Tabea Zimmermann

viola

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General Management

CR Marco Borggreve

Termine

16.03. 19:30
Internationale Stiftung Mozarteum

Paul Hindemith,  Trauermusik (für Streichorchester mit Solobratsche)
Paul Hindemith,  Der Schwanendreher
Robert Schumann,  Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 (Frühlingssinfonie)

mozarteumorchester Salzburg
Tabea Zimmermann, Viola
Domingo Hindoyan, Dirigent

25.03. 19:30
Villa Papendorf

Felix Mendelssohn,  Sonate für Viola und Klavier c-Moll (1823/24)
Paul Hindemith,  Sonate für Viola solo (1937)
Johann Sebastian Bach,  Sonate für Viola da Gamba und Klavier Nr. 2 in D-Dur BWV1028
Béla Bartók,  Three Hungarian Folksongs from the Csík District Sz.35a
Béla Bartók,  Sonatina Sz.55, BB. 69
Béla Bartók,  Old Dance Songs from 15 Hungarian Peasant Songs, Sz.71
Johannes Brahms,  Sonate für Viola und Klavier op.120 Nr.2, Es-Dur

Denes Varjon, Klavier
Tabea Zimmermann, Viola

14.04. 19:00
Oji Hall, Tokyo

Johann Sebastian Bach,  Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004 (bearb. für Viola in g-Moll)
Paul Hindemith,  Sonate für Viola solo op. 11 Nr. 5
Bernd Alois Zimmermann,  Sonate für Viola solo (1955)
Igor Strawinsky,  Elegie for Viola solo (1944)
György Ligeti,  Sonate für Viola Solo

Tabea Zimmermann, Viola

17.05. 20:00
Victoria Hall Genf

Claude Debussy,  Printemps
Michael Jarrell,  Emergences - Résurgences
Igor Strawinsky,  Petruschka

Orchestre de la Suisse Romande
Pascal Rophé, Dirigent
Tabea Zimmermann, Viola
Michael Jarrell, Komposition

18.05. 20:15
Palais de Beaulieu, Lausanne

Claude Debussy,  Printemps
Michael Jarrell,  Emergences - Résurgences
Igor Strawinsky,  Petruschka

Orchestre de la Suisse Romande
Pascal Rophé, Dirigent
Tabea Zimmermann, Viola
Michael Jarrell, Komposition

19.05. 20:00
Victoria Hall Genf

Claude Debussy,  Printemps
Michael Jarrell,  Emergences - Résurgences
Igor Strawinsky,  Petruschka

Orchestre de la Suisse Romande
Pascal Rophé, Dirigent
Tabea Zimmermann, Viola
Michael Jarrell, Komposition

Biografie

Tabea Zimmermann gehört zu den beliebtesten und renommiertesten Interpreten unserer Zeit. Zuhörer und musikalische Partner schätzen an ihr sowohl ihr tiefes musikalisches Verständnis und die Natürlichkeit ihres Spiels als auch ihre charismatische Persönlichkeit. Dass sie heute als weltweit führende Bratschistin gilt, gründet nicht nur in ihrer außergewöhnlichen Begabung, sondern ebenso in der frühen und intensiven Förderung durch ihre Eltern, der umfassenden Ausbildung durch exzellente Lehrer und dem unermüdlichen Enthusiasmus, mit dem sie ihr Verständnis der Werke und ihre Liebe zur Musik ihrem Publikum vermittelt.

Als Solistin arbeitet sie regelmäßig mit den weltweit bedeutendsten Orchestern: den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem London Symphony Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra und der Tschechischen Philharmonie. Nachdem Tabea Zimmermann in den vergangenen Spielzeiten Residencies in Weimar, Luxemburg, Hamburg und bei den Bamberger Symphonikern gestaltet hat, war sie 2013/14 und 2014/15 Artist in Residence beim Ensemble Resonanz und setzt diese enge Zusammenarbeit auch weiterhin fort. In der Saison 2015/16 war sie MuseumsSolistin bei der Frankfurter Museums-Gesellschaft.

Besondere Höhepunkte der Saison 2016/17 sind Tabea Zimmermanns Konzert mit Freunden im Radialsystem Berlin anlässlich ihres 50. Geburtstages im Oktober 2016, das gemeinsame Konzert beim Musikfest Berlin mit Ensemble Resonanz sowie die Uraufführung von Michael Jarrells Bratschenkonzert beim Festival Musica Strasbourg mit dem Orchestre National des Pays de la Loire unter Pascal Rophé, mit weiteren Aufführungen im Laufe der Saison mit den Wiener Symphonikern unter Ingo Metzmacher, dem Orchestre de la Suisse Romande unter Pascal Rophé und dem Konzerthausorchester Berlin unter Mario Venzago.

