Zoltán Nyári

tenor

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CR Vera Eder

Termine

16.03. 19:30
Musikverein, Wien

Antonin Dvorak,  Otello Overture
Vítězslav Novák,  V Tatrách (In der Tatra)
Zoltán Kodály,  Psalmus Hungaricus, Op. 13
Béla Bartók,  'Der wunderbare Mandarin'

ORF Radio-Symphonieorchester Wien RSO Wien
Zoltán Nyári, Tenor
Jakub Hrůša, Dirigent
Wiener Singverein, Chor

Biografie

So einen Tenor in einer so extrem anspruchsvollen Rolle kann sich jedes Haus nur wünschen: Zoltán Nyári singt (...) mit scheinbar unerschöpflichen Kraftreserven und bis zum Finale mit einem enormen Durchhaltevermögen. Dazu verfügt der ungarische Sänger über ein wunderbar farbenreiches, schmelziges Timbre, bombensichere Höhen und hohe Textverständlichkeit. Und er kann auch tiefe Gefühle exzessiv vermitteln. Ein Triumph, der zu Recht bejubelt wurde. Kurier.at

Der ungarische Tenor Zoltán Nyári gestaltet seine Partien mit detailgenauer Authentizität und verkörpert jede seiner Figuren gesanglich und schauspielerisch als eine vollkommene Einheit.

Zoltán Nyári begann seine musikalische Ausbildung schon früh mit Geigenunterricht. Später wechselte er zur Schauspielerei und machte in seiner Heimatstadt Budapest seinen Abschluss im Fach Schauspiel für Theater. Mit professionellem Gesangsunterricht bei Lehrern wie Magda Nádor ergänzte er seine Ausbildung, und er konzentriert sich seither auf seine Karriere als Tenor. 1996 wurde Zoltán Nyári Mitglied des Operetta Theater Budapest, dessen Tourneen ihn unter anderem nach Deutschland, in die Niederlande, in die USA und nach Japan führten.

Nachdem er in zahlreichen Musicals und über 400 Operetten mitgewirkt hat, liegt sein Fokus mittlerweile auf dem Opernrepertoire. Zu seinen Partien zählen Lenskij (Onegin), Prinz (Rusalka), Hoffmann (Les contes d’Hoffmann), Cavaradossi (Tosca), Rodolfo (La Bohème) und Alfredo (La Traviata). 2005 wurde ihm der Jászai Mari Preis für seine Leistung verliehen, und er wurde Mitglied am Magyar Állami Operaház. Beim Mezzo Television Opern-Wettbewerb in Szeged gewann er 2009 den 1. Preis als bester männlicher Darsteller und den Publikumspreis; im Rahmen dieses Wettbewerbs war er in den Opern Le dernier jour d’un condamné (D. Alagna) in Debrecen und Emmeline (T. Picker) in New York zu erleben, mit positivem Echo unter anderem von der New York Times, die befand: „Zoltán Nyári verlieh der Rolle des Matthew Gurney, Emmelines erwachsenem Sohn, einen hellen, durchdringenden Klang“.

Regelmäßig gastiert Zoltán Nyári an der Semperoper Dresden, zuletzt als Don José in Carmen und als Prinz in Antonin Dvóraks Oper Rusalka. Ebenfalls als Prinz gab er in der Saison 2013/14 sein Debüt an der Oper Frankfurt. Bereits 2011 debütierte er im Rahmen des Budapester Frühlingsfestivals als Paul in E.W. Korngolds Oper Die tote Stadt, eine Partie, für die er 2014/15 auch in der Neuinszenierung von Johannes Erath an der Oper Graz von Presse und Publikum bejubelt wurde. Kürzlich sang er zum ersten Mal die Partie des Erik in Der fliegende Holländer und des Froh in Das Rheingold am Palace of Arts Budapest. 2016 war er an der Komischen Oper Berlin als Edgar Aubry in Marschners Der Vampyr zu erleben, nachdem er dort bereits in dessen Oper Die Herzogin von Chicago als Sandor Boris sowie in Kálmáns Die Zirkusprinzessin als Mister X zu Gast war.

