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Das Ende November erschienene Album LAUTER! mit dem Ensemble Reflektor unter der Leitung seiner Ersten Dirigentin Holly Hyun Choe präsentiert Werke von Ethel Smyth, inti figgis-vizueta und Ying Wang.
Für die neue Einspielung des Odense Symphony Orchestra mit dem Flötisten Alberto Navarra dirigierte Holly Hyun Choe Werke von Mozart, Reinecke und Nielsen.
Valerie Coleman, Fanfare for Uncommon Times
Felix Mendelssohn Bartholdy, Violinkonzert e-Moll op. 64
Efrida Andrée, Andante quasi recitativo
Efrida Andrée, Sinfonie Nr. 2 in a-Moll
Holly Hyun Choe, Dirigentin
Christian Tetzlaff, Violine
NRK Norwegian Radio Orchestra
Joseph Haydn, Sinfonie Nr.37 in C Dur
Ludwig van Beethoven, Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
Ethel Smyth, Serenade in D-Dur für Orchester
Orchestre national de Cannes
Anna Geniushene, Klavier
Jessie Montgomery, Records from a Vanishing City
Ludwig van Beethoven, Tripelkonzert für Klavier, Violine und Violoncello C-Dur op. 56
Joseph Haydn, Sinfonie Nr. 104 D-Dur 'Londoner'
Clara-Jumi Kang, Violine
Maximilian Hornung, Violoncello
Sunwook Kim, Klavier
Joan Tower, Fanfare for the Uncommon Woman No. 1
Magnus Lindberg, Ottoni
Robert Kurka, The good sodier Schwejk, suite
Richard Strauss, Suite in B-Dur, op. 4
Louis Andriessen, Workers' Union
Joan Tower, Fanfare for the Uncommon Woman No.2
Julia Wolfe, Big, Beautiful, Dark and Scary
Anna Meredith, Nautilus
Ausgewählte Gedichte
Esohe Weyden, Sprecherin
Antwerp Symphony Orchestra
Peter Tschaikowsky, Die Nussknacker-Suite op. 71a
Carl Nielsen, Konzert für Flöte und Orchester
Lilja Steininger, Flöte, Piccoloflöte
Düsseldorfer Symphoniker
Holly Hyun Choe, in Südkorea geboren und in Los Angeles aufgewachsen, beeindruckt mit Präsenz und Strahlkraft auf dem Podium. Dabei ist sie geleitet von der Überzeugung, dass künstlerischer Erfolg durch positive menschliche Begegnungen beflügelt wird. Die Preisträgerin des renommierten Sir Georg Solti Conducting Award 2025 hat im Jahr 2026 zwei wichtige Chefpositionen übernommen.
Im Januar 2026 trat sie ihr Amt als neue Chefdirigentin des Norwegian Radio Orchestra (KORK) an und begann damit eine vielversprechende Zusammenarbeit mit einem hochkarätigen, facettenreichen nordischen Orchester. Mit Beginn der aktuellen Saison 2026/27 ist sie zudem Directrice musicale des Orchestre national de Cannes und präsentiert an der Côte d’Azur eine Fülle von Werken aus dem klassischen Kernrepertoire.
Als international gefragte Gastdirigentin debütiert Holly Hyun Choe in dieser Saison unter anderem beim New York Philharmonic, beim Royal Scottish National Orchestra und beim ORF Radio-Symphonieorchester Wien.
Zu den Höhepunkten der letzten Spielzeiten zählen ihre Debüts in Korea mit dem Gyeonggi Philharmonic Orchestra beim Orchesterfestival des Seoul Arts Center sowie in ihrer Heimatstadt mit dem Los Angeles Philharmonic als Dudamel-Fellow im Mai 2025. Auch dirigierte sie das Orchestre de Paris, das Tonhalle-Orchester Zürich, die Wiener Symphoniker, die Göteborger Symphoniker, das Gürzenich-Orchester, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Philharmonische Staatsorchester Hamburg, das Orchestra della Svizzera italiana, das Copenhagen Philharmonic sowie am Grand Théâtre de Genève.
Im Rahmen ihres Anliegens, Komponistinnen zu fördern, hat Holly Hyun Choe allein in der vergangenen Saison Werke von Joan Tower, Anna Meredith, Missy Mazzoli, Valerie Coleman, Charlotte Bray, Julia Wolfe, Therese Ulvo und Grażyna Bacewicz programmiert. Ihre jüngste Einspielung ist Ethel Smyths groß angelegte Serenade for Orchestra für das Album LAUTER! bei Solaire Records mit dem Ensemble Reflektor.
Zu Holly Hyun Choes bisherigen Stationen zählen Positionen als Artiste associée beim Orchestre de Chambre de Genève (2023–2026), als Erste Dirigentin des Ensemble Reflektor (2022–2025) und als Assistenzdirigentin des Tonhalle-Orchesters Zürich unter Paavo Järvi (2020–2022).
