Kurtág. Into the Deepest Sea, ihre erste Lied-CD mit dem Pianisten Götz Payer, wurde im November 2017 bei CAvi-music veröffentlicht. Für Jörg Widmanns Werk Drittes Labyrinth, dessen Solopartie ihr der Komponist widmete, erhielt sie beim OPUS Klassik 2019 eine Nominierung als Sängerin des Jahres. Ihre jüngste Einspielung mit Heinz Holliger Zwiegespräche (EMC 2019) findet sich auf der Shortlist der Gramophone Classical Music Awards 2020. 

Die britisch-deutsche Sopranistin, die auch Studien als Kontrabassistin bei Prof. Ulrich Lau nachweisen kann und Chöre und Orchester leitete, studierte Gesang bei Prof. Jaeger-Böhm in Stuttgart sowie in Meisterkursen bei Dame Gwyneth Jones und Renée Morloc. 

Saison 2020/21

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Resonanz

Sarah Wegeners großzügiger Sopran mit breitem Spektrum und herrlichem Timbre verbindet ausdruckstarke Intensität und fließende, oft kantabile Flexibilität.
ResMusica, Michèle Tosi, 15.09.2020

Wegener [stellt unter Beweis, dass Sie eine exzellente] Strauss-Sängerin ist, mit warmem Ton und einem ausdruckstarken und zugleich bedachten Umgang mit Worten, der es ihr erlaubt, sowohl die kühle Sinnlichkeit von "Freundliche Vision" als auch die Verletzlichkeit von "Allerseelen" zu vermitteln. […] Sie bewirkte Wundervolles mit "Morgen!", wo ihre Stimme in träumerischer Kontemplation über der sich entfaltenden Geigenmelodie schwebte.
The Guardian, Tim Ashley, 14.11.2019 [über Strauss-Lieder mit V. Jurowski und London Philharmonic Orchestra]

Mit klarem Stimmkern trug Wegeners Stimme den Klang bis in die Höhen angenehm rund und blieb auch im feinen Piano sehr präsent.
Bachtrack, David Renke, 12.10.2019

Sarah Wegener [interpretiert] die sechs Strauss-Lieder so naturschön und mühelos, dass sie nach der Zugabe kaum von der Bühne gelassen wird. Mit warmem Timbre und rundem Ton erreicht sie einen schwebenden, zugleich flexiblen Ausdruck.
Süddeutsche Zeitung, Paul Schäufele, 11.10.2019

In Sarah Wegener entdecken wir einen idealen Strauss-Sopran, mit dieser ganz besonderen Fähigkeit, dem Timbre ein warmes Leuchten zu verleihen und dabei eine ständige Flexibilität des Ausdrucks beizubehalten.
Concerto Net, Laurent Barthel, 11.10.2019

Wie Sarah Wegener das Wechselspiel zwischen leidvollem Abgewiesenwerden, leidenschaftlichem Ringen und hoffnungsfroher Suche, schließlich Erfüllung verkörperte, bewies große Klasse. 
Augsburger Allgemeine, Tobias Böcker, 09.07.2019

Sarah Wegener sang die Partie [ der Peri in Schumanns „Das Paradies und die Peri“] mit großer Anteilnahme und Identifikation, mitliebend und leidend, hinreißend musikalisch. 
Donaukurier, Jesko Schulze-Reimpell, 08.07.2019

Sie interpretierte diese Lieder nicht nur, sie durchlebte sie. Wie sie Gretchens Schmachten zur existenziellen Dringlichkeit auswachsen lässt (man weiß ja, wie es ausgeht), wie sie das Drama vom Vater mit dem kranken Kind auf dem Arm gestaltet (…) wahrhaftig eine große Kunst.
Südkurier, Elisabeth Schwind, 29.1.2019 – Zu „Gretchen am Spinnrade“ und „Erlkönig“ (Schubert/Reger), aufgeführt mit der Südwestdeutschen Philharmonie unter Michael Hofstetter

Die Sopranistin Sarah Wegener findet mit bewundernswerter Sicherheit durch dieses Labyrinth an Tönen und überzeugt durch grosse Suggestionskraft.
NZZ, Thomas Schacher, 23.1.2019

