Tora Augestad

mezzosopran

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Katrin Matzke-Baazoug

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CR Asa Maria Mikkelsen

Termine

30.04. 20:00
Schauspielhaus, Zürich

King Size (Christoph Marthaler)

Tora Augestad, Mezzosopran

04.05. 19:00
Konserthus Oslo

Kurt Weill,  Die sieben Todsünden

Oslo Philharmonic Orchestra
Tora Augestad, Mezzosopran
Joshua Weilerstein, Dirigent

10.05. 19:30
Schwetzinger Schloss

Werke von William Byrd, John Dowland, Claudio Monteverdi, Francesco Cavalli, David Pohle, Constantin Christian Dedekind, Johann Philipp Krieger, Henry Purcell, Thomas Campion, Johann Christoph Pepusch und Franz Schubert

Wolfgang Katschner
Lautten Compagney Berlin
Tora Augestad, Mezzosopran

17.05. 19:30
Volksbühne Berlin

HALLELUJAH (Christoph Marthaler)

Tora Augestad, Mezzosopran

19.05. 19:30
Volksbühne Berlin

Bekannte Gefühle, gemischte Gesichter (Christoph Marthaler)

Tora Augestad, Mezzosopran

20.05. 19:30
Volksbühne Berlin

Bekannte Gefühle, gemischte Gesichter (Christoph Marthaler)

Tora Augestad, Mezzosopran

18.06. 19:30
Volksbühne Berlin

Bekannte Gefühle, gemischte Gesichter (Christoph Marthaler)

Tora Augestad, Mezzosopran

Biografie

Tora Augestads wunderbar klarer Mezzosopran berührte vom ersten Ton an. Mühelos alle Registerwechsel meisternd bezauberte sie als leidenschaftlich Liebende ebenso wie als sensible Erzählerin (...). Ihre charmant-lässige Version von "Mackie Messer" setzt Maßstäbe.  General-Anzeiger Bonn

Tora Augestads Vielseitigkeit inspiriert Komponisten, Regisseure und Dirigenten. Mit von ihr in Auftrag gegebenen Kompositionen und in ihren verschiedenen Ensembles sucht sie stets nach künstlerischem Austausch und neuen Herausforderungen. Dabei weiß sie darstellerisch zu überzeugen und ihre vokalen Fähigkeiten, die eine Einordnung in gängige Stimmfächer sprengen, klug einzusetzen.

Die 1979 in Bergen geborene Sängerin und Schauspielerin studierte sowohl klassische Musik als auch Jazzgesang und widmete sich dabei intensiv dem Repertoire des 20. und 21. Jahrhunderts. Studienaufenthalte in Berlin und München nutzte sie für die Auseinandersetzung mit deutscher Musik, ehe sie ihr Hauptfach Kabarettgesang an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo abschloss.

Inzwischen ist Tora Augestad regelmäßiger Gast in Opernhäusern, Konzertsälen und Theatern in ihrer Heimat Norwegen und in ganz Europa und teilt das Podium mit musikalischen Partnern wie dem Ensemble Modern (Weills DieDreigroschenoper mit HK Gruber), Oslo Philharmonic Orchestra (Schönbergs Pierrot Lunaire mit Jukka-Pekka Sarasate), Ensemble Contrechamps (Gardners No Thanks), Klangforum Wien (Griseys Quatre chants pour franchir le seuil), Remix Ensemble (Berios Folksongs), Finnish Chamber Orchestra (Paus’ Hate Songs) und dem NDR Sinfonieorchester (Widmanns Dunkle Saiten mit Thomas Hengelbrock). Beim Bergen International Festival 2015 brachte sie die von ihr in Auftrag gegebene Oper Adam & Eve von Cecilie Ore erfolgreich zur Uraufführung.

Zu einer Konstante in ihrem künstlerischen Leben hat sich Tora Augestads Zusammenarbeit mit dem Schweizer Regisseur Christoph Marthaler entwickelt, die 2010 mit der Uraufführung von Beat Furrers Wüstenbuch begann. Auf Marthalers My Fair Lady-Replik Meine faire Dame 2012 am Theater Basel mit Gastspielen in Neapel, Avignon, Edinburgh und Paris folgten die Verdi-Hommage Lo Stimolatore Cardiaco in Basel und die Händel-Produktion Sale am Opernhaus Zürich. Der musikalisch facettenreiche szenische Liederabend King Size tourte u.a. nach Hamburg, Zagreb, Prag, Moskau, Nanterre, Genf, Turin, Rotterdam, Bergen und London (Royal Opera House). Die Produktion Letzte Tage. Ein Vorabend kam 2013 bei den Wiener Festwochen, dem Festival d’Automne Paris und 2014 an der Staatsoper Berlin zur Aufführung. Die an der Volksbühne Berlin entstandende Produktion Tessa Blomstedt gibt nichtauf ist 2016 in Mexiko zu Gast; aktuell ist Tora Augestad an der Volksbühne mit Hallelujah zu erleben und wird ab September 2016 für Bekannte Gefühle, Gemischte Gesichter auf der Bühne stehen.