Ihre musikalische Reise begann sie autodidaktisch: Als 13-Jährige erlernte sie das Klarinettenspiel; ihren ersten Einzelunterricht auf dem Instrument erhielt sie erst im Alter von 19 Jahren. Sie studierte Dirigieren bei Prof. Johannes Schlaefli an der Zürcher Hochschule der Künste (Abschluss 2023) sowie bei Prof. Charles Peltz am New England Conservatory und hat unter anderem Gustavo Dudamel, Esa-Pekka Salonen, Fabio Luisi, Simone Young, Philippe Jordan und Ludovic Merlot assistiert.
Darüber hinaus wurde ihre Karriere durch ein Gustavo-Dudamel-Fellowship des Los Angeles Philharmonic, das Forum Dirigieren des Deutschen Musikrats, den Career Assistance Award der Solti Foundation U.S., das Taki Alsop Conducting Fellowship sowie das Mentoring-Programm der Peter-Eötvös-Stiftung gefördert.
Saison 2026/27
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„Choe, die zu den führenden jungen Dirigentinnen aufgestiegen ist, hat ihren Ruf mit einer äußerst meisterhaften Darbietung wiederhergestellt. Wenn die gewaltige Klangmasse eines großen Orchesters fehlt, treten zahlreiche Details, einfallsreiche Polyphonie, elegante rhythmische Wendungen und Solopassagen hervor, die den Geist anregen"
Helsingin Sanomat, Annmari Salmela, 18.02.2026
„Holly Hyun Choe legt eine bemerkenswert treffende, sarkastische und ironische Interpretation vor, die die Zweideutigkeit, die Sorge, den Schmerz und die Trauer der Kriegsjahre zum Ausdruck bringt.“
Resmusica, Patrice Imbaud, 2.5.2025 (Schostakowitsch: 9. Sinfonie, Orchestre de Paris)
„Hinreißend agieren Orchester und Dirigentin bei Mozarts – nicht ganz so viel herumgereichter – „Prager Sinfonie“ (Nr. 38, KV 504). Glasklar ist die Interpretation des TSOI"
„Und so, wie Holly Hyun Choe Beethovens 3. Leonoren-Ouvertüre mit dem NTO musiziert, dicht, kompakt, im Adagio dramatisch gemalt, fein ziseliert oder im Allegro dann schwungvoll federnd und von der hochbegabten Gast-Konzertmeisterin Charlotte Thiele, Jahrgang 2000, vital angetrieben - das ist die höchste Kategorie sinfonischen Musizierens."
Mannheimer Morgen, Stefan M. Dettlinger, 9.4.2024
„Unter dem motivierenden Dirigat von Holly Hyun Choe erfüllten die jungen Instrumentalisten die ununterbrochene Langsamkeit der sieben Sätze (…) mit knisternder Spannung: Es war ein Genuss, diese berührende Musik im Spiegel ständig wechselnder Klangfarben zu hören.“
Esslinger Zeitung, Rainer Kellmayer, 2.5.2023
„Die Interpretation [Beethovens 7. Sinfonie] von Holly Hyun Choe nimmt für sich ein. Sie beginnt vorsichtig, ohne die langsame Einleitung zu belasten. Im Vivace und folgendem erreicht sie hohe Energie und Schattierungen, die kammermusikalische Intimität aufweisen. Das Orchester folgt ihr glänzend disponiert, getragen von der Pauke als klingendem Grund.“
Tagesspiegel, Sybill Mahlke, 15.10.2022
„Es macht auch in dieser Location mehr als nur beflissen Spass, sich diese Kombination anzuhören. Das liegt (…) auch, und das nicht zu knapp, an der Gastdirigentin Holly Hyun Choe, deren energischer Zeichengebung man ansieht, dass sie in Zürich Assistentin von Paavo Järvi ist. Sie sorgt für ausgewiesene Präzision und hält den Druck im Kessel. So wird aus der e-Moll-Sinfonie ein Hörabenteuer, das nicht ganz große Orchester belebt diese Rarität mit Nachdruck und Begeisterung. Applaus, Zugabe, Feier-Abend für Ensemble Reflektor. Wie das manchmal so ist mit Geheimtipps: die wirklich guten sollten nicht allzu lange Zeit geheim bleiben.“
Hamburger Abendblatt, Joachim Mischke, 7.4.2022
„Den Wechsel ins Barocke (…) meisterte das Orchester stilgerecht. Mit Holly Hyun Choe als Lenkerin blieb der Klang auch in hohem Tempo transparent und schlüssig, wie es eben dann klappt, wenn Leistungsvermögen und Leidenschaft zusammenkommen.“
Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Hans-Martin Koch, 7.4.2022
B. Byström, J. Brahms, A. Pärt, D. Šostakovič
Brahms: Sinfonie Nr. 4, I. Allegro non troppo
Orchestre National de Metz
Tschaikowsky: Souvenir de Florence
Wald Ensemble, aufgenommen am 30. September 2021Flagey Hall, Brüssel, Belgien
M. Karlowicz: Serenade for Strings, Op. 2
Dvořák: Sinfonie Nr. 9, II. Largo
Filharmonie Hradec Králové
[2:27:23] R.Schumann: Sinfonie Nr. 4 d-moll op. 120
(ERSO) Estnisches Nationales Symphonieorchester
Alberto Navarra (flute); Claudia Lucia Lamanna (harp); Odense Symphony Orchestra;Holly Hyun Choe (conductor), Orchid Classics, Orchid Classics