Shiyeon Sung

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CR Boston Symphony Orchestra

Termine

01.03. 20:30
Teatro Comunale di Bologna

Michail Glinka,  Ouvertüre zu Ruslan und Ludmilla
Zoltán Kodály,  Symphonie in C
Peter Tschaikowsky,  Symphonie Nr.5 op.64

Shiyeon Sung, Dirigentin
Orchestra del Teatro Comunale di Bologna

09.03. 19:30
Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Ludwig van Beethoven,  Ouvertüre "Die Geschöpfe des Prometheus", op.43
Johannes Brahms,  Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op.15
Arthur Honneger,  Concerto da camera pour flute, cor anglais
Johannes Brahms,  Violinkonzert op. 77 D-Dur

Shiyeon Sung, Dirigentin
Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

10.03. 19:30
Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Antonin Dvorak,  "Karneval" op. 92
Johannes Brahms,  Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur, op. 83
Joseph Jongen,  Symphonie concertante op. 81
Peter Tschaikowsky,  Violinkonzert D-Dur, Op. 35

Shiyeon Sung, Dirigentin
Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

22.03. 19:30
Theater Magdeburg

Ludwig van Beethoven,  Sinfonie Nr. 8
Karl Amadeus Hartmann,  Concerto funebre
Sergej Prokofjew,  Romeo und Julia Suite

Yoichi Yamashita, Violine
Shiyeon Sung, Dirigentin
Magdeburgische Philharmonie

Biografie

Die südkoreanische Dirigentin Shiyeon Sung verfügt über eine natürliche Autorität und findet auf dem schmalen Grat zwischen dynamischer Leidenschaft und Besonnenheit stets die richtige Nuance.

Als sie 2007 von James Levine als seine Assistentin zum Boston Symphony Orchestra berufen wurde, eilte ihr schon der Ruf voraus, eines der aufregendsten Nachwuchstalente der internationalen Musikszene zu sein: Kurz zuvor hatte Shiyeon Sung sowohl den Internationalen Dirigentenwettbewerb Sir Georg Solti als auch den Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerb in Bamberg für sich entschieden. Parallel zu ihrer dreijährigen Assistenz in Boston begann ihre Zusammenarbeit mit dem Seoul Philharmonic Orchestra, dessen Saisoneröffnungskonzert sie 2007 dirigierte. 2009 richtete das Orchester eigens für sie eine Stelle als Associate Conductor ein, die sie bis 2013 bekleidete.

Inzwischen ist die Liste der Orchester, bei denen Shiyeon Sung zu Gast war, beachtlich. Große europäische Klangkörper wie das Rotterdam Philharmonic Orchestra, das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Swedish Radio Symphony Orchestra, das Stavanger Symphony Orchestra, das Konzerthausorchester Berlin und die Bamberger Symphoniker gehören ebenso dazu wie das National Symphony Orchestra Washington oder das Los Angeles Philharmonic, bei dem sie ein fulminantes Debüt mit dem Dirigat eines Konzertes mit Martha Argerich beim Tongyeong International Music Festival gab. Daneben war sie am Teatro Colón in Buenos Aires sowie an der Stockholmer Oper zu Gast. Ihr erfolgreiches Debüt mit dem Sydney Symphony Orchestra gab sie im Juli 2016, und in die Saison 2016/17 startete sie mit einer Südkorea-Tournee mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern.

Als Chefdirigentin des Gyeonggi Philharmonic Orchestra, dem sie von Anfang 2014 bis Ende 2017 vorstand, konnte sie das Orchester zu internationalen Erfolgen führen: Nachdem es unter ihrer Leitung schon 2015 an der Philharmonie Berlin zu erleben war, lud das Musikfest Berlin Shiyeon Sung und ihr Orchester zum ersten Gastspiel eines asiatischen Orchesters bei Berlins angesehenem internationalen Orchester-Festival ein. Die kürzlich entstandene CD-Produktion für Decca mit Mahlers 5. Sinfonie dokumentiert Shiyeon Sungs herausragende Arbeit mit den überwiegend jungen Orchestermusikern, für die sie zudem von der Daewon Cultural Foundation mit dem Musical Performance Prize 2017 ausgezeichnet wurde. Mit dem Abschied von Gyeonggi hat Shiyeon Sung ihren Lebensmittelpunkt nach Berlin verlegt, wo sie zu Beginn der Saison erneut das Konzerthausorchester dirigiert hat.  Daneben debütiert sie in der laufenden Spielzeit in Italien beim Orchestra del Teatro Comunale di Bologna; ihr russisches Debüt gibt sie in Jekaterinburg mit dem Ural Philharmonic Orchestra.

Shiyeon Sung wurde im koreanischen Pusan geboren und gewann als Pianistin zahlreiche Preise bei Jugendwettbewerben. Ihr Dirigierhandwerk erlernte sie von 2001 bis 2006 bei Rolf Reuter an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin sowie in einem weiterführenden Studium bei Jorma Panula am Royal College of Music in Stockholm.

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.

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