2004 gründete Tora Augestad mit renommierten Musikern der norwegischen Jazzszene das Ensemble MUSIC FOR A WHILE. Nach Veröffentlichung der ersten gemeinsamen CD Weill Variations wurde die Sängerin 2008 mit dem begehrten Lotte-Lenya-Preis ausgezeichnet. 2012 erschien das Album Graces that refrain mit Neuinterpretationen klassischer Arien und 2014 die CD Canticles of Winter. Das Ensemble war bereits beim Kurt Weill Fest Dessau, Bergen International Festival,  Beethovenfest Bonn, den Dresdner Musikfestspielen, den Händel­festspielen Halle und im Nikolaisaal Potsdam zu erleben. Ihr Trio BOA (Klarinette, Cello, Gesang) veröffentlichte 2013 das Debüt-Album mOOn Over tOwns und konzertierte beim Ultima Festival Oslo, im Radialsystem Berlin, den Klangspuren Schwaz und bei Wien Modern.

In der aktuellen Saison gastiert Tora Augestad mit MUSIC FOR A WHILE beim Musikfest Stuttgart und mit der Lautten Compagney Berlin bei den Schwetzinger SWR Festspielen. Außerdem gestaltet sie das Silvesterkonzert der Bamberger Symphoniker mit HK Gruber und konzertiert mit dem Oslo Philharmonic und dem NRK Norwegian Radio Orchestra. Daneben veröffentlicht sie 2016 mit Rumi Songs ihre erste CD auf dem Label ECM.

Tora Augestad ist seit 2015 Künstlerische Leiterin des Hardanger Music Festivals in Norwegen und wurde für den Nordic Council Music Prize 2015, den wichtigsten Kulturpreis in Skandinavien, nominiert.

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.

Saison 2016/17

www.toraaugestad.no

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Resonanz

Tora Augestad füllte diese Rolle [Kurt Weill Interpretin] mit nur angedeuteter Laszivität, aber enormer stimmlicher Vielfalt aus. (...) [Ihre] Stimme reicht vom leicht hauchigen Piano tiefer Register bis zu strahlender Höhe.
Fränkischer Tag, Martin Köhl, 2.1.2017

Nicht weniger beeindruckend als die drei Instrumentalisten ist auch die Mezzosopranistin Tora Augestad. Sie ist der Herausforderung, Seims Rumi-Vertonungen eine Stimme zu geben, glänzend gewachsen.
Jazzecho, (über die ECM-Aufnahme Rumi Songs), 25.08.2016

Gesungen wird in "Hallelujah" wunderbar, das ist Marthaler-Ehrensache. (...) Tora Augestad flutet die Country-Klassiker mit Leidenschaft (...) und äußerst beeindruckend ist, wie das Ensemble vollkommene Chorklänge in den Raum setzt.
Nachtkritik.de, 18.02.2016, Georg Kasch (über Marthalers Hallelujah an der Volksbühne Berlin)

Eine grandiose Tora Augestad. (…)"Boulder to Birmingham" von Emmylou Harris singt Tora Augestad mit demselben schmerzschönen Glanz wie Dolly Parton "Little Sparrow".
Deutschlandfunk, 19.02.2016, Eberhard Spreng (über Marthalers Hallelujah an der Volksbühne Berlin)

Tora Augestads wunderbar klarer Mezzosopran berührte vom ersten Ton an. Mühelos alle Registerwechsel meisternd bezauberte sie als leidenschaftlich Liebende ("Surabaya Johnny", "Come again" von John Dowland) ebenso wie als sensible Erzählerin ("Der Leiermann" und "Gute Nacht" aus Schuberts "Winterreise"). Ihre charmant-lässige Version von "Mackie Messer" setzt Maßstäbe.
General-Anzeiger Bonn, Claudia Wallendorf, 29.09.2015

