Tabea Zimmermann

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CR Marco Borggreve

Termine

04.04. 20:00
Jerusalem Music Center

Paul Hindemith,  Sonate für Bratsche und Klavier (1939)
Johann Sebastian Bach,  Sonate für Viola da Gamba und Klavier Nr. 1 in G-Dur BWV1027
Johannes Brahms,  Sonate für Viola und Klavier op. 120 Nr. 1, f-Moll

Tabea Zimmermann, Viola
Thomas Hoppe, Klavier

06.04. 21:00
Israeli Conservatory, Tel Aviv

Paul Hindemith,  Sonate für Bratsche und Klavier (1939)
Johann Sebastian Bach,  Sonate für Viola da Gamba und Klavier Nr. 1 in G-Dur BWV1027
Johannes Brahms,  Sonate für Viola und Klavier op. 120 Nr. 1, f-Moll

Tabea Zimmermann, Viola
Thomas Hoppe, Klavier

15.04. 13:00
Wigmore Hall, London

Arnold Bax,  Trio für Flöte, Viola und Harfe "Elegiac"
Claude Debussy,  Syrinx
Claude Debussy,  Sonate für Flöte, Viola und Harfe
Igor Strawinsky,  Elegie für Viola solo
Sofia Gubaidulina,  Garten von Freuden und Traurigkeiten

Tabea Zimmermann, Viola
Adam Walker, Flöte
Agnès Clément, Harfe

01.05. 19:30
Schwetzinger Schloss

Ludwig van Beethoven,  Serenade D-Dur op. 8
Sándor Veress,  Trio für Violine, Viola und Violoncello
Wolfgang Amadeus Mozart,  Divertimento für Streichtrio in Es-Dur KV 563

Daniel Sepec, Violine
Tabea Zimmermann, Viola
Jean-Guihen Queyras, Violoncello

11.05. 19:30
Kings Place, London

Felix Mendelssohn,  Sonate für Viola und Klavier c-Moll (1823/24)
Fanny Mendelssohn-Hensel,  Ausgewählte Lieder
Robert Schumann,  Märchenbilder für Viola und Klavier, op. 113
Clara Schumann,  Drei Romanzen op. 22
Rebecca Clarke,  Sonate für Viola und Klavier

Tabea Zimmermann, Viola
Dénes Várjon, Klavier

13.05. 20:00
Schlosstheater, Celle

Clara Schumann,  Drei Romanzen op. 22
Fanny Mendelssohn-Hensel,  Ausgewählte Lieder
Felix Mendelssohn,  Sonate für Viola und Klavier c-Moll (1823/24)
György Kurtág,  Auswahl aus „Signs, Games and Messages“
Franz Liszt,  Romance oubliée
Frédéric Chopin,  Sonate g-Moll op. 65

Tabea Zimmermann, Viola
Dénes Várjon, Klavier

25.05. 19:00
Franz Liszt Academy Budapest

Robert Schumann,  Märchenbilder für Viola und Klavier, op. 113
Robert Schumann,  Violinsonate Nr. 3 in a-moll WoO 27
Robert Schumann,  Adagio und Allegro op. 70 für Horn und Klavier
Robert Schumann,  Klavierquartett Es-Dur op. 47

Veronika Eberle, Violine
Tabea Zimmermann, Viola
Christoph Richter, Violoncello
Szabolcs Zempléni, Horn
Izabella Simon, Klavier
Dénes Várjon, Klavier

26.05. 19:30
Liszt Academy Concert Centre, Budapest

Robert Schumann,  Märchenerzählungen op.132 für Klarinette, Bratsche und Klavier
Robert Schumann,  Fantasiestücke op. 73 für Klarinette und Klavier
Robert Schumann,  Andante and Variations, Op. 46
Robert Schumann,  Klavierquintett Es-Dur op. 44

Veronika Eberle, Violine
Zsófia Környei, Violine
Tabea Zimmermann, Viola
Christoph Richter, Violoncello
Gergely Devich, Violoncello
Szabolcs Zempléni, Horn
Jörg Widmann, Klarinette
Izabella Simon, Klavier
Dénes Várjon, Klavier

