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Mit einer besonderen Neuinszenierung startet Friedrich Praetorius ab dem 22. August in seine erste Spielzeit als neuer Generalmusikdirektor des Staatstheater Braunschweig: Der Freischütz ist zum Saisonauftakt Open Air zu erleben.
Friedrich Praetorius wird ständiger Gastdirigent an der Oper Leipzig.
Carl Maria von Weber, Der Freischütz
Friedrich Praetorius, Dirigent
Staatsorchester Braunschweig
Gustav Mahler, Sinfonie Nr. 6 a-moll 'Tragische'
Giuseppe Verdi, La Traviata
Gewandhausorchester Leipzig
Giacomo Puccini, La Bohème
Georges Bizet, Carmen
Ludwig van Beethoven, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Jörg Widmann, Con brio
Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93
Martina Filjak, Klavier
Norddeutsche Philharmonie Rostock, Orchester
Anna Clyne, Restless Oceans
William Walton, Konzert für Viola und Orchester
Robert Schumann, Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 »Rheinische«
Liisa Randalu, Viola
Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt
Louise Farrenc, Ouvertüre Nr. 2 Es-Dur, op. 24
Ulrich Kallmeyer, Klavierkonzert
Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“
Dongping Wang, Klavier
Familienkonzert „Auf die Takte, fertig, los!“
Bremer Philharmoniker
Ulrike Mayer, Moderation
Sergej Prokofjew, Sinfonie Nr. 1 op. 25 "Symphonie Classique"
Alexander Arutjunjan, Trompetenkonzert As-Dur
Modest Mussorgski, Bilder einer Ausstellung
Loh-Orchester Sondershausen, Max-Bruch-Philharmonie
Arnold Bax, Tintangel
Benjamin Britten, Four Sea Interludes aus "Peter Grimes", op. 33a
Claude Debussy, La Mer
Kurt Weill, Symphonic Nocturne aus "Lady in the Dark"
Erich Wolfgang Korngold, Cellokonzert op.37
Igor Strawinsky, Petruschka
Bryan Cheng, Violoncello
Carl Orff, Carmina Burana
Ruggero Leoncavallo, Pagliacci
Richard Wagner, Chor "Wach’ auf" (aus: Die Meistersinger von Nürnberg)
Mélanie Bonis, Ballabile (Suite en forme de valses)
Zequinha de Abreu, Tico-Tico no Fubá
Felix Mendelssohn Bartholdy, Erster Chor aus "Wie der Hirsch schreit"
Paul Lincke, Berliner Luft
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Carlos Simon, Fate Now Conquers
Péter Eötvös, Speaking Drums
Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Alexej Gerassimez, Schlagzeug
Ein junger Dirigent mit einer bemerkenswerten natürlichen Autorität. Nicht autoritär, sondern aufmerksam. Nicht von Schemata geleitet, sondern von Atem, Raum, Zeit. (...) Seine Interpretation von [Bruckners Fünfter Sinfonie] zeigte, was Musik sein kann, wenn sie sich nicht aufdrängt, sondern offenbart – wenn sie nicht spielt, sondern spricht. Praetorius - ein Dirigent mit spirituellem Kompass. klassiek-centraal.be, 12.08.2025
Außergewöhnlich und bemerkenswert – anders kann man die Entwicklung des jungen Dirigenten Friedrich Praetorius nicht beschreiben. Direkt nach Abschluss seines Studiums an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar wurde er 2024 als Kapellmeister und Assistent von Donald Runnicles an die Deutsche Oper Berlin berufen, wo er mit großem Erfolg Produktionen wie Hänsel und Gretel, Die Zauberflöte, La Bohème, Madame Butterfly, La Traviata, Don Carlo oder Carmen leitete.
Ab der Spielzeit 2026/27 wird Friedrich Praetorius als neuer Generalmusikdirektor am Staatstheater Braunschweig zahlreiche Opern-Aufführungen, aber auch sinfonische Konzerte dirigieren. Er eröffnet die neue Saison mit der Premiere des Freischütz und die dortige sinfonische Konzertreihe mit Mahlers 6. Sinfonie. Gleichzeitig wird der 29jährige Dirigent für zunächst zwei Spielzeiten als ständiger Gastdirigent an der Oper Leipzig arbeiten, wo er mit Repertoire wie La Traviata, La Bohème und Carmen sowie mit der Neuproduktion O Fortuna, die Leoncavallos Pagliacci mit Carl Orffs Carmina Burana verschränkt, zu erleben sein wird. Für die aktuelle Saison wurde Friedrich Praetorius außerdem erneut vom Konzerthausorchester Berlin eingeladen, und er wird das erste Mal mit den Bremer Philharmonikern und dem DSO Berlin zusammenarbeiten.
Schon während seines Studiums bei Nicolás Pasquet und Ekhart Wycik in Weimar sowie am Conservatorio di Milano Giuseppe Verdi bei Daniele Agiman war er als Kapellmeister am Deutschen Nationaltheater Weimar und am Theater Chemnitz engagiert. Auch am Landestheater Coburg, am Meininger Staatstheater und am Conservatorio di Giuseppe Verdi Milano sowie an der Musikalischen Komödie Leipzig hat er bereits Vorstellungen dirigiert. Praktische Zusammenarbeiten führten ihn zudem zum WDR und MDR-Sinfonieorchester, zum Gürzenich-Orchester Köln, zu den Stuttgarter Philharmonikern, zur Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und zum Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi. Auch als Festivalchef sammelt er bereits wertvolle Erfahrungen: Seit 2023 ist er künstlerischer Leiter der SommerMusikAkademie Schloss Hundisburg in Sachsen-Anhalt.
Friedrich Praetorius ist Preisträger des German Conducting Award 2025. Auch bei weiteren nationalen wie internationalen Dirigierwettbewerben machte er mehrfach auf sich aufmerksam, unter anderem mit dem ersten Preis beim 10. Wettbewerb für Operndirigenten in Orvieto (Italien). Er ist Preisträger beim CAMPUS DIRIGIEREN 2022 und erhält seit 2023 die Konzertförderung Forum Dirigieren des Deutschen Musikrates. Wichtige Impulse bekam er durch Marc Albrecht, Christian Thielemann, Johannes Schlaefli, Ole Kristian Ruud, Arthur Fagen und Stefan Blunier.
1996 in Lutherstadt Wittenberg in eine Musikerfamilie geboren und ab dem neunten Lebensjahr in Leipzig aufgewachsen, erhielt Friedrich Praetorius seine erste musikalische Ausbildung im Thomanerchor. Diese beinhaltete neben Gesangs-, Klavier- und Cello-Stunden auch Dirigierunterricht, den er schon in sehr jungem Alter in der Arbeit mit dem Chor gleich praktisch anwenden konnte. Die Thomaner haben ihn als Mensch und Musiker geprägt: Ein selbstbewusster, begeisternder Teamplayer mit besonderem Verständnis für sängerische Anforderungen, der als Dirigent für sein breites Ausdrucksspektrum, seine ausgeprägte Vorstellungskraft für Klangfarben und seine große musikalische Klarheit geschätzt wird.
Saison 2026/27
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„Friedrich Praetorius holte einen Puccini-Sound aus dem sehr sauber spielenden Orchester und ließ die Motive klangvoll aus dem Graben steigen.“
Klassik-begeistert, Johannes Karl Fischer, 11.02.2026
„Dieser Abend, von Friedrich Praetorius einfühlsam dirigiert, beschert dem Berliner Publikum in kurzer Zeit (nach der konzertanten Aufführung unter Kirill Petrenko im April 2025) eine zweite „Butterfly“-Sternstunde. Sie endet mit Standing Ovations.“
klassik.com, Karin Coper, 12.01.2026
„Bruckners Fünfte, eine Symphonie aus Strukturen und Spannungen, wurde hier nicht zu einem Konstrukt der Technik, sondern zu einer Kathedrale aus Klang und Bedeutung. Im Zentrum dieses Klanggefüges stand Friedrich Praetorius. Ein junger Dirigent mit einer bemerkenswerten natürlichen Autorität. Nicht autoritär, sondern aufmerksam. Nicht von Schemata geleitet, sondern von Atem, Raum, Zeit. (...) Seine Interpretation zeigte, was Musik sein kann, wenn sie sich nicht aufdrängt, sondern offenbart – wenn sie nicht spielt, sondern spricht. Praetorius - ein Dirigent mit spirituellem Kompass.“
klassiek-centraal.be, Werner De Smet, 12.08.2025
„Offenbar hat der schlagtechnisch spektakulär souveräne und uneitle Leipziger Dirigent erstens sehr genaue Vorstellungen davon, wie Bruckner zu klingen hat. Zweitens, und das ist noch bemerkenswerter, weiß er genau, wie er proben muss und was er im Konzert zu zeigen hat.“
Leipziger Volkszeitung, Peter Korfmacher, 07.10.2024
German Conducting Award 2025 | Friedrich Praetorius
Johannes Brahms: Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81, WDR Sinfonieorchester
Wolfgang A. Mozart: Così fan tutte – Duett Nr. 29 Fiordiligi und Ferrando, Gürzenich-Orchester Köln
Kölner Philharmonie20.10.2025
Umberto Giordano: Fedora “Amor ti vieta" mit Jonathan Tetelmann, Orchester der Deutschen Oper Berlin, Leitung: Friedrich Praetorius (Highlights)November 2025
Tschaikowsky Sinfonie Nr. 6 "Pathétique" (Ausschnitte)
MDR-Sinfonieorchester
Puccini: La Bohéme (Ausschnitte)
Deutsche Oper Berlin29.12.2024