Mit Darkness and Light haben der belgische Organist und Komponist Bernard Foccroulle und die australische Künstlerin Lynette Wallworth ein Konzertereignis entwickelt, das die Grenzen des traditionellen Orgelrezitals hinter sich lässt.
Darkness & Light
“DARKNESS & LIGHT” ORGEL UND VIDEO - EIN REZITAL

Konzept
Bernard Foccroulle (Orgel) / Lynette Wallworth (Video)
Das Projekt verbindet ein weitgespanntes Programm mit Orgelwerken aus vier Jahrhunderten mit Videoprojektionen, die auf zwei separaten Leinwänden eingeblendet werden, und lädt so dazu ein, Orgelmusik neu zu hören und zu sehen.
Die sorgfältige Musikauswahl spürt musikalischen und thematischen Korrespondenzen zwischen Werken von Komponisten wie Bach, Messiaen und Alain sowie zeitgenössischen Werken von Sofia Gubaidulina, Toshio Hosokawa und Foccroulle selbst nach. Die reiche Symbolik von Wallworths Videokunst vereinigt sinnträchtige Portraits von australischen Landschaften – natürlichen und künstlichen – mit astronomischem Bildmaterial. In beständigem Dialog interpretieren Bilder und Musik einander immer von Neuem und vervollständigen sich so zu einer kraftvollen und emotionalen Reflexion der Kräfte, die Menschen, Landschaft und Kosmos zusammenhalten.
„Die Videobilder waren genauso majestätisch wie die Orgelklänge… Ein grandioses Erlebnis… Diese Klänge hinterließen einen tiefen Eindruck.“ - De Standaard, Brüssel, 19. März 2014
Mitwirkende
Bernard Foccroulle
Die Eleganz der Gesangslinie, mal fiebrig, mal besonnen, die suggestive Kraft der Orchestrierung, der Ausdruck, der in seiner fulminanten Kraft ebenso intensiv ist wie in der Kontemplation – all dies legt nahe, von einem Meisterwerk zu sprechen. LE MONDE, September 2020 – über E vidi quattro stelle
Bernard Foccroulle, geboren 1953 in Liège (Belgien), vereint in seiner musikalischen Biografie verschiedenste Aspekte: Sein Schaffen als Komponist, als Organist und als künstlerischer Leiter wichtiger Institutionen macht ihn zu einer der herausragenden Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit.