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General Management
Grażyna Bacewicz, Ouvertüre für Orchester
Erich Wolfgang Korngold, Violinkonzert D-Dur op. 35
Robert Schumann, Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 »Rheinische«
Shiyeon Sung, Dirigentin
Veriko Tchumburidze, Violine
Orquesta Sinfónica del Principado de Asturias
Donghoon Shin, Kafka’s Dream
Maurice Ravel, Konzert D-Dur für Klavier (linke Hand) und Orchester
Dmitri Schostakowitsch, Symphonie Nr. 11 op. 103 «Das Jahr 1905»
Marc-André Hamelin, Klavier
Oregon Symphony
Ludwig van Beethoven, Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 C-Dur op. 72
Alberto Carretero, Con certo in certo
Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93
Juan Carlos Garvayo, Klavier
Real Orquesta Sinfónica de Sevilla
Alexander Glazunov, Symphonie Nr. 9 d-Moll
Sergej Prokofjew, Klavierkonzert Nr. 3 in C-Dur, op. 26
Dmitri Schostakowitsch, Symphonie Nr. 9 Es Dur, op. 70
Alexander Gavrylyuk, Klavier
Grace-Evelin Mason, The Imagined Forest
Franz Liszt, Klavierkonzert Nr.1 Es-Dur
Antonín Dvořák, Symphonie Nr. 6 D-Dur op. 60
Sophia Lu, Klavier
Orquesta Sinfónica de Castilla y León
Musikantische Schlagkraft und genaue Zeichnung im Detail: Dieser dirigentische Spagat prägt das ganze Programm (…) Wenn bei Ravels „Ma mère l'oye" die Besetzung des BR-Symphonieorchesters wieder riesig wird, bleibt der Klang fein ausgehört. Und gibt erneut Gelegenheit, Shiyeon Sung für ihre durchdachte Phrasierungskunst, ihre raffinierten Binnendynamiken und Übergänge zu bewundern. Süddeutsche Zeitung, November 2023
Shiyeon Sung gehört zu dem kleinen Kreis international etablierter und erfahrener Dirigentinnen und begeistert als eine wahre Architektin des Klangs. Mit ihrer natürlichen, mitreißenden Energie und Eleganz führt und inspiriert sie auf höchstem Niveau.
Als erster südkoreanischer Dirigentin überhaupt gelang ihr der Sprung ans Pult großer renommierter Orchester. So dirigierte sie wiederholt das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Boston Symphony Orchestra, das Los Angeles Philharmonic, das Seoul Philharmonic Orchestra, die Seattle Symphony oder das Royal Philharmonic Orchestra. Ihr breit gefächertes Repertoire hat seinen Schwerpunkt auf den großen Werken des 19. und 20. Jahrhunderts und schließt auch zeitgenössische Musik ein.
Das Real Orquesta Sinfónica de Sevilla ernannte sie mit Beginn der Saison 2025/26 zum Principal Guest Conductor. Nach einem erfolgreichen Auftakt mit umjubelten Konzerten, in denen “Shiyeon Sung dem Orchester eine beeindruckende Leistung entlockte” und „sich einer kräftigen Prise Sinnlichkeit sowie funkelnder und verspielter Rhythmen bediente” (El Correo de Andalucia), setzt sie die Zusammenarbeit in der aktuellen Saison 2026/27 mit Programmen rund um Beethovens 8. Sinfonie sowie um die 9. Sinfonien von Glasunow und Schostakowitsch fort.
Von 2023 bis 2025 war sie Principal Guest Conductor der Auckland Philharmonia in Neuseeland. Die Liste an Orchestern, bei denen Shiyeon Sung inzwischen zu Gast war, ist beachtlich – zu den jüngsten Einladungen zählen Dirigate beim Detroit Symphony Orchestra, Vancouver Symphony Orchestra, KBS Symphony Orchestra, Adelaide Symphony Orchestra, Melbourne Symphony Orchestra, Stavanger Symphony Orchestra, Konzerthausorchester Berlin, Antwerp Symphony Orchestra und dem Orquestra de València.
Nachdem Shiyeon Sung sowohl den Sir-Georg-Solti Wettbewerb als auch den Gustav-Mahler-Wettbewerb in Bamberg für sich entschieden hatte, folgten 2007 prägende Jahre der Amerikanischen Schule als Assistant Conductor von James Levine beim Boston Symphony Orchestra. Zudem rief das Seoul Philharmonic Orchestra eigens für sie die Position des Associate Conductor ins Leben, die sie von 2009 bis 2014 bekleidete. Von 2014 bis 2017 führte sie das Gyeonggi Philharmonic Orchestra als deren Chefdirigentin zu internationaler Anerkennung, unter andere mit der Einspielung von Mahlers 5. Sinfonie bei Decca sowie einem Gastspiel beim Musikfest Berlin, und setzte damit als erste Frau an der Spitze eines großen südkoreanischen Orchesters neue Maßstäbe.
