Kontakt
Maike Charlotte Fuchsmf@karstenwitt.com +49 30 214 594-220
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General Management
Johannes Brahms, Violinkonzert op. 77 D-Dur
Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 9 D-Dur op. 125
Shiyeon Sung, Dirigentin
Daejeon Philharmonic Orchestra
Chung Kyung-wha, Violine
Valerie Coleman, Seven O'Clock Shout
Johann Sebastian Bach, Keyboard Concerto No. 4 in A Major, BWV 1055
Jessie Montgomery, Rounds for Piano and Strings
Sergej Rachmaninow, Symphonische Tänze op. 45
Oakland Symphony
Camille Saint-Saëns, Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 in h-Moll op. 61
Joseph Haydn, Sinfonie Nr. 86 D-Dur
Orchestre de Chambre de Lausanne
Olivier Blache, Violine
Florence Price, Ethiopia's shadow in America für Orchester
Erich Wolfgang Korngold, Violinkonzert D-Dur op. 35
Antonin Dvorak, Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 'Aus der Neuen Welt'
Kanagawa Philharmonic Orchestra
Ayana Tsuji, Violine
Maurice Ravel, Bolero
György Ligeti, Concert Românesc
Maurice Ravel, Tzigane
György Ligeti, Cellokonzert Nr.1 Es-Dur
Maurice Ravel, Ma Mère l'Oye
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Sebastian Klinger, Violoncello
Anton Barakhovsky, Violine
Maurice Ravel, Klavierkonzert G-Dur
Maurice Ravel, Alborada del gracioso
Claude Debussy, La Mer
Vancouver Symphony Orchestra
Alexandra Dariescu, Klavier
Ludwig van Beethoven, Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 C-Dur op. 72
Joseph Haydn, Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 C-Dur, Hob. VIIb:1
Robert Schumann, Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61
Royal Philharmonic Orchestra
Zlatomir Fung, Violoncello
Antonín Dvořák, Drei Konzertstücke, Fassung für Violoncello und Bläseroktett
Lili Boulanger, D'un soir triste
Lili Boulanger, D'un matin de printemps
Peter Tschaikowsky, Variationen für Violoncello und Orchester über ein Rokoko-Thema, A-Dur op.33
Antonin Dvorak, Symphonie Nr. 6 D-Dur op. 60
Wei Yu, Violoncello
Detroit Symphony Orchestra
Donghoon Shin, The Hunter’s Funeral
Wolfgang Amadeus Mozart, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 21 C-Dur, KV467
Peter Tschaikowsky, Symphonie Nr. 6 'Pathétique'
Pacific Symphony
Yeol Eum Son, Klavier
Carl Maria von Weber, Der Freischütz
Samuel Barber, Konzert für Violine und Orchester op. 14
Franz Schubert, Sinfonie Nr. 8 h-Moll D 759 Unvollendete
Edmonton Symphony Orchestra
Robert Uchida, Violine
Shiyeon Sung ist eine echte Pionierin ihres Metiers: Als erster südkoreanischer Dirigentin überhaupt gelang ihr der Sprung an die Pulte international renommierter Klangkörper, darunter das Concertgebouworkest, das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Los Angeles Philharmonic, das Konzerthausorchester Berlin sowie die Bamberger Symphoniker. Seit 2023 ist sie Principal Guest Conductor des Auckland Philharmonia Orchestra in Neuseeland.
Als sie 2007 als Assistentin zum Boston Symphony Orchestra kam, eilte ihr schon der Ruf voraus, eines der aufregendsten Nachwuchstalente der internationalen Musikszene zu sein: Kurz zuvor hatte Shiyeon Sung sowohl den Internationalen Dirigentenwettbewerb Sir Georg Solti als auch den Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerb in Bamberg für sich entschieden. Parallel zu ihrer dreijährigen Assistenz in Boston begann ihre Zusammenarbeit mit dem Seoul Philharmonic Orchestra, dessen Saisoneröffnungskonzert sie 2007 dirigierte. 2009 richtete das Orchester eigens für sie eine Stelle als Associate Conductor ein, die sie bis 2013 bekleidete. Als Chefdirigentin konnte sie das Gyeonggi Philharmonic Orchestra, dem sie von 2014 bis 2017 vorstand, zu internationalen Erfolgen führen. Besondere Höhepunkte waren dabei das gemeinsame Konzert beim Musikfest Berlin 2017 und die CD-Produktion für Decca mit Mahlers 5. Sinfonie. Mit dem Abschied von Gyeonggi im Januar 2018 hat Shiyeon Sung ihren Lebensmittelpunkt nach Berlin verlegt, bleibt jedoch in ihrer Heimat ein gern gesehener Gast und kehrt regelmäßig an die Korea National Opera und zum Seoul Philharmonic Orchestra zurück.
Inzwischen ist die Liste der Orchester, bei denen Shiyeon Sung zu Gast war, beachtlich. Große europäische Klangkörper wie das Rotterdam Philharmonic Orchestra, das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Swedish Radio Symphony Orchestra, das Philharmonia Orchestra, das Konzerthausorchester Berlin und die Bamberger Symphoniker gehören ebenso dazu wie das National Symphony Orchestra Washington, das Sydney Symphony Orchestra oder das Los Angeles Philharmonic. Daneben war sie am Teatro Colón in Buenos Aires sowie an der Stockholmer Oper zu Gast.