Die neue Saison 2016/17 beginnt für Zoltán Nyári mit seinem Debüt als Tristan in Wagners Tristan und Isolde an der Oper Graz. Außerdem interpretiert er Kodálys Psalmus Hungaricus Op. 13 mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien und Jakub Hrůša am Musikverein Wien.

Saison 2016/2017

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http://www.zoltannyari.com/

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Resonanz

Eindringlich gestalteten Zoltán Nyári und Gun-Brit Barkmin von Beginn an diese innere Zerrissenheit der beiden Liebenden und bewältigten die stimmlichen Kraftakte zum Großteil beeindruckend. (…) Je wahnsinniger Tristan wurde, desto mehr schien sich auch Zoltán Nyári in seinem Element zu bewegen; durchschlagskräftig und ätherisch gleichzeitig malte er den Siechenden und wusste dabei ebenso zu berühren wie zu fesseln.
BACHTRACK.COM, 26.09.2016, Isabella Steppan

Und gerade diese vom Tenor intensiv gestalteten Szenen der Fieberphantasien gerieten zusammen mit deren expressiver musikalischer Gestaltung zum Höhepunkt des Abends. Wie schon bei seinem ersten Auftreten in Graz als Paul in Korngolds „Die tote Sadt“ zeigte er ein belastbares, kräftiges, teilweise metallisches (…) Material.
MERKER ONLINE, 25.09.2016

Wie sie im spielfreudigen Rollendebüt, zeigte der Ungar Zoltán Nyári als Tristan mit (…) kernigem Tenor, welche Bereicherung seine Auftritte (wie 2015 in Korngolds "Toter Stadt") für die Oper Graz sind.
KLEINE ZEITUNG, 24.09.2016, Michael Zschida

Nyari verfügt über alles, was die Partie dem Tenor abverlangt: höhensicheres dramatisches Singen gepaart mit immenser Strahlkraft in der Stimme, in manchen Anschnitten heldentenoral, dann wieder schmelzreich gefühlvoll.
OPERNGLAS, März 2015, Th. Rauchenwald

Zoltán Nyári ist Paul, ein höhensicherer und doch uneitel wirkender, deshalb glaubwürdig gestaltender Tenor, dem obendrein das Schauspiel merklich ein Anliegen ist. Bewundernswert, wie er ganz am Ende noch fast verinnerlichte Töne findet für das "Glück, das mir verblieb“.
WIENER ZEITUNG, 20.1.2015, Reinhard Kriechbaum

Als veritabler Glücksfall erwies sich (…) Zoltán Nyári, der Paul als souveränen, textdeutlichen, virilen Heldentenor mit bronzenem Timbre gestaltete: eine stimmliche wie auch darstellerische Meisterleistung.
DIE PRESSE, 20.1.2015, Harald Haslmayr

So einen Tenor in einer so extrem anspruchsvollen Rolle kann sich jedes Haus nur wünschen: Zoltán Nyári singt am Grazer Opernhaus den Paul aus Erich Wolfgang Korngolds "Die tote Stadt" mit scheinbar unerschöpflichen Kraftreserven und bis zum Finale mit einem enormen Durchhaltevermögen. Dazu verfügt der ungarische Sänger über ein wunderbar farbenreiches, schmelziges Timbre, bombensichere Höhen und hohe Textverständlichkeit. Und er kann auch tiefe Gefühle exzessiv vermitteln. Ein Triumph, der zu Recht bejubelt wurde.
KURIER, 19.01.2015, Helmut Chr. Mayer

Auf der Bühne feiert der eingesprungene ungarische Tenor Zoltán Nyári einen Triumph. Er singt den um seine Gattin trauernden, liebessüchtigen Paul mit hellem, kraftvollem Tenor, imponierender Strahlkraft, schmerzlichem Ausdruck und hoher Wortdeutlichkeit.
KLEINEZEITUNG.DE, 18.01.2015, Ernst Naredi-Rainer

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