Biografie

Tabea Zimmermann gehört zu den beliebtesten und renommiertesten Interpreten unserer Zeit. Zuhörer und musikalische Partner schätzen an ihr sowohl ihr tiefes musikalisches Verständnis und die Natürlichkeit ihres Spiels als auch ihre charismatische Persönlichkeit. Dass sie heute als weltweit führende Bratschistin gilt, gründet nicht nur in ihrer außergewöhnlichen Begabung, sondern ebenso in der frühen und intensiven Förderung durch ihre Eltern, der umfassenden Ausbildung durch exzellente Lehrer, dem unermüdlichen Enthusiasmus, mit dem sie ihr Verständnis der Werke und ihre Liebe zur Musik ihrem Publikum vermittelt, und einem kompromisslosen Qualitätsanspruch. Auch in der Arbeit mit Orchestern orientiert sie sich stets an ihrem kammermusikalisch geprägten Ideal, bei dem die künstlerische Integrität im Vordergrund steht. 

Als Solistin arbeitet sie regelmäßig mit den weltweit bedeutendsten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem London Symphony Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra und der Tschechischen Philharmonie. Tabea Zimmermann hat in den vergangenen Spielzeiten Residencies in Weimar, Luxemburg, Hamburg, bei den Bamberger Symphonikern und bei der Frankfurter Museums-Gesellschaft gestaltet; ihre enge Zusammenarbeit mit dem Ensemble Resonanz, bei dem sie zwei Jahre als Artist-in-Residence wirkte, setzt sie auch weiterhin fort.

In die Saison 2018/19 startete Tabea Zimmermann mit dem Swedish Chamber Orchestra bei den BBC Proms. Weitere Höhepunkte der laufenden Saison sind ihre Konzerte mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra unter Susanna Mälkki (Hindemith Der Schwanendreher), dem Radio Filharmonisch Orkest unter Markus Stenz (Bartók) und an der Philharmonie de Paris mit Les Siècles unter Francois-Xavier Roth (Berlioz Harold in Italien). Auf einer Asien-Tournee wird sie gemeinsam mit Antoine Tamestit und dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra in Mantovanis Doppelkonzert sowie mit dem Seoul Philharmonic Orchestra in York Höllers neuem Konzert für Bratsche und Orchester zu erleben sein – zur Uraufführung gebracht hatte sie dieses Werk im Mai mit dem Gürzenich Orchester Köln unter der Leitung von François-Xavier Roth. Auch beim Musikfest Berlin und dem Festival Musica Strasbourg ist sie erneut zu Gast. Kammermusikalische Auftritte stehen in Triobesetzungen an (mit Jörg Widmann und Dénes Várjon, mit Daniel Sepec und Jean-Guihen Queyras sowie mit Pierre-Laurent Aimard und Adam Walker) und im Duorezital mit den Pianisten Cédric Tiberghien, Dénes Várjon und Thomas Hoppe.

Einen Schwerpunkt ihrer kammermusikalischen Arbeit bildete für Tabea Zimmermann in den letzten Jahren das Arcanto Quartett mit Antje Weithaas, Daniel Sepec und Jean-Guihen Queyras. Beim Label Harmonia Mundi erschienen CDs mit Werken von Bartók, Brahms, Ravel, Dutilleux, Debussy, Schubert und Mozart.

