Tabea Zimmermann

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General Management

CR Marco Borggreve

Termine

10.12. 20:15
Het Concertgebouw Amsterdam

August Klughardt,  Schilflieder op. 28
Wolfgang Amadeus Mozart,  Trio (Kegelstatt) für Klarinette, Viola und Klavier, Es-Dur KV 498
Johannes Brahms,  Streichsextett B-Dur op. 18

Tabea Zimmermann, Viola
Royal Concertgebouw Orchestra

11.12. 20:15
Het Concertgebouw Amsterdam

Wolfgang Amadeus Mozart,  Sinfonia Concertante Es-Dur KV 364

Isabelle Faust, Violine
Tabea Zimmermann, Viola
Royal Concertgebouw Orchestra
Iván Fischer, Dirigent

12.12. 20:15
Het Concertgebouw Amsterdam

Wolfgang Amadeus Mozart,  Sinfonia Concertante Es-Dur KV 364

Isabelle Faust, Violine
Tabea Zimmermann, Viola
Royal Concertgebouw Orchestra
Iván Fischer, Dirigent

14.12. 20:00
Palais des Beaux-Arts Bruxelles

Wolfgang Amadeus Mozart,  Sinfonia Concertante Es-Dur KV 364

Isabelle Faust, Violine
Tabea Zimmermann, Viola
Royal Concertgebouw Orchestra
Iván Fischer, Dirigent

15.12. 19:00
Philharmonie Luxembourg

Wolfgang Amadeus Mozart,  Sinfonia Concertante Es-Dur KV 364

Isabelle Faust, Violine
Tabea Zimmermann, Viola
Royal Concertgebouw Orchestra
Iván Fischer, Dirigent

16.12. 20:30
Philharmonie de Paris

Wolfgang Amadeus Mozart,  Sinfonia Concertante Es-Dur KV 364

Isabelle Faust, Violine
Tabea Zimmermann, Viola
Royal Concertgebouw Orchestra
Iván Fischer, Dirigent

09.01. 19:30
Pierre Boulez Saal, Berlin

George Benjamin,  Viola Viola
Frank Bridge,  Lament c-Moll für 2 Violen
Paul Hindemith,  Des Todes Tod
György Ligeti,  Sonate für Viola solo
György Kurtág,  In Nomine (aus: Signs, Games and Messages)
Luciano Berio,  Naturale

Tabea Zimmermann, Viola
Ni Fan, Percussion
Gerhild Romberger, Alt

17.01. 20:00
Bundeskunsthalle, Bonn

Ludwig van Beethoven,  Klaviertrio Nr. 1 Es-Dur, op. 1
Ludwig van Beethoven,  Streichtrio G-Dur op.9 Nr. 1
Ludwig van Beethoven,  Streichquartett Nr. 7 F-Dur op. 59 Nr. 1

Isabelle Faust, Violine
Daniel Sepec, Violine
Tabea Zimmermann, Viola
Jean-Guihen Queyras, Violoncello
Alexander Melnikov, Klavier
Belcea Quartet

31.01. 19:30
Beethoven-Haus Bonn

Ludwig van Beethoven,  Klaviertrio Op.1 Nr. 3, c-Moll
Ludwig van Beethoven,  Streichtrio c-Moll op. 9 Nr. 3
Ludwig van Beethoven,  Sonate für Violine und Klavier Nr. 7 c-Moll, Op. 30/2
Ludwig van Beethoven,  Streichquartett c-Moll op. 18 Nr. 4

Tabea Zimmermann, Viola

07.02. 19:30
Beethoven-Haus Bonn

Ludwig van Beethoven,  Serenade D-Dur op. 25 für Flöte, Violine und Viola
Ludwig van Beethoven,  Quintett Es-Dur für Ob, Kl, Fg, Hn, Kla, op. 16
Ludwig van Beethoven,  Sonate für Horn und Klavier F-Dur, op. 17
Ludwig van Beethoven,  Septett in Es-Dur op. 20

Adam Walker, Flöte
Olli Mustonen, Klavier
Lucas Macías Navarro, Oboe
Daniel Sepec, Violine
Tabea Zimmermann, Viola
Tomas Djupsjöbacka, Violoncello

09.02. 18:00
Beethoven-Haus Bonn

Ludwig van Beethoven,  Sonate für Violine und Klavier Nr. 8 op. 30/3 (G-dur)
Ludwig van Beethoven,  Streichquartett Nr. 5 A-Dur op. 18 Nr. 5
Olli Mustonen,  Sextet for strings
Ludwig van Beethoven,  Streichquartett Nr. 16 F-Dur op. 135

