György Ligeti

Komponist

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Celia Wynne Willson

cw(at)karstenwitt.com

+49 30 214 594-251

CR Co Broerse

Termine

29.04. 13:15
The Model, Sligo

György Ligeti,  Streichquartett Nr. 1

György Ligeti, Komposition
RTÉ Contempo Quartet

29.04. 19:30
Staatstheater Kassel

Johann Sebastian Bach,  Chaconne aus der Partita Nr. 2 d-Moll
György Ligeti,  Ramifications
Igor Strawinsky,  Le Sacre du Printemps

György Ligeti, Komposition
Staatsorchester Kassel
Alexander Hannemann, Musikalische Leitung
Johannes Wieland, Choreographie

29.04. 20:00
Drumcliffe Parish Church, Sligo

György Ligeti,  Sechs Bagatellen

György Ligeti, Komposition
Cassiopeia Winds

29.04. 20:00
Eglise Notre Dame de la Chapelle Bruxelles

György Ligeti,  Kammerkonzert für 13 Instrumentalisten

György Ligeti, Komposition
Ensemble intercontemporain
Bruno Mantovani, Dirigent

30.04. 14:15
Het Concertgebouw Amsterdam

György Ligeti,  Sechs Bagatellen

György Ligeti, Komposition

30.04. 16:15
Het Concertgebouw Amsterdam

György Ligeti,  Sechs Bagatellen

György Ligeti, Komposition

01.05. 11:00
Kölner Philharmonie

György Ligeti,  Aventures
György Ligeti,  Nouvelles Aventures

György Ligeti, Komposition
Stephan Meier, Dirigent
Yeree Suh, Sopran
Peter Schöne, Bariton
Kai Wessel, Alt
Alice Rossi, Sopran
Das Neue Ensemble

03.05. 19:30
Staatstheater Kassel

Johann Sebastian Bach,  Chaconne aus der Partita Nr. 2 d-Moll
György Ligeti,  Ramifications
Igor Strawinsky,  Le Sacre du Printemps

György Ligeti, Komposition
Staatsorchester Kassel
Alexander Hannemann, Musikalische Leitung
Johannes Wieland, Choreographie

04.05. 19:30
Stadttheater Passau

György Ligeti,  Concert Românesc

György Ligeti, Komposition
Niederbayerische Philharmonie
Margherita Colombo, Dirigentin

05.05. 19:30
Kings Place, London

György Ligeti,  Konzert für Klavier und Orchester

György Ligeti, Komposition
Aurora Orchestra
Nicholas Collon, Dirigent
Shai Wosner, Klavier

05.05. 19:30
Staatstheater Kassel

Johann Sebastian Bach,  Chaconne aus der Partita Nr. 2 d-Moll
György Ligeti,  Ramifications
Igor Strawinsky,  Le Sacre du Printemps

György Ligeti, Komposition
Staatsorchester Kassel
Alexander Hannemann, Musikalische Leitung
Johannes Wieland, Choreographie

05.05. 19:30
Fundacion Albeniz, Madrid

György Ligeti,  Kammerkonzert für 13 Instrumentalisten

György Ligeti, Komposition
Baldur Brönnimann, Dirigent
Sinfonietta de la Escuela Superior de Música Reina Sofía

05.05. 20:00
Neubausaal Schwäbisch Hall

György Ligeti,  Trio für Violine, Horn und Klavier

György Ligeti, Komposition
Laurent Albrecht Breuninger, Violine
Sibylle Mahni, Horn
Thomas Duis, Klavier

08.05. 18:30
Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia

György Ligeti,  Kammerkonzert für 13 Instrumentalisten

György Ligeti, Komposition
Baldur Brönnimann, Dirigent
Sinfonietta de la Escuela Superior de Música Reina Sofía

10.05. 19:30
Staatstheater Kassel

Johann Sebastian Bach,  Chaconne aus der Partita Nr. 2 d-Moll
György Ligeti,  Ramifications
Igor Strawinsky,  Le Sacre du Printemps

György Ligeti, Komposition
Staatsorchester Kassel
Alexander Hannemann, Musikalische Leitung
Johannes Wieland, Choreographie

14.05. 19:30
Staatstheater Kassel

Johann Sebastian Bach,  Chaconne aus der Partita Nr. 2 d-Moll
György Ligeti,  Ramifications
Igor Strawinsky,  Le Sacre du Printemps