Tabea Zimmermann hat das Interesse vieler zeitgenössischer Komponisten für die Bratsche geweckt und zahlreiche neue Werke in das Konzert- und Kammermusik­repertoire eingeführt. Im April 1994 brachte sie erstmalig die ihr gewidmete Sonate für Viola solo von György Ligeti zu Gehör. Ihre Interpretation des Werkes, das sie anschließend in London, Paris, Jerusalem, Amsterdam und Japan spielte, fand euphori­schen Anklang bei Publikum und Presse. Seitdem hat sie auch Heinz Holligers Recicanto für Viola und Orchester, das Bratschenkonzert Nr. 2 Über die Linie IV von Wolfgang Rihm, Monh von Georges Lentz, Notte di pasqua von Frank Michael Beyer, das Doppel­konzert von Bruno Mantovani mit Antoine Tamestit und, gemeinsam mit dem Ensemble Resonanz, Enno Poppes Filz uraufgeführt. Der Uraufführung von Michael Jarrells Bratschenkonzert beim Festival Musica Strasbourg 2017 mit dem Orchestre National des Pays de la Loire unter Pascal Rophé folgten weitere Aufführungen des Stückes mit den Wiener Symphonikern unter Ingo Metzmacher, dem Orchestre de la Suisse Romande unter Pascal Rophé und dem Konzerthausorchester Berlin unter Mario Venzago.

Das Hindemith-Jahr 2013 nahm Tabea Zimmermann als Anlass, bei myrios classics eine hochgelobte Gesamteinspielung aller Bratschenwerke von Paul Hindemith vorzulegen. Nach dem Erfolg ihrer 2009 bei myrios classics erschienen Solo-CD mit Werken von Reger und Bach, für das sie mit einem Echo Klassik als Instrumentalistin des Jahres ausgezeichnet wurde, brachte das Label inzwischen drei weitere Alben gemeinsam mit den Pianisten Kirill Gerstein und Thomas Hoppe heraus. Insgesamt dokumentieren rund 50 CDs, die unter anderem bei EMI, Teldec und der Deutschen Grammophon erschienen sind, Tabea Zimmermanns musikalisches Schaffen. Bei Ars Musici liegt eine Aufnahme des Konzertes im Beethoven-Haus Bonn vor, bei dem sie, begleitet von Hartmut Höll, auf Beethovens eigener Bratsche spielt.

Für ihr künstlerisches Wirken ist Tabea Zimmermann sowohl in Deutschland als auch im Ausland mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz, dem Frankfurter Musikpreis, dem Hessischen Kulturpreis, dem Rheingau Musikpreis, dem Internationalen Preis der Accademia Musicale Chigiana in Siena, dem Paul-Hindemith-Preis der Stadt Hanau und jüngst als Künstlerin des Jahres der ICMA International Classical Music Awards 2017. Tabea Zimmermann ist Stiftungsratsmitglied der Hindemith-Stiftung mit Sitz in Blonay, Schweiz, und Botschafterin der Bundesstiftung Kinderhospiz. Im Juli 2013 wurde sie zur Vorstandsvorsitzenden des Vereins Beethoven-Haus Bonn ernannt. Unter ihrer Ägide findet seit Januar 2015 jedes Jahr die Beethoven-Woche Bonn statt.

Tabea Zimmermann erhielt im Alter von drei Jahren ihren ersten Bratschenunterricht, zwei Jahre später begann sie mit dem Klavierspiel. An ihre Ausbildung bei Ulrich Koch an der Musikhochschule Freiburg schloss sich ein kurzes, intensives Studium bei Sandor Végh am Mozarteum in Salzburg an. Eine Reihe von Wettbewerbserfolgen krönte ihre Ausbildung, darunter erste Preise bei den internationalen Wettbewerben in Genf 1982, in Budapest 1984 und beim Wettbewerb „Maurice Vieux" in Paris 1983. Dort erhielt sie als Preis eine Bratsche des zeitgenössischen Geigenbauers Etienne Vatelot, auf der sie seitdem spielt. Ab 1987 bis zu dessen Tod im Jahr 2000 konzertierte sie regelmäßig mit ihrem Ehemann David Shallon. Professuren hatte Tabea Zimmermann bereits an der Musikhochschule Saarbrücken und an der Frankfurter Hochschule für Musik inne; seit Oktober 2002 ist sie Professorin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, wo sie inzwischen mit ihren drei Kindern lebt.

Saison 2018/2019

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.

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Links

Weitere Informationen, Konzertankündigungen und Fotos auf Tabea Zimmermanns offizieller Website.

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