Yeree Suh

sopran

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Termine

07.11. 20:00
Wiener Konzerthaus

Alexander von Zemlinsky,  Maiblumen blühten überall

Yeree Suh, Sopran
Chungki Min, Dirigent
Österreichisch-Koreanischen Philharmonie

26.11. 11:00
HR Sendesaal, Frankfurt

Isang Yun,  Reak
Isang Yun,  Engel in Flammen, Memento für Orchester mit Epilog für Sopran, Frauenchor und fünf Instrumente (1994)
*Pause*
Luca Marenzio,  Crudele acerba, inessorabil morte Libro non de Madrigali
Nicola Vincentino,  Laura che'il verde lauro
Luigi Nono,  Il canti sospeso

Yeree Suh, Sopran
Robin Tritschler, Tenor
Jenny Carlstedt, Mezzosopran
Hessischer Rundfunk, hr-Sinfonieorchester Frankfurt hr
Peter Rundel, Dirigent

Biografie

Yeree Suh begeistert Publikum und Kritiker mit ihrem strahlenden und gleichzeitig fein-nuancierten Sopran, der sie zu einer international gefragten Interpretin von Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts, aber auch zeitgenössischer Musik macht.

Seit ihrem Debüt als Ninfa in Monteverdis Oper L’Orfeo unter René Jacobs bei den Innsbrucker Festwochen 2003, gefolgt von Engagements an der Staatsoper Unter den Linden Berlin und dem Theater an der Wien, arbeitet die koreanische Sängerin regelmäßig mit Dirigenten historischer Aufführungspraxis wie Philippe Herreweghe, Ton Koopman, Andrea Marcon, Jean-Christophe Spinosi und Masaaki Suzuki sowie mit Ensembles wie Anima Eterna, Akademie für Alte Musik Berlin, Venice Baroque Orchestra und Finish Baroque Orchestra. Mit Concerto Köln und Harald Schmidt tourte sie als Mademoiselle Silberklang in Mozarts Schauspieldirektor, und als Semele debütierte sie 2010 beim Beijing Festival.

Mit ihrer außergewöhnlichen Stimmkontrolle und ihrem klaren Timbre gehört die Sopranistin zu den herausragenden Interpreten der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Zusammen mit Kent Nagano und dem Deutschen Symphonie Orchester brachte Yeree Suh Matthias Pintschers Fantasie with lilies white zur europäischen Erstaufführung, mit dem hr-Sinfonieorchester unter Paavo Järvi sang sie George Benjamins A Mind of Winter, mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France Unsuk Chins Akrostichon-Wortspiel, mit dem Scharoun Ensemble der Berliner Philharmoniker Wolfgang Rihms Mnemosyne und mit dem Ensemble Intercontemporain unter Susanna Mälkki Ligetis Mysteries of the Macabre. Sie wirkte außerdem bei der Uraufführung von Rihms Drei Frauen am Theater Basel (Regie: Georges Delnon) mit. Glanzpunkte ihres Repertoires stellen auch Werke von Pierre Boulez dar; so interpretierte sie Le soleil des eaux mit Pablo Heras-Casado und Peter Eötvös, Pli selon pli mit Jonathan Nott und Thierry Fischer sowie Le Visage Nuptial mit Cornelius Meister. Mit Matthias Pintscher feierte sie kürzlich beim Jubiläumskonzert zum 40jährigen Bestehen des Ensemble Intercontemporain einen überragenden Erfolg mit Liedern von Anton Webern.

Konzerte und Opernengagements führten die in Berlin lebende Sängerin inzwischen unter anderem zum Lucerne Festival, dem Edinburgh International Festival, dem Tongyeong International Music Festival, ans Konzerthaus Wien, das Théâtre des Champs-Élysées, die Philharmonie Paris, das Barbican Centre London, das Theater Basel sowie ans Lincoln Center in New York. Beim Musikfest Berlin wirkte sie 2015 bei Schönbergs Jakobsleiter unter Ingo Metzmacher mit. Orffs Carmina Burana interpretierte sie in letzter Zeit mehrfach, unter anderem mit Yannick Nézet-Séguin sowie mit Jos van Immerseel, mit dem sie eine enge Zusammenarbeit sowohl als Dirigent als auch als Liedbegleiter verbindet. Ihr gemeinsamer Schubertiade-Abend ist, ebenso wie die Carmina Burana, auch als CD erschienen.