Tora Augestad ist der Star des Abends: ihre ungewöhnliche, jazzige Herangehensweise an die zeitgenössischen Stücke ist wunderbar. Augestad hat auch ein angeborenes komödiantisches Talent: je weiter der Abend voran schreitet, desto mehr offenbart sich auch ihr Sinn für Humor durch ironische Tanzbewegungen, originelle Gestik und willentlich übertriebene Gesangspassagen. Wer sich in diesem Stück verloren fühlt, wird durch die ruhige Überzeugungskraft von Tora Augestad und ihre offensichtliche Freude an der Rolle darin bestärkt trotzdem lachen zu dürfen.
Bachtrack, April 2015 (über Marthalers King Size)

Als Darstellerin spricht Tora Augestad den Zuschauer direkt an. Sie hat Charisma und Persönlichkeit, sie macht sich die Bühne zu eigen. Trotzdem ist sie als Musikerin nicht theatral, sondern sie findet eine ähnliche Präsenz in der Struktur und Aussage der Musik, die sie als Künstlerin wiederspiegelt. (...) Tora Augestad ist eine stimmliche Multi-Künstlerin.
Klassekampen, Januar 2015 (über Berios Folksongs mit Oslo Filharmonien)

Möglicherweise wird auch keine Interpretin je wieder so kongenial zitteraalig Whitney Houston parodieren wie die stimmgewaltige Tora Augestad (…).
Der Tagesspiegel, Oktober 2014 (über Marthalers Tessa Blomstedt an der Volksbühne)

Den großartigen Abschiedssong liefert Tora Augestad im unfassbaren schwarzsamtenen Siebzigerjahre-Hosenanzug mit der Vollversion der Schnulze "Am schönsten ist es zu Hause" von Elfi Graf.
Die Welt, Oktober 2014 (über Marthalers Tessa Blomstedt an der Volksbühne)

Tora Augestad schlüpft in die unterschiedlichsten Abendkleider, macht sich mit Stöckelschuhen noch größer, als sie schon ist, und singt hinreißend schlank und rein.
Basler Zeitung, 11.3.2013 (über Marthalers King Size)

Emilio Pomárico fand mit dem Klangforum Wien und der famosen Sopranistin Tora Augestad einen restlos überzeugenden Zugang zu dieser musikalischen Raum-Zeiterfahrung. Schlicht sensationell.
Oberösterreichische Nachrichten, 9.11.2009 (über Beat Furrers Oper Wüstenbuch)

Tora Augestad jedenfalls ist viel mehr als eine akademisch geschulte Sängerin, sie durchlebt und durchleidet ihre Lieder mit einem Maximum an stimmlichen wie darstellerischen Möglichkeiten.
Mitteldeutsche Zeitung, 09.03.2009

Die Rollenbesetzung von Augestad ist brillant, übermittelt sie doch ein breites Spektrum an Gefühlen mit einem faszinierenden Charisma, mit Intelligenz, Verspieltheit und Charme.
All about Jazz, 12.2.2008 (über Music for a while)

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programmbeispiele

Wir sind ein Traum der Zeiten (Dream of times)
mit der Lautten Compagney Berlin
Werke von Franz Schubert, Johann Krieger und Thomas Champion

A Night at the Cabaret
mit Trygve Broske (Klavier) und Espen Leite (Akkordeon)
Lieder von Arnold Schönberg, Friedrich Hollaender, Mischa Spoliansky und weiterer Komponisten

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Projekte

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Mediencenter

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Diskografie

Rumi songs

Rumi Songs

Tora Augestad, Trygve Seim, Frode Haltli, Svante Henryson
ECM Records, 2016

BEAT FURRER

BEAT FURRER: Wüstenbuch

Tora Augestad, Sebastien Brohier, Eva Furrer, Trio Catch, Klangforum Wien, Beat Furrer, Uli Fussenegger, Mikhail Dubov, Vladislav Pesin
KAIROS, 2014
 

Karuzela

KARUZELA

Jørn Simen Øverli, Tora Augestad, Joanna Lewandowska-Zbudniewek
Kirkelig Kulturverksted, 2011

over the piano

OVER THE PIANO

American Cabaret Songs
Ivar Anton Waagaard, Tora Augestad
Grappa Musikkforlag, 2009

beat furrer

BEAT FURRER: Konzert für Klavier und Orchester, invocation VI, spur, FAMA VI, retour an dich, lotófagos I

Nicolas Hodges, Peter Rundel, Eva Furrer, Tora Augestad, Uli Fussenegger, Petra Hoffmann, Isabelle Menke, WDR Sinfonieorchester Köln, Kammerensemble neue musik berlin
KAIROS, 2008

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