Sarah Wegener

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Termine

21.08. 00:00
Schloss Moritzburg

Dai Fujikura,  "Accompanying Franz" für Gesang
Dai Fujikura,  Silence Seeking Solace

Sarah Wegener, Sopran

24.08. 19:00
Schloss Moritzburg

Felix Mendelssohn,  5 Lieder, op. 10

Sarah Wegener, Sopran

25.08. 20:00
Kirche, Moritzburg

Franz Schubert,  Auf dem Strom D 943

Sarah Wegener, Sopran

26.08. 11:00
Kirche, Moritzburg

Robert Schumann,  Sechs Gesänge op. 107

Sarah Wegener, Sopran

26.09. 20:15
Historisches Kaufhaus Freiburg

..into the deepest sea! - Lieder von Brahms, Schubert, Sibelius, Bridge, Strauss u.a.

Sarah Wegener, Sopran
Götz Payer, Klavier

Biografie

Über ihr Können ist nicht zu diskutieren. Wegener verfügt über einen tadellosen Stimmsitz, den ganzen Ambitus umfassende Farben, prächtiges Volumen, das auch bei höherer Lautstärke rund bleibt, und ein perfektes Legato. Neue Zürcher Zeitung

Sarah Wegener durchdringt jede Partie mit kammermusikalischer Intensität und begeistert ihre Zuhörer mit ihrer warm-timbrierten Stimme. Regelmäßig arbeitet sie mit Kent Nagano, Philippe Herreweghe, Emilio Pomàrico, Tonu Kaljuste, Heinz Holliger, Frieder Bernius und Michael Hofstetter zusammen. Sie sang Konzerte und Liederabende beim Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, bei der RuhrTriennale, den Händelfestspielen Halle, sowie an der Alten Oper Frankfurt, dem Konzerthaus Berlin, der Tonhalle Zürich, dem Wiener Konzerthaus, dem Concertgebouw Amsterdam, der Kölner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg, der Casa da Música Porto und dem Bozar Brüssel. Opernengagements führten sie mit Hauptrollen ans Royal Opera House London, die Deutsche Oper Berlin, die Wiener Festwochen, das Theater Bonn und das Staatstheater Saarbrücken.

Die britisch-deutsche Sopranistin, die auch einen Abschluss als Kontrabassistin nachweisen kann, studierte Gesang bei Prof. Jaeger-Böhm in Stuttgart sowie in Meisterkursen bei Dame Gwyneth Jones und Renée Morloc.

Gleichermaßen geschätzt als Interpretin des klassischen und romantischen Repertoires wie zeitgenössischer Kompositionen sang Sarah Wegener in den letzten Spielzeiten unter anderem Mahlers 8. Sinfonie (Eliahu Inbal, Philharmonische Staatsorchester Hamburg), Dvořaks Stabat Mater und Haydns Sieben letzte Worte (Philippe Herreweghe, Orchestre des Champs-Élysées, Collegium Vocale Gent), und, in einem aufsehenerregenden Konzert in Graz, Strauss‘ Vier letzte Lieder. Mit dem NDR-Sinfonieorchester unter Thomas Hengelbrock interpretierte sie Dunkle Saiten von Jörg Widmann, der ihr zudem die Solopartie in seiner Komposition DrittesLabyrinth widmete. Auch mit Georg Friedrich Haas besteht eine besondere künstlerische Verbindung, nicht zuletzt begründet durch ihre herausragenden Fähigkeiten in der Interpretation mikrotonaler Musik. Zahlreiche Werke des Komponisten brachte sie zur Uraufführung, darunter die Oper Bluthaus - für die Hauptpartie der Nadja wurde sie 2010 von der Zeitschrift Opernwelt als Sängerin des Jahres nominiert. Zuletzt gab sie in seiner neuen Oper Morgen und Abend ihre Debüts am Royal Opera House London und an der Deutschen Oper Berlin.

Sarah Wegeners Diskografie umfasst Aufnahmen mit Frieder Bernius, darunter Arien von Justin Heinrich Knecht (Carus), Korngolds Die stumme Serenade (CPO), Schuberts Lazarus (Carus) und Mozarts Große Messe in c-moll (Carus), sowie Faurés Pélleas et Mélisande mit dem RSO Stuttgart und Heinz Holliger (Hänssler Classic) und Rossinis Petite Messe solennelle mit Tonu Kaljuste (Carus). Into the Deep Sea, ihre erste Lied-CD mit dem Pianisten Götz Payer, wird demnächst bei CAvi-music veröffentlicht.

Die Saison 2017/18 eröffnet Sarah Wegener mit Kent Nagano und dem Orchestre Symphonique de Montréal. Nach ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit bei Mozarts Requiem, Beethovens 9. Sinfonie, Bachs Matthäuspassion und Brahms’ Ein deutsches Requiem im Vorjahr ist sie jetzt mit Mahlers 8. Sinfonie sowie in einem Kammermusikabend in Montréal zu hören. Darauf folgen Konzerte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Jörg Widmann in München, dem ORF Radiosinfonieorchester Wien unter Cornelius Meister beim Festival Wien Modern sowie Bachs Weihnachtsoratorium mit dem KlangVerwaltung Orchester unter Enoch zu Guttenberg, wieder in München. Sie ist unter anderem beim Musikkollegium Winterthur und den Schwetzinger SWR Festspielen zu Gast.