Die Makellosigkeit und Genauigkeit ihrer Stimmführung, ihr beeindruckender Tonumfang, ihr außerordentliches Stimm-Volumen, ihre enorme Wandlungsfähigkeit: (…) All dies sind wesentliche Bestandteile ihrer Persönlichkeit.
Mannheimer Morgen, 19.5.2018

Eine Stimmfarbe, die wirklich aufhorchen lässt, bringt Sopranistin Sarah Wegener mit. Sie ist leider nur in der Kantate zu hören, schafft in dieser mit ihrer Arie 'Komm in mein Herzenshaus' einen wirklichen Höhepunkt. Ihr runder, klangschöner lyrischer Sopran bereichert die transparente Tonsprache der Orchestermusiker wunderbar.
KLASSIK.COM, Silke Meier-Künze, 29.3.2018

In Liedern von Sibelius, Grieg oder Frank Bridge taucht Wegener in Seelenabgründe hinab oder sie lässt ihre herrlich leuchtende, so kraftvolle wie farbenprächtige Stimme mit ruhigem, perfekt austariertem Vibrato über die Wasser gleiten, die ihr Pianist Götz Payer mal delikat perlend, mal mit kräftigerem Wellengang hinzaubert.
FAZ 11.12.2017 – zur CD „Into the deepest sea“, erschienen bei CAvi (AVI 8553374)

Ihr Timbre verströmt eine warme Sinnlichkeit (…) und verfügt gerade in der Höhe über eine berückende Leuchtkraft. Sarah Wegener lässt ihre Stimme natürlich fließen, überflutet den Hörer aber nicht mit ihrem opulenten Klang, sondern formt feine dynamische und farbliche Nuancen und spürt so den Farbschattierungen der Lieder nach. (…) Die Sopranistin (entfaltet) mit ihrem Timbre, ihrer sensiblen Musikalität und dem geschmeidigen Legato einen Zauber, dem man sich kaum entziehen kann.
NDR Kultur, Markus Stäbler, 10.12.2017 – zur CD „Into the deepest sea“, erschienen bei CAvi

Stoisch, verlockend „Kommt, Vielzuviele!“, aber immer siegessicher steht Wegener vor Chor und Orchester und verführt die Todgeweihten mit engelsgleicher Samtstimme bis hin zu unausweichlichen Befehlstönen im höchsten Diskant.
European-cultural-news, 3.11.2017, zum "Floß der Medusa" von Hans Werner Henze bei Wien Modern.

Sarah Wegener zelebrierte geradezu die „Königsdisziplin der vokalen Künste“, den solistischen Liedgesang. Den hat Friedrich Fischer-Dieskau einmal so apostrophiert: „In keiner anderen Gattung tritt der Gesang so nackt und unvermittelt dem Zuhörer gegenüber, in keiner anderen Gattung ist die stimmliche Kunstausübung so autark und wirkungsvoll, in keiner anderen Gattung ist die Herausforderung an den Interpreten so groß, und in keiner anderen Gattung kommt der Sänger oder die Sängerin dem Zuhörer so nahe.“ All diese Attribute hat Sarah Wegener im Rittersaal auf Schloss Montabaur mit einer enormen stimmlichen Ausdrucksstärke, vom strahlenden Fortissimo bis zum verhauchenden Piano, in Perfektion zum Klingen gebracht.
Westerwälder Zeitung, 1.8.2017

Das Klangforum agierte an diesem Abend bestens disponiert ohne Dirigat und präsentierte einen breiten, musikalischen Bogen von neoromantischen und impressionistischen Klängen (…) Wobei sich Sarah Wegener mit ihrem wunderbaren Sopran von ihrer allerbesten künstlerischen Seite zeigen konnte. Die „Lieder an die Geliebte“ von Wilhelm Grosz (1894-1939) op.18 in einer Bearbeitung von Uli Fussenegger scheinen wie für ihre Stimme komponiert, die mit kraftvoll, zugleich aber sehr weich und geschmeidig am besten beschrieben werden kann.
european-cultural-news.com, Michaela Preiner, 31.1.2017

Das ist glänzend gelöst und wird gekrönt von der Sopransolistin Sarah Wegener, die trotz ihrer fülligen, farbreichen Stimme federleichte Koloraturen singen kann.
STUTTGARTER ZEITUNG, 24.1.2017 (zur CD-Aufnahme "Missa in C" von W. A. Mozart mit Frieder Bernius)

