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Im Anschluss an die Aufführung aller sechs Streichquintette von Mozart beim Heidelberger Frühling erklärte uns Ilya Gringolts, was ihn zu historischen Instrumenten zieht und warum das Gringolts Quartet auch in Zukunft häufiger auf Darmsaiten spielen wird.
Leidenschaftlich, intensiv, ausgewogen, facettenreich, innig: Die im Juni erschienene Brahms-CD des Gringolts Quartet wird vom BBC Music Magazine als Recording of the Month ausgezeichnet.
Die neue CD des Gringolts Quartet erhielt herausragende Rezensionen und wurde mit einem Diapason d'or ausgezeichnet.
Joseph Haydn, Streichquartett E-Dur op.17 Nr. 1
Joseph Haydn, Streichquartett c-Moll op. 17 Nr. 4
Joseph Haydn, Streichquartett C-Dur op.54 Nr. 2
Gringolts Quartet
Alexander von Zemlinsky, Streichquartett Nr. 3
Roman Haubenstock-Ramati, Streichquartett II in memoriam Christl
Antonín Dvořák, Streichquartett Nr. 5 in f-Moll op. 9
Arnold Schönberg, Streichquartett Nr. 2 fis-Moll op. 10
Arnold Schönberg, Streichquartett Nr. 3 op. 30
Malin Hartelius, Sopran
Arnold Schönberg, Streichquartett Nr. 1
Arnold Schönberg, Streichquartett Nr. 4, Op.37
Johann Nepomuk Hummel, Streichquartett C-Dur, op. 30 Nr. 1
Franz Schubert, Streichquintett C-Dur op. post. 163, D 956
Clemens Hagen, Violoncello
Dmitri Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 15 es-Moll op. 144
Antonín Dvořák, Streichquartett Nr. 13 G-Dur op.106
Ilya Gringolts, ViolineAnahit Kurtikyan, ViolineSilvia Simionescu, ViolaClaudius Herrmann, Violoncello
Es gibt Momente, in denen eine schlichte Sternebewertung einem Konzert einfach nicht gerecht wird, und der großartige, aufschlussreiche Auftritt des Gringolts Quartet beim [Edinburgh] International Festival war einer davon. (…) Es war eine atemberaubende Leistung, sowohl intellektuell als auch emotional. The Scotsman, David Kettle, 24.8.2026
Ein lebendiger, intensiver Dialog der Epochen – das ist ein Grundanliegen von Ilya Gringolts, einem der herausragenden Geiger seiner Generation und Primarius des Gringolts Quartet. Das 2008 gegründete Streichquartett steht für einen leuchtenden, zur Einheit verschmolzenen, gleichzeitig extrem ausdifferenzierten Ensembleklang: dicht und warm, mit maximal expressiver Wirkung, dann wieder quecksilbrig beweglich und dynamisch, transparent und bis ins kleinste Detail durchhörbar. Die Interpretationen des Quartetts sind von einer großen musikalischen Reife und einer beeindruckenden technischen Überlegenheit gekennzeichnet, die aber nie vordergründig oder auftrumpfend ist, sondern immer im Dienst der Musik steht.
Das in Zürich beheimatete, international besetzte Ensemble – Ilya Gringolts hat russische Wurzeln, die Geigerin Anahit Kurtikyan stammt aus Armenien, die Bratschistin Silvia Simionescu aus Rumänien und Cellist Claudius Herrmann aus Deutschland – hat sich einen Namen in den bedeutenden Konzertsälen und auf den großen internationalen Festivals gemacht. Die vier Musiker:innen waren schon vor der Quartett-Gründung durch viele kammermusikalische Begegnungen freundschaftlich verbunden und haben in verschiedenen Formationen zusammen musiziert. Claudius Herrmann und Anahit Kurtikyan gehörten zeitweilig zum renommierten Amati Quartett.
In den vergangenen Spielzeiten war das Quartett bei großen internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, den Festivals in Lucerne, Verbier und Gstaad, bei den Settimane Musicali Ascona oder dem Edinburgh International Festival zu Gast. Es tritt regelmäßig in namhaften Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Elbphilharmonie Hamburg, der Wigmore Hall London, der Philharmo¬nie Luxembourg, dem Stockholm Konserthuset, dem Festspielhaus Baden-Baden, am L’Auditori Barcelona, bei der Sociedad Filarmónica de Bilbao, dem LAC Lugano Arte e Cultura oder bei der Società dei Concerti in Mailand auf.