György Ligeti, Komposition
Staatsorchester Kassel
Alexander Hannemann, Musikalische Leitung
Johannes Wieland, Choreographie

20.05. 19:30
Staatstheater Kassel

Johann Sebastian Bach,  Chaconne aus der Partita Nr. 2 d-Moll
György Ligeti,  Ramifications
Igor Strawinsky,  Le Sacre du Printemps

György Ligeti, Komposition
Staatsorchester Kassel
Alexander Hannemann, Musikalische Leitung
Johannes Wieland, Choreographie

23.05. 20:00
Bayerische Akademie der Schönen Künste, München

György Ligeti,  Kammerkonzert für 13 Instrumentalisten

György Ligeti, Komposition
Jobst Liebrecht, Dirigent
Landesjugendensemble Neue Musik in Baden-Württemberg

06.06. 19:30
Staatstheater Kassel

Johann Sebastian Bach,  Chaconne aus der Partita Nr. 2 d-Moll
György Ligeti,  Ramifications
Igor Strawinsky,  Le Sacre du Printemps

György Ligeti, Komposition
Staatsorchester Kassel
Alexander Hannemann, Musikalische Leitung
Johannes Wieland, Choreographie

09.06. 19:30
Staatstheater Kassel

Johann Sebastian Bach,  Chaconne aus der Partita Nr. 2 d-Moll
György Ligeti,  Ramifications
Igor Strawinsky,  Le Sacre du Printemps

György Ligeti, Komposition
Staatsorchester Kassel
Alexander Hannemann, Musikalische Leitung
Johannes Wieland, Choreographie

16.06. 19:30
Staatstheater Kassel

Johann Sebastian Bach,  Chaconne aus der Partita Nr. 2 d-Moll
György Ligeti,  Ramifications
Igor Strawinsky,  Le Sacre du Printemps

György Ligeti, Komposition
Staatsorchester Kassel
Alexander Hannemann, Musikalische Leitung
Johannes Wieland, Choreographie

24.06. 19:30
Staatstheater Kassel

Johann Sebastian Bach,  Chaconne aus der Partita Nr. 2 d-Moll
György Ligeti,  Ramifications
Igor Strawinsky,  Le Sacre du Printemps

György Ligeti, Komposition
Staatsorchester Kassel
Alexander Hannemann, Musikalische Leitung
Johannes Wieland, Choreographie

Biografie

György Ligeti, 1923 – 2006

György Ligeti wurde am 28.5.1923 im rumänischen Dicsöszentmárton (heute Tîrnaveni) geboren. Seine Eltern, die zur ungarisch-jüdischen Minderheit in Siebenbürgen gehörten, zogen bald mit ihm nach Cluj (Klausenburg), wo er ab 1941 Kompositionsunterricht bei Ferenc Farkas erhielt. Das Naziregime zerstörte die Familie: Sein Bruder und sein Vater starben in den Vernichtungslagern, György Ligeti selbst wurde zum Arbeitsdienst gezwungen, seine Mutter überlebte Auschwitz.

Nach Kriegsende führte György Ligeti seine Kompositionsstudien bei Ferenc Farkas und Sándor Veress an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest fort. Neben seiner Beschäftigung mit folkloristischer Musik entwickelte er schon in dieser Zeit das Konzept einer mikropolyphonen Kompositionsweise. Doch während seine Volksliedarrangements und an rumänische und ungarische Folklore angelehnten Kompositionen in Ungarn veröffentlicht wurden, konnten sich seine neuen musikalischen Ideen erst durch die Übersiedlung in den Westen nach dem ungarischen Aufstand von 1956 wirklich entfalten.