Den Startpunkt ihrer Diskographie bildete 2008 die hochgelobte Debüt-CD Musik der Hamburger Pfeffersäcke mit dem Elbipolis Barockorchester Hamburg. Hinzu gekommen sind seither Aufnahmen als Belinda in Purcells Dido and Aeneas unter Leonardo Garcia Alarkon, Werke von Judith Bingham, Händels Dixit Dominus unter Pierre Cao, Bachs Osteroratorium, Kantaten für Solo-Sopran BWV 52 sowie ausgewählte Kantaten unter Sigiswald Kuijken und Resphighis Lauda per la Natività del Signore mit dem Rundfunkchor Berlin.

Zum Saisonauftakt kehrt Yeree Suh im September 2017 mit Toshio Hosokawas Klage unter Shiyeon Sung zum Musikfest Berlin zurück. Danach ist sie wieder mehrfach mit Jos van Immerseel und Anima Eterna zu erleben, unter anderem mit Strauss‘ Vier letzten Liedern und Gershwin-Songs sowie an der Alten Oper Frankfurt mit Beethovens Chorfantasie und seiner 9. Sinfonie. Letztere interpretiert sie auch jenseits des Atlantik: Gegen Ende der Saison ist sie als Solistin im kanadischen Calgary zu Gast.

Yeree Suh studierte an der Seoul National University, der Universität der Künste Berlin bei Harald Stamm, in Leipzig bei Regina Werner-Dietrich und an der Schola Cantorum Basiliensis bei Gerd Türk.

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Resonanz

Stimmlich bezirzte sie (…) mit einem feinen und verführerisch süßen Timbre.
HAMBURGER ABENDBLATT, Marcus Stäbler, 02.09.2017

(Isang Yuns) frühe Lieder aus den vierziger Jahren, die einen Hauch von Salonmusik haben, aber auch melodische Kraft und Sinn für Effekt, (wurden) mit hingebungsvollem Ernst dargeboten von der Sopranistin Yeree Suh, Koreanerin und Wahlberlinerin auch sie, schon auf dem Sprung zur großen Karriere.
DER TAGESSPIEGEL, Stefan Schomann, 18.04.2017

Die Sopranistin Yeree Suh ist die große Freude des Abends: sie treibt ihr Spiel mit den in den Noten vorgegebenen schier unmöglichen Intervallen, ohne die Diktion zu opfern, mit einer klaren Klangfarbe, die den faszinierenden Miniaturbildern von Webern bestens eignet.
RES MUSICA, Dominique Adrian, 23. März 2017

Die Sopranistin Yeree Suh sang den außerordentlichen Gesangspart mit müheloser Reinheit, meisterhaft begleitet von den Solisten der Philharmonia und Dirigent Pascal Rophé.
FINANCIAL TIMES, Richard Fairman, 03.03.2017 über "Teile dich Nacht" von Isang Yun

Die Stimmqualität von Sopranistin Yeree Suh ist perfekt für dieses Stück, ihr Gesang klar und unmissverständlich: es ist schwer, sich vorzustellen, dass dies je besser gesungen werden kann. Es ist wahrlich eine bemerkenswerte Hommage an Boulez' Werk.
THE WEE REVIEW, Robert Dow, 13.08.2016 zu Pierre Boulez’ "Pli selon Pli"

Die Eröffnungssequenz von “Cour d’amours” gehört zu den zartesten und berührendsten auf der ganzen CD, Yeree Suhs Sopran in den höchsten Tönen schwebend, mit engelhafter Leichtigkeit und angenehm frei von opernhafter Rhetorik.
CLASSICAL MUSIC.COM, Thierry Blain, 08.06.2015 über die CD "Carmina Burana", aufgenommen mit Anima Eterna Brugge unter Jos van Immerseel

Nicht weniger überzeugend agiert auch die junge Sopranistin Yeree Suh, die den Arien Telemanns und Keisers mit ihrer glockenhellen, klar fokussierten und leuchtenden Stimme unbedingt gewachsen ist. Die Wortverständlichkeit ist stets sehr gut, die Balance zum Instrumentalkörper ebenso gelungen austariert, vor allem aber ihre subtile Gestaltung etwa in ‘Ich sagte gern ich wäre frey’ lässt diese ungekünstelte Musik in ihrer schönsten Blüte erstrahlen.
KLASSIK.COM, Tobias Pfleger, 20.05.2008 über die CD "Musik der Hamburger Pfeffersäcke", aufgenommen mit dem Elbipolis Barockorchester

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