Zu den Höhepunkten der aktuellen Saison gehören Auftritte bei den Salzburger Festspielen und dem Edinburgh International Festival. Anlässlich des 100. Geburtstags von György Kurtág kombiniert das Quartett dort Werke des ungarischen Komponisten mit Schuberts G-Dur-Streichquartett. Eine Premiere feiert das Ensemble beim Haydneum Esterháza Festival, wo es auf Schloss Esterhazy in Fertöd/Ungarn Haydn Streichquartette auf Darmsaiten aufführt. Eine neue künstlerische Partnerschaft beginnt zudem mit dem Cellisten Clemens Hagen, mit dem das Quartett Schuberts Streichquintett – ebenfalls auf Darmsaiten – u.a. in Alicante, Madrid und Bilbao spielt. Seine ausgewiesene Schönberg-Expertise stellt das Gringolts Quartet zuvor im Theater Basel sowie beim Mizmorim Festival unter Beweis, wo es in drei Konzerten alle Streichquartette des Komponisten präsentiert.
Von Beginn an hat das Gringolts Quartet mit exquisiten CD-Aufnahmen auf sich aufmerksam gemacht. Den Reigen an Auszeichnungen eröffnete 2012 der ECHO KLASSIK für eine Ersteinspielung der Quintette von Walter Braunfels gemeinsam mit dem Cellisten David Geringas. Die Aufnahme der Quintette von Glasunow und Tanejew mit dem Cellisten Christian Poltéra erhielt 2016 den Diapason d’Or. Die 2017 gemeinsam mit dem Streichquartett Meta4 bei BIS veröffentlichte Aufnahme mit Oktetten von Mendelssohn und Enescu wurde mit dem Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Ebenfalls 2017 erschien bei BIS eine von der Presse als Referenzaufnahme gefeierte Einspielung der Streichquartette Nr. 2 und 4. Die 2022 veröffentlichte Aufnahme mit Schönbergs Quartetten Nr. 1 und 3 wurde mit einem Diapason d’Or ausgezeichnet. 2024 ist bei BIS eine Einspielung der Brahms-Quintette mit Bratschistin Lilli Maijala erschienen, die ebenfalls begeistert rezensiert wurde. Beim Label Arcana/Outhere werden in der Saison 2027/28 gleich zwei neue Einspielungen speziell auf Darmsaiten erscheinen: sowohl alle Streichquintette Mozarts als auch zwei Dvořák-Streichquartette.
Musikalische Partnerschaften pflegt das Quartett mit renommierten Künstler:innen wie Jörg Widmann, Andreas Ottensamer, Malin Hatelius, James Boyd, Christian Poltéra, Katia Skanavi oder Alexander Lonquich. Die musikalische Begegnung mit dem amerikanischen Pianisten Leon Fleisher (1928–2022) hat das Quartett nachhaltig bereichert. Ein zentrales Anliegen des Quartetts ist auch die Aufführung zeitgenössischer Musik, darunter Werke von Heinz Holliger, Valentin Silvestrov, György Kurtág, Marc-André Dalbavie, Jörg Widmann oder Lotta Wennäkoski.
Alle Mitglieder des Gringolts Quartet spielen auf seltenen italienischen Instrumenten: Ilya Gringolts spielt eine Guarneri „del Gesù“ von 1743, Anahit Kurtikyan eine Camillo Camilli-Violine, Mantua 1733, Silvia Simionescu eine Jacobus Januarius-Bratsche, Cremona 1660 und Claudius Herrmann ein Maggini-Cello, Brescia 1600. Auf diesem Instrument spielte übrigens einst Prinz Golizyn, ein großer Bewunderer Beethovens, als Erster die von ihm in Auftrag gegebenen letzten Streichquartette des Komponisten.
Saison 2026/27
Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.
I György Kurtág zum 100. Geburtstag (2026)
Kurtág Hommage à Jacob Obrecht 12 Mikroludien op. 13 Officium breve op. 28
verwoben mit
Schubert Streichquartett Nr. 15 G-Dur D 887
II Beethoven 2027
Streichquartett F-Dur, op. 18,1Streichquartett B-Dur, op. 130/133 (Urfassung mit der "Großen Fuge")
oder
Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 15 es-Moll, op. 144Beethoven: Streichquartett B-Dur, op. 130/133
III Haydn-Mozart
Haydn Streichquartett c-Moll, op. 17,4Haydn Streichquartett C-Dur, op. 54,2Mozart Streichquartett A-Dur, KV 464
+ CLEMENS HAGEN
Schubert Streichquintett
Schuberts einziges Streichquintett (D 956, op. post. 163), komponiert im September 1828, wenige Monate vor seinem Tod. Ergänzt mit einem Streichquartett von Johann Nepomuk Hummel (aus op. 30).Eine Aufführung auf Darmsaiten.