In Wien machte er Bekanntschaft mit Vertretern der Avantgarde wie Michael Koenigge und Herbert Eimert, der ihn ans Studio für Elektronische Musik des Westdeutschen Rundfunks in Köln einlud. Hier arbeitete er von 1957 bis 1958. Die Musik von Mauricio Kagel, Pierre Boulez und Karlheinz Stockhausen konnte György Ligeti nun aus nächster Nähe studieren; er selber verfolgte mit Kompositionen wie Artikulation jedoch seinen kompositorischen Weg, der wenig mit dem seriellen Strukturdenken zu tun hatte, konsequent weiter. Ein breiteres Publikum erreichte er erstmals durch sein Orchesterstück Apparitions, das 1960 beim IGNM-Fest in Köln uraufgeführt wurde. Mit dem 1961 entstandenen Orchesterwerk Atmosphères, einem fast konturlos erscheinenden Gewebe aus Einzelstimmen, einem scheinbar stehenden Tonkomplex, der sich jedoch durch geringfügige rhythmische, intervallische und dynamische Verschiebungen in ständiger Veränderung befindet, wurde er endgültig auch international bekannt. Nachdem das Stück später zusammen mit dem Requiem (1963-65) und dem Chorwerk Lux aeterna (1966) in Ausschnitten von Regisseur Stanley Kubrick in den Soundtrack für seinen Film 2001 – Odysseeim Weltraum aufgenommen wurde, erreichte es ein Massenpublikum.

Die Mikropolyphonie bliebt zwar ein wichtiger Bezugspunkt in seinem Werk, wird jedoch in den folgenden Jahrzehnten durch verschiedene Komponenten erweitert: In seinen Musikdramoletten Aventures (1962) und Nouvelles Aventures (1962-65) benutzt György Ligeti erstmals eine kontrast- und farbenreiche Sprache. Den Gebrauch von Mikrointervallen erforscht er in Ramifications (1968-69). In den siebziger Jahren beschäftigt er sich häufig auf ironische Weise mit historischen Kompositionsmodellen. Ein Hauptwerk dieser Zeit ist die 1978 in Salzburg uraufgeführte Oper Le Grand Macabre (1978) nach einem Schauspiel von Michel de Ghelderode. Komplexe Polyrhythmen bestimmen die Werke der 80er und 90er Jahre, darunter das Konzert für Klavier und Orchester (1985) und das Konzert für Violine und Orchester (1990-92).

György Ligeti, der seinen Lebensschwerpunkt seit Mitte der 1950er Jahre teils in Deutschland, teils in Österreich hatte und seit 1967 österreichischer Staatsbürger war, hat zahlreiche Lehrtätigkeiten wahrgenommen. 1961-71 war er Gastprofessor für Komposition in Stockholm, 1972 wirkte er als composer in residence an der Stanford University, und von 1973-89 unterrichtete er an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg.

Die Preise, die György Ligeti für sein kompositorisches Schaffen erhielt, sind so zahlreich, dass hier stellvertretend nur einige genannt werden können. So erhielt er 1991 den Praemium Imperiale und 1993 den Ernst-von-Siemens-Musikpreis. 2004 wurde er von der Königlichen Musikakademie Schweden mit dem Polar-Musikpreis ausgezeichnet.

György Ligeti ist am 12. Juni im Alter von 83 Jahren in Wien gestorben.

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Werkverzeichnis

Ein Werkverzeichnis von György Ligeti finden Sie hier.
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Werke

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Mediencenter

György Ligeti: Mysteries of the Macabre
Barbara Hannigan; Berliner Philharmoniker; Sir Simon Rattle

György Ligeti: Sechs Bagatellen für Bläserquintett
Carion

György Ligeti: Musica Ricercata No. 7
Pierre-Laurent Aimard
Explore the Score

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Diskografie

CR BIS

Ligeti – Concertos (Konzert für Klavier und Orchester, Konzert für Cello und Orchester, Kammerkonzert für 13 Instrumentalisten, Melodien)

Joonas Ahonen (Klavier); Christian Poltéra (Violoncello); BIT20 Ensemble; Baldur Brönnimann (Dirigent)
BIS-2209 SACD, 2016

CR Musicales Actes Sud

LIGETI – Les Siècles Live : Six Bagatelles, Kammerkonzert, Dix pièces pour quintette à vent

Les Siècles ; François-Xavier Roth (Dirigent)
Musicales Actes Sud, 2016

CR NEOS

musica viva vol. 22: Ligeti · Murail · Benjamin (Lontano)

Pierre-Laurent Aimard (Klavier); Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks; George Benjamin, (Dirigent)
NEOS, 11422, 2016

Shai Wosner | Haydn, Ligeti Concertos & Capriccios (Capriccios Nos 1 and 2)

Shai Wosner | Haydn, Ligeti Concertos & Capriccios (Capriccios Nr. 1 und 2)

Shai Wosner (Klavier); Danish National Symphony Orchestra; Nicolas Collon (Dirigent)
Onyx classics, ONYX4174, 2016