Eine phantastische, große Stimme, klug und mit Leidenschaft eingesetzt, hervorragende Musiker, die wunderbar miteinander harmonieren (...) Unbedingt anhören, es lohnt sich!
OUVERTURE - Das Klassik-Blog, 31.12.2016 (zur CD-Aufnahme „Krieg und Frieden“ mit dem Ensemble il capriccio)

Über ihr Können ist nicht zu diskutieren. Wegener verfügt über einen tadellosen Stimmsitz, den ganzen Ambitus umfassende Farben, prächtiges Volumen, das auch bei höherer Lautstärke rund bleibt, und ein perfektes Legato.
NZZ, 9.12.2015

Sarah Wegener ist eine außergewöhnliche Sopranistin, mit einer runden und weichen Stimme.
Musicologie.org, Eusebius, 8.2.2015 (zuDvořáks „Stabat Mater" mit dem Orchestre des Champs-Élysées unter Philippe Herreweghe in Dijon)

Was die Sopranistin [...] in ihren knappen Interventionen an vokalen Stunts zu bewältigen hat – und wie sie dies selbst im Extrem nie schrill, sondern warm und kantabel macht, grenzt ans Wunderbare.
Frankfurter Rundschau, Holger Noltze, 14.1.2014 (zur Uraufführung von Jörg Widmanns „Labyrinth")

Explizit erwähnt werden muss zudem Sarah Wegener. Die Sopranistin bewältigte das zweite Haas-Werk - "...wie stille brannte das Licht" - mit außergewöhnlich brillanter Intonation. Haas komponierte den Sopran häufig als Mikro-Reibung zur Trompete, um die Stimme dann wieder in Harmonie einzubetten. Und Wegener traf alle noch so kühnen Tonsprünge ohne an klanglicher Qualität einzubüßen. Diese Stimmpräzision ist außerordentlich und verhalf der Sopranistin zu verdientem Extraapplaus.
Salzburger Nachrichten, 4.3.2013

Sarah Wegener singt und spielt die Partie wunderbar, anrührend im Tonfall, mit bewegendem Ausdruck: Man möchte die Sängerin einmal in einer anderen Inszenierung als Agathe erleben, dann könnten Erinnerungen an Elisabeth Grümmer lebendig werden.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.9.2012

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Programmbeispiele

...into the deepest sea!
Mit Götz Payer, Klavier

Lieder von Johannes Brahms, Franz Schubert, Rebecca Clarke, Frank Bridge, Roger Quilter u.a. 

Die See zieht sich als Thema seit Jahrhunderten durch die Literatur. Oft steht das Meer für das Unheimliche und das Dramatische, mal steht es wie in Ernest Hemingways "Der alte Mann und das Meer" für die unerbittliche Einsamkeit und die Gefahren, die es bereithält. Gleichzeitig ist es ein Symbol für die Natur, ihre Ruhe und Gleichmut, und auch für das Ungewisse und Verborgene. Oft ist das Meer in der Literatur ein Sehnsuchtsort, es ist elementar und tief wie die Liebe und ungestüm wie die Leidenschaft und manchmal der Ort des Todes. Jedes Lied des Liederabends ist so gewählt, dass es los gelöst von seinem ursprünglichen Kontext Teil einer am Wasser handelnden Geschichte sein kann.

Wien um 1900 – Auch kleine Dinge können uns entzücken
Mit Michael Gees, Klavier

Lieder von Erich Wolfgang Korngold, Alban Berg, Alma Mahler, Max Reger, Richard Strauss, Joseph Marx, Engelbert Humperdinck, Hugo Wolf, Käthe Volkart-Schlager, Franz Léhar und Robert Stolz.

Hugo Wolfs bezaubernde Vertonung des titelgebenden Gedichtes von Paul Heyse führt als Thema durch den Abend. Das Lied genoss zur Jahrhundertwende große Popularität; sowohl große als auch kleine Meister widmeten sich mit tiefsinnigen musikalischen Schätzen diesem Genre. 

