Victor Aviat

Dirigent

kontakt

Kerstin Alt

ka(at)karstenwitt.com

+49 30 214594-235

General Management

CR Harald Hoffmann

Biografie

Zur Pause hin finden das Berner Symphonieorchester, Solist und Dirigent zu vorbildlicher Einheit. (...) Wie er den Instrumentengruppen Raum gibt, die Balance wahrt und präzise schlägt: Mustergültig.
DER BUND, Peter König, 05.03.2016

Seit dem Auftakt seiner internationalen Karriere als Finalist des Nestlé und Salzburg Festival Young Conductors Award 2014 hat Victor Aviat mit einer Reihe von Debüts viel Kritikerlob geerntet. Inzwischen dirigierte er das Orchestre Philharmonique de Luxembourg, das Orchestre National de Montpellier und das Konzerthausorchester Berlin. Aufmerksamkeit erregte in der vergangenen Saison neben Auftritten mit dem Orchestre National de Lille, dem Orchestre Symphonique de Bretagne und dem Berner Sinfonieorchester, bei denen er ein vielfältiges Repertoire von Mozart bis Bernd Alois Zimmermann dirigierte, vor allem eine Produktion an der Opéra de Lyon: Die gemeinsam mit dem Regisseur Laurent Pelly und dem Herausgeber Boosey & Hawkes erarbeitete Inszenierung von Offenbachs in Vergessenheit geratener Oper Le Roi Carotte wurde für Fernsehen und Radio aufgezeichnet und mit Begeisterung von der europäischen Musikpresse aufgenommen, gekrönt durch den International Opera Award 2016 für die beste Produktion eines wiederentdeckten Werkes.

Erfahrungen sowohl mit einem breiten Repertoire als auch mit den vielfältigen Aspekten des Orchesteralltags kann Victor Aviat momentan als Young Conductor in Association beim Bournemouth Symphony Orchestra sammeln: Seit Beginn der Saison leitet er regelmäßig Konzerte mit dem Orchester und führt Education- und Communityprojekte in ganz Südengland durch. Daneben stehen in der Spielzeit 2016/17 eine Wiedereinladung beim Berner Sinfonieorchester, sein Debüt mit dem Bilkent Symphony Orchestra und eine Reihe von Konzerten mit dem Budapest Festival Orchestra an, das er aus seinen früheren Positionen als Solo-Oboist und als Assistent von Iván Fischer bestens kennt.

Neben Oboe studierte Victor Aviat, der 1982 in Montpellier geboren wurde, zunächst Klavier, Orgel und Komposition in Paris, Genf und Zürich. Ehe er 2009, bestärkt durch Franz Welser-Möst, entschied, sich ganz dem Dirigieren zu widmen, war er als Oboist Mitglied der Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker, des Lucerne Festival Orchestra und des Zürcher Opernhauses. Sein dirigentisches Handwerk lernte er anschließend bei Prof. Ulrich Windfuhr an der Hochschule frü Musik und Theater Leipzig und bei Prof. Johannes Schläfli an der Zürcher Hochschule der Künste, die seine Leistung vor Kurzem mit dem prix netzhdk auszeichnete. Noch während seines Studiums gründete Victor Aviat 2010 das aus Musikern des Tonhalle-Orchesters Zürich, des Orchesters des Opernhauses Zürich und des Zürcher Kammerorchesters bestehende Orchestra Zurich, ein Projektorchester insbesondere für thematische Programme mit dem Fokus auf der Ersten und Zweiten Wiener Schule. In dieser Zeit arbeitete er eng mit Claudio Abbado, Nikolaus Harnoncourt, Emmanuel Krivine und Iván Fischer zusammen – vier Musikerpersönlichkeiten, die Victor Aviat in seiner Entwicklung als Dirigent aktiv unterstützten und auf jeweils eigene Weise musikalisch beeinflussten.

Saison 2016/17
Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet

 

Element downloaden
zum Beitrag zum Beitrag

Resonanz

Orchester und Chöre spielen und singen mit berückendem Brio und schneidig zugleich, mit Umsicht angeleitet von dem jungen Victor Aviat.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Eleonore Büning, 27.12.2015

Unter dem jungen und energetischen Dirigenten Victor Aviat glänzen alle Sänger und Sängerinnen.
Die Presse, Robert Quitta, 20.12.2015

Immerhin ist der junge Dirigent Victor Aviat ein gewissenhafter, feinsinniger wie temperamentvoller Anwalt des Komponisten.
Neue Musikzeitung, Dieter David Scholz, 15.12.2015
 

zum Beitrag zum Beitrag

Mediencenter

Budapest Festival Orchestra, W. A. Mozart, Sinfonie Nr. 36, Auszug aus dem Finale, Presto:

Budapest Festival Orchestra, R. Schumann, Sinfonie Nr. 1, Auszug aus dem 3. Satz, Scherzo:

zum Beitrag zum Beitrag