Sarah Wegener

sopran

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CR Simon-David Tschan

Termine

30.07. 19:00
Schloss Montabaur

Lied vom Glück Lieder von E.W. Korngold, M. Reger, R. Strauss, A. Mahler u.a.

Sarah Wegener, Sopran
Cornelis Witthoefft, Klavier

19.09. 19:00
Maison symphonique de Montréal

Gustav Mahler,  Sinfonie Nr. 8

Orchestre Symphonique de Montréal
Sarah Wegener, Sopran
Kent Nagano, Dirigent

Biografie

Die Sopranistin Sarah Wegener ist auf dem besten Weg zu einer großen Karriere (…). Sarah Wegener will und kann alles singen. SWR

Sarah Wegener durchdringt jede Partie mit kammermusikalischer Intensität und begeistert ihre Zuhörer mit ihrer warm-timbrierten Stimme. Regelmäßig arbeitet sie mit Philippe Herreweghe, Thomas Hengelbrock, Emilio Pomàrico, Tonu Kaljuste, Heinz Holliger, Frieder Bernius und Michael Hofstetter. Konzerte und Liederabende führten sie zum Schleswig-Holstein Musik Festival, zum Rheingau Musik Festival, zur RuhrTriennale sowie an die Alte Oper Frankfurt, das Konzerthaus Berlin, die Tonhalle Zürich, das Wiener Konzerthaus und das Bozar Brüssel.

Die britisch-deutsche Sopranistin, die auch einen Abschluss als Kontrabassistin nachweisen kann, studierte Gesang bei Prof. Jaeger-Böhm in Stuttgart sowie in Meisterkursen bei Dame Gwyneth Jones und Renée Morloc.

Gleichermaßen geschätzt als Interpretin des klassischen und romantischen Repertoires wie zeitgenössischer Kompositionen sang Sarah Wegener kürzlich unter anderem Dvořaks Stabat Mater und Haydns Sieben letzte Worte (Philippe Herreweghe, Orchestre des Champs-Élysées, Collegium Vocale Gent), Beethovens Trauerkantate und Messe C-Dur (Hans-Christoph Rademann, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Gächinger Kantorei Stuttgart) und, in einem aufsehenerregenden Konzert in Graz, Strauss‘ Vier letzte Lieder. Mit dem NDR-Sinfonieorchester unter Thomas Hengelbrock interpretierte sie Dunkle Saiten von Jörg Widmann, der ihr zudem die Solopartie in seiner Komposition DrittesLabyrinth widmete. Das Werk brachte sie 2014 an der Kölner Philharmonie mit dem WDR-Sinfonieorchester erfolgreich zur Uraufführung und war damit erneut unter Emilio Pomàrico mit dem Radio Filharmonisch Orkest am Concertgebouw Amsterdam sowie unter Peter Rundel mit dem Orquestra Sinfónica do Porto an der Casa da Música zu erleben.

Eine enge künstlerische Beziehung verbindet Sarah Wegener mit Georg Friedrich Haas. Der Komponist widmete ihr den Liederzyklus ...wie stille brannte das Licht, basierend auf ihren besonderen Fähigkeiten in der Interpretation mikrotonaler Musik. Für die Hauptpartie der Nadja in seiner Oper Bluthaus, die sie bei den Schwetzinger SWR Festspielen, den Wiener Festwochen, am Theater Bonn und am Staatstheater Saarbrücken sang, wurde sie 2011 von der Zeitschrift Opernwelt zur „Sängerin des Jahres“ nominiert. 2013 folgten die Uraufführungen seiner neuen Oper THOMAS und von Dido für Sopran und Streichquartett in Schwetzingen. Zudem führte sie Haas’ Komposition ATTHIS mit dem Ensemble musikFabrik an der Philharmonie Luxemburg sowie mit Musikern des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks in München auf. In der Saison 2015/16 gab sie ihre Debüts am Royal Opera House London und an der Deutschen Oper Berlin in seiner neuen Oper Morgen und Abend.

Sarah Wegeners Diskografie umfasst Aufnahmen mit Frieder Bernius, darunter Arien von Justin Heinrich Knecht (Carus), Korngolds Die stumme Serenade (CPO) und Schuberts Lazarus (Carus), sowie mit dem RSO Stuttgart und Heinz Holliger (Hänssler Classic) und Rossinis Petite Messe solennelle mit Tonu Kaljuste (Carus).

Die neue Saison wird durch Sarah Wegeners erste Zusammenarbeit mit Kent Nagano und dem Orchestre Symphonique de Montréal eingeläutet: In mehreren Konzerten interpretiert sie in Montreal Mozarts Requiem, Beethovens 9. Sinfonie, Bachs Matthäuspassion und Brahms‘ Deutsches Requiem. Außerdem geht sie mit dem Kammerorchester Basel und dem Windsbacher Knabenchor mit Bachs Weihnachtsoratorium auf Tournee und singt Mozarts Litaniae und Schuberts Messe Nr. 5 mit dem Radio Filharmonisch Orkest am Concertgebouw Amsterdam. Bei der Eröffnung der Elbphilharmonie Hamburg steht sie für Mahlers 8. Sinfonie mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg unter Eliahu Inbal auf der Bühne. Mit Liederabenden ist sie u. a. beim SWR RheinVokal Festival und den Händelfestspielen Halle zu Gast.

Saison 2016/17

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Resonanz

Das Klangforum agierte an diesem Abend bestens disponiert ohne Dirigat und präsentierte einen breiten, musikalischen Bogen von neoromantischen und impressionistischen Klängen (…) Wobei sich Sarah Wegener mit ihrem wunderbaren Sopran von ihrer allerbesten künstlerischen Seite zeigen konnte. Die „Lieder an die Geliebte“ von Wilhelm Grosz (1894-1939) op.18 in einer Bearbeitung von Uli Fussenegger scheinen wie für ihre Stimme komponiert, die mit kraftvoll, zugleich aber sehr weich und geschmeidig am besten beschrieben werden kann.
european-cultural-news.com, Michaela Preiner, 31.1.2017


Das ist glänzend gelöst und wird gekrönt von der Sopransolistin Sarah Wegener, die trotz ihrer fülligen, farbreichen Stimme federleichte Koloraturen singen kann.
STUTTGARTER ZEITUNG, 24.1.2017 (zur CD-Aufnahme "Missa in C" von W. A. Mozart mit Frieder Bernius)


Eine phantastische, große Stimme, klug und mit Leidenschaft eingesetzt, hervorragende Musiker, die wunderbar miteinander harmonieren (...) Unbedingt anhören, es lohnt sich!
OUVERTURE - Das Klassik-Blog, 31.12.2016 (zur CD-Aufnahme „Krieg und Frieden“ mit dem Ensemble il capriccio)


Über ihr Können ist nicht zu diskutieren. Wegener verfügt über einen tadellosen Stimmsitz, den ganzen Ambitus umfassende Farben, prächtiges Volumen, das auch bei höherer Lautstärke rund bleibt, und ein perfektes Legato.
NZZ, 9.12.2015


Sarah Wegener ist eine außergewöhnliche Sopranistin, mit einer runden und weichen Stimme.
Musicologie.org, Eusebius, 8.2.2015 (zu Dvořáks „Stabat Mater" mit dem Orchestre des Champs-Élysées unter Philippe Herreweghe in Dijon)


Was die Sopranistin [...] in ihren knappen Interventionen an vokalen Stunts zu bewältigen hat – und wie sie dies selbst im Extrem nie schrill, sondern warm und kantabel macht, grenzt ans Wunderbare.
Frankfurter Rundschau, Holger Noltze, 14.1.2014 (zur Uraufführung von Jörg Widmanns „Labyrinth")

Explizit erwähnt werden muss zudem Sarah Wegener. Die Sopranistin bewältigte das zweite Haas-Werk - "...wie stille brannte das Licht" - mit außergewöhnlich brillanter Intonation. Haas komponierte den Sopran häufig als Mikro-Reibung zur Trompete, um die Stimme dann wieder in Harmonie einzubetten. Und Wegener traf alle noch so kühnen Tonsprünge ohne an klanglicher Qualität einzubüßen. Diese Stimmpräzision ist außerordentlich und verhalf der Sopranistin zu verdientem Extraapplaus.
Salzburger Nachrichten, 4.3.2013


Sarah Wegener singt und spielt die Partie wunderbar, anrührend im Tonfall, mit bewegendem Ausdruck: Man möchte die Sängerin einmal in einer anderen Inszenierung als Agathe erleben, dann könnten Erinnerungen an Elisabeth Grümmer lebendig werden.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.9.2012

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Mediencenter

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Diskografie

SW_Mozart Missa in c

W.A.MOZART · MISSA IN C

Sarah Wegener, Sophie Harmsen, Colin Balzer, Felix Rathgeber, Kammerchor Stuttgart, Hofkapelle Stuttgart, Frieder Bernius
Carus, 2016, Carus 83.284

Franz Schubert · Lazarus

Franz Schubert · Lazarus

Sarah Wegener, Johanna Winkel, Sophie Harmsen, Andreas Weller, Kammerchor Stuttgart, Hofkapelle Stuttgart, Frieder Bernius
Carus, 2013, Carus 83.293

Gioacchino Rossini · Petite Messe Solennelle

Gioacchino Rossini · Petite Messe Solennelle

Kirchheimer Vokal-Consort, Tõnu Kaljuste
Carus, 2012, Carus 83.406

Der Berggeist · Franz Ignaz Danzi

Der Berggeist · Franz Ignaz Danzi

Romantische Oper in zwei Akten, Kammerchor Stuttgart, Hofkapelle Stuttgart, Frieder Bernius
Carus, 2012, Carus 83.296

Grande Symphonie · Justin Heinrich Knecht

Grande Symphonie · Justin Heinrich Knecht

Orchesterwerke und Arien, Sarah Wegener, Hofkapelle Stuttgart, Frieder Bernius
Carus, 2011, Carus 83.228

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