Krieg und Frieden
mit dem Ensemble il capriccio (Leitung: Friedemann Wezel)

Der Topos „Krieg und Frieden“ sowie die Auseinandersetzung des Menschen mit Vergänglichkeit und Leid, bilden das Spannungsfeld dieses Konzertabends. Verschiedene Lamento-Arien barocker Meister werden, fließend ineinander übergehend, mit zeitgenössischem Repertoire verknüpft, wobei Il pianto di Maria, eine Kantate Ferrandinis, die jedoch lange Zeit Händel zugeschrieben wurde, als roter Faden durch das Programm führt. Purcells Klagegesang der von Aeneas verlassenen Dido -  ihr schmerzlicher Verlust und der daraus folgende Racheschwur gelten als Ursprungsmythos der Kriege zwischen Rom und Karthago – erklingt dabei ebenso wie, historisch kontrastierend oder auch kommentierend, die Solowerke von Younghi Pagh-Paan und Elliot Carter.

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Repertoire

Konzertrepertoire

J. S. Bach BWV 6 Bleib bei uns, denn es will Abend werden
BWV 51 Jauchzet Gott in allen Landen
BWV 79 Gott der Herr ist Sonn und Schild
BWV 80 Eine feste Burg ist unser Gott
BWV 202 Weichet nur, betrübte Schatten
BWV 211 Schweigt stille, plaudert nicht (Kaffeekantate)
BWV 232 h-moll Messe (+ „Laudamus te“)
BWV 243 Magnificat
BWV 244 Matthäus-Passion
BWV 245 Johannes-Passion
BWV 248 Weihnachtsoratorium
L.v. Beethoven 9. Sinfonie - Ode an die Freude
C-Dur Messe
Kantate auf den Tod Kaiser Josephs II.
Missa solemnis
Ah perfido – per pietà non dirmi addio
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Opernrepertoire

G. Bizet Carmen Micaela
B. Britten Peter Grimes Ellen
The Turn of the Screw Haushälterin
G. F. Haas Morgen & Abend Signe/Hebamme
Melancholia Helene
G. F. Händel Giulio Cesare Cleopatra
mehr...
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Mediencenter

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Diskografie

CR ECM

HEINZ HOLLIGER & GYÖRGY KURTÁG · ZWIEGESPRÄCHE

Heinz Holliger, Sarah Wegener, Marie-Lise Schüpbach, Ernesto Morlinari, Philippe Jaccottet
EMC, 2019, EMC 2665

Sarah Wegener - Widmann

Jörg Widmann: Drittes Labyrinth | Polyphone Schatten

Sarah Wegener, Christophe Desjardins, Jörg Widmann, WDR Sinfonieorchester
Wergo, 2018, WER 73692

SW_Into the deepest sea_CR_Cavi

...Into the deepest sea!

Sarah Wegener, Götz Payer
Cavi, 2017, LC 15080

SW_HaydnStabatMater_CR_Carus

Joseph Haydn · Stabat Mater Hob. XXbis

Sarah Wegener, Marie Henriette Reinhold, Colin Balzer, Sebastian Noack, Kammerchor Stuttgart, Hofkapelle Stuttgart, Frieder Bernius
Carus, 2017, Carus 83.281

SW_Mozart Missa in c

W.A.MOZART · MISSA IN C

Sarah Wegener, Sophie Harmsen, Colin Balzer, Felix Rathgeber, Kammerchor Stuttgart, Hofkapelle Stuttgart, Frieder Bernius
Carus, 2016, Carus 83.284

Franz Schubert · Lazarus

Franz Schubert · Lazarus

Sarah Wegener, Johanna Winkel, Sophie Harmsen, Andreas Weller, Kammerchor Stuttgart, Hofkapelle Stuttgart, Frieder Bernius
Carus, 2013, Carus 83.293

Gioacchino Rossini · Petite Messe Solennelle

Gioacchino Rossini · Petite Messe Solennelle

Kirchheimer Vokal-Consort, Tõnu Kaljuste
Carus, 2012, Carus 83.406

Der Berggeist · Franz Ignaz Danzi

Der Berggeist · Franz Ignaz Danzi

Romantische Oper in zwei Akten, Kammerchor Stuttgart, Hofkapelle Stuttgart, Frieder Bernius
Carus, 2012, Carus 83.296

Grande Symphonie · Justin Heinrich Knecht

Grande Symphonie · Justin Heinrich Knecht

Orchesterwerke und Arien, Sarah Wegener, Hofkapelle Stuttgart, Frieder Bernius
Carus, 2011, Carus 83.228

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