Die Saison 2023/24 beginnt für Shiyeon Sung beim Hollywood Bowl Festival mit einem Konzert mit dem Los Angeles Philharmonic. Nach ihrem erfolgreichen Debüt beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in der musica viva-Reihe im Juli 2022 wurde sie sofort für Abonnementkonzerte im November 2023 wieder eingeladen. Nach ihrem erfolgreichen Debüt beim Royal Philharmonic Orchestra im Dezember 2022 wird sie schon im Februar 2024 wieder in fünf gemeinsamen Konzerten zu erleben sein. Außerdem wird sie ihre Debüts unter anderem beim Detroit Symphony, dem Vancouver Symphony, dem Pacific Symphony und dem Adelaide Symphony geben und Wiedereinladungen zum Seattle Symphony und dem Orquesta Sinfónica de Tenerife folgen. In Asien wird sie mit dem Hankyung und dem Daejeon Philharmonic, dem KBS Symphony Orchestra und dem Kanagawa Philharmonic konzertieren.
Shiyeon Sung wurde 1975 im koreanischen Pusan geboren und gewann als Pianistin zahlreiche Preise bei Jugendwettbewerben. Ihr Dirigierhandwerk erlernte sie von 2001 bis 2006 bei Rolf Reuter an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin sowie in einem weiterführenden Studium bei Jorma Panula am Royal College of Music in Stockholm.
Saison 2023/2024
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„Sungs Gesamtdirigat von Holsts ‚Die Planeten‘ war beispielhaft. (…) Ihre Interpretation verlieh den astrologischen Merkmalen jeder Planetenstimme einen neuen, unverwechselbaren Klang, ohne dass die Essenz von Holsts Gesamtvision verloren ging. Das war eine großartige Leistung. Ihre starken technischen Fähigkeiten und ihre Liebe zum Detail mit einem klaren, eindringlichen Schlag ermöglichten es ihr, mit ihrem mitreißenden Stil sowohl zu locken als auch zu führen.“
Limelight Magazine, Suzannah Conway, 17. April 2023
„…die Orchesterwerke von Isang Yun besitzen einen unverwechselbaren Tonfall, der von eher schrillen, hohen Holzbläsern bestimmt wird (…) Das gilt auch für Yuns „Réak“ aus dem Jahr 1966, mit dem die klar und energisch schlagende Dirigentin Shiyeon Sung die musica viva des BR-Symphonieorchesters im Herkulessaal eröffnete.“
Abendzeitung, Robert Braunmüller, 4. Juli 2022
„Auch der Rest des Abends überzeugt mit einem abenteuerlichen Programm. (…) Die Dirigentin Shiyeon Sung, die mit ihrem beeindruckenden Debüt die achte Dirigentin ist, die jemals das Concertgebouworkest dirigiert hat, lässt die bedrohlichen Klarinettensoli in Bartóks Suite aus 'Der wunderbare Mandarin' erst leise aufglühen, um dann das Orchester zu voller Lautstärke aufflammen zu lassen.“
deVolkskrant, Rick van Veldhuizen, 7. November 2021
„Hier, in 'Muak'von Isang Yun und in 'Der wunderbare Mandarin' von Bartók, holte Dirigentin Sung das Beste aus dem Concertgebouworkest heraus. Ihr Debüt in diesem wunderbaren Programm, das aus einer Absage entstanden ist, verdient definitiv eine Fortsetzung.“
Trouw, Peter van der Lint, 7. November 2021
„Die zweite Hälfte des Konzerts war Tschaikowskys fatalistischer Symphonie Nr. 4 gewidmet, in der Sung ihre einzigartige Fähigkeit unter Beweis stellte, einem der allgegenwärtigsten Stücke des Standardrepertoires Leben und Originalität einzuhauchen. Beginnend mit einer klaren, feierlichen Wiedergabe der Eröffnungsfanfare verlieh Sung dem ersten Satz eine zugrunde liegende Architektur, die ihre nuancierte, intelligente Interpretation jedes der Hauptthemen unterstützte. (...) Bei allen Tempowechseln, Entwicklungen und thematischen Permutationen widerstand Sung dem Drang zur Sentimentalität: Jeder Höhepunkt und jede emotionale Aufblühung war verdient, was sie umso kraftvoller und schöner machte.In den atemberaubenden dritten und vierten Sätzen steigerte Sung das technische Niveau des Orchesters, indem sie in den ausgedehnten Pizzicato-Passagen eine klare Artikulation und Phrasierung erzielte und die dringlicheren Passagen in einem atemberaubenden Tempo spielte. Das Orchester folgte ihren ausdrucksstarken Bewegungen, und beim triumphalen Finale war klar, dass Dirigentin und Ensemble alles auf der Bühne gelassen hatten.“
Utah Arts Review, Rick Mortensen, 20. November 2021
Stravinsky: The Firebird Suite - Shiyeon Sung / Auckland Philharmonia Orchestra
Falla: Nights in the Gardens of Spain - Shiyeon Sung / Auckland Philharmonia Orchestra
Mahler Symphony No. 5 - Shiyeon Sung / Gyeonggi Philharmonic Orchestra
Tchaikovsky: Symphony No. 5, ll. Andante cantabile - Shiyeon Sung / Gyeonggi Philharmonic Orchestra
Dvorak: Cello Concerto, 3rd mvt - Shiyeon Sung / Jakob Koranyi - Cello
Claire Huangci, Shiyeon Sung, Deutsche Radio Philharmonie Berlin Classics, B07T4RYMLT, 2019
Shiyeon Sung, Gyeonggi Philharmonic Orchestra DECCA 2016, DD41140
Shiyeon Sung, Ann Hobson Pilot, Boston Symphony Orchestra ℗ 2015 Boston Symphony Orchestra Inc., 2011