Vykintas Baltakas

Komponist

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Biografie

Durchweg spannende Musik, die eigene Wege geht. Hier ist ein Komponist am Werk, der es versteht, subtil zu hören, und der das Vertraute aufregend ins Fremde umbiegt. Süddeutsche Zeitung

Dramaturgische Weitsicht, Phantasie und Humor – das sind drei Qualitäten, die Vykintas Baltakas sowohl als Komponisten denn auch als Dirigenten kennzeichnen. Tatsächlich bilden Dirigieren und Komponieren für den äußerst umtriebigen Musiker zwei Seiten einer Medaille. „Man komponiert durch Spielen, man spielt durch Komponieren“, sagt er – eine Einstellung, die er mit Peter Eötvös teilt, der von 1994 bis 1997 sein Lehrer war.

Folglich dirigierte Vykintas Baltakas in den letzten Jahren u. a. das RSO und DSO Berlin, das Ensemble Resonanz, Ensemble Modern, Scharoun Ensemble, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und das WDR Sinfonieorchester, und er arbeitete mit Komponisten wie Karlheinz Stockhausen, Georg Friedrich Haas und Dieter Schnebel zusammen. 2009 übernahm er die Leitung des führenden litauischen Ensembles für Neue Musik GAIDA. Gemeinsam mit Mindaugas Piečaitis gründete er im gleichen Jahr das Lithuanian Ensemble Network (LEN) als Plattform für litauische Ensembles, Solisten, Dirigenten und Komponisten.

Der 1972 in Vilnius geborene Musiker hatte in seinem Heimatland schon als Leiter zweier Vokalensembles und als Wettbewerbspreisträger auf sich aufmerksam gemacht, ehe er von 1993 bis 1997 in Karlsruhe Komposition bei Wolfgang Rihm und Dirigieren bei Andreas Weiss studierte. Anschließend besuchte er in Paris das Conservatoire National Supérieur und den Jahreskurs des IRCAM. Parallel reiste er zu zahlreichen internationalen Meisterkursen und begann, sich als Dirigent und Komponist einen Namen zu machen

Inzwischen ist er ständiger Gast bei Festivals und Ensembles in ganz Europa. Institutionen wie das WDR Sinfonieorchester (Poussla, 2002), die Münchener Biennale (anderes Lied. Double, 2001; Kammeroper Cantio, 2004), die Wiener Festwochen/Klangforum Wien (about to drink dense clouds, 2003), der NDR Hamburg ((co)ro(na), 2005), das Ensemble Modern (Lift to Dubai, 2009) und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/musica viva (Scoria, 2010) haben Kompositionen bei ihm in Auftrag gegeben.

Bei den Salzburger Festspielen 2013 brachte das Scharoun Ensemble unter der Leitung Matthias Pintschers Baltakas‘ Werk Eselsbrücke zur Uraufführung. Das Stück schuf Vykintas Baltakas im Rahmen des Kunstprojektes Salzburg als Pendant zu einer Lichtinstallation der österreichischen Künstlerin Brigitte Kowanz. Bei Ars Musica 2014 wird das Tana String Quartet Baltakas‘ neues Werk b(ell tree) für Streichquartett und Elektronik aus der Taufe heben.

Vykintas Baltakas‘ Werke wurden unter anderem mit dem Internationalen Kompositionspreis Claudio Abbado (2003) und dem Siemens Förderpreis (2007) ausgezeichnet. CD-Aufnahmen seiner Kompositionen haben zuletzt das Ensemble musikFabrik Köln ((co)ro(na), erschienen bei Wergo) und das Ensemble Modern (RiRo für Sopran und Trompete) vorgelegt.

Saison 2015/2016

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Werke

Eine Liste der Werke von Vykintas Baltakas finden Sie auf der website des Komponisten sowie auf der Seite der Univesal Edition.

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