Aufgewachsen im koreanischen Pusan, wo sie als junge Pianistin früh Erfolge feierte, hat Shiyeon Sung in Berlin eine neue Heimat gefunden. An der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ hat sie ihr Dirigierhandwerk bei Rolf Reuter gelernt. Seitdem prägen der freie Geist und die lebendige symphonische Tradition Berlins ihr künstlerisches Schaffen.
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"Bei ihrem zweiten Gastdirigat in dieser Saison gelang es der Südkoreanerin Shi-Yeon Sung, dem Orchester eine beeindruckende Leistung zu entlocken. Sie achtete auf jedes Detail, sodass sich die Klangebenen auf sensationelle Weise überlagerten (...) Es folgte eine sehr nuancierte Interpretation des Stücks (Feuervogel Suite), die dessen kindliche Seite hervorhob und den märchenhaften, orientalisch anmutenden Geist des Werks aufleben ließ; dafür bediente sich Sung einer kräftigen Prise Sinnlichkeit sowie funkelnder und verspielter Rhythmen."
El Correo de Andalucia, Juan José Roldán, 17.04.2026
„Ein unvergessliches Konzert - das 'Tchaikovsky 5'-Konzert der Auckland Philharmonia bot viel Grund für Begeisterung, darunter die gefeierte Rückkehr der ersten Gastdirigentin Shiyeon Sung und das ganz besondere Gefühl, Teil eines weiteren ausverkauften Konzerts des Orchesters zu sein (…). An diesem Abend entlockte Sung den bekannten Noten eine seltene Lebendigkeit und nahm das Publikum mit auf eine fesselnde Reise von der düsteren Einleitung des russischen Komponisten bis zum triumphalen Glanz der finalen Apotheose."
NZ Herald, William Dart, 18, Mai 2025
„Den sich stets wandelnden Charakter der Promenade, die die Stücke klammert, arbeitete Shiyeon Sung mit dem Orchester wunderbar heraus: Mal drohen die Celli, mal lässt Sung die außer Rand und Band geratene Hütte der Baba-Jaga zu einem durch die Glocke tobenden Hexensabbat werden, bevor zum Schluss gravitätisch das Große Tor von Kiew mit Promenaden-Motiven einen Schlusspunkt setzt. Das war famoses Kopfkino und erntete sehr viel Applaus.“
Weserkurier, Iris Hetscher, 5. Februar 2025
„Die koreanische Dirigentin lieferte eine in vielerlei Hinsicht beeindruckende Darbietung dieses testamentarischen Werkes. Die hervorragenden Musiker des Orchestre National de Metz Grand-Est setzen ohne die geringsten Probleme die epische Größe dieser Musik um, der Sung einen bemerkenswerten Impuls verlieh. Die Maestra achtet auf Details, Ausgewogenheit und Klarheit."
classique news.com, Emmanuel Andrieu, 19. Januar 2025
„Sung dirigierte mit einer Mischung aus Klarheit und Sensibilität, die es dem Orchester ermöglichte, sowohl kraftvoll als auch unterstützend zu agieren. Sie verstand es meisterhaft, die Dynamik zwischen Orchester und Solisten auszubalancieren, sodass beide gleichermaßen glänzen konnten.“
Vorarlberger Nachrichten, 19. November 2024
„Das Antwerp Symphony Orchestra mobilisierte unter der präzisen und nachdrücklichen Stabführung der südkoreanischen Dirigentin Shiyeon Sung zum Auftakt ein sattgetöntes klangprächtiges Fresko durch alle unterschiedlichen Stimmungen dieses wirkungsvollen Einsätzers, mit dessen Konzept Liszt ein neues kompositorisches Genre aufschlug. (…) Dann begeisterte der engagierte Einsatz aller Beteiligten für Antonin Dvořàks Symphonie Nr. 6 D-Dur (…). Überwältigend danach Shiyeon Sungs lodernder Sog im selten so tatsächlich einem Furiant entsprechenden Presto des Scherzo, sowie die Art, wie sie zuletzt das Blech Allegro con spirito sich steigern hieß.“
DrehPunktKultur, Horst Reischenböck, 14. November 2024 - Zyklus im Großen Festspielhaus Salzburg
„Die zweite Hälfte des Programms war Dvořák gewidmet – genauer gesagt der unterrepräsentierten Sechsten Symphonie von 1880. Shiyeon Sung zeigte sich als wunderbare Koloristin mit bewundernswerter Technik, die die ansprechenden Klangmischungen der Holzbläser von Dvořák mit Sensibilität und Raffinesse zum Leben erweckte.“
Memeteria, Thomas May, 19. April 2024 - Konzert mit dem Seattle Symphony Orchestra
„Shiyeon Sung fängt die Lebendigkeit des Stücks ein und lässt alle Instrumentalstimmen glänzen.“
Barefoot Review, Kym Clayton, 22. März 2024
„Im äußersten, fast unhörbaren Pianissimo beginnt die koreanische Dirigentin den Klassiker von Maurice Ravel, gemeinsam mit dem BR-Symphonieorchester geschickt die empfindliche Akustik der Isarphilharmonie nutzend. Um danach die jazzigen Momente zu betonen, in straffem Tempo, aber immer klangsensibel. Musikantische Schlagkraft und genaue Zeichnung im Detail: Dieser dirigentische Spagat prägt das ganze Programm (…) Wenn anschließend bei Ravels „Ma mere l'oye" die Orchesterbesetzung wieder riesig wird, bleibt der Klang fein ausgehört. Und gibt erneut Gelegenheit, Shiyeon Sung für ihre durchdachte Phrasierungskunst, ihre raffinierten Binnendynamiken und Übergänge zu bewundern. "
Süddeutsche Zeitung, Michael Stallknecht, 27. November 2023
„Shiyeon Sung offeriert eine solche Fülle von Details, dass man beim Hören kaum hinterherkommt. Die südkoreanische Dirigentin nimmt es äußerst genau mit der Dynamik: Je länger das BR-Symphonieorchester im aufreizenden Pianissimo verharrt, desto elektrisierender türmt sich die Spannung auf. Lauter besonderen Werken [Ravel und Ligeti] begegnet man hier, die von Shiyeon Sung allesamt präzise, aber auch mit einer schwer greifbaren Eleganz, einem Sinn für die Leichtigkeit, das Helle, Freundliche, dirigiert werden."