+ LILY FRANCIS
Mozart Streichquintette
Drei Quintette in einem Konzert* oder alle sechs Quintette in zwei oder drei Konzerten in Folge. Möglich auch als „Mozart-Marathon“ an einem Tag.Eine Aufführung auf Darmsaiten.
*zum Beispiel:Streichquintett Nr. 2 c-Moll KV 406Streichquintett Nr. 6 Es-Dur KV 614 ---Streichquintett Nr. 5 D-Dur KV 593
+ LILLI MAIJALA
Brahms Streichquintette
Streichquintett Nr. 1 F-Dur op. 88Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111
Änderungen vorbehalten. Weitere Programme auf Anfrage.
„Der Auftritt dieses herausragenden Streichquartetts verdient höchstes Lob und zählt zu den Höhepunkten des diesjährigen [Edinburgh International] Festivals.“
Seen and Heard International, Gregor Tassie, 28.8.2026
„[Ihr] Spiel war durchweg grandios, sei es in Schuberts üppiger Romantik [Quartett G-Dur D 887] oder in Kurtágs ähnlich lyrischem Modernismus, und die rasante Spannung in Schuberts Finale wurde so meisterhaft umgesetzt, dass sie uns alle bis zum Schluss in Atem hielt.“
The Arts Desk, Simon Thompson, 26.8.2026
„Es gibt Momente, in denen eine schlichte Sternebewertung einem Konzert einfach nicht gerecht wird, und der großartige, aufschlussreiche Auftritt des Gringolts Quartet beim [Edinburgh] International Festival war einer davon. (…) in den Händen der Gringolts-Musiker kam diese Kraft [von Schuberts G-Dur-Quartett] noch deutlicher zum Ausdruck: Es waren feurige, leidenschaftliche Interpretationen (…). Eingestreut zwischen den Schubert-Sätzen erfuhren die juwelenartigen Miniaturen (…) von Kurtág eine ähnlich lebendige Interpretation, die mit beeindruckender Präzision ihre exzentrischen Gesten oder ihre nahezu greifbaren Texturen realisierte, aber auch aufschlussreiche Verbindungen zwischen den beiden Komponisten herstellte (…). Es war eine atemberaubende Leistung, sowohl intellektuell als auch emotional“
The Scotsman, David Kettle, 24.8.2026
„Nach einem schwungvollen ersten Satz, der hier in seiner ganzen Pracht wiedergegeben wird, und einem Adagio mit Variationen, das sehnsüchtig und von magyarischer Stimmung geprägt ist, bringt das Allegretto eine eindeutig slawische Note mit sich, die von den Interpreten subtil verarbeitet wird. Das Finale mit seinen rhapsodischen Ausbrüchen beweist neben der melodischen Erfindungsgabe auch höchste kontrapunktische Meisterschaft, die hier mit absoluter Klarheit wiedergegeben wird.“
Classica, Oktober 2024 – zu Brahms’ Streichquintett Nr. 2 F-Dur op. 111 (BIS-2727)
„In dieser hervorragenden Aufnahme machen das Gringolts Quartet und die Bratschistin Lilli Maijala dem Quintett mit einer leidenschaftlichen, engagierten Darbietung alle Ehre, die 360 Grad der Ausdruckstechnik zu nutzen scheint. Dieses sehr einheitlich spielende, ‚bronzefarbene‘ Ensemble bietet eine Fülle von Charakterisierungen. Ein tiefgründiger, handfester, oft fast rauer Ton, wird durch Momente intensiver Süße sowie großer Zartheit und Feinheit ausgeglichen. Einige der sanftesten Passagen sind nicht nur wunderbar ausgewogen und transparent, sondern auch von einer Innigkeit, die einem den Atem rauben kann. […] Das Erfreulichste von allem ist, dass dieses facettenreiche, farbenreiche Spiel das Beste aus Brahms herausholt, indem es nie dem bloßen Effekt hinterherjagt oder zu schreienden Übertreibungen übergeht.“
BBC Music Magazine, Jessica Duchen, 9.7.2024 – zu „Brahms: Streichquintette“ (BIS-2727)
„Dem famosen Gringolts Quartet gelang bereits mit Vol. 1 (den Quartetten Nr. 2 und 4) eine hoch gelobte, neue Referenzaufnahme. Das wird jetzt vom zweiten Album (Nr. 1 und 3) triumphal bestätigt. Von einem glühenden Espressivo beseelt wirkt die Durchgestaltung des ersten Zwölfton-Streichquartetts der Musikgeschichte zugleich saftig-sinnlich und filigran. Und viele der romantisch-chromatisch sich weit wölbenden Melodiebögen des d-Moll-Quartetts Nr. 1 op. 7 könnte man, so wie Schönberg es sich einst erträumte, auf der Straße pfeifen.“
