Kontakt
Katrin Matzke-Baazougkm@karstenwitt.com +49 30 214 594-213
European Management (except Italy: Resia Artists)
Herzlichen Glückwunsch an Samir Odeh-Tamimi und an das JACK Quartet: Sie erhalten jeweils einen der begehrten italienischen Kritikerpreise Premio Abbiati 2025.
Fünf Fragen an das JACK Quartet: Für das Magazin des Musikkollegium Winterthur gaben die Musiker ebenso humorvolle wie aufschlussreiche Einblicke in musikalische und literarische Leidenschaften.
Mit einem Record Release Konzert am 15. Februar im New Yorker Roulette stellte das JACK Quartet das erste Album mit Kompositionen seines Geigers Austin Wulliman vor.
Paul Novak, New Work for String Quartet (2026; Festival Commission; World Premiere)
Juri Seo, Three Imaginary Chansons (2024)
Baldwin Giang, New Work for String Quartet (2026; Festival Commission; World Premiere)
Vicente Atria, Roundabout
JACK Quartet
Cenk Ergün, Celare
Georg Friedrich Haas, Streichquartett Nr. 8
Cenk Ergün, Sonare für Streichquartett
Christopher Otto, ViolineAustin Wulliman, ViolineJohn Pickford Richards, Viola Jay Campbell, Violoncello
Die New York Times bezeichnete das JACK Quartet als „unsere führenden Vier der Neuen Musik“ – und tatsächlich feierte das Ensemble in der Saison 2024/25 sein zwanzigjähriges Bestehen. Durch enge und langjährige Beziehungen zu vielen der kreativsten Stimmen unserer Zeit hat JACK ein umfangreiches Repertoire an Auftragswerken und Aufnahmen aufgebaut, wurde zweimal für den GRAMMY® Award nominiert und erhielt 2024 den Michael Jaffee Visionary Award von Chamber Music America.
Zu den Höhepunkten der Saison 2025/26 zählen Uraufführungen neuer Werke von Rand Steiger, Ellen Fullman, Tristan Perich, Ania Vu, Tyson Gholston Davis, Keir GoGwilt und Nursalim Yadi Anugerah sowie weiterer Komponist:innen. Die Tourneen führen das Quartett durch die gesamten Vereinigten Staaten – unter anderem zu Auftritten im REDCAT in Los Angeles und beim Debüt bei CalPerformances in Berkeley (CA), im Miller Theatre der Columbia University, bei 92NY, im Frick Museum und beim TIME:SPANS Festival in New York. Internationale Stationen sind die Wigmore Hall in London sowie zahlreiche Konzerte in Europa – in Paris und Straßburg (Frankreich), Graz (Österreich), Oslo (Norwegen), Kattowitz (Polen), Siena (Italien) sowie in Berlin, Wuppertal, Tübingen und Essen. JACK hat weltweit große Beachtung gefunden und gastierte unter anderem in der Carnegie Hall, im Lincoln Center, in der Berliner Philharmonie, im Muziekgebouw, im Louvre, in der Kölner Philharmonie, beim Lucerne Festival, bei der Biennale di Venezia, in der Suntory Hall, der Sydney Opera, beim Bali Arts Festival, beim Festival Internacional Cervantino und am Teatro Colón. Zu den zahlreichen Auszeichnungen zählen der Avery Fisher Career Grant, der Fromm Music Foundation Prize und der Titel „Ensemble of the Year 2018“ des Magazins Musical America.
2019 rief das Quartett das Projekt JACK Studio ins Leben, um Kompositionsaufträge, Aufnahmen und Workshops mit jungen Komponist:innen zu fördern, die das Repertoire für Streichquartett erweitern und neu denken möchten. Im dritten Jahrzehnt seines Bestehens entwickelt sich JACK Studio stetig weiter und umfasst heute auch Kooperationen mit etablierten Komponist:innen, die zugleich als Mentor:innen für die jüngeren Teilnehmer:innen fungieren.
Das Quartett ist in New York City zu Hause, wo es eine Residenz an der Mannes School of Music at The New School innehat. Darüber hinaus unterrichten die Musiker regelmäßig bei Sommerfestivals wie der Lucerne Festival Academy, dem Banff Centre for Arts and Creativity und dem Santa Fe Chamber Music Festival. Weitere Informationen unter www.jackquartet.com
Saison 2025/26
Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.