Bartók | Ligeti, Concerto for piano and orchestra, Concerto for cello and orchestra, Concerto for violin and orchestra

Bartók | Ligeti, Concerto for piano and orchestra, Concerto for cello and orchestra, Concerto for violin and orchestra

Hidéki Nagano (Klavier); Pierre Strauch (Violoncello); Jeanne-Marie Conquer (Violine); Ensemble intercontemporain; Matthias Pintscher (Dirigent)
Alpha, 217, 2015

Chorwerk

Chorwerk

(Négy Lakodalmi Tánc; Nonsense Madrigals; Lux æterna)
Noël Akchoté (E-Gitarre)
Noël Akchoté Downloads, GLC-2, 2015

Rameau | Ligeti

Rameau | Ligeti

(Musica ricercata)
Cathy Krier (Klavier)Avi-Music ‎– 8553308, 2014

Zürcher Bläserquintett: Ligeti, Mozart, Nielsen, Villa-Lobos & Milhaud

Zürcher Bläserquintett: Ligeti, Mozart, Nielsen, Villa-Lobos & Milhaud

(Sechs Bagatellen)
Zürcher Bläserquintett
Jecklin, Jec 0723-2, 2014

Byrd, Bach and Ligeti

Byrd, Bach and Ligeti

(Passacaglia ungherese; Continuum; Hungarian Rock; Chaconne)
Mahan Esfahani (Cembalo)
Wigmore Hall Live, WHLIVE0066, 2014
 

György Ligeti – Cello Concerto, Mysteries of the Macabre, Piano Concerto

György Ligeti – Cello Concerto, Mysteries of the Macabre, Piano Concerto

Marco Blaauw (Trompete); Nicolas Altstaedt (Violoncello); Alberto Rosado (Klavier); PluralEnsemble; Fabián Panisello (Dirigent)
NEOS BBVA, 11013, 2014

Schauspiel | Ensemble CARION

Schauspiel | Ensemble CARION

(Sechs Bagatellen)
CARION
Ars Produktion, 38 143, 2013

György Ligeti – Métamorphoses nocturnes

György Ligeti – Métamorphoses nocturnes

(Streichquartette Nr. 1 + 2; Sonate für Violoncello)
Quatuor Béla
æon, AECD 1332, 2013

Armida Quartett – Bartók · Kurtág · Ligeti

Armida Quartett – Bartók · Kurtág · Ligeti

(Streichquartett Nr. 1)
Armida Quartett
Avi-Music, 8553298, 2013

György Ligeti – Violin Concerto, Lontano, Atmosphères, San Francisco Polyphony

György Ligeti – Violin Concerto, Lontano, Atmosphères, San Francisco Polyphony

Benjamin Schmid (Violine); Finnish Radio Symphony Orchestra; Hannu Lintu (Dirigent)
Ondine, ODE 1213-2, 2013

Bach · Ligeti · Armstrong

Bach · Ligeti · Armstrong

(Musica ricercata)
Kit Armstrong (Klavier)
Sony Classical, 88883747752, 2013

György Ligeti – Études pour piano

György Ligeti – Études pour piano

(Premier, deuxième + troisième livres)
Thomas Hell (Klavier)
Wergo, WER-6763 2, 2012

Bartók / Eötvös / Ligeti

Bartók / Eötvös / Ligeti

(Konzert für Violine und Orchester)
Patricia Kopatchinskaja (Violine); Ensemble Modern; hr-Sinfonieorchester; Peter Eötvös (Dirigent)
NAÏVE, 822186052853, 2012

1948-2001: A Ligeti Odyssey

1948-2001: A Ligeti Odyssey

(Invention; Sechs Bagatellen; Volumina, Lux aeterna; Zehn Stücke; Sonate für Viola solo; Auszüge aus Études pour piano [1er + 3ième livres])
Nobuko Imai (Viola); Fredrik Ullén (Klavier); Hans-Ola Ericsson (Orgel); Schola Heidelberg; Philharmonisches Bläserquintett Berlin; Walter Nußbaum (Dirigent)
BIS Records, Bis 1503, 2012