Rondo, Eleonore Büning, Februar 2022
„Die frühlingshafte Stimmung setzt sich in der komplexen Organisation des zentralen Ernst fort, der zwischen langsamen und lebhaften Episoden wechselt, bevor ein energisches Finale das Ganze beschließt. Das ausgezeichnete Gringolts Quartett und die Bratschistin Lilli Maijala spielen diese Stimmungen mit Feingefühl und Leidenschaft, mit beispielhafter Kohäsion und Intonation.“
Classica, Oktober 2024 – zu Brahms’ Streichquintett Nr. 1 F-Dur op. 88 (BIS-2727)
„Das Gringolts Quartett spielt beide Werke mit absoluter Meisterschaft, und man kann sich schwerlich eine überzeugendere Darbietung vorstellen. Besonders in Erinnerung bleibt der Mittelteil des quasi-langsamen Satzes im Quartett Nr. 1 mit seiner strahlenden Bratschenmelodie, wunderschön gespielt von Silvia Simionescu. Dies ist eine wirklich wichtige Veröffentlichung.“
BBC Music Magazine, Misha Donat, 24.6.2022 – zu „Schönberg: Streichquartette Nr. 1 & 3“ (BIS-2567)
„Die Gringolts und ihre Komplizin nehmen das Werk in die Hand und verleihen ihm einen improvisatorischen Charakter, eine Dringlichkeit und eine klangliche Schärfe, die der Partitur – von der Brahms annahm, es würde seine letzte – ihre ganze Schärfe zurückgeben.“
Diapason, September 2024 - zu Brahms’ Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111 (BIS-2727)
„Knapp fünf Jahre nachdem sie eine bedeutende Aufnahme der Quartette Nr. 2 und 4 vorgelegt haben, kehrt das exzellente Ensemble um den Geiger Ilya Gringolts zu Schönberg zurück – mit Interpretationen, die noch intensiver sind, die noch mehr ins letzte Detail gehen und bei denen sich die Präzision des Bogens, der freie, vollends präsente Klang erneut als exemplarisch erweist.“
Diapason, Patrick Szersnovicz, Juni 2022 – Diapason d’Or für „Schönberg: Streichquartette Nr. 1 & 3“ (BIS-2567)
„Ein großartiges Konzert von einem Ensemble der Spitzenklasse.“
Hamburger Abendblatt, Marcus Stäbler, 22.1.2022
„Gringolts führt sein Quartett mit beeindruckender Selbstlosigkeit und bestimmt mit seinem glühenden, aber dicht gebündelten Ton den Ensembleklang. (…) Vor allem die Bratschistin Silvia Simionescu klang wie eine Seelenverwandte von Gringolts, mit einem brennenden, kupferfarbenen Ton, der an Jonas Kaufmanns tiefere Lage erinnerte. Der Drive des Gringolts Quartet allerdings, Rhythmus, Durchlässigkeit sowie die Plastizität von einer dynamischen Ebene zur anderen, waren eine kollektive Leistung; von sicherem Instinkt geleitet (…) eine Darbietung, die die volle, erhabene Weite von Dvořáks musikalischer Gedankenwelt offenlegt.“
The Spectator, Richard Bratby, 4.9.2021
„Unglaublich präzise und fein differenziert, zugleich aber auch mit dem entsprechenden Klangvolumen ausgekostet, verbinden die acht Streicher Klarheit, Feuer und Ausdruckskraft und verschmelzen zu einer Einheit.“
FonoForum, Marcus Stäbler, Mai 2020 – zu „Enescu & Mendelssohn: Oktette“ (BIS-2447) mit Meta4
„Dass vier und vier aber auch eins sein kann – zumindest musikalisch – das beweist diese phänomenale Neueinspielung. […] Die acht Instrumentalisten scheinen die Musik gemeinsam zu atmen, gestalten die Phrasierungen synchron, spielen ohne nachlassende Energie und mit großem Ausdrucksbedürfnis. So strahlen beide Oktette von Mendelssohn und Enescu in neuem und aufregendem Licht.“
BR-Klassik, Meret Forster, 11.4.2020 – zu „Enescu & Mendelssohn: Oktette“ (BIS-2447) mit Meta4