Saison 2017/18

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Resonanz

Die Makellosigkeit und Genauigkeit ihrer Stimmführung, ihr beeindruckender Tonumfang, ihr außerordentliches Stimm-Volumen, ihre enorme Wandlungsfähigkeit: (…) All dies sind wesentliche Bestandteile ihrer Persönlichkeit.
Mannheimer Morgen, 19.5.2018

Eine Stimmfarbe, die wirklich aufhorchen lässt, bringt Sopranistin Sarah Wegener mit. Sie ist leider nur in der Kantate zu hören, schafft in dieser mit ihrer Arie 'Komm in mein Herzenshaus' einen wirklichen Höhepunkt. Ihr runder, klangschöner lyrischer Sopran bereichert die transparente Tonsprache der Orchestermusiker wunderbar.
KLASSIK.COM, Silke Meier-Künze, 29.3.2018

In Liedern von Sibelius, Grieg oder Frank Bridge taucht Wegener in Seelenabgründe hinab oder sie lässt ihre herrlich leuchtende, so kraftvolle wie farbenprächtige Stimme mit ruhigem, perfekt austariertem Vibrato über die Wasser gleiten, die ihr Pianist Götz Payer mal delikat perlend, mal mit kräftigerem Wellengang hinzaubert.
FAZ 11.12.2017 – zur CD „Into the deepest sea“, kürzlich erschienen bei CAvi (AVI 8553374)

Stoisch, verlockend „Kommt, Vielzuviele!“, aber immer siegessicher steht Wegener vor Chor und Orchester und verführt die Todgeweihten mit engelsgleicher Samtstimme bis hin zu unausweichlichen Befehlstönen im höchsten Diskant.
European-cultural-news, 3.11.2017, zum "Floß der Medusa" von Hans Werner Henze bei Wien Modern.

Sarah Wegener zelebrierte geradezu die „Königsdisziplin der vokalen Künste“, den solistischen Liedgesang. Den hat Friedrich Fischer-Dieskau einmal so apostrophiert: „In keiner anderen Gattung tritt der Gesang so nackt und unvermittelt dem Zuhörer gegenüber, in keiner anderen Gattung ist die stimmliche Kunstausübung so autark und wirkungsvoll, in keiner anderen Gattung ist die Herausforderung an den Interpreten so groß, und in keiner anderen Gattung kommt der Sänger oder die Sängerin dem Zuhörer so nahe.“ All diese Attribute hat Sarah Wegener im Rittersaal auf Schloss Montabaur mit einer enormen stimmlichen Ausdrucksstärke, vom strahlenden Fortissimo bis zum verhauchenden Piano, in Perfektion zum Klingen gebracht.
Westerwälder Zeitung, 1.8.2017

Das Klangforum agierte an diesem Abend bestens disponiert ohne Dirigat und präsentierte einen breiten, musikalischen Bogen von neoromantischen und impressionistischen Klängen (…) Wobei sich Sarah Wegener mit ihrem wunderbaren Sopran von ihrer allerbesten künstlerischen Seite zeigen konnte. Die „Lieder an die Geliebte“ von Wilhelm Grosz (1894-1939) op.18 in einer Bearbeitung von Uli Fussenegger scheinen wie für ihre Stimme komponiert, die mit kraftvoll, zugleich aber sehr weich und geschmeidig am besten beschrieben werden kann.
european-cultural-news.com, Michaela Preiner, 31.1.2017

Das ist glänzend gelöst und wird gekrönt von der Sopransolistin Sarah Wegener, die trotz ihrer fülligen, farbreichen Stimme federleichte Koloraturen singen kann.
STUTTGARTER ZEITUNG, 24.1.2017 (zur CD-Aufnahme "Missa in C" von W. A. Mozart mit Frieder Bernius)

Eine phantastische, große Stimme, klug und mit Leidenschaft eingesetzt, hervorragende Musiker, die wunderbar miteinander harmonieren (...) Unbedingt anhören, es lohnt sich!
OUVERTURE - Das Klassik-Blog, 31.12.2016 (zur CD-Aufnahme „Krieg und Frieden“ mit dem Ensemble il capriccio)

Über ihr Können ist nicht zu diskutieren. Wegener verfügt über einen tadellosen Stimmsitz, den ganzen Ambitus umfassende Farben, prächtiges Volumen, das auch bei höherer Lautstärke rund bleibt, und ein perfektes Legato.
NZZ, 9.12.2015

Sarah Wegener ist eine außergewöhnliche Sopranistin, mit einer runden und weichen Stimme.
Musicologie.org, Eusebius, 8.2.2015 (zuDvořáks „Stabat Mater" mit dem Orchestre des Champs-Élysées unter Philippe Herreweghe in Dijon)