Porträt John Luther Adams
Der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Komponist John Luther Adams schöpft seine künstlerische Kraft aus einer jahrzehntelangen Tätigkeit als Umweltaktivist, die ihn zu der Überzeugung brachte, dass Musik die Welt mehr verändern kann als Politik. Adams‘ Vision eines musikalischen Ausdrucks, der durch die Verwurzelung in der Natur eine neue Heimat sucht, hat das JACK Quartet dazu angeregt, neun Quartette mit ihm zu entwickeln, die teils auch auf dem für einen Grammy nominierten Album Lines Made By Walking vorliegen. Mit der natürlichen Resonanz der Streicher klingt die Musik mal, als ob sie vom Wind auf einen Berg gefegt würde, mal folgt sie den Schritten von Adams‘ täglichen Spaziergängen in den Gebirgsausläufern von Montana. Eine Einladung, in Raum und Klang zu schwelgen und sich von ebenjener Beziehung zwischen Musik und Natur neu faszinieren zu lassen.
Beispielprogramm John Luther Adamsuntouched (2016) 26'The Wind in High Places (2011) 18'Lines Made by Walking (2019) 30'
Weitere Programme auf Anfrage.
Natacha Diels: Beautiful Trouble
Natacha Diels' Beautiful Trouble für choreographiertes Streichquartett, Video und Elektronik ist ein abendfüllendes musiktheatralisches Stück geschrieben für das JACK Quartet mit Videoclips, aktiver Beleuchtung, szenischer Bewegung, instrumentalen und elektronischen Klängen und Gesangseinlagen der Darsteller, das die Kraft der Live-Performance mit der Hypnose des Bildschirms verbindet und die Grenze zwischen Hyperrealität und Fiktion verwischt. Das Projekt wurde gemeinsam vom Banff Centre for Arts and Creativity, TIME:SPANS und dem New York State Council on the Arts in Auftrag gegeben. Beautiful Trouble wurde am 2. Februar 2024 mit großem Erfolg bei Penn Live Arts uraufgeführt und tourt ab der Saison 2024/25. Perioden auf Anfrage.
Weitere Videos und mehr Informationen hier.
„Beim MaerzMusik-Festival traf diese Erforschung in einer Uraufführung auf das JACK Quartet, die Obertöne weniger wie technische Nebenprodukte als vielmehr wie eine eigenständige Daseinsweise erscheinen ließ. Besonders entscheidend war hier der Ort: Die St.-Elisabeth-Kirche beherbergte das Stück nicht einfach, sie vollendete es. Die langen Saiten, das Quartett, die Architektur und das Publikum vereinten sich in einem gemeinsamen akustischen Geflecht, in der Rückkopplungen, Teiltöne und schwebende Resonanzen den Raum allmählich in einen Zustand vertieften Hörens führten."
The next day Berlin, Gabriel Francisco Lemos, 10.04.2026
„Das Moment des Unkontrollierbaren in [Ellen Fullmans] Musik wird in Energy Archive 4 durch die Quartettbegleitung verstärkt. Es geht weniger darum, dass Fullman mit dem Quartett spielt, als vielmehr darum, dass es den Klang des einzigartigen Instrumentes im Obertonbereich zur Geltung bringt. (…) Die Obertöne schwingen durch den Raum und werden durch Mikrophone aufgenommen und verstärkt. (…) Die Hörer*innen müssen sich auf diese andere Musik einlassen können, weil es weniger um Klangereignisse als vielmehr um ein Nachempfinden geht."
NIGHT OUT@BERLIN, 04.04.2026
„Beim MaerzMusik-Festival wurde Fullman vom meisterhaften JACK Quartet begleitet, wobei sich das Streichquartett perfekt in den klanglichen Hintergrund einfügte, aufgebaut auf der spektralen Textur des Long String Instrument, und eine melodische Komponente beitrug, die sich in dieser vibrierenden Masse auflöste. Ellen Fullman präsentierte ihr Instrument einem gebannten Publikum, das an einem Frühlingsabend in Berlin in ein sinnliches Erlebnis eintauchte – sowohl akustisch als auch visuell."