Tabea Zimmermann, Viola
Olli Mustonen, Klavier
Meta4

Biografie

Tabea Zimmermann gehört zu den beliebtesten und renommiertesten Interpreten unserer Zeit. Zuhörer und musikalische Partner schätzen an ihr sowohl ihr tiefes musikalisches Verständnis und die Natürlichkeit ihres Spiels als auch ihre charismatische Persönlichkeit. Dass sie heute als weltweit führende Bratschistin gilt, gründet nicht nur in ihrer außergewöhnlichen Begabung, sondern ebenso in der frühen und intensiven Förderung durch ihre Eltern, der umfassenden Ausbildung durch exzellente Lehrer, dem unermüdlichen Enthusiasmus, mit dem sie ihr Verständnis der Werke und ihre Liebe zur Musik ihrem Publikum vermittelt, und einem kompromisslosen Qualitätsanspruch. Auch in der Arbeit mit Orchestern orientiert sie sich stets an ihrem kammermusikalisch geprägten Ideal, bei dem die künstlerische Integrität im Vordergrund steht.

Als Solistin arbeitet sie regelmäßig mit den weltweit bedeutendsten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem London Symphony Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra und der Tschechischen Philharmonie. In der Saison 2019/2020 ist Tabea Zimmermann Artist-in-Residence des Royal Concertgebouw Orchestra und wird sich in ihrer ganzen musikalischen Vielseitigkeit nicht nur in Amsterdam, sondern auch auf Tournee präsentieren. Sie hat in den vergangenen Spielzeiten Residencies in Weimar, Luxemburg, Hamburg, bei den Bamberger Symphonikern und bei der Frankfurter Museums-Gesellschaft gestaltet; ihre enge Zusammenarbeit mit dem Ensemble Resonanz, bei dem sie zwei Jahre als Artist-in-Residence wirkte, setzt sie auch weiterhin fort.

Tabea Zimmermann startet mit Konzerten beim Schleswig-Holstein Musik Festival, beim Rosendal Festival und den Salzburger Festspielen in die Saison 2019/2020, gefolgt von den Residency-Auftaktkonzerten mit dem Royal Concertgebouw Orchestra in Amsterdam sowie bei den Festivals in Luzern und Grafenegg. Unter den vielen weiteren Höhepunkten der Saison sind Konzerte mit Les Siècles unter Francois-Xavier Roth beim Musikfest Berlin, mit dem Saint Paul Chamber Orchestra und der New World Symphony unter Michael Tilson Thomas sowie eine größere Rezitaltournee in den Vereinigten Staaten mit Javier Perianes. Für den Pierre Boulez Saal Berlin und die Badenweiler Musiktage hat sie zwei besondere Kammermusikkonzerte entwickelt. Kammermusikalische Auftritte stehen weiterhin in Triobesetzungen mit Jörg Widmann und Dénes Várjon sowie mit Daniel Sepec und Jean-Guihen Queyras und im Duorezital mit den Pianisten Dénes Várjon und Thomas Hoppe an.

Einen Schwerpunkt ihrer kammermusikalischen Arbeit bildete für Tabea Zimmermann in den letzten Jahren das Arcanto Quartett mit Antje Weithaas, Daniel Sepec und Jean-Guihen Queyras. Beim Label Harmonia Mundi erschienen CDs mit Werken von Bartók, Brahms, Ravel, Dutilleux, Debussy, Schubert und Mozart.

Tabea Zimmermann hat das Interesse vieler zeitgenössischer Komponisten für die Bratsche geweckt und zahlreiche neue Werke in das Konzert- und Kammermusik­repertoire eingeführt. Im April 1994 brachte sie erstmalig die ihr gewidmete Sonate für Viola solo von György Ligeti zu Gehör. Ihre Interpretation des Werkes, das sie anschließend in London, Paris, Jerusalem, Amsterdam und Japan spielte, fand euphori­schen Anklang bei Publikum und Presse. Seitdem hat sie auch Heinz Holligers Recicanto für Viola und Orchester, das Bratschenkonzert Nr. 2 Über die Linie IV von Wolfgang Rihm, Monh von Georges Lentz, Notte di pasqua von Frank Michael Beyer, das Doppel­konzert von Bruno Mantovani mit Antoine Tamestit und, gemeinsam mit dem Ensemble Resonanz, Enno Poppes Filz uraufgeführt. Der Uraufführung von Michael Jarrells Bratschenkonzert beim Festival Musica Strasbourg 2017 mit dem Orchestre National des Pays de la Loire unter Pascal Rophé folgten weitere Aufführungen des Stückes mit den Wiener Symphonikern unter Ingo Metzmacher, dem Orchestre de la Suisse Romande unter Pascal Rophé und dem Konzerthausorchester Berlin unter Mario Venzago.