Abendzeitung, Michael Bastian Weiß, 24. November 2023
„Sungs Gesamtdirigat von Holsts ‚Die Planeten‘ war beispielhaft. (…) Ihre Interpretation verlieh den astrologischen Merkmalen jeder Planetenstimme einen neuen, unverwechselbaren Klang, ohne dass die Essenz von Holsts Gesamtvision verloren ging. Das war eine großartige Leistung. Ihre starken technischen Fähigkeiten und ihre Liebe zum Detail mit einem klaren, eindringlichen Schlag ermöglichten es ihr, mit ihrem mitreißenden Stil sowohl zu locken als auch zu führen.“
Limelight Magazine, Suzannah Conway, 17. April 2023
„…die Orchesterwerke von Isang Yun besitzen einen unverwechselbaren Tonfall, der von eher schrillen, hohen Holzbläsern bestimmt wird (…) Das gilt auch für Yuns „Réak“ aus dem Jahr 1966, mit dem die klar und energisch schlagende Dirigentin Shiyeon Sung die musica viva des BR-Symphonieorchesters im Herkulessaal eröffnete.“
Abendzeitung, Robert Braunmüller, 4. Juli 2022
„Auch der Rest des Abends überzeugt mit einem abenteuerlichen Programm. (…) Die Dirigentin Shiyeon Sung, die mit ihrem beeindruckenden Debüt die achte Dirigentin ist, die jemals das Concertgebouworkest dirigiert hat, lässt die bedrohlichen Klarinettensoli in Bartóks Suite aus 'Der wunderbare Mandarin' erst leise aufglühen, um dann das Orchester zu voller Lautstärke aufflammen zu lassen.“
deVolkskrant, Rick van Veldhuizen, 7. November 2021
„Hier, in 'Muak'von Isang Yun und in 'Der wunderbare Mandarin' von Bartók, holte Dirigentin Sung das Beste aus dem Concertgebouworkest heraus. Ihr Debüt in diesem wunderbaren Programm, das aus einer Absage entstanden ist, verdient definitiv eine Fortsetzung.“
Trouw, Peter van der Lint, 7. November 2021
Mahler Symphony No. 6 "Tragic" - Shiyeon Sung / Gyeonggi Philharmonic Orchestra (Live recording 23th, Mar. 2023 Lotte Concert Hall Seoul)
Auckland Philharmonia, Q&A Part 1 - Shiyeon Sung discusses her childhood and her beginnings in the world of music
Auckland Philharmonia, Q&A Part 2 - Shiyeon Sung breaks down the steps she takes to prepare for taking the podium
Stravinsky: The Firebird Suite - Shiyeon Sung / Auckland Philharmonia Orchestra
Falla: Nights in the Gardens of Spain - Shiyeon Sung / Auckland Philharmonia Orchestra
Mahler Symphony No. 5 - Shiyeon Sung / Gyeonggi Philharmonic Orchestra
Tchaikovsky: Symphony No. 5, ll. Andante cantabile - Shiyeon Sung / Gyeonggi Philharmonic Orchestra
Dvorak: Cello Concerto, 3rd mvt - Shiyeon Sung / Jakob Koranyi - Cello
Claire Huangci, Shiyeon Sung, Deutsche Radio Philharmonie Berlin Classics, B07T4RYMLT, 2019
Shiyeon Sung, Gyeonggi Philharmonic Orchestra DECCA 2016, DD41140
Shiyeon Sung, Ann Hobson Pilot, Boston Symphony Orchestra ℗ 2015 Boston Symphony Orchestra Inc., 2011