Cyclic Defrost, Nicolás Melmannon, 31.03.2026
„Es war ein Konzert voller hypnotischer Klänge, die den Zuhörern sanft das Zeitgefühl nahmen. (…) Trotz der epischen Länge bewahrten sie bis zuletzt die Spannung, die der Komponist seinem Werk eingeschrieben hat. (…) Von Monotonie konnte keine Rede sein.“
Wuppertaler Zeitung, Lilo Ingenlath-Gegic, 19.01.2026
„Aus dem Säuseln der Saiten, dem Hauch der Bögen und der Stille dazwischen erschafft das JACK Quartet zu Beginn von Helmut Lachenmanns drittem Streichquartett 'Grido' (2001) einen ganzen Klangkosmos.“
Kronen Zeitung, Felix Jureĉek, 09.11.2025
„Endlich ein Quartett, das über seinen Tellerrand hinausblickt... Es scheint klar: Diese Vier (...) lieben nichts mehr als den Dialog mit den bildenden Künsten: Performance, Installation, Video, Tanz, theatralische Gestik. Jedes ihrer Konzerte wird so zu einem einzigartigen Erlebnis. Multisensorisch, vieldeutig, voller Geheimnisse.“
Télérama, Sébastien Porte, 03.09.2025
„Sie niesen gemeinsam, sie drehen gemeinsam den Kopf, sie brechen gemeinsam in Gelächter aus. Mit einem Wort: Sie spielen perfekt zusammen...“
Le Monde, Pierre Gervasoni, 03.09.2025
„Das renommierte und auf die Musik des 20. und 21. Jahrhundert spezialisierte Jack Quartet interpretierte eindrucksvoll das dritte Streichquartett von Georg Friedrich Haas „In iij. Noct.“ Beim Hören im Dunkeln fließen Gedanken und Assoziationen anders und mit großer Eindringlichkeit erzeugte das Ensemble kontrastreiche Atmosphären, die mal verstörten, mal beruhigend wirkten. Durch das exzellente Miteinander der vier Musiker und deren Positionierung in den vier Ecken des Saals wurde das Dunkelkonzert zum physischen Erlebnis mit Dolby Surround Effekt.“
Orchester Graben, Christina von Richthofen, 27.11.2024
„Das radikalste und gewagteste Programm der Biennale war zweifellos der Vorschlag des Jack Quartets, das sich ausschließlich dem Streichquartett Nr. 3 "In iij. Noct" von Georg Friedrich Haas widmete, einem Werk, das seit seiner Entstehung im Jahr 2001 auf zahlreichen europäischen Bühnen aufgeführt wurde und das durch seine Ausschöpfung der mikrotonalen Sprache und seine auf absoluter Dunkelheit basierende Inszenierung immer wieder fasziniert.“
Scherzo.es, Lluís Trullén, 26.11.2024
„Getreu der Vision, "Geschichte neu zu schreiben", wurden in der ersten Konzerthälfte Bearbeitungen von Werken aus der Renaissance neben Stücken zeitgenössischer amerikanischer Komponisten wie Johnny MacMillan und Amy Williams aufgeführt, die beide […] Ausschnitte älterer Werke als Untermalung verwenden. (...) Für Tangled Madrigal, einem Auftragswerk von JACK, ließ sich Amy Williams ebenfalls von Vicentinos Chormusik inspirieren. Aus gleitenden Klängen am oberen Ende des Griffbretts entsteht ein Madrigalthema inmitten komplexer rhythmischer Verschiebungen und Pausen. Nach einer sehnsüchtigen Passage von John Richards' Bratsche werden Solokadenz-Passagen durcheinander geworfen - zuerst von Jay Campbells Cello, dann von Austin Wullimans Violine, begleitet von peitschenartigen Bogenstrichen und manisch aufgewühlter Bogenführung. (...) Dies war ein Nachmittag von herausragendem musikalischen Können mit einem Programm, das in der ersten Hälfte die antike und die moderne Welt durchstreifte, während es in der zweiten Hälfte alle ketzerischen Freuden der Gegenwart freisetzte."
Limelight-arts.com, Steve Moffat, 7.4.2024
„Das JACK Quartet verschiebt dabei in atemberaubender Präzision die Grenzen dessen, was als technisch möglich gelten kann."