Das Hindemith-Jahr 2013 nahm Tabea Zimmermann als Anlass, bei myrios classics eine hochgelobte Gesamteinspielung aller Bratschenwerke von Paul Hindemith vorzulegen. Nach dem Erfolg ihrer 2009 bei myrios classics erschienen Solo-CD mit Werken von Reger und Bach, für das sie mit einem Echo Klassik als Instrumentalistin des Jahres ausgezeichnet wurde, brachte das Label inzwischen drei weitere Alben gemeinsam mit den Pianisten Kirill Gerstein und Thomas Hoppe heraus. Insgesamt dokumentieren rund 50 CDs, die unter anderem bei Harmonia Mundi, EMI, Teldec und der Deutschen Grammophon erschienen sind, Tabea Zimmermanns musikalisches Schaffen. Bei Ars Musici liegt eine Aufnahme des Konzertes im Beethoven-Haus Bonn vor, bei dem sie, begleitet von Hartmut Höll, auf Beethovens eigener Bratsche spielt.

Für ihr künstlerisches Wirken ist Tabea Zimmermann sowohl in Deutschland als auch im Ausland mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz, dem Frankfurter Musikpreis, dem Hessischen Kulturpreis, dem Rheingau Musikpreis, dem Internationalen Preis der Accademia Musicale Chigiana in Siena, dem Paul-Hindemith-Preis der Stadt Hanau und als Künstlerin des Jahres der ICMA International Classical Music Awards 2017. Tabea Zimmermann ist Stiftungsratsmitglied der Hindemith-Stiftung mit Sitz in Blonay, Schweiz, und Botschafterin der Bundesstiftung Kinderhospiz. Im Juli 2013 wurde sie zur Vorstandsvorsitzenden des Vereins Beethoven-Haus Bonn ernannt. Unter ihrer Ägide findet seit Januar 2015 jedes Jahr die Beethoven-Woche Bonn statt und gipfelt 2020 anlässlich des Beethoven-Jubiläums in einem dreiwöchigen Festival mit der fast vollständigen Aufführung der Kammermusik von Beethoven.

Tabea Zimmermann erhielt im Alter von drei Jahren ihren ersten Bratschenunterricht, zwei Jahre später begann sie mit dem Klavierspiel. An ihre Ausbildung bei Ulrich Koch an der Musikhochschule Freiburg schloss sich ein kurzes, intensives Studium bei Sandor Végh am Mozarteum in Salzburg an. Eine Reihe von Wettbewerbserfolgen krönte ihre Ausbildung, darunter erste Preise bei den internationalen Wettbewerben in Genf 1982, in Budapest 1984 und beim Wettbewerb „Maurice Vieux" in Paris 1983. Dort erhielt sie als Preis eine Bratsche des zeitgenössischen Geigenbauers Etienne Vatelot, auf der sie seitdem spielt. Seit 2019 spielt sie zudem auf einem maßgefertigten Instrument des Geigenbauers Patrick Robin. Ab 1987 bis zu dessen Tod im Jahr 2000 konzertierte sie regelmäßig mit ihrem Ehemann David Shallon. Professuren hatte Tabea Zimmermann bereits an der Musikhochschule Saarbrücken und an der Frankfurter Hochschule für Musik inne; seit Oktober 2002 ist sie Professorin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, wo sie inzwischen mit ihren drei Kindern lebt.

Saison 2019/2020

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Repertoire

BARTOK Konzert für Viola und Orchester op. posth.
BEAMISH Konzert für Viola und Orchester Nr. 2The Seafarer
BERIO Chemins II
Naturale für Viola, Schlagzeug und Zuspielband
BERLIOZ Harold in Italien. Symphonie mit konzertanter Viola, op. 16
BRITTEN Lachrymae op. 48. Reflections on a Song of Dowland.
Double Concerto in B minor
BLOCH Suite für Viola und Orchester (1919)
Concertino für Flöte, Viola und Orchester
Suite hebraïque für Viola und Orchester
BRUCH Romanze für Viola und Orchester op. 85
Doppelkonzert für Klarinette, Viola und Orchester op. 88
ELGAR Konzert für Cello und Orchester e-moll op. 85 (arrangiert für Viola)
ENESCU Konzertstück für Viola und Orchester
EÖTVÖS Replica. Konzert für Viola und Orchester
GLASUNOW Konzert für Saxophon und Orchester (arrangiert für Viola von David Shallon)
A. GOEHR Schlussgesang. Sechs Stücke für Viola und Orchester
HARTMANN Konzert für Viola, Klavier, Bläser und Schlagzeug
M. HAYDN Doppelkonzert für Orgel, Viola, Streichorchester und basso continuo
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Resonanz

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Mediencenter

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