Kurtág/Ligeti – Music for Viola

Kurtág/Ligeti – Music for Viola

(Sonate für Viola solo)
Kim Kashkashian (Viola)
ECM New Series, 2240, 2012

Münchner Horntrio | Johannes Brahms, György Ligeti, Charles Koechlin

Münchner Horntrio | Johannes Brahms, György Ligeti, Charles Koechlin

(Trio für Horn, Violine und Klavier "Hommage à Brahms")
Münchner Horntrio
Farao Classics, B 108037, 2012

Horn Trios | Brahms, Ligeti

Horn Trios | Brahms, Ligeti

(Trio für Horn, Violine und Klavier "Hommage à Brahms")
Antje Weithaas (Violine); Marie-Luise Neunecker (Horn); Silke Avenhaus (Klavier)
BIS SACD 1859, 2012

Mei Yi Foo | Musical Toys

Mei Yi Foo | Musical Toys

(Musica ricercata)
Mei Yi Foo (Klavier)
Odradek Records, ODRCD302, 2012

Mobilis Saxophone Quartet | Ligeti, Desenclos, Bozza, Nagao

Mobilis Saxophone Quartet | Ligeti, Desenclos, Bozza, Nagao

(Sechs Bagatellen)
Mobilis Saxophone Quartet
Gramola Vienna, 98937, 2011

Atmosphères – Symphony No. 10

Atmosphères – Symphony No. 10

Gustav Mahler Jugendorchester; David Afkham (Dirigent)
Orfeo, 2011

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Resonanz

Bereits die ersten zarten Töne von Ligetis atmosphärisch dichtem Stück "Lontano" versetzten den Saal in eine Art Schwebezustand. Petrenko gelang es meisterhaft, den fließenden, fein ausbalancierten Klang an- und wieder abschwellen zu lassen. Die Musik, die sich gleichsam wie aus der Ferne kommend entfaltet, verschwindet schließlich im Nichts.
Musik Heute, Corina Kolbe, 15.09.2016

György Ligetis Ramifications ist ein unsterbliches Meisterwerk hauchzartester mikrotonaler Webart (...). Eine Streichergruppe ist hier einen Viertelton tiefer gestimmt als die andere. Dadurch entsteht ein bebendes Netz aus 24 Tonhöhen, die sich durch dynamische Extreme bewegen und dabei pulsierende Interferenzen erzeugen.
Theartsdesk.com, Helen Wallace, 21.08.2016

Auf seine introvertierte Art ist György Ligetis Horntrio eines der subversivsten Meisterwerke des letzten halben Jahrhunderts. In diesem Werk zeichnete sich im Jahr 1982 eine radikale Richtungsänderung in Ligetis Musik ab, weg von der europäischen Avantgarde und hin zu einem Stil, der sich nicht nur aus der Musik der Vergangenheit speiste, sondern auch Elemente anderer Musikkulturen miteinbezog. Ligeti hat in der Folge viele der Ideen und Techniken verfeinert, die er hier erstmals erforschte, aber das Trio bleibt ein außerordentliches Werk.
The Guardian, Andrew Clements, 22.06.2016

Ligetis großartiges, beunruhigendes Violinkonzert, 1992 fertiggestellt, hat uns daran erinnert, wie packend das zügellose Erkunden melodischen, rhythmischen und harmonischen Neulands sein kann.
Financial Times, Martin Bernheimer, 07.06.2016

Mit jedem Jahr, das ins Land zieht, erscheinen Ligetis 18 Études pour piano (1985-2001) weniger als „Neue Musik“ und mehr als Klassiker. Die Beziehung dieser Stücke zu ihren Vorfahren – Debussys Reihe von Etüden mit ihrer, ob langsam oder schnell, fortwährenden Bewegtheit, Liszts grandioser Dramatik, zu Conlon Nancarrows komplexen rhythmischen Spielen – wird immer deutlicher.
The New York Times, Zachary Woolfe, 17.05.2016

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Links

Mehr Information zu György Ligetis Werken finden Sie unter www.schott-music.de, www.universaledition.com und www.edition-peters.de.

Die Paul Sacher Stiftung beherbergt Manuskripte und Aufnahmen von György Ligetis Werken sowie die Gesammelten Schriften des Komponisten, herausgegeben von Monika Lichtenfeld.

György Ligetis Werke für Klavier können Sie auf der interaktiven website Explore the Score entdecken – das Projekt wurde von der Ruhr Piano Festival Stiftung unter der künstlerischen Schirmherrschaft von Pierre-Lauent Aimard entwickelt.

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