Hannoversche Allgemeine Zeitung, Stefan Arndt, 16.05.2023
„Rauschende und pochende Klänge, die mit dem Bogen, aber auch mit Plektren, mit rupfenden und reißenden Finger- und Armbewegungen an tatsächlich sämtlichen Stellen der Instrumente erzeugt werden. (…) Im Publikum herrscht angesichts der zauberhaften Leichtigkeit dieser oft kaum hörbaren Klänge atemlose Stille."
rbb24/rbb Inforadio, Hans Ackermann, 12.5.2023
„Die dissonanten, mikropolyphonen, mikrotonalen und für unsere konservativen Ohren allemal befremdlich anmutenden Kompositionen spielen sie so selbstverständlich und mit einnehmendem Charme, als sei’s Barockmusik. Vorbehalte lösen sich auf der Stelle in Luft auf. (…) Ist das jetzt unisono oder doch leicht „unsauber“? Was ist das eigentlich, Einklang, Harmonie? Man gerät ins Meditieren, und das Publikum steuert Mucksmäuschenstille bei (…) Vier Musiker, die unaufhörlich auseinanderdriften und sich wieder zusammenraufen, das lässt sich auch politisch lesen. Als Versuch über die Mühe und das Glück der Verständigung in einer sich spaltenden Welt.“
Der Tagesspiegel, Christiane Peitz, 8. Oktober 2022
„Hingebungsvoll produzieren die jungen Männer (…) die irrwitzigsten Töne, fügen das scheinbar Unzusammenhängende, ja Widerstreitende zur künstlerischen Einheit (…) Die eigene Begeisterung für eine Sache vorzuleben, ist ja stets die beste Taktik, um auch andere dafür zu begeistern (…) im Kammermusiksaal gelingt das den fantastischen Vier aus den USA spielend.“
Der Tagesspiegel, Frederik Hanssen, 8. November 2018
„Die jungen Musiker des JACK Quartets sind einfach unglaublich: scheinbar mühelos und entspannt spielen sie schwierigste und anspruchsvolle zeitgenössische Musik als sei alles ganz einfach. Dazu harmonieren sie untereinander auf geradezu berührende Art (…) Es gab mal Zeiten, da wurde überhaupt nur zeitgenössische Musik gespielt. So ein Abend wäre ein überzeugendes Plädoyer, das viel mehr zu tun.“
Kulturradio, Clemens Goldberg, 7. November 2018
Leilehua Lanzilotti, ahupua'a | Ojai Music Festival
Caroline Shaw, Entr’acte | Bowdoin International Music Festival
Cenk Ergün: Yekpare (Excerpts) | August 14, 2023 at TIME:SPANS, DiMenna Center for Classical Music
Daniel Bruno and JACK Quartet, Lost & Founds
Elliott Carter, String Quartet No 3
JACK Quartet performs Lachenmann's Grido | Live from Columbia
JACK Quartet, Tippet Rise Art Center, August, 3rd 2019
Natacha Diels, "On Monday"
Florence Millet, JACK Quartet - bastille musique, 2026
JACK Quartet - Cold Blue music, CB0069, 2024
JACK Quartet, 2025
Austin Wulliman, JACK Quartet - 2025
JACK Quartet - 2025
Jason Hardink, JACK Quartet - KAIROS, 0022028KAI, 2024
Rachel Calloway, JACK Quartet - Innova Recordings, 2024
Brian Baumbusch, Nata Swara, The JACK Quartet - New World Records, 80833, 2023
The Crossing Choir, JACK Quartet, University of Michigan Percussion Ensemble - Cantaloupe, CA21177, 2022
Derek Bermel, JACK Quartet, Wiek Hijmans - Naxos, 8.559912, 2022
JACK Quartet - KAIROS, 0018010KAI, 2021
JACK Quartet - greyfade studio, 2021
Scott Lee, JACK Quartet, Steven Beck, Russel LacyPanoramic Recordings, 2020, pan20
Roger Reynolds, JACK QuartetMode Records, 2020, MDE MOD-CD-326
John Luther Adams, JACK QuartetCold Blue Label, 2020, B08F8G38VQ
Dan Trueman, JACK Quartet, So PercussionNew Amsterdam Records, 2019
JACK Quartet, Julia Den Boer, yarn/wire, International Contemporary Ensemble, Talea Ensemble, Ensemble EkmelesNew Focus Recordings, 2019, fcr227
JACK Quartet, yarn/wire, Calder Quartet, Emanuele Torquati, Duo Dillon-Dorquati, Keith KirchoffKairos, 2019, 0015048KAI
Clara Ianotta, JACK QuartetWergo, 2020, WER 64332
Du Yun, JACK QuartetModern Sky Ltd., 2020, B08F3DVK41
Cenk Ergün, JACK QuartetNew Focus Recordings, 2020, fcr238
Hier die komplette Diskographie