Was die Sopranistin [...] in ihren knappen Interventionen an vokalen Stunts zu bewältigen hat – und wie sie dies selbst im Extrem nie schrill, sondern warm und kantabel macht, grenzt ans Wunderbare.
Frankfurter Rundschau, Holger Noltze, 14.1.2014 (zur Uraufführung von Jörg Widmanns „Labyrinth")

Explizit erwähnt werden muss zudem Sarah Wegener. Die Sopranistin bewältigte das zweite Haas-Werk - "...wie stille brannte das Licht" - mit außergewöhnlich brillanter Intonation. Haas komponierte den Sopran häufig als Mikro-Reibung zur Trompete, um die Stimme dann wieder in Harmonie einzubetten. Und Wegener traf alle noch so kühnen Tonsprünge ohne an klanglicher Qualität einzubüßen. Diese Stimmpräzision ist außerordentlich und verhalf der Sopranistin zu verdientem Extraapplaus.
Salzburger Nachrichten, 4.3.2013

Sarah Wegener singt und spielt die Partie wunderbar, anrührend im Tonfall, mit bewegendem Ausdruck: Man möchte die Sängerin einmal in einer anderen Inszenierung als Agathe erleben, dann könnten Erinnerungen an Elisabeth Grümmer lebendig werden.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.9.2012

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Repertoire

Konzertrepertoire

J. S. Bach BWV 6 Bleib bei uns, denn es will Abend werden
BWV 51 Jauchzet Gott in allen Landen
BWV 79 Gott der Herr ist Sonn und Schild
BWV 80 Eine feste Burg ist unser Gott
BWV 202 Weichet nur, betrübte Schatten
BWV 211 Schweigt stille, plaudert nicht (Kaffeekantate)
BWV 232 h-moll Messe (+ „Laudamus te“)
BWV 243 Magnificat
BWV 244 Matthäus-Passion
BWV 245 Johannes-Passion
BWV 248 Weihnachtsoratorium
L.v. Beethoven 9. Sinfonie - Ode an die Freude
C-Dur Messe
Kantate auf den Tod Kaiser Josephs II.
A. Berg Orchesterlieder nach Ansichtskarten von Peter Altenberg Op. 4
Sieben frühe Lieder - für Sopran und Orchester/ für Sopran und Streichquartett
J. Brahms Ein deutsches Requiem
Ophelia-Lieder - für Streichquartett und Sopran (Bearb. A. Reimann)
B. Britten Secret Songs
A Ceremony of Carols
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Opernrepertoire

G. Bizet Carmen Micaela
B. Britten Peter Grimes Ellen
The Turn of the Screw Haushälterin
G. F. Haas Morgen & Abend Signe/Hebamme
Melancholia Helene
G. F. Händel Giulio Cesare Cleopatra
N. Jommelli Didone abbandonata Selene, Didone
E. W. Korngold Die stumme Serenade Silvia Lombardi
P.J. von Lindpaintner Der Vampyr Isolde
J. Massenet Thais Thais
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Mediencenter

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Diskografie

SW_Into the deepest sea_CR_Cavi

...Into the deepest sea!

Sarah Wegener, Götz Payer
Cavi, 2017, LC 15080

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Joseph Haydn · Stabat Mater Hob. XXbis

Sarah Wegener, Marie Henriette Reinhold, Colin Balzer, Sebastian Noack, Kammerchor Stuttgart, Hofkapelle Stuttgart, Frieder Bernius
Carus, 2017, Carus 83.281

SW_Mozart Missa in c

W.A.MOZART · MISSA IN C

Sarah Wegener, Sophie Harmsen, Colin Balzer, Felix Rathgeber, Kammerchor Stuttgart, Hofkapelle Stuttgart, Frieder Bernius
Carus, 2016, Carus 83.284

Franz Schubert · Lazarus

Franz Schubert · Lazarus

Sarah Wegener, Johanna Winkel, Sophie Harmsen, Andreas Weller, Kammerchor Stuttgart, Hofkapelle Stuttgart, Frieder Bernius
Carus, 2013, Carus 83.293

Gioacchino Rossini · Petite Messe Solennelle

Gioacchino Rossini · Petite Messe Solennelle

Kirchheimer Vokal-Consort, Tõnu Kaljuste
Carus, 2012, Carus 83.406

Der Berggeist · Franz Ignaz Danzi

Der Berggeist · Franz Ignaz Danzi

Romantische Oper in zwei Akten, Kammerchor Stuttgart, Hofkapelle Stuttgart, Frieder Bernius
Carus, 2012, Carus 83.296

Grande Symphonie · Justin Heinrich Knecht

Grande Symphonie · Justin Heinrich Knecht

Orchesterwerke und Arien, Sarah Wegener, Hofkapelle Stuttgart, Frieder Bernius
Carus, 2011, Carus 83.228

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