„Die Musikerinnen und Musiker verwachsen zu einer Einheit und finden zu einer mitunter orchestralen Fülle – ganz so, wie sie Mendelssohn mit der Besetzung von acht Streichern auch anstrebt.“
WDR 3, Marcus Stäbler, März 2020 – zu „Enescu & Mendelssohn: Oktette“ (BIS-2447) mit Meta4
„Im zweiten, langsamen Satz erlebte der Zuhörer dann den Zauber des Moments, als das Ensemble mit Ruhe und Hingabe die langsamen Sequenzen übereinander schichtete. Es war als würde ich einem Uhrmacher zusehen, wie er mit Bedacht, Pinzette und Liebe sein Uhrwerk zusammensetzt. Es herrschten Erhabenheit und Stille im Saal; den Schluss des Satzes ließen die Musiker wunderschön, Ton für Ton, langsam in die Stille fallen.“
Bachtrack, Stefan Pillhofer, 11.7.2020 – zu „Enescu & Mendelssohn: Oktette“ (BIS-2447) mit Meta4
„Phänomenal – so und nicht anders muss die neue CD bezeichnet werden, mit der [zwei der bemerkenswertesten Streichquartette der jüngeren Generation] das Gringolts Quartet und das finnische Quartett Meta4 auf den Plan treten. […] Wie die beiden so individuell ausgeprägten Ensembles eine gemeinsame Basis finden […] ist schlechterdings hinreißend.“
Peter Hagmann, 18.3.2020 – zu „Enescu & Mendelssohn: Oktette“ (BIS-2447) mit Meta4
„Ein derart hörenswertes Plädoyer für die Musik Schönbergs gab es seit vielen Jahren nicht mehr und macht für mich diese CD zur neuen Referenzaufnahme.“
Klassik heute, Martin Blaumeiser, 28.9.2017 – zu „Schönberg: Streichquartette Nr. 2 & 4“ (BIS-2267)
„Dieser faszinierenden musikalischen Reise wird das Gringolts Quartett mit einer quasi idealen poetischen Kraft gerecht. (…) Die Musiker hüten sich davor, das Werk auf einen schwergewichtigen Formalismus zu beschränken. Sie heben stattdessen die kraftvolle beethovensche Dramatik (erster Satz), die außergewöhnlichen Klangfarbeneffekte (Intermezzo scherzando) hervor, die Schönberg, genau wie Bartók, in den Dienst der musikalischen Idee stellt (und nicht umgekehrt).“
Diapason, Patrick Szersnovicz, September 2017 – zu „Schönberg: Streichquartette Nr. 2 & 4“ (BIS-2267)
„Welch Freude! Wunderschöner Zusammenklang; perfekte Ausführung makelloser, reifer Interpretationen, Charisma auf der Bühne und, vor allem: es geht ihnen einzig um die Musik. Den feinen Grat von Tiefgründigkeit und Humor treffend, sowohl bei Haydn als auch bei Brahms, haben sie das Publikum verzaubert oder an den passenden Stellen zum Schmunzeln gebracht. Dabei passten sie ihren Klang äußerst überzeugend an: klassisch-vibratolos für den einen, satt-romantisch für den anderen.“
Herald Sctoland, Svend McEwan-Brown, August 2017
Schostakowitsch Streichquartett Nr. 10, 4. Satz: Allegretto
Kunsthaus Zürich, Schweiz | LIVE 15. September 2024
Valentin Silvestrov - Streichquartett Nr. 1
Tonhalle St.Gallen, Schweiz | LIVE 24. Oktober 2022
Sándor Veress - Streichquartett Nr. 1
8. Mizmorim Kammermusik Festival «Diáspora Sefardí» | 20.–23. Januar 2022
Beethoven - Streichquartett Nr. 11 in f-Moll, op. 95
Schönberg - Streichquartett Nr. 4, op. 37
Tonhalle St. Gallen 18.12.2021
Making Of Tanejew & Glasunow CD
Gringolts Quartet, Lilli Maijala (Viola)BIS Records, 2024, BIS-2727
Rui Lopes, Gringolts Quartet, Ruslan LutsykProspero, 2023, PROSP0057
Gringolts QuartetBIS Records, 2022, BIS-2567
Gringolts Quartet, Meta4BIS Records, 2020, BIS-2447
Gringolts Quartet, Malin Hartelius (Soprano)BIS Records, 2017, BIS-2267
Gringolts Quartet, Christian Poltéra (Cello)BIS Records AB, 2015, BIS-2177 | SACD
Gringolts Quartett, Peter Laul (Piano)Orchid Classics, 2014, ORC100042
Gringolts Quartet, Ryszard Groblewski (Viola), David Geringas (Cello), Dariusz Mizera (Double bass)Edition Günter Hänssler, 2012, PH 12053
Gringolts Quartet, Peter Laul (Piano)Onyx, 2011, ONYX4081