Einen Schwerpunkt ihrer kammermusikalischen Arbeit bildete für Tabea Zimmermann in den letzten Jahren das Arcanto Quartett mit Daniel Sepec, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras. Nach seinen Konzerten beim diesjährigen Festival d’Aix-en-Provence beginnt ein schon lange geplanter Sabbatical. Das Arcanto Quartett war bisher unter anderem in der Carnegie Hall New York, im Théâtre du Châtelet und der Cité de la musique Paris, in der Philharmonie Berlin sowie im Konzerthaus Wien zu hören und in Israel, Japan und Nordamerika auf Tournee. Beim Label Harmonia Mundi erschienen CDs mit Werken von Bartók, Brahms, Ravel, Dutilleux, Debussy, Schubert und Mozart.

Tabea Zimmermann hat das Interesse vieler zeitgenössischer Komponisten für die Bratsche geweckt und zahlreiche neue Werke in das Konzert- und Kammermusikrepertoire eingeführt. Im April 1994 brachte sie erstmalig die ihr gewidmete Sonate für Viola solo von György Ligeti zu Gehör. Ihre Interpretation des Werkes, das sie anschließend in London, Paris, Jerusalem, Amsterdam und Japan spielte, fand euphorischen Anklang bei Publikum und Presse. Seitdem hat sie auch Heinz Holligers Recicanto für Viola und Orchester, das Bratschenkonzert Nr. 2 Über die Linie IV von Wolfgang Rihm, Monh von Georges Lentz, Notte di pasqua von Frank Michael Beyer, das Doppelkonzert von Bruno Mantovani, gemeinsam mit Antoine Tamestit, und Enno Poppes Filz, gemeinsam mit Ensemble Resonanz, uraufgeführt.

Das Hindemith-Jahr 2013 nahm Tabea Zimmermann als Anlass, bei myrios classics eine hochgelobte Gesamteinspielung aller Bratschenwerke von Paul Hindemith vorzulegen. Nach dem Erfolg ihrer 2009 bei myrios classics erschienen Solo-CD mit Werken von Reger und Bach, für das sie mit einem Echo Klassik als Instrumentalistin des Jahres ausgezeichnet wurde, brachte das Label inzwischen drei weitere Alben gemeinsam mit den Pianisten Kirill Gerstein und Thomas Hoppe heraus. Insgesamt dokumentieren rund 50 CDs, die unter anderem bei EMI, Teldec und der Deutschen Grammophon erschienen sind, Tabea Zimmermanns musikalisches Schaffen. Bei Ars Musici liegt eine Aufnahme des Konzertes im Beethoven-Haus Bonn vor, bei dem sie, begleitet von Hartmut Höll, auf Beethovens eigener Bratsche spielt.

Für ihr künstlerisches Wirken ist Tabea Zimmermann sowohl in Deutschland als auch im Ausland mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Frankfurter Musikpreis, dem Hessischen Kulturpreis, dem Rheingau Musikpreis, dem Internationalen Preis der Accademia Musicale Chigiana in Siena und dem Paul-Hindemith-Preis der Stadt Hanau. Tabea Zimmermann ist Stiftungsratsmitglied der Hindemith-Stiftung mit Sitz in Blonay, Schweiz, und Botschafterin der Bundesstiftung Kinderhospiz. Im Juli 2013 wurde sie zur Vorstandsvorsitzenden des Vereins Beethoven-Haus Bonn ernannt. Unter ihrer Ägide findet seit Januar 2015 jedes Jahr die Beethoven-Woche Bonn statt.

Tabea Zimmermann erhielt im Alter von drei Jahren ihren ersten Bratschenunterricht, zwei Jahre später begann sie mit dem Klavierspiel. An ihre Ausbildung bei Ulrich Koch an der Musikhochschule Freiburg schloss sich ein kurzes, intensives Studium bei Sandor Végh am Mozarteum in Salzburg an. Eine Reihe von Wettbewerbserfolgen krönte ihre Ausbildung, darunter erste Preise beim Concours International in Genf 1982, Budapest 1984 und beim Wettbewerb „Maurice Vieux" in Paris 1983. Dort erhielt sie als Preis eine Bratsche des zeitgenössischen Geigenbauers Etienne Vatelot, auf der sie seitdem spielt. Ab 1987 bis zu dessen Tod im Jahr 2000 konzertierte sie regelmäßig mit ihrem Ehemann David Shallon. Professuren hatte Tabea Zimmermann bereits an der Musikhochschule Saarbrücken und an der Frankfurter Hochschule für Musik inne; seit Oktober 2002 ist sie Professorin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, wo sie inzwischen mit ihren drei Kindern lebt.

Saison 2016/2017

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.

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Resonanz

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Mediencenter

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Links

Weitere Informationen, Konzertankündigungen und Fotos auf Tabea Zimmermanns offizieller Website.

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